Brukenthalschule hat die Nase vorn

Bürgermeisteramt prämierte Preisträger der Schülerwettbewerbe 2017

Ausgabe Nr. 2560

Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte) überreicht eine Geldprämie an die Zehntklässlerin Emilia Scutea, die bei der Landesphase im Fach Deutsch als Fremdsprache einen zweiten Platz belegt hatte.
Foto: Presseamt der Stadt Hermannstadt

Geldpreise von insgesamt 88.000 Lei gab es im Rahmen einer Feierstunde im Beisein von Bürgermeisterin Astrid Fodor am vorletzten Schultag des vergangenen Jahres für insgesamt 391 Schülerinnen und Schüler aus Hermannstadt, die bei der Landesphase bzw. der Kreisphase der Schülerwettbewerbe Preise bzw. Belobigungen erhalten haben. Bürgermeisterin Fodor beglückwünschte alle Schüler, die neugierig und gewissenhaft seien und den Mut hätten, sich der Herausforderung eines Schülerwettbewerbs zu stellen. Mit einem dritten Preis bei der internationalen Phase, zwei ersten, einem zweiten, drei dritten Preisen und vier Belobigungen bei der Landesphase haben die Brukenthalschüler die Nase vorn.Weiterlesen

Kater im Mittelpunkt

Brukenthalmuseum organisierte Schreibwettbewerb

Ausgabe Nr. 2560

Gruppenbild mit Preisträgern, Eltern und Großeltern im Barocksaal des Brukenthalpalais.                                                     Foto: Beatrice UNGAR

„Erzähle eine Geschichte im Brukenthalpalais“ lautete der Titel des Schreibwettbewerbs für Schüler der Klassen I-VIII, den das Brukenthalmuseum ausgeschrieben hatte. Fast alle Preisträger, die am 16. Dezember 2017 im Barocksaal des Brukenthalpalais ihre Geschichten vorlesen durften, ließen darin die beiden Kater Antonello und Donatello auftreten, die im Palais zu Hause sind…Weiterlesen

Christi-Geburt-Spiel der Siebenbürger Sachsen im Donbas

Ausgabe Nr. 2560

In der Michelsberger Dorfkirche wurde am 26. Dezember 2017 zum dritten Mal das „Christi-Geburt-Spiel der Siebenbürger Sachsen im Donbas“ aufgeführt. Die Darsteller waren Laienspieler aus Michelsberg, Heltau, Hermannstadt und Alzen. Die Regie hat Franz Kattesch (Staatstheater Temeswar) inne, die musikalische Leitung Zsuszanna Molnar (Kirchengemeinde Heltau). Als Vorspann war ebenfalls in der Dorfkirche ein Teil der Krippenausstellung aus dem Besitz von Peter Dehmel zu besichtigen. Die Veranstaltung wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert. Der Autor, Georg Brenndörfer, hat dieses Weihnachtsspiel in schwerer Zeit geschrieben. Es erlebte seine Uraufführung am 5. Januar 1947 im Lager Almasna im Donbas. Die erste Aufführung in Michelsberg fand am 27. Dezember 2015 aus Anlass des Gedenkens an die Deportation der Siebenbürger Sachsen in die damalige Sowjetunion statt, die sich 2015 zum siebzigsten Mal jährte.

Foto: Beatrice UNGAR

Lebendig, humorvoll, beharrlich

Buch über Orgelbauer Karl Einschenk vorgestellt

Ausgabe Nr. 2560

Die „Kronstädter Stadtmusikanten“ – zu denen drei Ururenkel des Orgelbauers Karl Einschenk gehören – boten den musikalischen Rahmen (v. l. n. r.): Sigrid Arvay, Sophie Plajer, Ursula Philippi, Kurt Philippi und Martin Arvay). Aus dem Bild fehlt der jüngste, Jonathan Arvay.  
Foto: Fred NUSS

Wenn ich alle Kriegsminister zusammenstimmen könnte, wie ich ein Klavier noch kann, dass die höchsten und tiefsten Accorde schön zusammen harmonieren, dann gäbe es bestimmt keinen Krieg mehr auf der Welt“ schrieb der siebenbürgische Orgelbauer Karl Einschenk in einem Brief 1951, in seinem letzten Lebensjahr.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2560

Nachrichtentitel im Überblick:

In eigener Sache; Krippenausstellung in Heltau; Seniorennachmittag im Forum; Transilvania-Markt; Steuer in zwei Fällen verändert; Straßenreparaturen; Privates Seniorenheim; Zum Thema „100 Jahre modernes Rumänien…; Dokumentarfilme gesucht; Hausärzte protestieren; Freie Tage 2018; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben! Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser wünschen wir ein gutes Jahr 2018. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2018 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!

Die RedaktionWeiterlesen

Ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr

Weihnachts- und Neujahrsbotschaft von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor

Ausgabe Nr. 2559

Foto: Fred NUSS

Die Stadt Hermannstadt blickt auf ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr 2017 zurück, in dem zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Gemeinschaftsprojekte mit Zuschüssen von der Stadt organisiert wurden. Ein Höhepunkt waren die Feierlichkeiten aus Anlass des zehnten Jubiläums der Partnerschaft zwischen Luxemburg und der Großregion und Hermannstadt in dem Projekt Europäische Kulturhauptstadt 2007. Das Fest wurde durch die Anwesenheit des Staatspräsidenten Rumäniens, Klaus Johannis, der 2007 Bürgermeister der Stadt gewesen ist und maßgeblich zum Erfolg des Projekts beigetragen hat, entsprechend gewürdigt. Wir dürfen also dankbar sein. Dankbar und herausgefordert sind wir auch als Partner des Kreisrats in dem Projekt Hermannstadt Europäische Gastronomische Region 2019.Weiterlesen

Die Weihnachtsbotschaft

Von Stadtpfarrer Zorán KÉZDI (Heltau)

Ausgabe Nr. 2559

Krippenspiel in Talmesch: Die beherzte Deutschlehrerin Mihaela Coțoban, (vorne links) aus Talmesch, führt seit einigen Jahren mit ihren Schüler/innen für die Talmescher zu Weihnachten ein Krippenspiel mit Gesang auf. Das Besondere daran ist, dass es in diesem Jahr 48 rumänischsprachige Kinder sind, die Deutsch als Fremdsprache lernen. Aufgeführt wurde das Krippenspiel am 3. Sonntag im Advent in der evangelischen Kirche. Mitgemacht haben Kinder des von Coțoban gegründeten „Deutsch-Klubs”.
Foto: Beatrice UNGAR

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne es ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen. (…) Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. (…) Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.Weiterlesen

„ein buchstabe hat mich erwählt”

Nora Iuga erhielt den Sonderpreis der Spiegelungen-Redaktion

Ausgabe Nr. 2559

Nora Iuga (links) im Gespräch mit dem früheren HZ-Chefredakteur Ewalt Zweyer.                                       Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Versteckt liegt das Lyrikkabinett in der Amalienstraße in München hinter dem imposanten Universitätsgebäude von Friedrich von Gärtner aus dem Jahr 1840. Ein echtes Kabinett ist es. Die Gäste werden in guter Atmosphäre und mit einem feinen Lyrikprogramm empfangen. Am Nikolausabend soll der von der Zeitschrift Spiegelungen des Instituts für deutsche Geschichte und Kultur Südosteuropas (IKGS) in diesem Jahr erstmals ausgelobte Preis für Lyrik vergeben werden. Drei herausragende Lyriker werden geehrt. Kristiane Kondrat, im Banat geboren, die seit den 1970er Jahren in Deutschland, in Augsburg lebt, bekommt den Publikumspreis für ihr Gedicht „Ufer“. Christina Rossi, die Laudatorin, erzählt über Kristiane Kondrat und ihre Gedichte. Den Spiegelungen-Preis für Lyrik erhält der in Bayreuth geborene Lothar Quinkenstein und heute in Berlin lebende Osteuropakenner. Mara-Daria Cojocaru stellt Quinkenstein und seine vier Gedichte vor: „Die Brücke aus Papier“, „März“, „Jenseits des Flusses“ und „alte kleider“.Weiterlesen

„Duales Bildungssystem – Eine Anerkennung auf höherem Niveau erforderlich“

Continental plant in Hermannstadt etwa 800 weitere Arbeitsplätze

Ausgabe Nr. 2559

Harald Friedrich (rechts) führte die Gäste durch das Werk.
Foto: Werner FINK

Anfang Dezember waren Konsul der Bundesrepublik Deutschland Hans Erich Tischler, Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean, sowie Subpräfekt Horațiu Marin zu Gast in der Hermannstädter Niederlassung der in der Automobilindustrie tätigen Firma Continental. Nach einer kurzen Vorstellung der Hermannstädter Niederlassung machte Geschäftsführer Oswald Kolb die Anwesenden mit den neuesten Zielen der Niederlassung in Hermannstadt vertraut. Die Kapazitäten sollen erweitert werden sowohl im Bereich Forschung und Entwicklung als auch in der Produktion. Rund 800 weitere Mitarbeiter sollen bis 2021 in Hermannstadt angestellt werden. Im Rahmen der Gespräche wurde über die damit verbundenen Schwierigkeiten diskutiert, u. a. über den Mangel von qualifizierten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt, dem hierzulande noch mangelnden Interesse an der dualen Berufsausbildung.Weiterlesen

Zwei Jubilare gewürdigt

Jahrestagung des Hermannstädter Forschungsinstituts

Ausgabe Nr. 2559

Schriftleiter Zeno-Karl Pinter (stehend) stellt die 60. Ausgabe der Forschungen zur Volks- und Landeskunde vor, die Jubilare Vasile Ciobanu (1. v. l.) und Paul Niedermaier (2. v. l.) hören gespannt zu.    
Foto: Beatrice UNGAR

Zwei Jubilare gewürdigt wurden bei der Jahrestagung des Hermannstädter Forschungsinstituts für Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie am Freitag der Vorwoche. Zunächst der Institutsleiter und Städtehistoriker Architekt Dr. Paul Niedermaier zu seinem 80. und der Historiker Dr. Vasile Ciobanu zu seinem 70. Geburtstag.Weiterlesen

Wie eine Ehe in Schieflage gerät

Letzte Premiere des Jahres – eine Koproduktion mit dem Escher Stadttheater

Ausgabe Nr. 2559

„Szenen einer Ehe“ von Ingmar Bergmann war die letzte Premiere des Jahres an der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Theaters.  Unser Bild: Szenenfoto mit Krista Birkner und Daniel Bucher.  
Foto: Fred NUSS

Seit zehn Jahren sind Marianne und Johan verheiratet. Sie sind beide erfolgreich berufstätig und haben zwei gemeinsame Kinder. Das Ehepaar scheint eine vorbildlich moderne Ehe zu führen. Als Johan der ahnungslosen und völlig überraschten Marianne von einer Affäre erzählt, gesteht er ihr auch, dass er bereits seit vier Jahren über eine Trennung nachdenke. Ein schmerzhafter Erkenntnisprozess setzt sich in Bewegung. Die glückliche Fassade einer Beziehung zwischen zwei Menschen bröckelt und zerfällt in seine Einzelteile. Darum geht es in „Szenen einer Ehe“ von Ingmar Bergman und in der Regie von Charles Muller. Weiterlesen