„Wir bieten so gut wie alles an“

Der Veterinärarzt Dr. Nicolae Coldea hat eine neue Klinik eröffnet

Ausgabe Nr. 2554

 

Die Assistentin Alexandra Bârlea, Dr. Nicolae Coldea und Dr. Smaranda Adnana (v. l. n. r.) im Untersuchungssaal. Foto: Mugur FRĂȚlLĂ

Der Veterinärarzt Dr. Nicolae Coldea hat am 11. Oktober eine neue Veterinärklinik in der Str. Tudor Arghezi Nr. 1C eröffnet, die besser geeignet ist „für das, was wir anbieten”. Dabei waren u. a. Dr. Ioan Penţea vom Hermannstädter Veterinäramt, HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar seitens des Kreisrates und mehrere Vertreter des Vereins für Blinde und Sehbehinderte samt dem schwarzen Labradorhund Phantom, denn für die Begleithunde bietet Dr. Coldea kostenlose medizinische Assistenz. Weiterlesen

Künstlerinnen eines Jahrhunderts

Sonderausstellung in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums

Ausgabe Nr. 2554

 

Sieglinde Bottesch: Knabe am Strand, 1978, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm

„Zu jener Zeit war ich in den Sommerferien öfter im Donaudelta (in Sf. Gheorghe ab 1975) gewesen. Die Weite des Himmels und der damals noch einsame Strand, ließen jede Einzelheit – ob Muschel oder Grasbüschel – in ihrer Einmaligkeit erscheinen. Es war eine Welt von lichtvollem Zauber.“ Soweit die Worte der Künstlerin Sieglinde Bottesch zu dem Gemälde „Knabe am Strand“, das sie 1978 gemalt hatte und das derzeit in einer „Jahrhundertfeier der Frauen in der rumänischen Kunst“ getitelten Ausstellung zu sehen ist.Weiterlesen

Nur die liegende Acht kommt in Frage

Eine One Man Show der Marke Gigi Căciuleanu auf der Bühne des Gong-Theaters
Ausgabe Nr. 2554

 

Szenenfoto mit Lari Giorgescu.                              
Foto: Cynthia PINTER

Eine Stahlpyramide, ein Würfel und ein silberner Fußball dienen als Bühnenbild. Auf der Bühne im „Gong“-Theater für Kinder und Jugendliche steht ein Mann. Er beginnt sich elegant zu bewegen. Es sind Tanzsequenzen, die er mehrmals wiederholt. „Eine kleine Nachtmusik“ heißt das Tanztheater von Gigi Căciuleanu, das am Sonntagabend (5. November) im „Gong“-Theater in Premiere aufgeführt wurde. Weiterlesen

Einzigartiges Kulturgut

Zweiter Band von Peter Jacobis „Bilder einer Reise“

Ausgabe Nr. 2554

 

Peter Jacobi: Siebenbürgen. Bilder einer Reise II. Wehr- und Kirchenburgen. Stilleben nach dem Exodus. Schiller Verlag Hermannstadt – Bonn 2017, 423 Seiten, ISBN 978-3-944529-87-5. Der Band liegt in Hermannstadt im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung auf.

Nach dem Erscheinen seines ersten Buches „Bilder einer Reise“, 2007, richtete Prinz Charles zwei anerkennende Briefe an den Autor, die diesen laut eigener Aussage, in seiner Arbeit bekräftigt haben. Peter Jacobi widmet diesen zweiten Band „all denen, die sich aktiv um den Erhalt des kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen bemühen. All den Menschen, die in Siebenbürgen leben, und jenen, die aus anderen Ländern nach Siebenbürgen kommen und gemeinsam für dieses einzigartige Kulturgut einstehen“. Weiterlesen

Internationaler Fotosalon

Ausgabe Nr. 2554

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2.000 Fotografien hatten Kunstfotografen aus 50 Ländern aus aller Welt für den Hermannstädter Internationalen Fotosalon eingeschickt. Die Jury hat inzwischen die Preisträger bestimmt und die besten Aufnahmen werden ab Sonntag, dem 12. November, 12 Uhr (Vernissage und Preisverleihung), bis zum 30. November im Touristeninformationszentrum im Rathaus am Großen Ring zu sehen sein. Zwei Mitglieder des Hermannstädter Fotoklubs Orizont gehören zu den Preisträgern: Dan Kamner (Goldmedaille der Global Photographic Union) und Dan Ștefan Șușa (Silbermedaille des Internationalen Verbands der Fotokunst, FIAP).

Unser Bild: Dan Ștefan Șușa: Physiology of Touch.

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2554

 

10 Jahre Landeskirchliches Museum; Viitorului-Straße gesperrt; Fünftes Männerfrühstück; Benefizkonzert; Kirchenwahlen; Seniorentreffen; Deutsche Theaterpremiere; Wanderausstellung zum Thema Flüchtlinge; Kino und Abendessen; Buchvorstellung; EAS-Mitgliederversammlung; Waitz in München und Ulm; Karten für Neujahrskonzert; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Der Rahmen, der uns Zukunft bietet“

  1. Nationalfeiertag Österreichs in Hermannstadt gefeiert

Ausgabe Nr. 2553

Besonders froh war der scheidende Botschafter der Republik Österreich, S. E. Gerhard Reiweger, dass in diesem Jahr der von ihm und Honorarkonsul Andreas Huber in Hermannstadt veranstaltete Empfang zum Nationalfeiertag am Stichtag, dem 26. Oktober, stattfinden konnte. Im Vorfeld stattete Reiweger in Hermannstadt und Umgebung einige Abschiedsbesuche bei Behörden und Einrichtungen ab. Unser Bild: Botschafter Reiweger, Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und Honorarkonsul Huber.                                               Foto: Fred NUSS

Vergangenen Donnerstag wurde im Hilton-Hotel in Hermannstadt der 62. Nationalfeiertag der Republik Österreich im Rahmen eines Empfangs gefeiert, wobei die Gäste von dem Österreichischen Botschafter, S. E. Gerhard Reiweger, und dem Honorarkonsul Österreichs in Hermannstadt, Andreas Huber, empfangen wurden. Der Moment hatte für Reiweger eine mehrfache Bedeutung , denn es war der letzte offizielle Termin Reiwegers als Österreichischer Botschafter in Rumänien und vermutlich auch in seiner Karierre als Diplomat. „Ich verspreche also nicht, dass sie mich hier nie wiedersehen werden und hoffe, dass sie mir die Freundschaft halten werden“, lauteten seine Abschiedsworte. Er hat nämlich auch im Ruhestand vor, sich weiterhin über Projekte für Rumänien einzusetzen.Weiterlesen

„Ein Hologrammgewebe“

Neue Übersetzung eines Buches von Dagmar Dusil

Ausgabe Nr. 2553

 

Dagmar Dusil (2. v. r.) las aus dem jüngst übersetzten Buch, Ioana Ieronim (1. v. r.) und Valentin Leahu (2. v. l.) stellten es vor. Moderiert hat die Buchvorstellung Beatrice Ungar (1. v. l.).                         Foto: Fred NUSS

„Wie Spinnen weben die Menschen ihre Geheimnisse“ heißt es in dem Text „Bilder einer Kindheit“ aus Dagmar Dusils Prosaband „Wie die Jahre verletzen“, der 2012 im Johannis Reeg Verlag Bamberg erschienen ist. Der Titel der rumänischen Fassung, die vor kurzem im Tracus Arte-Verlag Bukarest herausgegeben worden ist, nimmt darauf Bezug. Er lautet „Cine păzește pânza de păianjen?“ (Wer bewacht das Spinnennetz?)Weiterlesen

Die Landler und Dali

Gottesdienst in der Mundart in Michelsberg

Ausgabe Nr. 2553

Kurator Michael Henning (rechts) bedankte sich bei Pfarrer Klaus Martin Untch.                                                                         Fotos: Beatrice UNGAR

Der schon zur Tradition gewordene Gottesdienst in der siebenbürgisch-sächsischen Mundart zum Reformationsfest am 31. Oktober in der Dorfkirche in Michelsberg war auch in diesem Jahr sehr gut besucht. Zum Auftakt begrüßte Michael Henning, der Kurator der evangelischen Kirchengemeinde Michelsberg die Anwesenden und präsentierte ein Geschenk der besonderen Art: Eine von Salvador Dali illustrierte Bibel.Weiterlesen

Musikalischer Balsam für die Seele

Die vierte Auflage des Clara Haskil-Festivals für Musikliebhaber

Ausgabe Nr. 2553

 

Alina Azario (Klavier) und Adrian Iliescu (Geige) spielten Franz Schuberts Sonate für Violine und Klavier in A-Dur, D 574. Foto: Cynthia PINTER

Charlie Chaplin soll 1961 in einem Radio-Interview gesagt haben, dass er in seinem Leben nur drei Genies getroffen habe: Albert Einstein, Winston Churchill und Clara Haskil. Letzterer wurde am letzten Oktober-Wochenende (27.-29. Oktober) das Internationale Festival Clara Haskil gewidmet. Zur 4. Auflage angelangt, standen renommierte Musiker aus Deutschland, Schweden, Finnland und Rumänien auf dem diesjährigen Programm des jährlich stattfindenden Festivals.Weiterlesen

Eine kleine Nachtmusik

Ausgabe Nr. 2553

Mozarts Eine kleine Nachtmusik“ als Tanztheater in der Vision und mit Texten des Choreographen Gigi Căciuleanu, eine One-Man-Show von Unteatru, wird am Sonntag, dem 5. November, 19 Uhr, im Rahmen der Dialog-Plattform für die Kultur“ am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche gezeigt. Die Premiere hatte im Rahmen des George Enescu-Festivals stattgefunden. Unser Bild: Szenenfoto mit dem Schauspieler Lari Georgescu, der alle Spielarten des Mozartschen Genies auf der Bühne zum Ausdruck bringt.

Foto: Unteatru