Eine „gestandene” Banaterin

Interview mit Reiseverkehrskauffrau Ramona Lambing

Ausgabe Nr. 2614

Ramona Lambing.
Foto: Werner FINK

Auf der Worschtkoschtprob“, dem Redaktionsfest der Banater Zeitung,das Mitte Februar in Busiasch stattgefunden hatte, trafen wir die Reiseverkehrskauffrau Ramona Lambing. Als eine echte Banaterin und damit eine Kennerin des hier typischen Geschmacks war sie ein anderes Mal sogar die Jurypräsidentin. Lambing ist seit mehr als 25 Jahren in der deutschen Reisebranche tätig und spezialisierte sich nun auf die Destination Rumänien. In den Büros ihrer Firma PASSAGE Travel Concepts GmbHin Saarbrücken und Temeswar entstehen maßgeschneiderte Gruppen- und Sonderreisen, vor allem für den deutschsprachigen Markt. Mit Ramona Lambing führte der HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Gepräch:Weiterlesen

Ein Spießrutenlaufen

Premiere mit „Jerusalem” am Radu Stanca-Theater

Ausgabe Nr. 2614

Szenenfoto mit (v. l. n. r.) Cătălin Pătru, Ioan Paraschiv, Florin Coșuleț und Mihai Roman.                                              Foto: Dragoș DUMITRU

Er sei bei der Inszenierung des Stückes „Ierusalim“ von Jez Butterworth „durch die Hölle gegangen“, sagte der Regisseur Bogdan Sărătean. Für die Premiere-Besucher am Samstag war es ein echtes Spießrutenlaufen wobei ihnen nahezu unentwegt deftige Flüche um die Ohren schwirrten, zweideutige Bemerkungen, sexistisches Gelaber allenthalben. Weiterlesen

Historisches Konzert

Ausgabe Nr. 2614

Ein für das Forumsgebäude historisches Konzert veranstaltete am Sonntag das Demokratische Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) im Rahmen der Kammermusikreihe Florescu-Fernandez& Friends. Es war das letzte Konzert vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten in diesem Saal, die seit Montag in vollem Gange sind und Anfang Mai abgeschlossen werden sollen. Das nächste Konzert der Reihe wird am 31. März in der Johanniskirche stattfinden, teilte eingangs der Cellist und Mitorganisator Makcim Fernandez Samodaiev mit. Unser Bild: Die beiden Violonisten Vlad Răceu und Francesco Ionașcu  von der Gheorghe Dima-Musikakademie Klausenburg brachten Violinen-Duette von Ignaz Pleyel, Delphin Alard und Sergej Prokofjew zu Gehör.                             Foto: Beatrice UNGAR

 

„Ich gehe und gehe…”

Oana Pellea und Mihai Gruia Sandu waren in Hermannstadt zu sehen

Ausgabe Nr. 2614

 

Oana Pellea (rechts) und Mihai Gruia Sandu.                            Foto: TFC

„Seit 24 Jahren spielen wir dieses Stück”, sagt die Bukarester Schaupielerin Oana Pellea ihrem Bühnenkollegen Mihai Gruia Sandu. Das ist nicht nur eine Replik des Stückes, sondern auch die Wahrheit, denn auf den ersten Postern des Stückes „Mă tot duc…” (Ich gehe und gehe…), sind die beiden Bukarester Schauspieler viel jünger. Das Stück, frei nach William Shakespeare und Marc Doré ist allerdings zeitlos und wurde vergangene Woche auf der Bühne des Ion Besoiu-Kulturzentrums gezeigt.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2614

Vortrag und MuseumsCard; Walburgafest und erster Spatenstich; Werkstätten für Frauen; Bikini Race; Fasching des Diakoniewerkes; Kärnten Dokumentation; Männerfrühstück am 9. März; Doku über Nina Cassian; Hackathon; Bilderbuchkino; Seniorentreffen im Palais; Vertreterinnenversammlung;Aus Alt mach Neu; Dagmar Dusil liest; Michael Bolton in concert; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Fassbare Form gewordenen Glaubens

Gespräch mit dem Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr

Ausgabe Nr. 2613

Stadtpfarrer Kilian Dörr.            
Foto: Rareș HELICI

Der Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr ist 1966 in Hermannstadt geboren, hat 1985 die Brukenthalschule absolviert und studierte danach Theologie in Hermannstadt, Jena und Berlin.  Nach dem Abschluss 1993 machte er sein Lehrvikariat 1993-1994 in Mediasch, wo er 1994 als Pfarrer ordiniert worden ist und bis 1999 diente. 1999 wählte ihn die Gemeindevertretung der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt zum Stadtpfarrer.   Im Gespräch mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r lässt Kilian Dörr die zwanzig Jahre Revue passieren.Weiterlesen

„Ein begehrtes Sportevent”

8. Auflage des Skicups des Österreichischen Honorarkonsulats

Ausgabe Nr. 2613

 

Als hätte er mindestens den Weltcup im Riesenslalom gewonnen, so freute sich Sorin Antochi über seinen Sieg in der Kategorie Herren Ü60 beim achten Skicup des Österreichischen Honorarkonsulats Liqui Moly, der am Samstag in der Arena Platoș auf der Hohen Rinne stattgefunden hat.  Unser Bild: Die ersten fünf in der Kategorie Cristian Dudu (Platz 5), der Österreichische Honorakonsul und Hauptorganisator Andreas Huber (Platz 4), Nicolae Balea (Platz 3), Sorin Antochi (Platz 1) und Florin Ioan (Platz 2) bei der Siegerehrung.
Foto: Beatrice UNGAR

Gleich  vier Diplomaten waren der Einladung zum 8. Skicup des Österreichischen Honorarkonsulats Hermannstadt gefolgt, einer machte beim Wettkampf mit, Karol Mistrik, der Botschafter der Slowakischen Republik in Bukarest, ein erfahrener Skifahrer, der in der Kategorie 35-59 den vierten Platz belegte und sich so freute, als hätte er den Sieg davongetragen. Die anderen drei Diplomaten waren: Isabel Rauscher, Botschafterin der Österreichischen Republik in Bukarest, die übrigens am Montag bei der offiziellen Eröffnung des Eishotels am Buleasee dabei gewesen ist, der Deutsche Konsul Hans Erich Tischler  und der Slowakische Honorarkonsul Miroslav Iabloncsik, der in Großkarol/Carei das Hotel Slavia betreibt.Weiterlesen

„Ein Metzger verlor sich an einen Ökonomen“

„Wortschkoschtprob“, das BZ-Redaktionsfest in Busiasch stattgefunden

Ausgabe Nr. 2613

 

Tanzeinlagen boten zur Begleitung der Banater Musikanten Tänzerinnen und Tänzer aus Busiasch, Warjasch und Großjetscha.
Foto: Werner FINK

Mit insgesamt 24 hausgemachten Würsten wetteiferten die Banater im Rahmen der „Worschtkoschtprob“, dem traditionellen Redaktionsfest der Banater Zeitung, das am vergangenen Donnerstag dieses Mal im Kurort Busiasch, im Parc-Hotel stattfand. Als der allerbeste Wurstmacher entpuppte sich dieses Mal die Mannschaft des Bürgermeisteramtes Busiasch, die mit der Wildschweinwurst geradewegs auf den ersten Platz landeten. Begrüßt wurden die Anwesenden von Siegfried Thiel, Redaktionsleiter der Banater Zeitung, Sorin Muntean, Bürgermeister von Busiasch, Erwin Josef Țigla, stellvertretender Vorsitzender des Banater Forums und DFDR-Abgeordneter Ovidiu Ganț sowie Ralf Krautkrämer, Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Temeswar, der als Juryvorsitzender auch die Preise übergab. Moderiert wurde die Veranstaltung von der BZ-Mitarbeiterin  Ștefana Ciortea-Neamțiu.Weiterlesen

Ein fast vergessenes Wort

Ausgabe Nr. 2613

Mitten in der Heltauergasse/Str. Nicolae Bălcescu in Hermannstadt gibt es immer noch einen Stand, wo ein älterer Herr gekochte Maiskolben (Porumb fiert) verkauft.                                
Foto: Cynthia PINTER

Bei der Lektüre Gregor von Rezzoris autobiografischem Buch „Mir auf der Spur“ entdeckte ich die Wortverbindung „heimatlicher Kukuruz“.

Der in Czernowitz (Bukowina/Österreichisch-Ungarische Monarchie) geborene Autor verbrachte einige Jahre auch in Siebenbürgen. Da tauchte auch mir, dieses fast vergessene Wort, aus dem Nebel meiner Hermannstädter Erinnerungen wieder in meiner Bewusstheit auf und weckte das Interesse, seine „Herkunftsspuren“ zu verfolgen. Über die Wortherkunft von Kukuruz herrscht allerdings Uneinheitlichkeit in einem Maße, wie man das selten erlebt. Ich versuche jedoch, in diesem „Wortherkunftslabyrinth“ eine logische Spur zu finden.Weiterlesen

100 Schicksale im rumänischen Jahrhundert

Emil Sigerus zum 165. Geburtstag gewidmete Veranstaltung im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2613

Der Generaldirektor des ASTRA-Museums Ciprian Anghel Ștefan, die Klausenburger Journalistin und Autorin Ruxandra Hurezean, der Architekt Klaus Birthler, die Hochschullehrerin Liana Regina Iunesch, die Museografin Simona Malearov und Alexandra Pascu, Mitarbeiterin der Michael Schmidt-Stiftung (v. l. n. r.).                                
Foto: Fred NUSS

Den Geburtstag des Volkskundlers Emil Sigerus (1854-1947) nahm am Dienstag, den 19. Februar, das Emil Sigerus-Museum für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde, eine Abteilung des ASTRA-Museums, zum Anlass, um gemeinsam mit Vertretern der Michael Schmidt-Stiftung deren Projekt Die deutsche Minderheit: 100 Schicksale im rumänischen Jahrhundert“. vorzustellen. Zufall oder nicht, genau an diesem Tag hatte auch der derzeitige Generaldirektor des ASTRA-Museums, Ciprian Anghel Ștefan, Geburtstag. Weiterlesen

Die Karpaten mit allen Sinnen erlebt

Streiflichter von einer erlebnisreichen Skitour in den Fogarascher Bergen

Ausgabe Nr. 2613

 

Hier schmorte ein Hammel am Spieß.                         
Foto: Elisa ERNI

Sonntag, 10. Februar dieses Jahres, eine neunköpfige Gruppe aus Bayern, Stuttgart, Österreich und der Schweiz, begibt sich frohen Mutes per Minibus nach Fogarasch, um von dort mit der Bahn zum Buleasee/Bâlea Lac zu kommen. Geplant ist, eine Woche lang mit den Skitourenskiern die Karpaten zu erkunden. Der Anreisetag steht ganz unter dem Zeichen eines herzhaften Willkommens. So zeigt sich uns die Gegend von der schönsten Seite, die Sonne spiegelt sich im ungetrübten Weiß der Landschaft, für uns Touristen aus Mitteleuropa eine Augenweide. Erfeut, voller Tatendrang hieven wir unser Gepäck über das meterhohe bedeckte Gelände, direkt am Buleasee. Begeistert von den reinen Massen, des zu unserer Lande rar gewordenen Elementes, beziehen wir Quartier und warten die Bergwacht ab, da sie mit dem Bergführer unserer Gruppe sprechen möchte, bevor wir uns auf die Tour machen. Weiterlesen