Ausgabe Nr. 2766

Die Arbeiten an einer der größten Projekte der Stadt haben begonnen: die Einrichtung einer 3,6 km langen zweispurigen Radfahrerpiste entlang des Zibinsufers, zwischen der Str. Maramureșlui und der Umgehungsstraße. Das Bürgermeisteramt Hermannstadt hat CON-A (Hermannstadt) und DIMEX 2000 Company (Bistritz) damit beauftragt. Unser Bild: Befestigungsarbeiten am Zibinsufer an der Zibinsgasse/Cibinului. Foto: Cynthia PINTER
Einzigartiger Einblick
Sara Konnerths drittes Neppendorf-Buch
Ausgabe Nr. 2766

Sara Konnerth (Hrsg.): Lebensgeschichten. Erinnerungen und Anekdoten, Erkundungen und Porträts aus Neppendorf. Schiiller Verlag Hermannstadt – Bonn 2022, 280 Seiten, ISBN 978-3-949583-04-9, 49 Lei. In Hermannstadt liegt das Buch im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung auf.
„Die Geschichten gehen von Neppendorf aus, doch sie stehen für das gesamte siebenbürgisch-sächsisch-landlerische Erbe“, sagt Sara Konnerth, die Herausgeberin von ,,Lebensgeschichten. Erinnerungen und Anekdoten, Erkundungen und Porträts aus Neppendorf“, über ihr neues Buch. Es ist als Ergänzung zu den beiden Büchern ,,Neppendorf in Bildern. Ein Buch gegen das Vergessen“ (Honterus-Verlag Hermannstadt, 2018) und ,,Gebrauchsgegenstände aus der Bauernwirtschaft“ (Honterus-Verlag Hermannstadt, 2020) entstanden. Weiterlesen
Aus Ferch wurde Lerch
Gedanken zu dem Roman ,,Endzeit“ von Franz Heinz
Ausgabe Nr. 2766

Franz Heinz: Endzeit. Roman. Umschlagbild: Franz Ferch: Maroschhaus (Ausschnitt). Pop Verlag Ludwigsburg 2020, 264 Seiten, ISBN 978-3-863563042. 96 Lei/19,50 Euro. In Hermannstadt im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung erhältlich.
,,Endzeit“, ein Roman oder eine Biografie? Beim Lesen des im Pop Verlag Ludwigsburg erschienenen Buches, geschrieben vom 1929 in Perjamosch geborenen Schriftsteller und Journalisten Franz Heinz, gibt der Schriftsteller selbst die Antwort im Vorwort: ,,Endzeit“ sei ein Roman, dessen Begebenheiten nicht vordergründig als Biografie zu verstehen sind. Der Roman ist angelehnt an den Lebensweg des Banater Malers Franz Ferch (1900-1981), der im Roman „Lerch“ heißt. Weiterlesen
,,Kultur transportiert Werte“
Streiflichter von der 3. ,,Jahrestagung der Diplomaten, Künstler und Geschäftsleute“
Ausgabe Nr. 2766

Blick in den Sitzungssaal des Hermannstädter Stadtrates bei dem Arbeitstreffen am 1. April d. J.. Foto: TNRS
,,Die deutsche Abteilung am Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheater (TNRS) versteht sich nicht mehr nur als Minderheitentheater, sondern als europäisches und deutschsprachiges Theaterhaus. Wir sind in einem ständigen Dialog mit dem Goethe Institut in Bukarest, der Deutschen Botschaft in Bukarest, dem Deutschen Konsulat in Hermannstadt, dem Österreichischen Kulturforum, dem Honorarkonsul des Großherzogtums Luxemburg in Hermannstadt und freuen uns sehr über deren jährliche und kontinuierliche Unterstützung. Auch sind wir sehr froh darüber, dass uns das Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart durch die Vermittlung von deutschen Sprecherziehern unterstützt.“ Das sagte u. a. der Leiter der deutschen Abteilung des TNRS, Hunor Horváth, beim Arbeitstreffen im Rahmen der dritten Auflage der ,,Jahrestagung der Diplomaten, Künstler und Geschäftsleute“ am 1. April im Sitzungssaal des Stadtrates von Hermannstadt im Rathaus am Großen Ring.Weiterlesen
,,In Wechselwirkung zueinander“
Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal (II)
Ausgabe Nr. 2766

Porträt des Johann Michael Soterius von Sachsenheim (1742-1794) in der Brukenthalschen Gemäldesammlung, unbekannter Maler des 18. Jahrhunderts.
,,Ereignet es sich endlich, dass auch in dem weiblich Samuel von Brukenthalschen Stamme die männlichen Nachkommen erlöschen sollten, so verordne ich, dass mein ganzes liegend und fahrendes Vermögen mit alleiniger Ausnahme derer gleich nachher zu benennenden Sammlungen sofort auf die Linie meines Neffen Johann Michael Soterius von Sachsenheim, eben auch in der Eigenschaft eines Fidei Comissi übergeben werden.“ So lautet ein Passus aus dem ,,im Prozess stehenden Samuel Freyherr von Bruckenthalischen Testament“ (siehe Gudrun-Liane Ittu, ,,Geschichte des Brukenthalmuseums“, S. 85). In der zweiten Folge der Reihe ,,Raritäten aus den Beständen der Bibliothek von Samuel von Brukenthal“ stellt der für die Bibliothek zuständige Kurator Alexandru-Ilie Muntean Brukenthals Neffen Johann Michael Soterius vor.Weiterlesen
Nachrichten
Ausgabe Nr. 2766

Foto: Cynthia PINTER
In eigener Sache: Die nächste Ausgabe der HZ erscheint am 29. April
Da der Karfreitag für alle christlichen Konfessionen in Rumänien seit letztem Jahr ein gesetzlicher Feiertag und deshalb arbeitsfrei ist, und die rumänische Regierung erwägt, auch den orthodoxen Gründonnerstag, heuer den 21. April, zum arbeitsfreien Tag zu erklären, und folglich die Rumänische Post nicht arbeitet, erscheint unsere nächste Ausgabe erst am 29. April 2022.
Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen allen, die an diesem und am nächsten Sonntag Ostern bzw. die ab heute und bis zum 23. April Pessach feiern, ein frohes Fest im Kreise Ihrer Lieben.
Die RedaktionWeiterlesen
Gabriel Tischer ist neuer Vorsitzender
DFDH-Vorstandswahlen bei der Mitgliederversammlung im Spiegelsaal
Ausgabe Nr. 2765

Der neugewählte Vorstand des DFDH: Wolfgang Köber, Annemarie Fazakas, Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter, Corina Bokor, Gabriel Tischer, Gertrud Krech, Monika Hay, Friedrich Gunesch, Dechant Pfarrer Hans-Georg Junesch (v. l. n. r.). Foto: Cynthia PINTER
Bei der Mitgliederversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt, die am Donnerstag, dem 31. März, im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums stattfand, wurde Gabriel Tischer als neuer Vorsitzender des Hermannstädter Forums gewählt. Er löst Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter ab, der nach vierjähriger Amtszeit nicht mehr für dieses Amt kandidiert hat.
,,April April!“
Ausgabe Nr. 2765

Mit diesen Worten empfing die HZ-Chefredakteurin die Neugierigen, die es tatsächlich miterleben wollten, wie die Nepomukstatue wieder an ihren Standort gebracht wird. Das hatte ja in der Ausgabe der Hermannstädter Zeitung vom 1. April 2022 gestanden. Da die HZ am Stichtag erscheinen durfte, haben wir uns das erlaubt. Die Neugierigen waren zunächst etwas enttäuscht, als sie erfuhren, dass sie einem Aprilscherz auf den Leim gegangen waren und machten noch einen Spaziergang über den Großen Ring zum römisch-katholischen Stadtpfarramt, um die Originalstatue zu bewundern, die nach wie vor in dem Innenhof steht. Einer der Neugierigen hatte sie nur aus den Erzählungen seiner Mutter gekannt… Foto: Carla HONOLD
,,Hier im abzweigenden Lassler Tal“
Ordination und Einführung einer Pfarrerin der EKR in Malmkrog
Ausgabe Nr. 2765

Drei Premieren fanden am 2. April d. J. in Malmkrog statt: Die erste Ordination überhaupt seit es Malmkrog gibt (der Ort wurde vor 717 Jahren erstmals urkundlich erwähnt), die erste Pfarrerin in dieser Kirchengemeinde und die erste Landlerin, die als Pfarrerin der EKR ordiniert wird. Unser Bild: Nach dem Ordinationsgespräch setzten Vikariatsvat er Dietrich Galter, Pfarrer in Neppendorf, die neue Pfarrerin Angelika Beer, Bischof Reinhart Guib und Joachim Lorenz, der frühere Pfarrer in Malmkrog, der heute in der Honterusgemeinde in Kronstadt dient, ihre Unterschriften in das Ordinationsbuch der EKR. Foto: Beatrice UNGAR
„Du wirst Pfarrerin“ habe ihr ihre siebenbürgisch-sächsische Großmutter – die mit ihren Enkelkindern Landlerisch gesprochen hat – nach dem Abitur gesagt, erzählte im Rahmen des Ordinationsgesprächs im Gemeinderaum der evangelischen Kirchengemeinde in Malmkrog Angelika Beer, die am 3. März 1982 in Hermannstadt als zweites Kind der Schneiderin Sara Beer, geborene Mesch und des Schlossers Josef Beer geboren wurde. Bei dem Ordinationsgespräch, das dem Gottesdienst zur ,,Ordination der Kandidatin des geistlichen Amtes Angelika Beer“, wie die offizielle Bezeichnung dieser Zeremonie in der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien heißt, voranging, stellte Beer nicht nur ihren Lebenslauf sondern auch ihre Thesen vor. Weiterlesen







