Nachrichten

Ausgabe Nr. 2721

Foto: Beatrice UNGAR

Lokale wieder offen

Hermannstadt. – Nachdem der Inzidenzwert in Hermannstadt unter 2 gefallen ist, sind nun die Lokale auch innen geöffnet, allerdings nur zu 30 Prozent der Kapazität. (BU)

Kostenloser Eintritt

Hermannstadt. – Das Gong-Theater bietet für das Stück „Sarea-n bucate” nach Petre Ispirescu Freikarten an für Eltern, die einen Impfschein gegen Covid-19 (1 oder 2 Dosen) vorweisen können. Für jedes geimpfte Elternteil wird eine Freikarte ausgestellt. Die Karten kann man am Freitag (11-18 Uhr) und am Samstag abholen (10-18 Uhr), die Anzahl der Plätze ist beschränkt. Gezeigt wird das Stück heute, 18 Uhr, am Samstag, dem 15. Mai, 11 und 18 Uhr und am Sonntag, dem 16. Mai, 11 Uhr. (RS)Weiterlesen

Maisingen

Ausgabe Nr. 2720

Das traditionelle Maisingen auf der Michelsberger Burg fand am 1. Mai 2021 wieder mit Publikum statt, nachdem es im Vorjahr nur online erlebt werden konnte. Es gab auch eine Andacht mit Pfarrer Zorán Kézdi und anschließend ein gemeinsames Frühstück.               

Foto: Beatrice UNGAR

Zwei Preisträgerinnen

Der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis 2021 geht an Sigrid Haldenwang und Erika Schneider

Ausgabe Nr. 2720

Dr. Sigrid Haldenwang.Foto: Mariana VLAD

Der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis, die höchste von den Siebenbürger Sachsen vergebene Ehrung für wissenschaftliche und künstlerische Leistungen, wurde für das Jahr 2021 der Lexikografin Dr. Sigrid Haldenwang sowie der Botanikerin Prof. Dr. Erika Schneider zuerkannt. Wenn es auf den ersten Blick auch viel Trennendes gibt – die eine Preisträgerin ist Geisteswissenschaftlerin und lebt und wirkt in Siebenbürgen, die andere ist Naturwissenschaftlerin und hat ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland –, so gibt es in Wirklichkeit doch mehr Verbindendes: neben einer persönlichen Freundschaft ist dies vor allem die unermüdliche und jahrzehntelange wissenschaftliche Beschäftigung mit dem jeweiligen Fachgebiet.Weiterlesen

Ein Mandat der Fragen und Antworten

Interview mit Emil Hurezeanu, der von der Botschaft in Berlin nach Wien wechselt

Ausgabe Nr. 2720

Bei seinem Deutschlandbesuch 2017 wurde Staatspräsident Klaus Johan- nis (links) auch in der Rumänischen Botschaft in Berlin empfangen. Bot- schafter Emil Hurezeanu (rechts) war damals schon im zweiten Jahr im Amt. Foto: Rumänische Botschaft Berlin

Der 1955 in Hermannstadt geborene Schriftsteller, Publizist und Politologe Emil Hurezeanu ist seit 2015 Botschafter Rumäniens in Berlin. Im Juni d. J. wechselt er als Botschafter Rumäniens nach Wien. Über seine Amtszeit in Berlin und seine Pläne für die neue Stelle aber auch über seine literarische Tätigkeit gibt Hurezeanu Auskunft in dem folgenden Interview mit der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r. Weiterlesen

Maiständchen

Ausgabe Nr. 2720

Ein Maiständchen für alle statt des traditionellen Maiblasens bot die Neppendörfer Blaskapelle am 1. Mai auf dem Kirchhof in Neppendorf für alle Mitglieder des Gemeindeverbands Neppendorf. Die Veranstaltung wurde im Livestream übertragen und erlebte allein auf Facebook knapp 5.000 Aufrufe.         

Foto: Beatrice UNGAR

Motor für eine zukunftsgerechte Entwicklung

Gemeinsame Botschaft von Herrn Konsul Hans E. Tischler und der Honorarkonsuln von Österreich und Luxemburg in Hermannstadt zum Europatag am 9. Mai 2021

Ausgabe Nr. 2720

Konsul Hans E. Tischler.

Auch der diesjährige Europatag zeigt uns deutlich, dass die europäische Solidarität zentral, ja lebensrettend für uns Bürgerinnen und Bürger ist und es weiterhin bleibt. Es gab wohl kaum eine Zeitspanne in der Geschichte der Europäischen Union, in der die Bedeutung dieser Struktur so deutlich zum Ausdruck kam wie in den vergangenen Monaten.

Wir haben alle in kürzester Zeit lernen müssen, welche verheerenden Folgen eine Pandemie haben kann – auf unsere Gesundheit und unsere Gesundheitssysteme. Es erfüllt uns alle mit tiefer Trauer, dass so viele Menschen ihr Leben im Zusammenhang mit dem Corona-Virus  verloren haben. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft vermögen wir immer noch nicht genau abzuschätzen. Weiterlesen

Theater ist ein kollektives Kunstwerk

Gespräch mit dem Regisseur Alexandru Weinberger-Bara

Alexandru Weinberger-Bara in der Harteneckgasse/Str. Cetății in Hermannstadt.                                                              Foto: Cynthia PINTER

Ausgabe Nr. 2720

„Bookpink“ (Plattdeutsch für: Buchfink) von Caren Jeß heißt die neueste Inszenierung an der deutschen Abteilung des Hermannstädter Radu Stanca-Nationaltheaters, die am 9. Mai, 19 Uhr, voraussichtlich mit Publikum Premiere feiern wird.

Über die Arbeit mit den Schauspielerinnen und Schauspielern, die Theaterwelt und das Leben als freiberuflicher Regisseur sprach HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit dem Regisseur von „Bookpink“,  Alexandru Weinberger-Bara.  Weiterlesen

,,Sie konnte eigentlich alles“

Anita Daniels Feuilletons verzaubern immer noch / Von Matthias BUTH

Ausgabe Nr. 2720

Anita Daniel: Mondän ist nicht mehr modern. Feuilletons über Mode, die Kunst und das Leben. Herausgegeben von Katja Behling und Thomas B. Schumann, Edition Memoria, Hürth bei Köln 2021, 263 Seiten, ISBN

Menschen, die aus Rumänien kommen, entwerfen ihr eigenes Weltmodell. Sie entfalten ein Bild von dem, was sie sehen, empfinden und erleiden in einer oft spielerischen und grazilen Art. Die Lyrik von Rose Ausländer gehört dazu, die 1901 in der damals noch habsburgischen Stadt Czernowitz geboren wurde, die dann von 1918 bis 1947 ein Teil Rumäniens war und deren Dichtung stets etwas Schwebendes hat, einen Klang erzeugt, der ohne Trompeten auskommt und eher in die Harfe der Sprache und Menschen greift. „Wenn ich den blauweißen Schal /nach Osten hänge/schwingt Jerusalem herüber zu mir /mit Tempel und Hohelied//Ich bin fünftausend Jahre jung//Mein Schal/ist eine Schaukel“, dichtete sie im Gedicht „Jerusalem“. Rumänien ist selten auf nur einen Nenner zu bringen. Auch nicht eine Universitätsstadt wie Jassy. Dort wurde Anita Daniel geboren; auch sie war jüdisch, wie um 1900 ja fast die Hälfte der Einwohner.Weiterlesen

Filzen, Backen, Basteln

Im ASTRA-Freilichtmuseum ist immer etwas los

Ausgabe Nr. 2720

Auf dem Gehöft eines siebenbürgisch-sächsischen Weinbauern aus Kleinschelken im ASTRA-Freilichtmuseum ist immer etwas los. Unser Bild: Am orthodoxen Palmsonntag gab es einen Basar des Neppendorfer Handarbeitskreises, über dessen Erfolg sich Maria Rastel, die Museografin Simona Malearov, Elisabeth Rosenauer, die Museografin Camelia Ștefan und Maria Opriș (v. l. n. r.) freuten.   Foto: Beatrice UNGAR

Das ASTRA-Freilichtmuseum ist seit Beginn der Pandemie immer mehr zu einem Zufluchtsort für Veranstaltungen aller Art geworden. So fand letztes Jahr dort das Astra-Filmfestival im Freien statt. Aber auch die Mitarbeitenden des Museums sind fleißig und lassen sich quasi in letzter Zeit für jedes Wochenende etwas einfallen. Weiterlesen

Purzelbäume der Phantasie

Zur Ausstellung ,,Brukenthal 300. Ideen für ein Denkmal. Collagen und Modelle“

Ausgabe Nr. 2720

Blick in die Ausstellung im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums: Zu sehen ist auch der Entwurf für ein Standbild des Barons (links im Bild ist der Kopf zu sehen) mit dem Jacobi sich leider erfolglos an dem diesbezüglichen Wettbewerb beteiligt hatte.Foto: Beatrice UNGAR

Schon seit geraumer Zeit setzt sich der international bekannte Bildhauer Peter Jacobi mit Formen der Erinnerungskultur auseinander: Vor einigen Jahren hat er auch in Rumänien Meilensteine  – u. a. mit dem Holocaust-Memorial für Juden und Roma in Bukarest – seiner Memorialkunst geschaffen. Seit über dreißig Jahren beschäftigt ihn auch die Gestaltung eines Denkmals für Samuel von Brukenthal. Zum 300. Geburtstag des Barons zeigt nun der vielseitige Künstler in einer Ausstellung des Landeskirchlichen Museums im Terrassensaal des Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrums in Hermannstadt mehrere seiner 3D-Konstruktionen und Modelle sowie eine Reihe von Collagen. Weiterlesen

Die Marburger sind treu

Austausch im Sportbereich wird fortgeführt

Ausgabe Nr. 2720

Sie arbeiten seit zehn Jahren sehr gut zusammen (v. l. n. r.): Peter Schmidt, Adrian Fușle Țană und Wolfgang Strümpfler bei der Übergabe der Sachspende auf dem Parkplatz hinter dem Sportsaal des Samuel von Brukenthal-Gymnasiums.                                       Foto: die Verfasserin

Seit zehn Jahren gibt es zwischen dem Fachdienst Sport der Stadt Marburg und dem Samuel von Brukenthal-Gymnasium in Hermannstadt einen regen Austausch. Der ,,Motor“ dieses Austausches zwischen den Einrichtungen aus den beiden Partnerstädten sei Sportlehrer und Fußballtrainer Adrian Fușle Țană, sagte der stellvertretende Fachdienstleiter Wolfgang Strümpfler der Hermannstädter Zeitung am Montag, anlässlich der Übergabe einer erneuten Sachspende aus Marburg.Weiterlesen