Von Angesicht zu Angesicht

Zweite Künstlerresidenz in Kleinschenk

Ausgabe Nr. 2580

Die Vernissage der Ausstellung in der schmucken Kleinschenker evangelischen Kirche war gut besucht. Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Die zweite Künstlerresidenz in Kleinschenk hat dieses Jahr vom 20. bis 26. Mai unter dem Motto „Von Angesicht zu Angesicht” stattgefunden, Kuratorin war auch dieses Jahr Elisabeth Ochsenfeld. Die Vernissage der Ausstellung fand in der Kirchenburg statt, gefolgt von einem Konzert der Temeswarer Band „Trompetre”.Weiterlesen

„Seltsam ähnlich“

Ausgabe Nr. 2578

Jan de Maere und sein „Flandernhof“ in Thalheim

Blick auf das Flandernhof-Anwesen aus der Dachluke eines der vier aus der Maramuresch hierher umgesiedelten alten Holzhäuser. Foto: Beatrice UNGAR

An der Ausfahrt aus Thalheim/Daia Richtung Rothberg/Roșia fällt jedem linkerhand ein Turm auf, gegenüber der orthodoxen Kirche. Der Turm dient dem Belgier Jan de Maere auf seinem „Flandernhof“ benannten Anwesen als Bibliothek. In diesem Jahr feiert der Flandernhof sein 20. Jubiläum.

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Trampelbilder und 4 Grazien

Werke aus der GPL-Sammlung im Kunsthaus7B

Ausgabe Nr. 2574

Thomas Emmerling (links außen) erklärt Besuchern vor einer Skulptur von Rouven Dürr, wie schön Beton geformt werden kann.
Foto: Beatrice UNGAR

Worauf würden Sie bedenkenlos Ihren Fuß setzen? Auf Schmetterlinge eher nicht, auf Schneckenhäuschen vielleicht. In der aktuellen Ausstellung im Kunsthaus7B in der alten Schule in Michelsberg werden die Besucher regelrecht vor diese Probe gestellt. In einem der drei Räume liegen zwei großflächige Fotos von diesen Lebewesen auf dem Boden, zwei so genannte „Trampelbilder“ der Künstlerin Marielis Seyler.Weiterlesen

Kinder, erobert eure Stadt!

Ein Plädoyer für Kunst im öffentlichen Raum / Von Cornelia HEMMANN
Ausgabe Nr. 2572

Die Kinder machten begeistert mit.                 
Foto: Cornelia Hemmann

Rumänien ist ein unruhiges Land, ein Land in Bewegung. Politisch gesehen, aber auch innerhalb seiner kleinsten gesellschaftlichen Zelle: der Familie. Die Menschen in Rumänien sind im wahrsten Sinne des Wortes bewegt. Die Abwanderung aus ländlichen Gebieten in die Großstädte, vor allem aber ins Ausland ist Realität für viele. Der Alltag in kleinen Städten wie Fogarasch ist gezeichnet von Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, von zerrissenen Familien. Man spürt mehr von dem, was einst war, als von dem, was ist oder gar von so etwas wie „Zukunft“. Fragt man junge Menschen, warum sie sich nicht für die Belange ihrer Stadt interessieren oder sich engagieren, so hört man häufig: „Wozu? Ich gehe ja sowieso weg.“Weiterlesen

„Zeichnen hat mir immer Spaß gemacht”

Gespräch mit Rudi Schmückle (1940-2011) am 22. Oktober 2010 in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2572

Rudi Schmückle am 22. Oktober 2010 in der Habitus-Buchhandlung. Foto: Christel WOLLMANN-FIEDLER

Sieben Jahre sind es am 5. April, seit der Hermannstädter Künstler Rudi Schmückle einem schweren Leiden erlegen ist. Seine Karikaturen waren schon in den ersten Ausgaben der Hermannstädter Zeitung zu bewundern. Zum Gedenken an einen großen Freund der Stadt veröffentlichen wir im Folgenden ein Gespräch, das die Berliner Autorin und Fotografin Christel Wollmann-Fiedler am 22. Oktober 2010 mit dem Künstler geführt hat, aus Anlass seiner Jubiläumsausstellung – am 10. März 2010 hatte Rudi Schmückle seinen 70. Geburtstag gefeiert.Weiterlesen

Ein Künstler für alle

Hans Hermanns Graphik aus sechs Jahrzehnten

Ausgabe Nr. 2571

Die Vernissage war sehr gut besucht.                          
Foto: Fred NUSS

Es war ein Wiedersehen, auf das sich sehr viele Alt-Hermannstädter gefreut hatten. Ein Wiedersehen mit der Kunst Hans Hermanns, dem bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Maler und Graphiker des letzten Jahrhunderts. Insgesamt 104 Graphiken können zur Zeit in der Ausstellung „Hans Hermann (1885-1980) – Ein Wiedersehen. Graphik aus sechs Jahrzehnten“ im Kultur- und Begegnungszentrum „Friedrich Teutsch“ bewundert werden. Zur Vernissage am Mittwoch, dem 14. März, waren sowohl Kunstliebhaber zugegen, als auch Familienmitglieder und Hermannstädter, die den Maler persönlich gekannt und geschätzt hatten.   Weiterlesen

„Das ist mein Heilungsprozess”

Valeriu Sepi wird im Brukenthalmuseum in Hermannstadt ausstellen

Ausgabe Nr. 2571

Valeriu Sepi.
Foto: privat

Der Künstler Valeriu Sepi stellt im April im Brukenthalmuseum seine Malereien und Grafiken aus, bekannt ist er allerdings nicht nur für seine visuelle Kunst, sondern auch als Musiker der legendären rumänischen Musikband Phoenix. Seit einigen Jahren wohnt der Künstler wieder in Temeswar, gelebt hat er aber über 20 Jahre u. a. in Singapur, Nepal, Laos, Brasilien und Australien, und überall wurde er von einem Kindheitstrauma verfolgt, das er in dieser Ausstellung vorstellt, um sich davon zu befreien: Die Zerstörung seines Traums durch die Kommunisten. Weiterlesen