Einige anstehende Fragen geklärt

Pressemitteilung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2766

Forumsclub zum Thema Volkszählung: Der erste Forumsclub nach einer langen pandemiebedingten Unterbrechung hat am Montag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) stattgefunden und war sehr gut besucht. In lockerer Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen und einem Erfrischungsgetränk, verfolgten die Anwesenden die Ausführungen des Geschäftsführers des Siebenbürgenforums, Winfried Ziegler (im Bild stehend). Ziegler erklärte Schritt für Schritt, wie man sich selbst zählen kann bei dem digitalen Autozensus im Rahmen der Volkszählung, die in diesem Jahr in Rumänien durchgeführt wird. Obwohl das noch bis zum 15. Mai 2022 unter www.recensamantromania.ro   möglich sei, sollte man nicht auf die letzte Minute warten, riet Ziegler, denn dann könnte das System zusammenbrechen…                                                                                                     Foto: Aurelia BRECHT

Zu einer zweiten ordentlichen Versammlung in diesem Jahr traten die Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) am Freitag, den 8. April, zusammen. Die online-Beratung wurde vom stellvertretenden DFDR-Vorsitzenden Martin Bottesch geleitet, da der Vorsitzende, Dr. Paul-Jürgen Porr, verhindert war. Zugeschaltet waren Mitglieder aus allen fünf Regionalforen im Land und die Leiter der DFDR-Stiftungen, desgleichen der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț sowie Thomas Șindilariu, Unterstaatssekretär im Departement für interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung. Weiterlesen

,,April April!“

Ausgabe Nr. 2765

Mit diesen Worten empfing die HZ-Chefredakteurin die Neugierigen, die es tatsächlich miterleben wollten, wie die Nepomukstatue wieder an ihren Standort gebracht wird. Das hatte ja in der Ausgabe der Hermannstädter Zeitung vom 1. April 2022 gestanden.  Da die HZ am Stichtag erscheinen durfte, haben wir uns das erlaubt. Die Neugierigen waren zunächst etwas enttäuscht, als sie erfuhren, dass sie einem Aprilscherz auf den Leim gegangen waren und machten noch einen Spaziergang über den Großen Ring zum römisch-katholischen Stadtpfarramt, um die Originalstatue zu bewundern, die nach wie vor in dem Innenhof steht. Einer der Neugierigen hatte sie nur aus den Erzählungen seiner Mutter gekannt…                             Foto: Carla HONOLD

,,Ausdruck der engen Verbundenheit“

Landesregierung NRW verlieh erstmals Heimat-Preis der Siebenbürger Sachsen

Ausgabe Nr. 2765

Gruppenbild mit Preisträgern: Ulrich Stücker, Bürgermeister Stadt Wiehl, Heike Mai-Lehni, Landeskulturreferentin der Siebenbürger Sachsen Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, Rainer Lehni, Bundesvorsitzender, Landesvorsitzender NRW, Jens Kielhorn, Inhaber des Schiller Verlags, Anna Janesch, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, Mdl Bodo Löttgen, Landtagsabgeordneter für den Landtagswahlkreis Oberbergischer Kreis II, Ministerin Ina Scharrenbach, Ulrike Horwath, Vertreterin der preisgekrönten Initiative ,,Turm der Erinnerung“, Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, Orgelbauer Hermann Binder, Dr. Ruth Fabritius , Leiterin Glasmuseum Rheinbach,  stellv. Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e.V., Abteilungsleiter Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten (v. l. n. r.). Foto: land.nrw

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am 31. März 2022 erstmals in der Geschichte des Landes den Heimat-Preis für die Siebenbürger Sachsen verliehen, teilte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit. Die Auszeichnung wurde 2019 von der Landesregierung ins Leben gerufen und ist mit insgesamt 12.500 Euro dotiert. Sie gilt als Ausdruck für die intensive Verbindung des Landes Nordrhein-Westfalen zu den Siebenbürger Sachsen. Seit 1957 besteht die Patenschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Siebenbürger Sachsen. Derzeit leben rund 20.000 Siebenbürger Sachsen in Nordrhein-Westfalen. Dies sind etwa zehn Prozent aller Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

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Nepomukstatue kommt wieder an ihren ursprünglichen Standort

Ausgabe Nr. 2764

Brukenthalstatue bald nicht mehr allein: Die Reste des Sockels der Nepomukstatue, die der kommandierende General Graf Wallis 1734 auf dem Großen Ring aufstellen ließ, wurden 2002 im Zuge von archäologischen Grabungen im Vorfeld der Neugestaltung dieses Platzes in Hermannstadts Altstadtzentrum freigelegt. Als 2006 der Große Ring neu gepflastert wurde, wurde der ursprüngliche Standort der Nepomukstatue mit roten Pflastersteinen markiert, wie das auf unserem Bild oben zu sehen ist. Die Nepomukstatue selbst wurde 1948 entfernt, kam zunächst ins Brukenthalmuseum und bald danach in den Innenhof des römisch-katholischen Stadtpfarramtes. Nachdem am 11. September 2021 die Brukenthalstatue vor dem Brukenthalpalais enthüllt wurde, wird nun am Freitag, dem 1. April, 16 Uhr, die Nepomukstatue auf ihren ursprünglichen Standort zurückgebracht.
Foto: Cynthia PINTER

Auf der Grafik von Hans Hermann (Reproduktion nach einer Postkarte) ist links der Laubenbrunnen zu sehen, rechts davon im Hintergrund das Denkmal des Hl. Nepomuk.  Heute  steht das Denkmal im Innenhof des römisch-katholischen Stadtpfarramtes (Bild in der Mitte) und auf dem Großen Ring ist der Standort mit roten Pflastersteinen markiert (Bild unten). Weiterlesen

Volkszählung online

Tipp: Zu zweit lassen sich die Formulare besser ausfüllen

Ausgabe Nr. 2764

In Rumänien findet eine Volks- und Wohnungszählung statt, die bis zum 15. Mai in der Etappe des Autozensus ist, das heißt, dass man sich selber online eintragen kann. Angestellte erhalten dafür einen arbeitsfreien Tag. Die Volkszählung heißt „Recensământul populației și locuințelor 2021”, auch wenn sie 2022 durchgeführt wird, weil sie wegen der Pandemie für dieses Jahr verschoben wurde, allerdings Informationen anfordert, die zum 1. Dezember 2021 gültig waren. Die Personen, die sich nicht selbst zählen können, werden in einer nächsten Etappe vom 16. Mai bis 17. Juli 2022 von einem Mitarbeiter des jeweiligen Bürgermeisteramtes besucht, der die Zählung durchführt.Weiterlesen

Constantin Brâncuși-Nationaltag im Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2759

Der Geburtstag des berühmten rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși (1876-1957), der 19. Februar, ist 2005 zum Nationaltag erklärt worden.  Am 19. und 20. Februar wurde dieser Nationaltag auch im Freilichtmuseum im Jungen Wald begangen mit thematischen Führungen zu Gehöften aus Südrumänien und einer Werkstatt. Unser Bild: Der Bildhauer Andrei Buda hat auf dem Hof des Gehöfts aus Târgu Cărbunești eine Werkstatt angeboten, bei der sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche fleißig mitgemacht haben.                                                                                                                                                                  Foto: Beatrice UNGAR

,,Man muss ordentlich übertreiben”

Satiren-Buch von Peter Biro in rumänischer Sprache erschienen

Ausgabe Nr. 2757

Peter Biro.                                Foto: Privat

Peter Biro, bis Ende 2021 Anästhesist in der Schweiz, hat seit Jahren seine Leidenschaft für die Literatur entdeckt. Im Vorjahr ist sein erstes Buch in rumänischer Sprache erschienen, „Incredibila poveste a lui Jean Jaques Récamier”. Über Satiren, Bücherherausgabe und Pläne sprach der Autor mit der HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.Weiterlesen