Kunst als Zeitzeugnis?

Neue Streiflichter von der Saison France-Roumanie  / Von Claus REHNIG                                                         

Ausgabe Nr. 2612

Chefkoch Ioan Bebeșelea vom Hermannstädter Restaurant Syndikat Gourmetbeim Kochen in der Grande Carriole.      
Foto: T. CHAPOTOT

Inzwischen bewegt sich die Saison France-Roumanie zunehmend durch alle Gegenden Frankreichs. Schwerpunkte gibt es in Städten wie Strassburg, Grenoble, Lyon. Ein Beispiel für diese Reiselust ist die Grande Carriole, eine Art Foodtruck, ein von rumänischen Designern (Maria Decu, Mihal Dumitrache) erstelltes Gefährt, wo in jeder Stadt ein anderer Küchenchef seine Spezialitäten vorstellt. In Paris war es Ioan Bebeșelea aus Hermannstadt. Die Verlorenen Eier auf gerösteten Zwiebeln mit Tomatensoße sind ein Traum. In andere Städte kommen Nicola Londras, Horia Simon, Johnny Susala, Alex Petricean. Weiterlesen

„Wintermagie mit Jakob Hausmann“

2611

„Wintermagie mit Jakob Hausmann“ heißt die Veranstaltung, die an diesem Wochenende im „Ferdinand I al României“-Restaurant im Eishotel am Buleasee auf 2.000 Meter Höhe stattfinden wird. Am 8. und 9. Februar bereitet der Meisterkoch Jakob Hausmann von dem „Mica Elveţie” (Kleine Schweiz) benannten Restaurant aus Bukarest in seiner bewährten originellen Art Gerichte aus den historischen Provinzen Rumäniens zu. Die Aktion ist Teil des Programms Hermannstadt Europäische Gastronomische Region 2019. Anmeldungen unter bookings@hotelofice.ro oder Tel. 0726-23.44.17. Wer nicht dabei sein kann, kann die Show live auf Facebook verfolgen unter @hotelofice bzw @SibiuRegiuneGastronomicăEuropeană. Unser Bild: Ende Januar wurde die Eiskirche ebenda eröffnet.             Foto: www.hotelofice.ro

 

Jenseits der Angst

2611

 

Buch über Begegnungen im Amazonas-Regenwald

„Was man nicht liebt, kann man nicht pflegen und was man nicht kennt, kann man nicht lieben“. Mit dieser Aussage, die sie auf einem Zettel in einem unansehnlichen Schaufenster in einem Hotel in Coca entdeckt hatte, schließt das Buch der Klausenburgerin Luminița Cuna über ihre Reisen in das Amazonas-Gebiet. Die Vorstellung des Buches  „Desculță în Amazon“ (Barfuß im Amazonas) fand Ende Dezember 2018 im Erasmus-Büchercafé statt.

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Für die nächsten 100 Jahre vorbereitet

Der Manager des Astra-Museums ist mit dem erfolgreichen Jahr sehr zufrieden

Ausgabe Nr. 2606

Winter im Freilichtmuseum.                                     
Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Knapp eine halbe Million Hermannstädter und in- und ausländische Touristen haben dieses Jahr das Freilichtmuseum besucht, rund 620.000 Personen wurden insgesamt bei allen Astra-Veranstaltungen – inklusive Dokumentarfilmfestival Astra Film– registriert. Weiterlesen

Unter dem Motto Kontinuität

Zeno-Karl Pinter leitet erstmals DFDH-Versammlung

Ausgabe Nr. 2604

Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter.
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Die letzte Mitgliederversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) im Jahr hat am 27. November im Spiegelsaal stattgefunden. Eröffnet wurde die Versammlung mit einem Bericht des Vorsitzenden Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter.Weiterlesen

Tag der Deutschen Einheit

2596

Bei dem Empfang des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland zum Tag der Deutschen Einheit am Dienstag in Hermannstadt nahmen mehr als 400 Gäste aus dem gesamten Amtsbezirk teil und erlebten eine würdige und gediegene Veranstaltung. Ein kleines Kammerorchester spielte die Hymnen Deutschlands, Rumäniens und der EU, es traten Mitglieder des Folkloreensembles „Cindrelul Junii Sibiului“ auf. Unser Bild: Der Gastgeber, Konsul Hans E. Tischler, wies in seiner Ansprache u. a. auf die Chancen hin, die Rumänien durch die EU-Ratspräsidentschaft 2019 erwachsen. Die Ansprache ist auf der Website des Konsulates unter http://www.her mannstadt.diplo.de nachzulesen.                                     Foto: Fred NUSS

 

„Was sind schon 100 Jahre?“

2595

Streiflichter vom 28. Sachsentreffen am 22. September in Mediasch

Zwei Mitglieder einer Tanzgruppe freuen sich über das wunderschöne Wetter.                                      Foto: Claudiu POPA

Bei der Jubiläumsauflage des vom Siebenbürgenforums veranstalteten Sachsentreffens, die am 19. September 2015 in Mediasch unter dem Motto „Schule – gestern, heute, morgen“ stattgefunden hatte, sagte der damalige Bundestagsabgeordnete Dr. Bernd Fabritius, das Sachsentreffen sei die beste Gelegenheit zu zeigen, „dass wir eine Gemeinschaft sind“ und schwärmte  davon, man könne durchaus 25 Jahre seit dem Beginn einer „sächsischen Wiedervereinigung“ feiern. Das 28. Sachsentreffen, das am vergangenen Samstag erneut in Mediasch stattgefunden hat, stand unter dem Motto „100 Jahre in Rumänien“ und Dr. Fabritius war in seinem neuen Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten dabei. 

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Ehrennadel in Gold

2595

Mit der Ehrennadel in Gold, der höchsten Auszeichnung, die das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) zu vergeben hat, wie der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul-Jürgen Porr es formulierte, wurde am Freitag der Vorwoche im Rahmen einer Feierstunde im Spiegelsaal des Hermannstädter Forums Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, geehrt. In unserer nächsten Ausgabe können Sie mehr zu diesem Ereignis lesen. Unser Bild: Gruppenbild mit Geehrtem (v. l. n. r.): Zeno Pinter, DFDH-Vorsitzender, Altbischof Christoph Klein, Paul-Jürgen Porr, Bernd Fabritius, Ovidiu Ganț, DFDR-Abgeordneter, und Martin Bottesch, Vorsitzender des Siebenbürgenforums.                                                   Foto. Beatrice UNGAR

Was haben die HZ und Voltaire gemeinsam?

Ausgabe Nr. 2591

Walther Gottfried Seidner im Publikum beim Stolzenburger Heimattreffen im August 2016, bei dem die restaurierte Orgel eingeweiht wurde.           
Foto: Beatrice UNGAR

Der Stolzenburger Pfarrer und Schriftsteller Walther Gottfried Seidner ist am 26. August gestorben. Zu seinem 80. Geburtstag, den er am 15. März d. J. gefeiert hat, haben die Germanistinnen Andreea Dumitru und Sunhild Galter unter dem Titel „Der siebenbürgische Voltaire“ eine Festschrift herausgebracht, die bei der Tagung „Zwischen Kanzel und Schreibpult. Zum Wirken und Werk von Walther Gottfried Seidner und von Eginald Schlattner“ vorgestellt wird, die am 26. und 27. Oktober d. J. in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen stattfinden wird. Im Folgenden veröffentlichen wir vorab den Beitrag der HZ-Chefredakteurin  aus dieser Publikation:Weiterlesen

„Erbe ist allpräsent und lebt weiter”

Ausstellung über deutsche Minderheit im Brüsseler EU-Parlament gezeigt

Ausgabe Nr. 2584

Die „Banater Rosmareiner” tanzten im Yehudi Menuhin-Raum des Europäischen Parlaments in Brüssel, bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Die deutsche Minderheit in Rumänien – Geschichte und Gegenwart im vereinten Europa“.  
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Eine knapp 100-köpfige Delegation aus Rumänien war auf Einladung des Europaabgeordneten Siegfried Mureşan (PNL) zu Besuch im Europäischen Parlament in  Brüssel, zur Eröffnung der Wanderausstellung „Die deutsche Minderheit in Rumänien – Geschichte und Gegenwart im vereinten Europa“ des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien und der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest. Zuletzt wurde die Ausstellung in Liechtenstein gezeigt.Weiterlesen

Denk ich an Hermannstadt…

Erinnerungen an meine Heimatstadt / Von Peter BETSY

Ausgabe Nr. 2561

Auf dem Foto ist der ehemalige Kindergarten in der Fleischergasse Nr. 23 zu sehen, und das Haus daneben, Nr. 25 (mit dem rosa Erdgeschoss, vor dem das schwarze Auto steht – vis a vis von der Nationalbank) war das Elternhaus des Verfassers.                                  
Foto: Beatrice UNGAR

Denk ich an Hermannstadt…..so wandern meine Gedanken an den Geburtsort, wo meine Wiege stand und ich die glücklichen, geschützten Kinderjahre in der Geborgenheit einer Großfamilie in der Fleischergasse/Mitropoliei verbrachte, und im Nachbarhaus, bei der geliebten und geschätzten „Lenchentante“, den Kindergarten besuchte. Sie begleitete meine ersten Schritte der Stationen meines Lebens. Mein Spielplatz lag zwischen der großen orthodoxen Kathedrale und dann entlang des Hauses mit den steinernen Jungfrauen“/Karyatiden – „les ballades romantiques“ – und der niedlichen reformierten Kirche vorbei, bis zum Huetplatz zur evangelischen Stadtpfarrkirche. Schon damals gab es ein christlich-ökumenisches Glaubensbekenntnis und ein friedliches pluriethnisches Miteinander. Weiterlesen