Macbeth auf Kantonesisch

Streiflichter vom 24. Internationalen Hermannstädter Theaterfestival
Ausgabe Nr. 2534

 

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Das war das schönste Feuerwerk meines Lebens“, schwärmte ein junge Erfurterin am Montag bei ihrem Besuch in der Redaktion der Hermannstädter Zeitung. Sie meinte das 15-minütige Feuerwerk, das Sonntag kurz vor Mitternacht zum Abschluss des 24. Internationalen Hermannstädter Theaterfestivals auf dem Parkplatz neben dem Radu Stanca-Nationaltheater gezündet worden war und für Begeisterung gesorgt hatte. Vom 9. bis 18. Juni hatten rund 500 Vernastaltungen aus 72 Ländern aus aller Welt Hermannstädter und Gäste in Atem gehalten. Festivalsdirektor verkündete zum Abschluss ganz im Sinne des Spruches Nach der Wahl ist vor der Wahl“: 2018 feiern wir das 25. Theaterfestival, vom 8. bis zum 17. Juni“.Weiterlesen

Brückenschlag mit Leben erfüllt

Zehn Jahre Kulturhauptstadt-Partnerschaft Hermannstadt-Luxemburg gefeiert
Ausgabe Nr. 2534

 

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Besser konnte das zehnte Jubiläum der Partnerschaft zwischen Hermannstadt und Luxemburg im Kulturhauptstadtjahr 2007 nicht untergebracht werden als im Rahmen und als krönender Abschluss des Internationalen Theaterfestivals. Schließlich hat das Theater und vor allem sein Intendant eine bedeutende Rolle in der Ernennung Hermannstadts zur Europäischen Kulturhauptstadt 2017 gespielt. Demzufolge wurden auch zwei Theaterpersönlichkeiten anlässlich dieser Jubiläumsfeier am Samstag mit Staatsorden für kulturelle Verdienste ausgezeichnet. Weiterlesen

Die Bilder sprechen für sich

Vasarely-Werke im Kunsthaus 7 B in Michelsberg
Ausgabe Nr. 2533

 

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Frage an Radio Jerewan: „Wie ist das Zebra gestreift? Schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz?“ Die Antwort lautet: „Ja!“ An diesen bekannten Witz muss wohl jeder und jede denken, der/die in den drei Räumen in der ehemaligen Schule in Michelsberg die Bilder von Victor Vasarely betrachtet, der als Begründer der Op-Art gilt und mit optischen Täuschungen regelrecht gespielt hat.Weiterlesen

Unglaublich breitgefächert

Tagung zur angewandten Germanistik in Bukarest
Ausgabe Nr. 2533

 

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Vom 2. bis 4. Juni 2017 fand in Bukarest an der Technischen Universität für Bauwesen (UTCB) die erste internationale Tagung zur angewandten Germanistik statt. Gefördert wurde die Tagung von der Österreichischen Botschaft in Bukarest und von der Universität Regensburg und dem daran angeschlossenen Institut für Deutsch in Mittel- und Osteuropa (DIMOS). Weiterlesen

Frisch, unkonventionell, magnetisch

Dan Perjovschi stellt in der Galerie Sandwich II in Bukarest aus
Ausgabe Nr. 2533

 

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Sandwich II, die untypische Kunstgalerie beherbergt bis zum 24. Juni die Ausstellung „World Attractions“ des weltberühmten Hermannstädter Künstlers Dan Perjovschi. Hinter dem imposanten Gebäude des Hauses der Freien Presse, ehemals Casa Scânteii, befand sich einst das Kombinat der bildenden Kunst, ein Konglomerat von Künstlerateliers und Werkstätten. Hier nutzt heute die alternative Kunstgalerie Sandwich II das verborgene Potenzial eines schmalen Durchgangs zwischen zwei Blechgaragen, voraussetzend, dass „jeder Zwang eine Möglichkeit zur Findung der besten Lösung in sich trägt“. Die Einzigartigkeit des Ortes ist eine dankbare Herausforderung um ungewöhnliche Kunstprojekte zu realisieren.Weiterlesen

Streiflichter vom 24. Internationalen Hermannstädter Theaterfestival

Hochseilartisten und pyrenäische Bären
Ausgabe Nr. 2533

 

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Tanzende Menschen in Bärenkostümen, sich waghalsig bewegende Hochseilartisten und Genderkonflikte verpackt in rumänischen Märchen. Es ist viel los in Hermannstadt, denn das internationale Theaterfestival jährt sich in diesen Tagen schon zum vierundzwanzigsten Mal. Die ganze Stadt verwandelt sich in eine Spielfläche für künstlerische und kulturelle Darbietungen. Dass diese unterschiedlicher nicht sein könnten, verrät schon ein Abend auf dem Festival. Weiterlesen

Humorvoll auf der Suche

Gábor Fónyad las aus seinem Roman „Zuerst der Tee“
Ausgabe Nr. 2533

 

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Eine humorvolle Geschichte eines jungen Mannes, der sich in einer englischen Kleinstadt auf die Suche nach seinem wissenschaftlichen Durchbruch macht, erzählt der Wiener Autor Gábor Fónyad in seinem Debütroman Zuerst der Tee“, aus dem er Ende Mai im Erasmus-Büchercafé gelesen hat.Weiterlesen