Nachrichten

2441

Zweiter Mundartwettbewerb; Sachsentreffen in der Brukenthalschen Sommerresidenz; Schülerolympiade; Michelsberger Spaziergänge; Reussener Treffen; Festival für Straßenkunst; Antiquariatsmarkt; Unterirdische Verkabelung?; 2. Kirchenburgen-Radtour startet in Mediasch; Elektrische Fahrräder; Einheit für Zivilschutz; Dreimal Heimattreffen; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Bedeutendstes Forschungswerk“

Ausgabe Nr. 2441
 

100 Jahre seit dem Tod des siebenbürgischen Botanikers Josef Barth

 

Als besten Kenner der Flora des mittleren und unteren Kokeltales würdigte der spätere Gründer des Botanischen Gartens der Universität Klausenburg Prof. Dr Alexandru Borza das Lebenswerk des Lehrers, Pfarrers und leidenschaftlichen Botanikers Josef Barth anlässlich dessen Todestages, der sich am 29. Juli 2015 zum hundertstenmal jährt. Bereits als junger Geobotaniker war Borza mit ihm zusammengetroffen und hatte dabei  in ihm einen herausragenden Kenner der Pflanzenwelt Siebenbürgens gesehen. Im Rahmen eines späteren Forschungsprogramms der Zweigstelle Klausenburg der Rumänischen Akademie der Wissenschaften zur Erfassung der Pflanzengemeinschaften hatte Professor Borza auch die Hügelgebiete um den Mittel- und Unterlauf der Großen Kokel in die Forschungen einbezogen. Dabei war er fast 50 Jahre nach Josef Barths Tod auf dessen Spuren gewandert und hatte sich in seinen eigenen Geländeforschungen vergleichend auf Barths frühere Ergebnisse gestützt, die er 1964 als „bedeutendstes Forschungswerk“ im Gebiet einschätzte. An dieser Einschätzung hat sich bis zum heutigen Tag kaum etwas geändert. 

 

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„Großkokler Botschaften“

Ausgabe Nr. 2440
 

2. Video-Sommerakademie für Studenten

 

Die zweite Video-Sommerakademie für die Studenten der Journalistik-Abteilung der Lucian Blaga- Universität veranstaltete  der aus Schäßburg stammende Filmemacher Günter Czernetzky vom 5. bis 12. Juli in Malmkrog. Die Sommerakademie fand im Rahmen der Reihe „Siebenbürgische Dorfportraits” statt. Dieses Projekt befindet sich bei der 7. Ausgabe und wird diesmal eine DVD mit dem Titel „Großkokler Botschaften” als Ergebnis haben.Weiterlesen

Ein Gefühl von Freiheit

Ausgabe Nr. 2440
 

Gespräch mit Răzvan Sădean über das Airfield Festival

 

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr das Airfield Festival vom 30. Juli-2. August auf dem Flugplatz Măgura bei Heltau statt. Airfield nimmt sich die Kombination aus Elektromusik, Flügen, Wettbewerben, Workshops und Freizeitsport vor. Unter anderem konnte man im vergangenen Jahr mit einem Leichtflugzeug und einem Motordrachenflieger fliegen oder sich im Tandem-Fallschirmspringen üben. Über die diesjährige Auflage des Festivals sprach HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit Răzvan Sădean, dem Pressesprecher des Airfield Festivals. Weiterlesen

ProEtnica im August

Ausgabe Nr. 2440
 

Schäßburg. – Das interethnische Volkskunstfestival der Minderheiten „ProEtnica” findet dieses Jahr vom 20. bis 23. August zum 13. Mal in Schäßburg statt. Die ethnischen Minderheiten aus Rumänien stellen dabei ihre Traditionen, Trachten und Tänze vor.

Transilvania Tattoo Expo

Ausgabe Nr. 2440
 

So geht das Tätowieren: Tätowierer aus aller Welt nahmen auch in diesem Jahr an der siebenten Auflage der „Transilvania Tattoo Expo“ in Hermannstadt teil. Unter dem Motto „Ink & Iron“ (Tinte & Eisen) konnte man sich zwischen dem 17. und 19. Juli im Gewerkschaftskulturhaus tätowieren lassen oder Konzerten, Lesungen und einer Vernissage beiwohnen. Täglich wurden die besten Tattoos preisgekrönt. Unser Bild: Zwei Mädchen staunen über das Können von Yanna vom Tattoo-Studio „Inflicted Minds“ aus Konstanza.                                                                           

Foto: Cynthia PINTER

Herma Kennel und Radu Filipescu

Ausgabe Nr. 2440
 

 

Es war ein rumänischer Abend,  ein Abend der vergangenen Geschichte des Balkanlandes, der kommunistischen Volksrepublik Rumänien in der Zeit des Despoten Nicolae Ceaușescu und seiner machtgierigen Ehefrau Elena. Diese rumänische Geschichte, über die wir gleich hören werden, wurde  im ehemaligen Palais Mendelssohn in Berlin-Grunewald erzählt. Architekt Ernst von Ihne, wurde 1848 in Elberfeld geboren, kam über Umwege nach Berlin, stieg zum königlich-preußischen Hofarchitekten auf, bekam den Adelstitel und wurde schließlich von Kaiser Wilhelm II. im 1. Weltkrieg zur Exzellenz ernannt, baute dieses Palais 1908 im englischen Landhausstil im vornehmen Wohngebiet Grunewald für den wohlhabenden Bankier  Mendelssohn. Der letzte deutsche Kaiser Preußens war hier zu Gast, Honoratioren und wichtige Wissenschaftler der damaligen Zeit wurden geladen. In der Nazizeit erfolgte 1939 der Zwangsverkauf des jüdischen Besitzes, die Gestapo zog ein, Bombenangriffe zerstörten Teile des prächtigen Baues. Das Johannische Sozialwerk ließ das Haus in den 1950er Jahren auf- und umbauen. Weiterlesen

Spurensuche und Spurensicherung

Ausgabe Nr. 2440
 

Volker Wollmann veröffentlichte vier Bände zum Industrieerbe in Rumänien

 

Als sie eines der alten Transformatorenhäuschen irgendwo in Hermannstadt fotografieren wollte, sei sie von Hunden angefallen und fast gebissen worden, erzählte bei der Buchvorstellung im Festsaal der Evangelischen Akademie Siebenbürgen die Hermannstädterin Liliana Oprescu, eine der rund 50 Hobby- und Berufsfotografen, die Volker Wollmann im Anhang des vierten Bandes der Reihe Patrimoniu preindustrial și industrial în România" (Frühindustrielles und industrielles Erbe in Rumänien)  dankend erwähnt.Weiterlesen

Zwischen Romantik und Barock

Ausgabe Nr. 2440
 

Duo Cantate Domino" konzertierte in der Reihe Michelsberger Spaziergänge"

 


Das Konzert am vergangenen Sonntag in der Reihe „Michelsberger Spaziergänge" in der Dorfkirche in Michelsberg erinnerte die zahlreichen Zuhörer erneut daran, dass das Cello jenes Musikinstrument ist, das der menschlichen Stimme am nächsten steht.  Als Duo Cantate Domino" sorgten Kurt Philippi (Cello) und Ursula Philippi (Klavier und Orgel) dafür.

 

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„Ein Künstler der Superlative“

Ausgabe Nr. 2440
 

Wanderausstellung Dürer nach Dürer" bis Ende August im Brukenthalpalais

 

Albrecht Dürer (1471-1528), sei ein Künstler der Superlative" gewesen, schwärmte der private Kunstsammler Thomas Emmerling bei der Vernissage der Sonderausstellung Dürer nach Dürer" am Dienstag im Brukenthalpalais in Hermannstadt. Die Wanderausstellung war zunächst vom 26. März bis 7. Juni im Klausenburger Ethnografischen Museum zu sehen und ist in Hermannstadt bis zum 30. August zu besichtigen.Weiterlesen