Altbundespräsident Roman Herzog ist tot
Ausgabe Nr. 2512
„Er war eine markante Persönlichkeit, die das Selbstverständnis Deutschlands und das Miteinander in unserer Gesellschaft geprägt und gestaltet hat“. Mit diesen Worten würdigt der amtierende Bundespräsident Joachim Gauck den früheren Bundespräsidenten Roman Herzog, der am Dienstag, dem 10. Januar d. J., gestorben ist. Der 1934 im bayerischen Landshut geborene Roman Herzog war promovierter Jurist. 1970 wurde er Mitglied der CDU und war als solcher in der Landespolitik tätig, bis er 1983 zum Bundesverfassungsrichter berufen wurde. Dieses Amt hatte er bis 1994 inne. Von 1994 bis 1999 war er der siebte Präsident der Bundesrepublik Deutschland.
Kategorie-Archiv: Aktuelle Ausgabe
„Intelligente und integrierte Hilfe”
Die Organisation Salvaţi copiii spendete eine Reanimationseinheit für Säuglinge
Ausgabe Nr. 2512

Die Organisation Salvaţi Copiii (Save the Children Romania) hat der Hermannstädter Geburtenklinik eine Reanimationseinheit für Säuglinge im Wert von 17.000 Euro geschenkt. Insbesondere Frühchen können bei Notfall einfacher und effizienter wiederbelebt werden. In Hermannstadt liegt die Säuglingsterblichkeit im ersten Lebensjahr bei 4,4 pro Tausend Neugeborene, über dem Europäischen Durchschnitt, der bei 4 pro Tausend Neugeborene liegt. Im Durchschnitt liegt die Kindersterblichkeit in Rumänien bei 8 pro Tausend Neugeborene, das Land belegt den ersten Platz in der EU in diesem Bereich.
Nachrichten
Neuer Deutscher Botschafter
Im Pyjama ins Theater
Infos zum Straßenzustand
WGT-Werkstatt im Elimheim
Bildvortrag im Spiegelsaal
Ferien-Messe Wien
Skicup des Österreichischen Konsulats in der Schulerau
Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache
„Guten Wünschen Raum geben“
Neujahrsempfang von Bischof Reinhart Guib im Bischofspalais
Ausgabe Nr. 2512
„Aus gutem Grund evangelisch in Rumänien“ lautet das Motto des Evangelischen Kirchentages, der am 30. September d. J. in Kronstadt, der Wiege der Reformation in Siebenbürgen, stattfinden wird. Der Frage, was es heute bedeutet, evangelisch zu sein, geht der Jahreskalender der Evangelischen Landeskirche A. B. in Rumänien nach. Einen Vorgeschmack auf den Kalender boten Vertreter der Gemeindeverbände zum Abschluss des Neujahrsempfangs, zu dem Bischof Reinhart Guib am Dienstag in den Bischofspalais eingeladen hatte. Weiterlesen
Nachrichten
2511
Gottesdienst auf der Burg
Familien-Weekend geplant
Abwasser um 0,03 Lei billiger
WGT-Werkstatt im Elimheim
Neuer Interim-Manager
Steuer bezahlen
Mehr Passagiere
Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache
Radio Neumarkt auf Deutsch
Wetterprognose
Reformationsfeiern und Gedenken der Reformation auf dem Gebiet unserer Kirche im 19. und 20. Jahrhundert
Vortrag von Wolfgang H. Rehner, gehalten am 31. Oktober 2016 in Michelsberg zum Reformationsfest (I)
Ausgabe Nr. 2511
Mit dem Reformationsfest 2016 haben die weltweiten Gedächtnisfeiern bereits begonnen, welche über ein Jahr, das ist im Oktober 2017, ihren Höhepunkt erreichen sollen. Die Reformation im 16. Jahrhundert war eine umfassende Bewegung, die nicht nur die Kirche betraf, sondern die gesamte soziale und geistige Entwicklung Europas förderte. Aus dieser Bewegung gingen die protestantischen Kirchen hervor, aber auch die katholische Kirche wurde durch sie neu geordnet und selbst die orthodoxe Kirche, die am wenigsten davon betroffen war, hat in Siebenbürgen einige Impulse davon mitbekommen. Heute fragen wir danach, wie die Siebenbürger Sachsen seither dieser Umwälzungen im 16. Jahrhundert gedacht haben und wie dieses Gedenken in öffentlichen Feiern zum Ausdruck kam.
„Risse im Eisernen Vorhang“
Neues Buch über Familienzusammenführung und Aussiedlung
Ausgabe Nr. 2511

Es gab sie also doch: Die ,,Risse im Eisernen Vorhang“, der Mauer zwischen Ost und West, zwischen Unfreiheit und Freiheit. Einer davon: Die Aktion „Kanal“, ein gut gehütetes Geheimnis der Jahre 1968 bis 1989 und zu Teilen immer noch geheim. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges wollte diese Aktion Wunden des Weltkrieges schließen, Familien zusammenführen und Deutschen den Weg aus dem kommunistischen Rumänien in die Freiheit der Bundesrepublik öffnen.
Vom Drachendorf zur Törzburg
Infotrip im Burzenland und Umgebung stattgefunden
Ausgabe Nr. 2511

Von der Piccoloflöte
2511
Wort des Ehrenvorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Philippi
an die Vertreterversammlung des DFDR am 10.12.2016 in Hermannstadt
Vor zwei Jahren hat Rumänien seinen neuen Staatspräsidenten gewählt. Dass es ein „Minderheitler“ geworden ist, hat allgemein verwundert. Und es wurde vielerorts als ein gutes Zeichen für die europäische Aufgeschlossenheit unseres Landes gewertet. Jetzt aber naht das Jubiläumsjahr 2018 und in dessen Sog mehren sich in der Politik Töne, wie sie 2014, im Wahlkampf um die Präsidentschaft, als gegenläufige Stimmen auch schon laut geworden waren. Sie richteten sich damals gegen „den Minderheitler”. Neuerdings hört man diese Stimmen offen an alte ethnisch-nationalistische Emotionen appellieren. An Emotionen, die man politisch eigentlich für im Grundsatz überwunden halten konnte. Denn Rumänien hatte nach 1990 an europäischer Reife zugenommen und manche der ultranationalistischen Parteien waren bedeutungslos geworden. Die Minderheitengesetzgebung unseres Landes z. B. kann sich in Europa schon sehen lassen. Aber als Vertreter der deutschen Gemeinschaften Rumäniens werden wir auch auf die verstärkt aufkommenden Stimmen des alten Ultranationalismus aufmerksam achten müssen: Erinnern wir uns:
Ausstellung
Ausgabe Nr. 2511

Gemälde des Hermannstädter Künstlers Eugen Tăutu (im Bild 4. v. l.) sind bis zum 18. Februar d. J. in der Ferula der Hermannstädter evangelischen Stadtpfarrkirche zu sehen. Die Ausstellung unter dem Titel „Eugen Tăutu. Ein Hermannstädter Malermeister“ veranstaltet der Kulturverein Octavian
Smighelschi.
Foto: Beatrice UNGAR