Ein Wort zu Pfingsten / Von Renate KLEIN
Ausgabe Nr. 2531

„Sagt, wer kann den Wind sehn?/Niemand kann ihn sehn, /aber wenn wir lauschen, hören wir sein Wehn.“ Das ist die erste Strophe eines schwedischen Pfingstliedes für Kinder (deutscher Text: Hilde Möller; in: Unser Kinderliederbuch, 1990). Hier wird das Paradoxe des Pfingstfestes in wenigen einfachen Worten sehr schön eingefangen.
Der Wind – unsichtbar, ist aber hör- und spürbar.
Der Geist, dessen Ausgießung wir zu Pfingsten feiern, wie ist der? Sehen wir ihn? Hören wir ihn? Spüren wir ihn? Können wir ihm eine Konkretion verleihen, ihn be-greif-bar machen? Oder ist Pfingsten für uns nur ein verlängertes (in diesem Jahr durch den Kindertag im Vorfeld und den Brückentag stark verlängertes) Wochenende?Weiterlesen




