,,Lebendiges Beispiel der Kooperation“

Ausgabe Nr. 2789

Saxonia-Stiftung feierte 30. Geburtstag mit hohen Gästen und einem Jubiläumskatalog

Vorsitzende unter sich: Martin Bottesch, der Vorsitzende der Saxonia-Stiftung (links), und Dagmar Hübner, die Vorsitzende der Stiftung Saxonia Transilvania, besichtigten gemeinsam die Ausstellung im Saxonia-Haus.

1990 standen ein evangelischer Pfarrer und ein Mathematiklehrer auf dem Mühlbacher Bahnhof ratlos vor einem Waggon eines Güterzuges. Man hatte sie verständigt, dass sie dort ,,Hilfsgüter für die deutsche Minderheit“ schleunigst abholen sollten, bevor der Zug weiterfährt. Sie wussten zwar nicht, was das für Maschinen waren aber sie ließen sie auf einen LKW laden und stellten sie auf den Pfarrhof. Der Mathematiklehrer von damals, Martin Bottesch, erzählte diese Begebenheit als Vorsitzender des Siebenbürgenforums in seinem Grußwort zum 25. Jubiläum der Saxonia-Stiftung vor fünf Jahren. Beim 30. Jubiläum, das am Samstag in Rosenau gefeiert wurde, erinnerte sich Bottesch erneut an jene Zeit, als ,,Endzeitstimmung“ herrschte, ,,alle eifrig mithalfen, aber überfordert waren“ und die Gründung der Saxonia-Stiftung am 12. März 1992 Forum und Kirche entlastet habe.Weiterlesen

Zwei Jahre danach

Ausgabe Nr. 2789

Sicherungsarbeiten an der Kirchenburg Roseln abgeschlossen

Außenansicht der Kirchenburg Roseln. Fotos: Stefan BICHLER

Die Reparatur, Erhaltung und die Erschließung für den Tourismus der Kirchenburg Roseln aus Mitteln des Regionalen Operationellen Programms 2014-2020 (Programul Operațional Regional), mit einem Gesamtwert von circa 1,4 Millionen Lei (umgerechnet ca. 290.000 Euro) wurde vor kurzem abgeschlossen. Aus diesem Anlass präsentierten am 16. September vor Ort Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde Roseln, des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Projektmanagerin Elena Curcean, Architekt Ioan Bucur sowie Repräsentanten der ausführenden Firma Unicons aus Cristuru Secuiesc/Székelykeresztúr/Szeklerkreuz die an Kirchenschiff, Turm und im Kirchhof durchgeführten Sicherungsarbeiten.

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Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg

Ausgabe Nr. 2789

Deutschsprachige Grund- und Vorschulpädagogik der ULBS feierte 10. Jubiläum

Dem ,,Geburtstagskind“ gewidmet haben die Mitglieder der compania Dis.Place gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendchor der evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt und dem Hermannstädter Bachchor eine Performance in 4 Teilen zu den Lebensphasen des Menschen. Idee und Konzept hatten Teresa Leonhard und Brita Falch Leutert entwickelt.

,,Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“. Diese Antwort der Leiterin der Schulkommission des Siebenbürgenforums, Verona Onofrei, bei den ,,Hermannstädter Gesprächen“ stand auch bei der Gründung des Studiengangs deutschsprachige Grund- und Vorschulpädagogik an der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt Pate. Denn ohne den eisernen Willen und die Durchsetzungskraft der Germanistin Dr. Liana-Regina Iunesch  wäre dieser nicht zustande gekommen. Hinzu kam ihre Fähigkeit, Kooperationen ins Leben zu rufen, Menschen zum Mitmachen zu begeistern, Menschen zu vernetzen. Die zahlreiche und begeisterte Teilnahme an dem Jubiläumsfest am vergangenen Freitag im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt stellte dies erneut unter Beweis. Man kann nur hoffen, dass diesem Ereignis bald eine Jubiläumsbroschüre nachgereicht wird, in der man auch später nachlesen kann, welche Vielzahl an Personen und Institutionen in der kompetenten Ansprache von Dr. Iunesch entsprechend gewürdigt wurden, allen voran ihre Mitstreiterin Dr. Sara Konnerth, die sich in den Ruhestand verabschiedete, wobei es wohl, so Junesch ein ,,Unruhestand“ sein wird. Weiterlesen

Viel Lärm um nichts

Ausgabe Nr. 2789

Neueste Theaterpremiere – eine Party auf der Bühne 

Szenenfoto mit Crina Dumitrașcu als Julia und Radu Costea als Romeo. Foto: TNRS

Am Samstag, dem 24. September, fand die dritte Premiere im Monat September auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters  in Hermannstadt statt. Hauptdarsteller waren das berühmteste Liebespaar der Weltliteratur, Romeo und Julia. Die weltbekannte Tragödie „Romeo und Julia“ von William Shakespeare wurde vom ukrainischen Regisseuren Andriy Zholdak mit Studenten der Schauspielabteilung der Lucian Blaga-Universität und einigen jungen Schauspielern der rumänischen Abteilung des Theaters inszeniert. 

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Nachrichten

Ausgabe Nr. 2789

  1. Lehrertag an der Bergschule

Wohltätigkeitsbasar im Forumshaus

Buchvorstellung

Ökotourismus-Messe

Sibiu Classic Rally

Epilog des Festivals

Herbstkriterium

Astra Film Fest

Singgruppe für Kinder

Kleine Handwerker-Messe

Museumsbibliothek offen

Virtuelles Museum

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

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Zu Rat und Tat die Hände gereicht

Das 32. Sachsentreffen in Meschen stand im Zeichen von Stephan Ludwig Roth

Ausgabe Nr. 2788

Beschirmter Trachtenzug: Die Mitglieder der Tanzgruppen waren trotz Regen gut gelaunt bei dem Aufmarsch aus dem Kirchhof zum Gemeindesaal und zurück, so z. B. die der siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzgruppe ,,Korona“ Kronstadt.                      Foto: Cynthia PINTER

Alles kann man planen, nur das Wetter nicht. Und das hielt diesmal nur teilweise mit den Siebenbürger Sachsen, die Samstagmorgen bei kühlen 13 Grad und Sprühregen in den Bus Richtung Meschen stiegen. Sie ließen sich aber nicht abschrecken und freuten sich auf kommende Begegnungen mit Freunden und Bekannten beim 32. Sachsentreffen, das am 16. und 17. September in Meschen/Moșna stattfand und vom Siebenbürgenforum organisiert wurde. Das Motto des diesjährigen Sachsentreffens lautete „Zu Rat und Tat die Hände reichen“ und stammte aus Stephan Ludwig Roths Feder, der 1847 zwei Jahre lang vor seiner Verhaftung in Meschen als Pfarrer diente. Seinem Rat folgten unzählige Sachsen aus ganz Siebenbürgen und reichten sich am Samstagmorgen in der gotischen Hallenkirche in Meschen zum Gruß die Hände. Weiterlesen

Gründliche Forscherin – klare Vermittlerin

Laudatio auf Hannelore Baier – Empfängerin der Honterus-Medaille 2022

Ausgabe Nr. 2788

Hannelore Baier präsentiert Urkunde und Honterus-Medaille vor der Kulisse des Wehrgangs der Meschener Kirchenburg.                                                                                       Foto: Cynthia PINTER

Die Honterus-Medaille, mit der das Siebenbürgenforum und die Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien verdienstvolle Persönlichkeiten ehrt, wurde beim 32. Sachsentreffen in Meschen der Journalistin Hannelore Baier verliehen. Der Vorstand des Siebenbürgenforums hatte dies in seiner Sitzung vom 25. Juni 2022 beschlossen, das Landeskonsistorium der EKR hatte einen diesbezüglichen Beschluss schon am 6. Juni 2022 verabschiedet. Damit ist Hannelore Baier die 22. Empfängerin dieser Auszeichnung, die als  Zeichen der Anerkennung für besondere Verdienste an der Gemeinschaft sowie in den Bereichen Kultur, Geschichte, Bildung verliehen wird. Der erste Geehrte war beim 9. Sachsentreffen in Birthälm Konsulent Dr. Fritz Frank. Der 1923 in Klausenburg Geborene amtierte von 1969 bis 1994 als Obmann der Landsmannschaft in Oberösterreich und ab 1988 ein Jahrzehnt lang als Bundesobmann in Österreich. Am 15. September d. J. hat er seinen 99. Geburtstag in Linz gefeiert. Lesen Sie im Folgenden die Laudatio auf Hannelore Baier:Weiterlesen