Zweimal preisgekrönt

Ausgabe Nr. 2867

Hermannstadt wurde bei der diesjährigen Gala des Online-Wettbewerbs im Bereich Inlandtourismus, Reiseziel des Jahres”, mit zwei Preisen ausgezeichnet: dem großen Preis „Reiseziel des Jahres 2024“, sowie dem ersten Preis in der Kategorie „Städte, die begeistern“. Bürgermeisterin Astrid Fodor nahm die Auszeichnungen am Dienstag der Vorwoche selbst entgegen und dankte allen, die Hermannstadt zu einer beliebten Destination gemacht haben: Reisever-
anstaltern, Gastgewerbebetreibern, Kulturinstitutionen u. a.. Im Rahmen derselben Gala erhielt Birthälm den Preis
Märchendorf”.                                   Fotos: Presseamt der Stadt Hermannstadt

 

Großes Ehrenwappen

Ausgabe Nr. 2867

Der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț (rechts) wurde beim 75. Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 18. Mai in Dinkelsbühl mit dem Großen Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen ausgezeichnet. Überreicht hat es ihm der Verbandsvorsitzende Rainer Lehni (links). Mit dabei war Winfried Göllner, Landesjugendreferent der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Nordrhein-Westfalen.             Foto: Christian SCHOGER

Einfach und tiefgründig

Premiere mit Kafkas „Der Prozess“ in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2867

Szenenfoto mit Josef K. (Gyan Ros Zimmermann) auf der Anklagebank.
Foto: Andrei VĂLEANU

Minutenlanger Stehapplaus beendete beide Vorstellungen des Stücks „Der Prozess“ nach Franz Kafka am Freitag und Samstag (24. und 25. Mai) im vollen Saal des Radu Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt. Der galt vor allem den Schauspielern der deutschen Abteilung, allen voran dem Hauptdarsteller Gyan Ros Zimmermann für seine geniale Interpretation des Josef K., aber auch Regisseur Botond Nagy. Zimmermann hatte übrigens auch die Hauptrolle in Georg Büchners Woyzeck gespielt. Das Stück hatte Hunor Horváth inszeniert und erhielt dafür eine Nominierung für einen UNITER-Preis. Den holte für das Lightning Design desselben Stückes Michael Bischoff. Weiterlesen

UNITER-Preis für Koproduktion

Ausgabe Nr. 2867

Bei der Gala des Rumänischen Theaterverbands (UNITER), die am Montag in Bukarest stattgefunden hat, wurde die Koproduktion „Povești invizibile“ in der neuen Kategorie „Animationstheater/Kindertheater” mit dem UNITER-Preis ausgezeichnet. Die Koproduktion des Bukarester Replika-Zentrums für Theaterpädagogik und des Hermannstädter Gong-Theaters war Teil des Projekts „Povești invizibile. În lumea copiilor nevăzători” (Unsichtbare Geschichten. In der Welt der blinden Kinder). Das Stück schrieb Michaela Mihailov, Regie führte Selma Dragoș, es spielten Eliza Păuna und Mihaela Rădescu. Unser Bild (v. l. n. r.): Alexandrina Halic übergab den Preis an Eliza Păuna, Adrian Tibu, Mihaela Michailov, Selma Dragoș, Mihaela Rădescu, Gabi Albu und Mircea Corcoveanu.                                                                   Foto: Andrei GÎNDAC

Franz Kafkas ,,Brief an den Vater“

Zum 100. Todestag Kafkas (3. Juli 1883 in Prag – 3. Juni 1924 in Kierling, Niederösterreich)

Ausgabe Nr. 2867

Ist Franz Kafkas „Brief an den Vater“ ein autobiographisches Zeugnis oder literarische Fiktion? Er ist mit Sicherheit ein zentrales Zeugnis der lebenslangen Auseinandersetzung mit seinem Vater Hermann Kafka, die sich auch in zahlreichen anderen Texten des Autors wiederfindet. Verfasst wurde er an drei Tagen im November 1919 nördlich von Prag in dem kleinen Erholungsort Schelesen/Zelizy, wohin sich der an Tuberkulose erkrankte Kafka zeitweise zurückgezogen hatte. Erstmals wurde der Brief 1937 in ausgewählten Passagen von Kafkas Nachlassverwalter Max Brod veröffentlicht. Vollständig erschien er erst nach dem Zweiten Weltkrieg (1952), als Kafkas Werke in der ganzen Welt rezipiert wurden – ausgenommen in den kommunistischen Ländern des damaligen Ostblocks, wo sie erst Ende der 1960er Jahre erscheinen durften. Weiterlesen

Trophäe ging nach Zeiden

3. Auflage der Palladium Dance Competition

Ausgabe Nr. 2867

Die Palladium-Trophäe ging an DanciYness aus Zeiden.
Fotos: der Verfasser

Vor kurzem veranstaltete die Tanzschule Hugo Dance Academy das „Palladium Latino Weekend“, wobei der Höhepunkt am Samstag die 3. Auflage des Tanzwettbewerbs „Palladium Dance Competition“ war, die im Kulturhaus in Heltau abgehalten wurde.Weiterlesen

Lutherische Spitzentheologie für Rumänien

,,Ex fide lux“ spendet theologische Fachliteratur für orthodoxe Fakultäten

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Pfarrer Dr. Jürgen Henkel, Metropolit Serafim und „Ex fide lux“-Vorsitzender Professor Hermann Schoenauer bei der Buchübergabe in Nürnberg (v. l. n. r.).                                                                                   Foto: Stefan HENKEL

Gerade in ökumenisch schwierigen Zeiten ist der theologische Dialog zwischen den Kirchen und Theologen West- und Osteuropas sehr wichtig. Seit 2016 ist die ökumenische Gesellschaft „Ex fide lux – Deutsch-Rumänisches Institut für Theologie, Wissenschaft, Kultur und Dialog“ ein Forum zum Dialog für orthodoxe, katholische und lutherische Theologen aus dem In- und Ausland. Weiterlesen