Weder Musik noch Theater

Neue Premiere von Ada Milea Hermannstädter Kinder- und Jugendtheater Gong

Ausgabe Nr. 2884

Premiere im Gong-Theater: Mit „Jungla” brachte das Hermannstädter Kinder- und Jugendtheater Gong am Samstag die erste Premiere der neuen Spielzeit heraus. Unser Bild (v. l. n. r.).: Szenenfoto mit Mihai Rădulea, Alex Gabera, Eliza Păuna, Sorina Melean, Paul Bondane, Gabriel Muncuș, Adela Ciocan.                                                                                                                                                Fotos: Cynthia PINTER

Ein deprimierter Entdecker, der traurig ist, weil es nichts mehr auf der Welt zu entdecken gibt, wird von einer Fernsehsendung nach Kenia eingeladen, um zu erforschen, warum der Dschungel verschwindet. Dort trifft er den bayerischen „Affenologen“, der experimentiert, ob man aus Menschen Affen machen kann. Das alles und viel mehr Absurdes und Komisches passiert in der aktuellsten Premiere des Kinder- und Jugendtheaters Gong „Jungla“ (Der Dschungel), nach dem Text von Florin Bican, in Szene gesetzt und musikalisch vervollständigt von Ada Milea.Weiterlesen

Tua res agitur!

Zu Sabin Tambreas Roman ,,Vaterländer“ (2024)
Ausgabe Nr. 2884

Szene mit Sabin Tambrea (Franz Kafka) und Henriette Confurius (Dora Diamant) aus dem Film „Die Herrlichkeit des Lebens” nach dem gleichnamigen Roman von Michael Kumpfmüller (Regie: Georg Maas und Judith Kaufmann, 2024).                                                        Foto: Christian SCHULZ (dpa)

Tua res agitur! Oder: Es geht um etwas, was mich angeht. Was mich betrifft. Mich trifft. So erging es mir beim Lesen des neuen Romans, getitelt „Vaterländer”, des deutschen Schauspielers Sabin Tambrea. Der Roman ist kürzlich im Berliner Gutkind-Verlag erschienen und kann in Hermannstadt im Erasmus-Büchercafé erworben werden.Weiterlesen

Beeindruckende Auftritte

Studierende der Kirchenmusik aus Halle zu Gast

Ausgabe Nr. 2884

Bei dem Konzert am Samstagabend in der evangelischen Stadtpfarrkirche unter der Leitung von Rektor Prof. Peter Kopp (links, stehend) erhielten die Gäste aus Halle Unterstützung von einem kleinen Orchester mit Musikerinnen und Musikern aus Hermannstadt.

Auf ihrer Studienreise nach Siebenbürgen haben Studierende und   Lehrende der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Halle auch in Hermannstadt gastiert. Hier gab es gleich drei Auftritte der Gäste von der ältesten und größten der sechs in Deutschland bestehenden kirchenmusikalischen Ausbildungsstätten in Trägerschaft der Evangelischen Kirche. Weiterlesen

Die Schwerelosigkeit des Alltags

Zwei Gedichtbände von Hellmut Seiler

Ausgabe Nr. 2884

Der Autor Hellmut Seiler (Bildmitte) nimmt den Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl 2024 entgegen von dem Bundesvorsitzenden Rainer Lehni (rechts) und Bundesobmann Manfred Schuller.                 Foto: Christian SCHOGER

Hellmut Seiler, geboren 1953 im siebenbürgischen Reps, hat sich längst als bedeutender Dichter und Schriftsteller etabliert. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Hermannstadt war er als Lehrer in Neumarkt am Mieresch tätig. 1988 siedelte er in die Bundesrepublik Deutschland über, wo er neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit bis 2019 als Lehrer arbeitete. Heute lebt er als Schriftsteller, Übersetzer und Herausgeber in Backnang. Mit seinen Gedichtbänden „Aufhebung der Schwerkraft“ und „Dieser trotzigen Ruhe Weg“ bietet er seinen Leserinnen und Lesern eine faszinierende Reise durch die Welt der modernen Poesie.Weiterlesen

Paul-Richter-Kammerkonzert aus aktuellem Anlass

Ausgabe Nr. 2884

Zwei Quartette des siebenbürgischen Komponisten Paul Richter (1875-1950) werden am Sonntag, dem 13. Oktober 2024, um 18 Uhr in der Johanniskirche in Hermannstadt aufgeführt. Zu Gast ist das Streicherquartett „Concordia“ aus Klausenburg. Den Anlass zu dieser Soireé bildet die Spende des Musikers Hans-Peter Türk an das Landeskirchliche Museum: Das Portrait Paul Richters, geschaffen von dem bekannten Kronstädter Maler Hans Eder (1883-1955).

 

Falter, Felsen, Forschungsgeist

Erasmus+ Projekt war ein Erfolg

Ausgabe Nr. 2884

Mitte September startete die erste große Erasmus+-Exkursion des Göttenbach-Gymnasiums in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) – ein echtes Abenteuer für 13 Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrkräften Angela Schumacher und Frederick Fisher, die sich auf den Weg nach Hermannstadt am Rande der beeindruckenden Karpaten machten. Ziel der Reise war es, die atemberaubenden Landschaften und faszinierenden Naturphänomene der Region hautnah zu erleben und zu erforschen. Vor Ort erwartete sie eine große Anzahl an Tag- und Nachtfaltern, die zum Hauptbestandteil des Projekts werden sollten. Erasmus+ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, welches Schulen innerhalb der EU finanziell unterstützt, um Exkursionen wie diese ins Ausland zu ermöglichen.Weiterlesen

Rosh Hashana 5785

Ausgabe Nr. 2884

Die Hermannstädter jüdische Gemeinde hat gemeinsam mit Gästen von nah und fern am Mittwoch den Auftakt zum Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahrsfest in dem Gemeinderaum neben der Synagoge gefeiert. Es ist das Jahr 5785 und es begann am Mittwoch nach Sonnenuntergang am ersten Tag des Monats Tishre und an dem Seder-Abend sollten u. a. Datteln, Apfelschnitten in Honig getaucht, Rote Beete, Kürbis, Karotten, Passionsfrüchte und Fischköpfe gegessen werden. Dazu ist ein guter Rotwein empfohlen. Die Anwesenden wurden von dem Vorsitzenden Gemeinde, Tiberiu Baruch, begrüßt, der auch kurz aus dem Gemeindeleben und über die Pläne zur Sanierung der Synagoge berichtete und darauf hinwies, dass die Gemeinde durch den Zuzug einer Familie größer geworden sei. Unser Bild: Gemeindemitglied Adriana Moscicki (2. v. r.) erläuterte Schritt für Schritt, was an einem Sederabend zum Rosh Hashana-Fest gegessen und getrunken werden sollte.

Foto: Beatrice UNGAR