Interkulturelle Bildung als Hauptmerkmal

Ausgabe Nr. 2354
 >

Deutschlehrerverband Rumäniens tagte erneut in Hermannstadt

 

Die 22. Nationale Tagung des Deutschlehrerverbands Rumäniens mit internationaler Beteiligung fand vom 10.-13. Oktober in Hermannstadt statt. Unter dem Titel „Europabürger sein – voneinander lernen“ trafen sich DaF- und DaM-Lehrer aus dem ganzen Land, um an Präsentationen, Workshops und Seminaren teilzunehmen.

  Weiterlesen

Neueröffnung

2353

Neueröffnung: Welt Kultur Café und Bar heißt die neue Kneipe, die im Erdgeschoss des ehemaligen Telefongebäudes, in der Heltauergasse, Ende September eröffnet wurde. Modern und schick eingerichtet, lockt die neue Bar mit den verschiedensten Kaffeesorten am Vormittag und mit erlesenen Weinsorten und leckeren Cocktails am Abend. Welt Kultur Café und Bar hat täglich ab 10 Uhr und bis zum letzten Kunden geöffnet. Im ersten Stock wird zurzeit ein Hostel unter dem selben Namen eingerichtet.                    

Foto: Cynthia PINTER

 

Jazz darf alles?

Ausgabe Nr. 2353
 >

Jazz geschieht in Echtzeit. Nur einmal, nur in diesem Moment, genau an diesem Ort. Jazz darf Improvisation, Takt – Rhythmusbruch, Jazz darf Tonwechsel. Jazz darf alles. Aber was ist in diesem Fall alles? Was ist eigentlich Jazz? Tatsächlich wird es schwierig, Jazz durch Gestaltungsmittel zu definieren. Zu viele Arten und Unterarten gibt es mittlerweile von dieser Musikrichtung. Hat dies alles noch mit Verschmelzung afroamerikanischer Volksmusik mit europäischer Marschmusik zu tun? Und ist es schlimm, wenn es sich von den Wurzeln entfernt hat?Weiterlesen

Nachrichten

„Recycling Rocks!”

Astra Film beginnt am Montag

Ausstellung in der Bibliothek

Literatur und Essen

Ausflug nach Kelling

Ombudsmann in der Präfektur

353 Arbeitsstellen im Kreis

Thalia-Saal erneuert

„Musica Coronensis”-Festival beginnt in Kronstadt

Mehr Virosen in Hermannstadt registriert

Neue Spielzeit eingeleitet

Tennisturnier für Senioren

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

„Comeback“ eines Hermannstädters

Ausgabe Nr. 2353
 >

Zum dritten Band  der Trilogie von Ernst Gerhard Seidner „Im wilden Osten“

Im ersten Band der Trilogie „Gottfried und der dritte Soldat“, -hora Verlag 2003, setzt sich Ernst Seidner mit seiner Kindheit und dem Zusammentreffen mit russischen Soldaten, seiner Schulzeit, dann Technikerausbildung, Theologiestudium und zum Schluss Fernstudium zum Diplom-Sportlehrer, auseinander. Es folgen Lehrertätigkeit in Hermannstadt und Mediasch. 1977 Fluchtversuch, Inhaftierung, Hungerstreik, und die erzwungene Ausreise, ohne Frau und Kinder.

Weiterlesen

Ein schreibender Arzt

Ausgabe Nr. 2353
 >

Zum Buch Spätes Debüt" von Virgil Enătescu

Virgil Enătescu ist Arzt. Und Schriftsteller. Das scheinbar Gegensätzliche ist so gegensätzlich nicht, wenn wir bedenken, dass es eigentlich bei beiden Beschäftigungen buchstäblich um Leben und Tod geht. Was braucht der Mensch zum Leben, was wird ihm gefährlich, was geht in ihm vor, was bleibt nach seinem Ableben?

Weiterlesen

Es duftete köstlich

Ausgabe Nr. 2353
 >

Das Festival „des guten Geschmacks“ war ein Erfolg

So etwas hat Hermannstadt noch nicht gesehen. Das mussten die Veranstalter gedacht haben, als sie das neueste Festival für Hermannstadt geplant haben. „De bun gust“ heißt soviel wie „des guten Geschmacks“ und fand vom 4. bis zum 6. Oktober auf dem Großen Ring statt.Weiterlesen

Erinnerungen an Georg Hoprich

Ausgabe Nr. 2353
 >

Veranstaltungsreihe „Hermann’s literarisches Stadtcafé“ wird fortgestezt

Die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) hat die erste Veranstaltung der Reihe „Hermann’s literarisches Stadtcafé“ dieses Jahr dem Thalheimer Dichter Georg Hoprich gewidmet. Anlässlich der 75 Jahre seit seiner Geburt wurde an der Evangelischen Kirche Thalheim/Daia am Samstag eine Gedenktafel enthüllt.

Anreiz für eine solche Gedenktafel gab einst der Rostocker Pfarrer Jens Langer, der seit langem ein Liebhaber von Hoprichs Dichtung ist. Sein Brief „Frische Erinnerung an einen Sohn des Dorfes“ wurde während der Gedenkfeier von Inge Wittstock verlesen. Bei der Umsetzung seiner Idee wurde Langer tatkräftig von Joachim Wittstock unterstützt – ohne ihn sowie einige andere wäre das Vorhaben nicht zu verwirklichen gewesen. In der kurzen Andacht und den folgenden persönlichen Ansprachen wurde näher darauf eingegangen, wer Georg Hoprich eigentlich war. Er stammte aus recht bescheidenen Verhältnissen; wuchs als Sohn einer Bauernfamilie in Thalheim auf. Nach dem Abitur, das er in Hermannstadt absolvierte, trieb es ihn nach Bukarest, um dort Germanistik zu studieren. Kurz vor dem Abschluss seines Studiums wurde Hoprich jedoch verhaftet, angeblich wegen seiner politischen Einstellung, und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Nach einer vorzeitigen Entlassung konnte er dann sein Staatsexamen noch nachholen. Jedoch durfte er nie als Lehrer arbeiten, so wie es sein großer Wunsch gewesen wäre.Weiterlesen

Game, Set und Match

Ausgabe Nr. 2352
 >

Pospisil besiegte Cecchinato in zwei Sätzen

 

Die Erfahrung siegte beim zweitbesten Tennis-Turnier des Landes „Sibiu Open“, das bis zum 29. September auf dem Pamira Sportplatz in Hermannstadt stattgefunden hat. Der große Pokal wurde dem 32-Jährigen Gewinner Jaroslav Pospisil aus Tschechien von Bürgermeister Klaus Johannis höchstpersönlich übergeben.

 

Weiterlesen

Erbe bewahren und Zukunft gewinnen

Ausgabe Nr. 2352
 >

Gespräch mit S. E. Werner Hans Lauk, Deutscher Botschafter in Bukarest

 

Einen Antrittsbesuch in Hermannstadt machte der neue deutsche Botschafter Werner Hans Lauk am vergangenen Freitag. Der hohe Gast hatte Gespräche mit Bürgermeister Klaus Johannis, dem DFDR-Landesvorsitzenden Paul Jürgen Porr, er besuchte u. a. das Teutsch-Haus, das Brukenthalmuseum, die Brukenthalschule, das Deutsche Kulturzentrum und nicht zuletzt die Redaktion der Hermannstädter Zeitung, wo er der Chefredakteurin Beatrice Ungar folgendes Interview gewährte:

 Welches sind Ihre ersten  Eindrücke von Hermannstadt?

Ich bin begeistert, einmal von der Geschlossenheit dieses letztlich mittelalterlichen Ensembles, das zum Teil restauriert ist und offensichtlich sehr liebevoll restauriert ist von Bürgerinnen und Bürgern. Es ist zu wünschen, dass dieser Prozess weitergeht und dieses einzigartige Ensemble dann auch attraktiv ist und bleibt für den Tourismus. Ich habe auch beim Frühstück schon viel Deutsch gehört, aber auch Spanisch und Englisch. Das ist prima: Wir haben viele Besucher aus Deutschland getroffen und nicht nur solche, die einen ganz persönlichen Bezug hatten, sondern Menschen, die diese Stadt und diese Region und die Kultur der deutschen Minderheit, die hier spürbar ist, erleben wollen. Ich sehe einen großen Aktivposten was den Tourismus anbelangt auch in der Zukunft. Das hängt natürlich auch zusammen mit der Frage der Infrastruktur, wie gut und wie schnell können auch Touristen sich bewegen. Da ist man dran. Es ist im Grunde dasselbe, was auch für die Wirtschaft gilt: Mobilitätsinfrastruktur ist wichtig. Hier hat man das sehr lange erkannt und arbeitet daran.Weiterlesen