Nachrichten

Ausgabe Nr. 2542

 

Sommernachtsparty im Teutsch-Haus; Rockfestival im Voistal; Ricky Dandel beim Proetnica-Festival; Michelsberger Spaziergänge; TIFF-Karawane in Mediasch; Sommerkonzert in der Kirche; 4. Holzstockfestival in Holzmengen; 4. Transilvanian Brunch; Neues aus dem Kunsthaus 7B; Musikalisches Geschenk; Meditatives Wandern; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Agnetheln, unser aller Zuhause“

Streiflichter von einem gemeinsamen Fest im Städtchen am Harbach
Ausgabe Nr. 2542

 

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Zum 27. Sachsentreffen in Hermannstadt gab es reichlich Veranstaltungen auch in den umliegenden Dörfern. Vergangenen Dienstagnachmittag wurde auch in Agnetheln gefeiert. Am Nachmittag ging es mit einem Umzug vor allem der ehemaligen Agnethler aber auch Rosler durch die Stadt los. Im Zentrum wurde der Zug von Vizebürgermeister Costel Murgoci empfangen, der das Fest als ein Ereignis bezeichnete, das „die Vergangenheit in die Gegenwart bringt“, eine Vergangenheit, die man weder vergessen könne noch vergessen dürfe. Weiter ging es auf den Schulhof, wo Helga Lutsch, die Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft Agnetheln, daran erinnerte, dass vor 150 Jahren, am 25. August 1867, im festlichen Rahmen der Grundstein der Schule, die heute den Namen des Sachsenbischofs Georg Daniel Teutsch trägt, gelegt wurde.Weiterlesen

Wir waren auch dabei

Boromir verteilte Eugenia“ beim 27. Sachsentreffen
Ausgabe Nr. 2542

 

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Das diesjährige Sachsentreffen ist das größte seiner Art nach der Wende in Rumänien gewesen und hat viel Mühe und Arbeit sowohl den Organisatoren aus Rumänien als auch jenen aus Deutschland bereitet. Laut Aussagen des Vorsitzenden des Siebenbürgenforums, Martin Bottesch, sollte es vor allem die jungen Sachsen aus Deutschland ansprechen, ihnen somit das Potential Siebenbürgens sichtbar machen und eine gute Alternative für ihre Zukunft zeigen.   Weiterlesen

Tolles Gemeinschaftsprojekt

Abschlussveranstaltung des 27. Sachsentreffens
Ausgabe Nr. 2542

 

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Eine sächsische Operette oder ein sächsisches Musical?“ – diese Frage stellte der Berichterstatter der damals Die Woche heißenden Hermannstädter Zeitung zur Aufführung des Singspiels Bäm Brännchen“ Ende April 1986 in Hermannstadt. Die Antwort gaben die rund 150 Protagonisten der Abschlussveranstaltung des 27. Sachsentreffens am 6. August in der ehemaligen Brukenthalschen Sommerresidenz in Freck.Weiterlesen

Finanzielle „Feuerwehrarbeit“

Kirchengemeinde Sankt Petri und Michael Schmidt unterstützen Kinderhospiz
Ausgabe Nr. 2542

 

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Prominentenfoto vor einem Dacia? Zu einem solchen stellten sich am Montagvormittag Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm, der Bundestagsabgeordnete Dr. Bernd Fabritius, die deutsche Konsulin Judith Urban und ihr Nachfolger im Amt Hans E. Tischler, der Unternehmer Michael Schmidt, der stellvertretende Vorsitzende des Dr. Carl Wolff-Vereins, D. Dr. Christoph Klein und Martin Bottesch, Vereinsmitglied und Vorsitzender des Siebenbürgenforums, mit Ortrun Rhein im Hof des von ihr geleiteten Dr. Carl Wolff Alten- und Pflegeheimes auf. Weiterlesen

Die Stimme der Heimat

Zwei Bücher zum Thema Heimat wurden beim Sachsentreffen vorgestellt
Ausgabe Nr. 2541

 

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Eine Geschichte, wie sie nur eine Großmutter am Feuer erzählen kann. Über Krieg, über Deportation, über das Dorf und seine Nachbarschaften, die ganz normale Welt eben. In dem Buch „Deutsch-Kreuz. Geschichte, Geschichten und Leben eines siebenbürgisch-sächsischen Dorfes“, erzählt Fichen-Tante über ihr Leben, das Leben einer Siebenbürger Sächsin aus Deutsch-Kreuz/Criț. Geschrieben wurde das Buch von Ruxandra Hurezean, herausgegeben wurde es mit der Unterstützung der Michael Schmidt-Stiftung im Honterus-Verlag Hermannstadt. Am Freitag wurde dessen deutsche Fassung im Hof des Brukenthalpalais vorgestellt. Der Moderator Benjamin Jozsa, Verlagsleiter des Honterus-Verlags, hatte zunächst ein weiteres Buch von Ruxandra Hurezean vorgestellt, das nun ebenfalls in deutscher Fassung erschienen ist und den Titel „Zwischen den Welten. Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben erzählen“ trägt. Weiterlesen

Von Heimat und Apfelbäumchen

Streiflichter von der Festveranstaltung und dem Festgottesdienst
Ausgabe Nr. 2541

 

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„Unter dem Kommunismus ist für viele unserer Landsleute die Heimat zur Fremde geworden und sie haben sich eine neue Heimat gesucht – in Deutschland, in Österreich, in den USA, in Kanada, oder sonstwo. Viele sind überzeugt, diese gefunden zu haben, sie fühlen sich da wohl, sie fühlen sich geborgen, sie fühlen sich zu Hause. Auch wenn oft von der neuen und der alten Heimat gesprochen wird, so ist es mit der Heimat jedoch wie mit der Mutter: Es gibt nur eine! Man kann eine Wahlheimat haben, man kann sich da sehr gut fühlen und vollkommen integriert sein, aber daheim bleibt daheim, ob das nun in Zeiden, Fogarasch, Grossau oder Kleinschelken ist.“ So Paul-Jürgen Porr in seiner Festrede am Samstagnachmittag bei der Festveranstaltung im Thaliasaal, in deren Rahmen Grußworte gesprochen wurden und die Honterus-Medaille an Pfarrer i. R. Wolfgang Rehner überreicht wurde.Weiterlesen

„Ich denke mich durch Hermannstadt“

Buchvorstellung mit besonderem musikalischen Rahmen im Spiegelsaal
Ausgabe Nr. 2541

 

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Ich denke mich durch Hermannstadt“ lautet eine Zeile in dem Gedicht Hermannstadt im Alphabet der Götter“ das die Herausgeberin Dagmar Zink Dusil zur Klavierbegleitung des Nachwuchspianisten Alexandru Simirad bei der Vorstellung des Buches Hermannstadt. Fakten Bilder Worte“ am Samstag im Spiegelsaal vorlas. In dem Vorwort dazu schreibt sie u. a.: Protagonistin des Buches ist Hermannstadt, die Brücke, die alle in der ganzen Welt verstreuten Hermannstädter verbindet, die Stadt, die uns geprägt hat.“ Nun haben die Hermannstädter und nicht nur sie die Möglichkeit über mehr als 450 Seiten sich durch Hermannstadt zu lesen“.Weiterlesen

Lebens- und Energiequelle der Gemeinschaften

Grußwort zum 27. Sachsentreffen / Von Klaus JOHANNIS, Rumäniens Staatspräsident
Ausgabe Nr. 2541

 

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Herzlich willkommen in Rumänien, in der historischen Haupt- und Hermannstadt, in unserem schönen Siebenbürgen.

Es ist mir eine große Freude, bei diesem Treffen all jene begrüßen zu dürfen, die auch weiterhin mit Stolz die Identität, die Erinnerung und den spezifischen Geist der Siebenbürger Sachsen wie einen Ehrentitel im Herzen tragen. Ich bin beeindruckt, dass sich der Große Ring als zu klein erweist, es ist das beste Zeichen dafür, dass die Veranstalter eine gute Arbeit geleistet haben und ich beglückwünsche sie dafür. Aber vor allem freue ich mich, dass ich neben den Vertretern der älteren Generation auch viele Jugendliche und Kinder erblicke.

Ihre Anwesenheit ist der Beweis dafür, dass die kommenden Generationen Siebenbürgen nicht bloß als eine Gegend betrachten werden, aus der ihre Eltern stammen sondern auch als einen Ort, der ihr Interesse erweckt, da ihre Wurzeln hier sind.Weiterlesen

Ein Hauch von Nostalgie zwischen Tracht, Blasmusik und Wiedersehen

Ausgabe Nr. 2541

 

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Schon zu Beginn der Festwoche waren die Straßen deutlich voller als sonst. Normalerweise ist die Deutsche Sprache nichts Ungewöhnliches in den Hermannstädter Gassen, die Häufigkeit aber ließ auf den Ansturm der Massen schließen. „Früher bin ich hier zur Schule gegangen.“ Früher scheint ein Schlüsselwort zu sein. Jeder zweite Satz, den man unverhofft aufschnappt, beginnt mit früher. „Früher war hier ein Bücherladen. Hier bin ich damals konfirmiert worden. Die Stadt ist immer noch wie früher.“ Schwelgend in Erinnerungen feiern die Siebenbürger Sachsen ihr Treffen in Hermannstadt. Nur das berühmte „früher war alles besser“ bleibt aus.

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