Trampelbilder und 4 Grazien

Werke aus der GPL-Sammlung im Kunsthaus7B

Ausgabe Nr. 2574

Thomas Emmerling (links außen) erklärt Besuchern vor einer Skulptur von Rouven Dürr, wie schön Beton geformt werden kann.
Foto: Beatrice UNGAR

Worauf würden Sie bedenkenlos Ihren Fuß setzen? Auf Schmetterlinge eher nicht, auf Schneckenhäuschen vielleicht. In der aktuellen Ausstellung im Kunsthaus7B in der alten Schule in Michelsberg werden die Besucher regelrecht vor diese Probe gestellt. In einem der drei Räume liegen zwei großflächige Fotos von diesen Lebewesen auf dem Boden, zwei so genannte „Trampelbilder“ der Künstlerin Marielis Seyler.Weiterlesen

„Eine Minderheit in der Minderheit“

Gespräch mit dem ladinischen Minderheiten-Politiker Daniel Alfreider

Ausgabe Nr. 2574

Daniel Alfreider. Foto: Martin JEHLE

Daniel Alfreider, Jahrgang 1981, gehört zu den wichtigsten jüngeren Politikern der Südtiroler Volkspartei (SVP) in Italien. Als Angehöriger der ladinischen Volksgruppe  vertritt der studierte Bauingenieur eine „Minderheit in der Minderheit“. Im Statut der SVP heißt es in § 1: „Die Südtiroler Volkspartei (SVP) ist die Sammelpartei der deutschen und ladinischen Südtiroler/innen aller sozialen Schichten.“ 2013 wurde Alfreider als erster Ladiner in der Geschichte in das italienische Parlament in Rom gewählt. Im Herbst 2018 wird Alfreider für den Südtiroler Landtag in Bozen kandidieren. Seit 2016 gehört Alfreider auch dem Präsidium der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) an. Neben Ladinisch spricht er auch perfekt Deutsch und einige weitere Sprachen.

Martin J e h l e, freier Mitarbeiter der IMH-Nachrichtenagentur, dem Pressedienst der Minderheitenmedien weltweit (www.medienhilfe.org), sprach mit Daniel Alfreider über Minderheitenpolitik in Italien und Europa insgesamt. Weiterlesen

Vorgeschmack auf die Europäische Gastronomische Region 2019

Ausgabe Nr. 2574

Der Koch und Betreiber des Pardon-Cafés Marius Rafa hat sich vor kurzem richtig ins Zeug gelegt und lud zum Schaukochen und Probieren auf die Terrasse des Lokals ein. Es gab Muscheln aus dem Schwarzen Meer in leckerer und pikanter Soße. Rafa hat nebenan – im Salut-Café – ein Nationales Gastronomie-Institut gegründet, wo bekannte Köche Kurse anbieten sollen. Alles in Vorbereitung des Jahres 2019, in dem der Kreis Hermannstadt Europäische Gastronomische Region sein wird.

Foto: Beatrice UNGAR

„Schöne Abwechslung“

Improvisationstheater-Workshop in Holzmengen

Ausgabe Nr. 2574

Gruppenbild mit Workshopleiterinnen und Teilnehmenden (vl. n. r.): obere Reihe: Franziska Fiedler, Helene Guib, Aaron Cotaru, Simon Tartler, Elena Frățilă; mittlere Reihe: Christine Wally, Paula Dörr, Jacqueline Guist, Maria Junesch; untere Reihe: Ecaterina Ioniță, Ioana Jeler, Franek Bethge, Noah Cotaru, Arminius Kaiser.                               
Foto: Rebecca KOLBE

„Halbe Schnitzel“ und „Ganze Schnitzel“ lauteten die Gruppennamen der jüngeren und älteren Kinder, die am Improvisationstheater-Workshop teilnahmen, das am vergangenen Wochenende Franziska Fiedler und Christine Wally, zwei Grundschulpädagogikstudentinnen der Lucian Blaga-Universität in Holzmengen leiteten. Weiterlesen

HZ-Sonderpreis für Kreativität

Ausgabe Nr. 2574

Bei der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache hat die Hermannstädter Zeitungfür jede Klasse einen Sonderpreis für Kreativität vergeben. Außer einem Jahresabonnement, einer Jubiläumsmedaille, einem T-Shirt und einem Buch gehört zum Preis, dass die prämierten Aufsätze in der HZ veröffentlicht werden. In der aktuellen Ausgabe lesen Sie den Aufsatz der Schülerin Sabina-Diana Nechita (7. Klasse, George Coșbuc-Nationalkolleg Klausenburg) zur Aussage: Täglich 1 Million“.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2574
Fünftes internationales Ärzte-Symposium; Zweites Männerfrühstück; Oldtimer am Kleinen Ring; Tag des Buches am Montag; Lesung mit Opernsängerin; Geschichte des Lazăr-Lyzeums; Deutsch-rumänische Lesung; 42. Bezirksgemeindefest, Vertreterversammlung am 27. April; Entchen-Rennen auf dem Zibin; Falling Walls Lab-Wettbewerb ausgeschrieben; Gastronomie und Kultur; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

„Ihr seid die Besten!”

Landesphase der Deutscholympiade in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2573

Die Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache fand vom 3. bis 6. April in Hermannstadt statt. Unser Bild: Die stellvertretende Kreisratsvorsitzende Christine Manta-Klemens überreicht Robert Gyarmati den Preis für das beste Ergebnis eines Schülers aus dem Kreis Hermannstadt.                              
Foto: Fred NUSS

Ein Teilnehmer an der Landesphase des Schülerwettbewerbs im Fach Deutsch als Muttersprache, die vom 3. bis 6. April in Hermannstadt stattgefunden hat, hatte auf die Tafel mit „negativen Aspekten“ geschrieben: „zu hohe Ansprüche“. Dies kommentierte die Jurypräsidentin Dr. Sunhild Galter bei der Preisverleihung am Freitag, dem 6. April, wie folgt: „Wir haben keine hohen sondern die höchsten Ansprüche an euch gestellt, ihr seid schließlich die Besten im Land. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler lernen an den Schulen und Abteilungen mit Unterricht in der Sprache der deutschen Minderheit in Rumänien. Rund 600 haben an der Kreisphase der Deutscholympiade teilgenommen. 103 haben sich für die Landesphase qualifiziert.“Weiterlesen

Heiter, sprühend, liebenswert

Der Schauspielerin Marietta Lissai zum 80. Geburtstag

Ausgabe Nr. 2573

Marietta Lissai in der Rolle der Frau Scharolta Kovács (rechts) mit Hannes Höchsmann (links) und Karlheinz Maurer (Bildmitte) in dem Stück „Der Hochzeitsschmuck“ nach der gleichnamigen Erzählung von Erwin Wittstock (Premiere am 17. September 1980, Regie Seprödy-Kiss Attila, Bühnenbild Erwin Kuttler).                                             
Foto: HZ-Archiv

Wer die Schauspielerin Marietta Lissai bei der Lesung aus dem von Dagmar Zink Dusil herausgegebenen Buch „Hermannstadt. Fakten Bilder Worte“ beim Sachsentreffen 2017 in Hermannstadt erleben durfte, konnte feststellen: Sie strahlt hinreißend wie eh und je. Dieses Strahlen war auch dem inzwischen verstorbenen Gründungsmitglied der deutschen Abteilung am Hermannstädter Theater, dem Regisseur und Intendant Hanns Schuschnig, sehr früh aufgefallen. Weiterlesen

„Tränen flossen in vielen Sprachen”

Eginald Schlattners neues Buch trägt den Titel „Wasserzeichen“

Ausgabe Nr. 2573

Eginald Schlattner: Wasserzeichen. Pop Verlag Ludwigsburg, 2018, 628 Seiten, ISBN 978-3-86346-216-8

Nach drei erfolgreichen Romanen – „Der geköpfte Hahn“, „Rote Handschuhe“ und „Das Klavier im Nebel“ -, die ihm internationale Anerkennung gebracht haben, wollte Eginald Schlattner eigentlich nichts mehr schreiben und sich – laut eigener Aussage – letzten Dingen widmen: dem Ewigen Leben und der Höheren Mathematik.

Anno Domini, 2018, Deutschland, Leipziger Buchmesse: Das neue Buch Eginald Schlattners  – „Wasserzeichen” – wird vom Ludwigsburger Pop-Verlag vorgestellt. Nach fast 13 Jahren erscheint damit auch der Schlussstein der Schlattnerschen literarischen Tätigkeit; es ist ein Buch, das die schlichte Widmung „MIR“ trägt.Weiterlesen

„Defizite ansprechen und diskutieren“

Preisträger des Schreibwettbewerbs des Konsulats und der HZ prämiert

Ausgabe Nr. 2573

Gruppenbild mit den drei Preisträgern – Kilian Wünsch, Ioana-Andreea Paul, Irina Teletin – und den Jurymitgliedern – Schulleiterin Monika Hay, HZ-Chefredakteurin Beatrice Ungar und Konsul Hans Erich Tischler (v. l. n. r.).
Foto: Fred NUSS

„Eine bessere Zukunft können wir nur schaffen, wenn wir uns vorbehaltlos und offen den Fragen der Zeit stellen und kritisch hinterfragen, warum wir Dinge nicht besser machen können.  Wir müssen Defizite ansprechen und diskutieren, damit wir aus den Erfahrungen lernen und gemeinsam Lösungen erarbeiten können.             

 Ihr Preisträger habt euch den nicht leichten Fragen des Wettbewerbs mit  Bravour gestellt. Die Aufgaben habt ihr alle drei in herausragender Weise gelöst, indem ihr Defizite ansprecht und sie öffentlich in Form von Aufsätzen zur Diskussion stellt. Alle habt ihr durch eine besonders kritische Analyse überzeugt und  dafür gebührt euch Dank und diese Auszeichnung, zu der ich euch von Herzen beglückwünsche.“Weiterlesen