Familienspaß in Seligstadt

Ausgabe Nr. 2581

„Feuerwehr im Einsatz“, Team „KEK“ – Anita Kömen, Wilhelmine Ertmer und Michael Kessler (v. l. n. r.) -. Sie kennen sich über den Fogarascher Kirchenchor und sind gemeinsam beim Familienwettbewerb angetreten.
Foto: Manuela HEMMANN

Zum Kindertag organisierte das Jugendzentrum Seligstadt zusammen mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) einen Familientag in Seligstadt. In diesem Jahr wurde das Erich-Lukas-Museum als Kulisse eines originellen Familienwettbewerbes gewählt. Nach einem bäuerlichen Empfang mit Brot, Zwiebel und Fett, einem kraftspendenden Mittagessen und einer Rundfahrt mit dem Traktor ging es los: auf dem Weg zum Dorfmuseum sollten die Teilnehmer 11 versteckte Buchstaben und Zahlen finden. So kam das Thema des Wettbewerbes zum Vorschein: SELIGSTADT 1900″. Die Kinder (und warum nicht, auch deren Eltern) sollten herausfinden, wie das Leben in Seligstadt vor über 100 Jahren aussah. Jede Familie erhielt einen Laufzettel mit folgenden Stationen: Periskop, Feuerwehr 1900, Mühlenland, Zur Spindel, Blinde Magd, Omis Strickstube, Hammer, Wasserspaß, Das schwerwiegende Problem, Waschautomat, Erdbeerschaum, Jagd des Glückssteinsund Holzwürmchen. In einer auf dem Laufzettel vermerkten Zeit mussten die Teilnehmer die Proben jeder Station bestehen und danach ein Quiz lösen, um möglichst viele Punkte zu sammeln.Weiterlesen

Bekenner, Zeugen und Märtyrer

Die Referenten des „Ex fide lux“-Kolloquiums über Verbindendes und Trennendes
Ausgabe Nr. 2581

 

Die Autoren präsentieren ihr Buch: Berthold Pelster, Maximilian Pal, Irimie Marga, Daniel Zikeli, Erzbischof Teodosie, Jürgen Henkel, der Apostolische Nuntius Miguel Maury Buéndia, Kardinal Müller, Peter Gemeinhardt, Hermann Pitters und Elmar Nass (v. l. n. r.).                                                                    Foto: George DUMITRIU

Sie sind Märtyrer, Blutzeugen oder zumindest unerschrockene Bekenner des christlichen Glaubens. Wobei sie ihr Martyrium nie aktiv herbeiführen, sondern immer passiv erleiden. Das unterscheidet christliche Märtyrer schon einmal grundsätzlich von islamistischen Selbstmordattentätern, die zu Märtyrern werden wollen, indem sie möglichst viele „Ungläubige“ mit in den Tod reißen. Christliche Heilige haben Werke der Barmherzigkeit vollbracht und sich für andere Menschen in der Nächstenliebe aufgeopfert. Oder sie haben als Kirchenlehrer Wegweisendes zur Herausbildung der christlichen Lehre beigetragen. Ihre Leiber verwesen nicht, sondern strahlen selbst bei Ausgrabungen nach vielen Jahren noch Wohlgeruch aus. Und sie sind fähig, Zeichen und Wunder zu tun, ganz im Sinne der Vollmacht, die Jesus Christus seinen Jüngern übertragen hat (vgl. Matthäus 10, 1-8). Weiterlesen

Ein Puppenspieler zum Anfassen

Tösstaler Marionettentheater gastierte in Hermannstadt und Kronstadt
Ausgabe Nr. 2581

 

Werner Bühlmann (rechts) begeisterte die Kinder auch zum Mitmachen.
Foto: Fred NUSS

Benefizvorstellungen für das Kinderheim der Stiftung für verlassene Kinder (PECA) in Weidenbach bot Werner Bühlmann vom Tösstaler Marionettentheater (Schweiz) am Freitag in Hermannstadt und am Dienstag in Kronstadt.Weiterlesen

Eine Geschichte, die berührt

Der Krimi „Novemberwut“ von Ulrich Behmann beleuchtet einen echten Fall
Ausgabe Nr. 2581

Ulrich Behmann und sein Buch.

Der Kriminalroman „Novemberwut – Der Fall Kader K. – ein Verbrechen, das die Welt erschüttert hat“, geschrieben von Ulrich Behmann, dem Chefreporter der Deister- und Weserzeitung aus Hameln, erschien 2017 im CW Niemeyer Buchverlag. Der behandelte Fall ereignete sich im November 2016 in Hameln und ist keine Fiktion.Weiterlesen

Hart umkämpft

Zweites Turnier um den Hermannstädter Fußballcup
Ausgabe Nr. 2581

 

Der zweite Fußballcup für Herren- und Mädchenteams, den das Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt und der Deutsche Wirtschafstclub Siebenbürgen gemeinsam veranstalteten, fand am vergangenen Samstag auf den vier Übungsplätzen neben dem Stadion im Erlenpark statt.  Unser Bild: Konsul Hans Erich Tischler mit den Siegerinnen des Mädchenturniers, der Mannschaft des Onisifor Ghibu-Lyzeums aus Hermannstadt.       
Foto: Beatrice UNGAR

Obwohl es beim Fußballturnier um den „Hermannstädter Fußballcup 2018″ eigentlich um den Spaß am Spiel gehen sollte, wurde zuweilen sowohl bei dem Wettkampf der Herren- als auch bei jenem der Mädchenteams mit harten Bandagen gekämpft.  Weiterlesen

„Wenglor ist bereit für die Zukunft”

Eines der ältesten ausländischen Unternehmen hat die Produktionsstätte erweitert

Ausgabe Nr. 2581

Auf die Fragen der Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte) antworteten Herbert Oprea (rechts) und Rafael Baur (links).    
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Als das süddeutsche Familienunternehmen Wenglor2002 in Hermannstadt eine neue Produktionsstätte eröffnete, waren ausländische Investitionen hier so selten, dass viele der Angestellten von Freunden und Bekannten Respekt und Ansehen ernteten. Jetzt erweiterte das Unternehmen in Hermannstadt sowohl das Entwicklungszentrum, als auch die Produktionshalle. Auch die Anzahl der Mitarbeiter soll steigen, was inzwischen allerdings schwieriger ist.  Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2581

In eigener Sache

Da die Rumänische Post zum 1. Juni d. J. die Gebühren für die Auslandspost von 4 auf 5 Lei erhöht hat, bitten wir unsere Auslandsabonnenten um eine Nachzahlung von 23 Lei für das Jahr 2018. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.          

Die Redaktion

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„…in Hermannstadt daheim“

Streiflichter von der 13. Auflage der „Begegnung auf dem Huetplatz“

Ausgabe Nr. 2580

Bei der Begegnung im Innenhof des Teutschhauses nach dem Gottesdienst am Sonntag, präsentierte die Tanzgruppe des Hermannstädter Jugendforums siebenbürgisch-sächsische Volkstänze.                      
Foto: Fred NUSS

„In Deutschland zu Hause, in Hermannstadt daheim“. So paraphrasierte Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor das Motto des Großen Sachsentreffens 2017, das Anfang August in Hermannstadt stattgefunden hat – „In der Welt zu Hause, in Siebenbürgen daheim“ – in ihrem Grußwort zur Eröffnung der 13. „Begegnung auf dem Huetplatz“, wie das Treffen der Hermannstädter von nah und fern genannt wird, das seit 1994 jedes zweite Jahr in Hermannstadt veranstaltet wird. Vor allem jenen aus Deutschland, Australien und Österreich angereisten gebürtigen Hermannstädtern sagte die Bürgermeisterin: „Sie gehören zu uns und zu dieser Stadt.“ Weiterlesen

Überraschender Fund in der Stadtpfarrkirche

Grabplatte von Mathias Armbruster von Archäologen entdeckt

Ausgabe Nr. 2580

Die archäologischen Grabungen in der evangelischen Stadtpfarrkirche sind in vollem Gange.                                                        Foto: Cynthia PINTER

Er war der wohl bekannteste Bürgermeister von Hermannstadt vor Klaus Johannis. Mathias Armbruster war im 16. Jahrhundert, in der Reformationszeit, insgesamt neun Jahre lang Bürgermeister (1513, 1523-1525, 1527-1529, 1536-1538, 1541-1542), von 1536-1538 Königsrichter und er hat die Einweihung der Stadtpfarrkirche Hermannstadt 1520 miterlebt. Heute, 498 Jahre später, entdeckten Archäologen seine Grabplatte am Fuß des vordersten Pfeilers auf der Nordseite der Kirche, an einer anderen Stelle als im Gräberplan verzeichnet. Die Grabplatte Mathias Armbrusters war zwar von Historikern des 19. Jahrhunderts beschrieben worden, galt jedoch als verschollen.Weiterlesen

Benefizlauf macht Spaß

7. Hermannstädter Internationaler Marathon

Ausgabe Nr. 2580

Benefizlauf der Hermannstädter Gemeinschaftsstiftung (Fundaţia Comunitară Sibiu) 2018: 26 Projekte, knapp 4.000 Läufer, bisher rund 600.000 Lei versprochen. Der Lauf hat am 26. Mai stattgefunden, spenden kann man noch bis zum 1. Juli d. J., unter maratonsibiu.ro sind die Projekte zu finden.  Unser Bild: Start im 10-km-Lauf auf dem Großen Ring.                   
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Benefizlauf der Hermannstädter Gemeinschaftsstiftung (Fundaţia Comunitară Sibiu) 2018: 26 Projekte, knapp 4.000 Läufer, bisher rund 600.000 Lei versprochen. Der Lauf hat am 26. Mai stattgefunden, spenden kann man noch bis zum 1. Juli d. J., unter maratonsibiu.ro sind die Projekte zu finden.Weiterlesen