„Das ist richtiges Bier”

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Zu Besuch in der ersten Craft-Bier-Brauerei Hermannstadts

 

 

Ciprian Hanea posiert vor den Biertanks der „Urban Brewery“, wo er gerne und sehr spannend den Brauprozess zu erklären weiß. Foto: die Verfasserin

Was macht ein gutes Bier aus? Es besteht in erster Linie aus natürlichen Inhaltsstoffen. „Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Das sind die vier Zutaten, aus denen unsere Biere entstehen.“ Zu Besuch bei der „Urban Brewery“, der ersten Craft-Bier Fabrik in Hermannstadt, erklärt Ciprian Hanea einer der beiden Inhaber der Fabrik, wie das Bier gebraut wird. Seit Januar dieses Jahres gibt es die drei Biersorten, die bei der „Urban Brewery“ hergestellt werden, auf dem rumänischen Markt und beim „Sibiu Craft Fest“, das vom 7. bis zum 9. September in der Harteneckgasse stattgefunden hat, konnte man die Biere auch probieren. Weiterlesen

„Die Gemeinschaft unterstützen“

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Gespräch mit Reinhold Sauer beim DWS-Weinfest

 

Reinhold Bauer in der ehemaligen Brukenthalschen Sommerresidemz in Freck, wo der DWS am 8. September Weinfest und 20. Jubiläum gefeiert hat. Foto: Werner FINK

Reinhold Sauer, der Vorsitzende der Carl Wolff-Gesellschaft, war einer der anwesenden Gäste auf dem letzten Weinfest und zugleich der 20. Jubiläumsfeier des Deutschen Wirtschaftclubs Siebenbürgen (DWS). Die „Carl Wolff-Gesellschaft“, die den Namen des erfolgreichen siebenbürgischen Wirtschaftspolitikers Carl Wolff trägt, der seine Hauptaufgabe darin gesehen haben soll, die Überlebensgrundlage für seine seit Jahrhunderten in Siebenbürgen ansässige Volksgruppe zu erhalten, sieht sich selbst als vom „siebenbürgischen Unternehmertum geprägtes Netzwerk einflussreicher Leistungsträger“ in Deutschland. Mit Reinhold Sauer sprach HZ-Redakteur Werner F i n k:

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„Von Landsleuten und Schülern geschätzt“

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Erwin Josef Țigla hielt Gastvortrag über Alexander Tietz an der EAS

„Wenn der Siebenbürger Sachse sich mit Adolf Meschendörfer oder Erwin Wittstock rühmen kann, wenn Adam Müller-Guttenbrunn dem Banater Schwabentum ein Denkmal gesetzt hat, warum sollen sich die Banater Berglanddeutschen nicht auch um ihre hervorragendste Kulturpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts bemühen? Dieser Mann ist kein anderer als der Deutsch-, Latein- und Russischlehrer, der Volkskundler und Naturliebhaber, der von seinen Landsleuten und Schülern geschätzte Alexander Tietz (1898-1978).“ Das schrieb Erwin Josef Țigla in dem Vorwort zu dem Buch „Briefe von der Alm/Scrisori de la sălaș“ von Alexander Tietz.

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Nachrichten

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Morgen zum 28. Sachsentreffen

Cibinfest 2018

Fahrrad- oder Roller-Wettbewerb

Beatbox-Workshop

Theaterparkplatz gesperrt

Deutschkurse im Herbst

Vom Traum zur Wirklichkeit

Wettbewerb für Kinder

Tagung für Germanistikstudenten

Frauenarbeit im Herbst

Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache

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Wo der Kirchturm keinen Schatten wirft…

Gemeindefest in Törnen/Păuca mit Gästen aus dem Lahntal
Ausgabe Nr. 2593

Beim gemeinsamen Singen im Kulturheimsaal gaben Pfarrer Dietrich Galter (mit Gitarre) und Pfarrerin Sandra Niemann (stehend, 3. v. r.) den Ton an.
Foto: Beatrice UNGAR

Die Predigt im Festgottesdienst beim Treffen des Gemeindeverbands Neppendorf, das am Sonntag in Törnen stattgefunden hat, hielt eine Quereinsteigerin. Sandra Niemann ist seit dem 1. November 2016 die neue Pfarrerin für die Gemeinde Goßfelden und Sarnau im Kirchenkreis Kirchhain der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck. Am 6. November wurde sie von Dekan Hermann Köhler in ihr neues Amt eingeführt. Für die damals 51-Jährige war es die erste Pfarrstelle, da sie sich erst spät für das Theologiestudium entschlossen hatte. Nach einer Ausbildung zur Medizinisch-technischen Radiologieassistentin und sechs Jahren Arbeit in der Strahlentherapie stand für sie viele Jahre erst einmal die Familie im Vordergrund. Dazu kam die ehrenamtliche Arbeit in der Kirche als Lektorin, Prädikantin und Küsterin. Dann entschied sie, die Mühen eines Theologiestudiums und Vikariats noch einmal auf sich zu nehmen.Weiterlesen

Der erste Schultag

Ausgabe Nr. 2593

Der Club „Hilfe für Sibiu/Hermannstadt e.V.“ aus Marburg hat Schulmöbel an die Schule Nr. 8 in Hermannstadt gespendet. „Durch Zufall erfuhren wir, dass im Umkreis von Willingshausen drei Schulen zusammengelegt und die vorhandenen Möbel ‚entsorgt‘ werden sollten! Dabei handelte es sich um über hundert Stühle, mehr als fünfzig Tische, Lehrerpulte, Regale und große Tafeln in tadellosem Zustand“, sagt Carola von Winterfeldt, die sich für diese Spende einsetzte.Unser Bild: Auch in der Vorbereitungsklasse B (Lehrerin Camelia Brad) freuten sich am ersten Schultag die Schülerinnen und Schüler über die gespendeten Pulte und Stühle.

Foto: Fred NUSS

 

Vier Grundschulklassen

Charlotte Dietrich-Schule geht in ihr drittes Jahr

Ausgabe Nr. 2593

Kennenlernrunde mit Eltern und Schülerin im Kirch-/Schulhof.
Foto: Maya Isabela KIELHORN

Montag war der erste Schultag für die 36 Schüler der evangelischen Charlotte Dietrich-Schule im Hermannstädter Ortsteil Hammersdorf, der bisher einzigen deutschen Auslandsschule in Siebenbürgen, die nach dem Lehrplan von Baden-Württemberg arbeitet.Weiterlesen

Von Gergeschdorf nach Törnen

Zu Besuch bei unseren Ahnen / Von Irmgard Rosina BAUER

Ausgabe Nr. 2593

Die turmlose evangelische Kirche in Törnen.      
Foto: Beatrice UNGAR

Die 1956 in München geborene Irmgard Rosina Bauer, debütierte mit ihrem „Roman in dreizehneinhalb Geschichten“, wie der Untertitel lautet, „Das Leben könnte so schwer sein“ im tredition-Verlag. Bauer hat laut Eintragung des Verlags „Erziehungswissenschaften für den Lehrerberuf studiert. Diesen übt sie nie aus, weil sie früh und kurz hintereinander ihre vier Kinder bekommt. Neben der Kindererziehung hilft sie ihrem Mann, ein Delikatessengeschäft mit Weingroßhandel aufzubauen.  In späteren Jahren verdient sie ihren Lebensunterhalt als freiberufliche Werbetexterin und arbeitet in der Kommunikationsabteilung mehrerer Konzerne sowie als Redakteurin für Mitarbeiterzeitschriften. Seit 2008 führt sie Teambuilding-Maßnahmen für Unternehmen durch und ist Hochschul-Lehrbeauftragte für Teamkompetenz. Sie lebt mit ihrem zweiten Mann, der Montessori-Pädagoge ist, in München“. Im Folgenden können Sie die Eindrücke der Autorin bei ihrem letzten Besuch 2015 in Siebenbürgen lesen. Die Erzählung stellte die Autorin dankenswerterweise der Hermannstädter Zeitungzur Verfügung mit dem Hinweis: „Fast alle Namen in dem Text wurden verändert.“Weiterlesen

„Kinder sind unsere Zukunft“

Spielplatz beim Prichindelul-Waisenhaus eingeweiht

Ausgabe Nr. 2593

Gruppenbild mit Helfern, Ehrengästen und Kindern.
Foto: Werner FINK

Vergangenen Donnerstag wurde ein neuer Kinderspielplatz auf dem Gelände des Prichindelul-Waisenhauses, an der Str. Bastionului in Hermannstadt eingeweiht, wobei der Bau des Spielplatzes durch das Kinderhilfswerk  Inter-National Children Help(ICH) e. V. ermöglicht wurde. Ehrengäste waren Dieter Kindermann, ICH-Präsident, Jens Tegeler, ICH-Botschafter für Rumänien und Paraguay, der rumänische Botschafter in Deutschland Emil Hurezeanu, der auf Wunsch des Vereins die Schirmherrschaft des Projektes übernommen hatte, Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor und sogar die Gattin des Staatspräsidenten, Carmen Johannis. Weiterlesen

Mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede

Sieben Künstlerinnen aus Deutschland und Rumänien antworten auf drei Fragen

Ausgabe Nr. 2593

Unter dem Titel „Împreună-Gemeinsam“ sind noch bis zum 6. Oktober Werke der Künstlerinnen Andreea Floreanu, Cristina Gagiu, Wiebke Herrmann, Ulrike Hischke, Oana Ionel, Agnes Mattis-Teutsch und Ingrid Weissman am Flughafen Hermannstadt und im Kunsthaus 7B in Michelsberg zu sehen. Das Gemeinschaftsprojekt des Konsulates der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt, des Flughafens Hermannstadt und des Kunsthaus 7B in Michelsberg wird am 6. Oktober, 16 Uhr im Kunsthaus 7B mit einer Finissage abgeschlossen. Im Vorfeld stellte HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r den sieben Künstlerinnen drei Fragen: 1. Inwiefern entsprach der Titel Împreună – Gemeinsam“ Ihren Erwartungen an diese Ausstellung?; 2. Was bedeutet für Sie die Zusammenarbeit zwischen Künstlern/Künstlerinnen?; 3. Würden Sie die Aussage des Galeristen Thomas Emmerling unterschreiben?„Die Gesellschaft verändert sich, weil junge Frauen etwas dafür tun.“

Hier die Antworten:

 

Wiebke Hermann:

Auf die Fragen 1 und 2 würde ich geschlossen antworten, da sie für mich zusammengehören:  Zusammenarbeit unter Künstlern ist nichts Ungewöhnliches. Von Beginn des Studiums an, lernt man, das gerade bei Ausstellungen Teamwork gefragt ist. Am Anfang der Künstlerkarriere stehen weitaus mehr Gruppenausstellungen als Soloshows. Die gemeinsame Planung, Finanzierung, Kuration, Hängung und Aufsicht einer Ausstellung ist dem/der selbstständigen KünstlerIn sehr bekannt. Man lernt zu kommunizieren, zuzuhören, Kompromisse zu schließen und den Prozess der gemeinsamen Entwicklung zu genießen. Vor allem bei der Hängung einer Ausstellung spielt das gemeinsame Sehen und Probieren eine entscheidende Rolle.Weiterlesen