Porträt einer starken Frau

„Die Schere“ setzt der Schriftstellerin Irmgard Höchsmann-Maly ein Denkmal

Ausgabe Nr. 2704

Bei dem Porträt, das sich auf dem Umschlag des Buches befindet, handelt es sich um ein Werk des Künstlers Hans Jochen Kuhnt, der Irmgard Höchsmann-Maly persönlich gekannt hat, und mit der Familie Höchsmann befreundet ist.

Erzählen kann sie gut. Als Tochter zweier Schriftsteller, dem Österreicher Anton Maly und der aus Agnetheln stammenden Dichterin und Komponistin Christine Maly-Theil, wurde es ihr sozusagen in die Wiege gelegt: Irmgard Höchsmann-Maly, am 10. Januar 1920 in Hermannstadt in der Brukenthalgasse (heute Xenopol) geboren, schreibt schon als Kind und gewinnt in der Schule einen Schreibwettbewerb mit einem Aufsatz, in dem sie einen Ausflug mit der Familie zur Kirschblüte nach Michelsberg schildert. 

Die Liebe zum Schreiben und die Verbundenheit mit Siebenbürgen begleiten sie ein Leben lang. Ihre Erlebnisse bringt sie stets mit Gefühl und Humor zu Papier.Weiterlesen

„Licht in der Nacht, zeig uns den Weg…“

Adventsgottesdienst in der Margarethenkirche in Mediasch wurde im Internet gezeigt

Ausgabe Nr. 2704

Pfarrerin Hildegard Servatius-Depner predigte über Gottes Verheißung an Abraham und Sarah und die weihnachtliche Heilsbotschaft.

„Licht in der Nacht, zeig uns den Weg aus der Dunkelheit“ – mit dem Kanon von Georg Völzgen leitete eine bunte Gruppe von Musikern – Kinder, Jugendliche und Junggebliebene im Alter von 7 bis 70 Jahren – den Gottesdienst zum 4. Advent, dem 20. Dezember, in der Mediascher Margarethenkirche ein und stimmte damit das beherrschende Thema für die nächsten 90 Minuten an: Freude! Ein besonderer Grund zur Freude war es, dass kurz vor diesem Sonntag die strengen Ausgangsbeschränkungen in Rumänien gelockert wurden und wieder ein Gottesdienst mit der Gemeinde in der Kirche gefeiert werden durfte. Der Gottesdienst wurde weltweit im Internet ausgestrahlt.Weiterlesen

Literarischer Chronist seiner Gemeinschaft

Der Schriftsteller Johann Lippet wird 70 / Von Luzian GEIER

Ausgabe Nr. 2704

Johann Lippet 1975.Foto: Archiv Luzian GEIER

Wiseschdia, rumänisch Vizejdia, zählt zu den kleinen und vom Hauptverkehr bis heute abgehängten Dörfern der Banater Heide. Solche Situationen prägen die Menschen der Gemeinschaft. Aus diesem Ort mit knapp 700 Einwohnern im Jahr 1940, Deutsche bis auf 4 Rumänen, stammte die Familie Lippet, der in der Fremde (Wels, Österreich) am 12. Januar 1951 das erste Kind, der Sohn Johann, geboren wurde. Fünf Jahre später kehrte die Familie ins Dorf der Vorfahren zurück, ein Ereignis mit Folgen für viel literarischen Stoff. „biographie. ein muster“ (Gedicht/e aus 1977, Kriterion Bukarest 1980, Reihe kriterion hefte) stand daher am Anfang der Buchveröffentlichungen des jungen Autors, der als Lyzeaner in Großsanktnikolaus und Germanistik-Student in Temeswar ab 1969 erste Gedichte in Zeitungen und danach in Anthologien (Temeswar 1972, 1979, Klausenburg 1976) veröffentlichte.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2704

Winterpanorama vom Hammersdorfer Berg.
Foto: Cynthia PINTER

In eigener Sache

Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben! Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser wünschen wir ein gutes Jahr 2021. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.

Und wer von unseren Abonnenten den ersten weiteren Abonnenten für 2020 anwirbt, darf sich auf eine Überraschung freuen!                   

Die Redaktion

 

Schulbeginn online

Hermannstadt. – Am 11. Januar beginnt erneut die Schule, allerdings soll der Unterricht in Rumänien bis zum 8. Februar weiterhin online stattfinden. Bildungsminister Sorin Cîmpean hat diesbezüglich einen Dringlichkeitserlass der Regierung initiiert. Zum 2. Januar haben allerdings in Hermannstadt die Restaurants ihre Innenräume wieder öffnen dürfen. (BU)Weiterlesen

Enttäuschung zu Weihnachten

Weihnachtsbotschaft von Bischof Reinhart Guib

Ausgabe Nr. 2703

Liebe Schwestern und Brüder!

Ein Jahr geprägt von Enttäuschungen, von zerbrochenen Hoffnungen, von Dunkelheit neigt sich dem Ende zu. Wie wird das Weihnachtsfest? Und was kommt danach, fragen wir uns? Die Geschichte vom Hirten und dem Licht will uns zur Hand nehmen:

Als die Hirten nach Bethlehem zogen, blieb einer von ihnen zurück. „Irgend jemand muss doch nach den Tieren sehen“, sagte er, als die anderen ihn fragten, ob er nicht doch mitkommen wolle. Die Wahrheit aber war, dass er sich vor der Enttäuschung fürchtete. Er hatte schon oft erlebt, wie rasch Hoffnungen zerbrechen. Weiterlesen

Trio Saxones plus

Ausgabe Nr. 2703

Aufnahmen für den Weihnachtsgottesdienst, der an Heiligabend auf www.evang.ro ausgestrahlt wird, machte das ,,Trio Saxones plus“ am Montag in Kerz. Unser Bild: Wolfgang Schüller, Alfred Dahinten, Dietrich Galter, Michael Reger und  Andreas Hartig auf dem Pfarrhof in Kerz (v. l. n. r.).

Foto: Wolfgang SCHÜLLER

Für die Belange unserer Gemeinschaft

Weihnachts- und Neujahrsbotschaft des DFDR-Abgeordneten Ovidiu GANȚ

Ausgabe Nr. 2703

Foto: Fred NUSS

Das schlimme Jahr 2020 ist vorbei. Die Pandemie hat unser Leben stark beeinträchtigt, unter anderem auch die Tätigkeit in unseren Foren. Wir hatten kaum die Möglichkeit zusammenzukommen oder unsere Kulturprojekte anders als online umzusetzen. Aber wir taten es,  so gut es ging, so dass niemand aufgrund unserer Aktivitäten infiziert wird.Weiterlesen

„Charmanter Collagenwettbewerb”

Große Preise vom Deutschen Kulturzentrum und vom Deutschen Konsulat

Ausgabe Nr. 2703

1. Platz: Alexandru Ghiurcă aus Bacău (Teilansicht).

66 Kinder und Jugendliche aus 18 Ortschaften in Rumänien haben Collagen zum Thema Deutsche Wiedervereinigung eingereicht, als Antwort auf einen Wettbewerb des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Konsulat in Hermannstadt. Den besten Beitrag hat Alexandru Ghiurcă aus Bacău eingereicht und einen Voucher in Höhe von 900 Lei erhalten,  der 2. Platz und ein Voucher von 700 Lei ging an Sofia Bota aus Bistritz und den 3. Platz und einen Voucher in Höhe von 500 Lei hat Ioana Sofia Voicu aus Ploiești erhalten.Weiterlesen