Museum der deutschen Minderheit

Pressemitteilung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2751

Preisgekrönte Restaurierung: Bei dem diesjährigen  Landessalon für Restaurierungen, der vor kurzem in Craiova stattgefunden hat, erhielt die Restauratorin Gabriela Diaconu von dem einschlägigen Zentrum des Astra-Museums den Exzellenzpreis für die Restaurierung einer siebenbürgisch-sächsischen Nachbarschaftslade. Laut Auskunft von Museografin Simona Malearov von der Emil Sigerus-Abteilung für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde des Astra-Museums gehörte die abgebildete Nachbarschaftslade zur Sammlung von Horst Klusch und wurde 2018 angekauft. Die Lade stammt aus der Repser Gegend und wurde vermutlich in dem Handwerkerzentrum Draas hergestellt und bemalt und trägt die Inschrift ,,GEORG GAGES/ANNO 1797″.                                                             Foto: Geanina IONESCU

Eine vierte ordentliche Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) fand im laufenden Jahr am Freitag, den 3. Dezember, statt. Zuvor hatte der DFDR-Vorstand getagt. Die Beratungen erfolgten erneut online. Die Sitzungen wurden vom DFDR-Vorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr geleitet, zugeschaltet waren Mitglieder der beiden Gremien aus allen Regionen des Landes, der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț sowie der  Unterstaatssekretär im Departement für interethnische Beziehungen,  Thomas Șindilariu, und in der Vertreterversammlung die Leiter der DFDR-Stiftungen.Weiterlesen

Goodbye Dan Fleșeriu!

Trainer von CSU Sibiu hat demissioniert

Ausgabe Nr. 2751

Dan Fleșeriu während eines der letzten Spiele.                                                          Foto: CSU Sibiu

Trainer Dan Fleșeriu hat das Handtuch geworfen. Nach sechs Jahren bei der Basketballmannschaft CSU Sibiu geht der Hermannstädter Haupttrainer. An seiner Stelle springt der bisherige Hilfstrainer, der Spanier Miguel Angel Hoyo, ein. Cătălin Vulc bleibt als Hilfstrainer. Weiterlesen

Für Frieden und Wohlfahrt eingesetzt

Vor 110 Jahren wurde der Deutsch-Sächsische Frauenbund für Siebenbürgen gegründet

Ausgabe Nr. 2751

Schiel, Ingrid: Frei – Politisch – Sozial: Der Deutsch-Sächsische Frauenbund für Siebenbürgen 1921-1939. Böhlau Verlag Wien, Köln, Weimar 2018 (Reihe: Studia Transylvanica, 47), 628 S. ISBN: 978-3-412-50954-5

Bisher gab es sehr wenige Arbeiten über die sozialen und politischen Aktivitäten von deutschen Frauen in Siebenbürgen. Die in extrem kleiner Schrift gedruckte Dissertation von Ingrid Schiel – ,,Frei – Politisch – Sozial: Der Deutsch-Sächsische Frauenbund für Siebenbürgen 1921-1939″ –  mit 5011 Fußnoten enthält sehr viele Informationen. Die Arbeit wurde 2017 an der Universität Jena als Dissertation angenommen. Die Autorin greift weit aus, bevor sie auf Seite 166 zur Gründung der Freien Sächsischen Frauenvereinigung gelangt. Zur Vorgeschichte gehört der Kampf um das allgemeine Wahlrecht im ungarischen Teil der Habsburger Monarchie. Er begann unmittelbar nachdem 1907 im westlichen Teil der Monarchie der Reichsrat von allen Männern gewählt wurde. Gegen die Ablösung des Zensuswahlrechtes wehrten sich diverse privilegierte Gruppen, darunter waren auch die Vertreter der Siebenbürger Sachsen.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2751

Weihnachtskonzert des Bachchores

Hermannstadt. – Einen besonderen musikalischen Leckerbissen bieten der Hermannstädter Bachchor und das Orchester der Hermannstädter Staatsphilharmonie unter der Leitung von Jürg Leutert am 3. Adventssonntag, den 12. Dezember, 18 Uhr, in der evangelischen Stadtpfarrkirche. Es handelt sich um das Oratorium ,,Die Israeliten in der Wüste“ von Carl Philipp Emanuel Bach. Damit wird das Brukenthaljahr abgerundet:  Baron  Samuel von Brukenthal schaffte es zu seinen Lebzeiten, dass wenigstens Teile dieses damals enorm populären Werkes in Hermannstadt aufgeführt wurde. Eine beschränkte Anzahl Eintrittskarten sind in der Sakristei der Stadtpfarrkirche erhältlich oder an der Abendkasse. Es gilt die 3 G-Regel. (BU)Weiterlesen

Geröstete Kastanien und würziger Glühwein

Der 14. Hermannstädter Weihnachtsmarkt wurde am Freitag eröffnet

Ausgabe Nr. 2750

Blick auf den Weihnachtsmarkt von der Aussichtsplattform neben dem Weihnachtsbaum vor der römisch-katholischen Stadtpfarrkirche. Hauptattraktionen sind das Riesenrad, das Lichterzelt und das Karussell.                                                                                                     Foto: Cynthia PINTER

Freitag, der 26. November, 19 Uhr, Großer Ring, Hermannstadt. Ein Duft von gerösteten Kastanien und würzigem Glühwein liegt in der Luft. Ein Raunen geht durch die Menschenmenge, als das Lichterzelt und der Weihnachtsbaum hell erleuchten. Der Hermannstädter Weihnachtsmarkt ist offiziell eröffnet. Weiterlesen

30 Jahre im Dienst der Gemeinde

Ausgabe Nr. 2750

Am 30.November feierte Pfarrer Dietrich Galter (im Bild) sein 30. Pfarramtsjubiläum. Am 30. November 1991 hatte die Präsentation in der evangelischen Kirche Neppendorf stattgefunden. Seit damals hat das Pfarrerehepaar Dietrich und Sunhild Galter ,,segensreich in der Gemeinde und im Gemeindeverband Neppendorf“ gewirkt. Mehr dazu in einer unserer nächsten Ausgaben.                                            

Foto: Beatrice UNGAR

Viel Zeit zum leisen Nachdenken

Der Bildverlag Eichler bietet Besinnliches auf Karten und Kalendern

Ausgabe Nr. 2750

Landschaften Siebenbürgens 2022 von Martin Eichler, Querformat ca. 50 x 35 cm, Bilderdienst Eichler, München 2021, ISBN: 978-3-942424-73-8. Die Schönheit der verschiedenen Landschaften in Siebenbürgen zeigt dieser Wandkalender. Ein Blickfang für jede Wand und ein wirklich repräsentatives Geschenk. Das Bild auf dem Deckblatt zeigt einen Sonnenuntergang über dem Butschetsch/Bucegi-Gebirge.

Zeit zum genauen Aufschreiben und zum leisen Nachdenken sollten wir allesamt in der Adventszeit reichlich haben. Davon ist erneut der Münchner Bildverlag Eichler vollumfänglich überzeugt. Mit einem von Hand gemachten Gruß entstehe einfach die anderswo schmerzlich vermisste echte Nähe, die ehrliche Suche nach persönlicher Anteilnahme und vielleicht sogar eine ganz besondere Nächstenliebe – vollgepackt mit Herzlichkeit. Weiterlesen

Eine kurze Erinnerung

100 Jahre Evangelische Landeskirche A. B. in Rumänien (II) / Von Ulrich A. WIEN

Ausgabe Nr. 2750

Bischofsinstallation 1933 mit Landeskirchenkurator Hans Otto Roth, Bischof Viktor Glondys und Friedrich Müller-Langenthal (v. l. n. r.) auf dem Großen Ring in Hermannstadt.

Herausforderungen und Antworten

Chronologisch lassen sich drei markant unterschiedene Phasen erkennen: 1. Vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs; 2. Von 1945-1989; 3. 1990 bis heute.

Natürlich blieben Herausforderungen auch über diese jeweiligen Schwellenjahre hinaus bestehen, trotzdem gibt es eine deutliche Akzentverschiebung.

In der ersten Phase bis 1945 stand die Landeskirche vor einem Berg von Problemen und Herausforderungen:Weiterlesen