Glückwünsche von nah und fern

Rotary Club Hermannstadt feierte 25. Jubiläum online

Ausgabe Nr. 2673

Die Charta der Rotarier überreichte am 14. Mai 1995 im Militärkasino Hermannstadt der Governor des Distrikts 1660, Jaques Verrier (2. v. r.) dem ersten Klubpräsidenten Paul Philippi (1. v. r.) im Beisein zahlreicher Gäste, darunter Bischof D. Dr. Christoph Klein (1. v. l.) und Dr. Alfred Thiess (RC Ludwigshafen, 2. v. l.).                                    Foto: HZ-Archiv

Als am 14. Mai 1995 dem am 3. April 1995 gegründeten Rotary Club Hermannstadt die Charta der Rotarier überreicht wurde, die Anerkennung des Dachverbands Rotary International, gab es noch keinen Distrikt für Rumänien, so dass der Club bis zur Gründung des Distrikts 2241 für Rumänien und die Republik Moldova zunächst an den Distrikt 1600 Paris angeschlossen war. In diesem Jahr feiert der Rotary Club Hermannstadt 25 Jahre seines Bestehens. Weiterlesen

Beispielhafter Einsatz

Gewinner des ersten Drei-Königs-Preises

Ausgabe Nr. 2673

Die Heiligen Drei Könige mit Maria und dem Jesuskind – Fresko in der evangelischen Kirche in Birthälm.

Wir kennen sie traditionell unter den Namen: Kaspar, Melchior und Balthasar. Aber heuer dürfen sie auch Hanna Hellman (I), Paul Fleșeriu (I) und Emila Hațegan (III) heissen, denn das sind die Preisträger des Drei-Königs-Preises 2020 des „Protestantisch-Theologischen Instituts“ in Hermannstadt, der in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben wurde für beispielhaften sozialen Einsatz zum Wohle des Nächsten.Weiterlesen

Wie in einem Aquarium

,,Das Mädchen im Goldfischglas“ am DSTT

Ausgabe Nr. 2673

Rareș Hontzu in Travestie als Miss Rose und Horia Săvescu als Mister Lawrence im Stück „Das Mädchen im Goldfischglas“.

„Meine Mama sagt, man weiß, wann man erwachsen ist. Es ist der Moment, in dem man aufhört, glücklich zu sein und anfängt sich daran zu erinnern, wann man es einmal war.“ Die letzten Tage der Kindheit werden im Theaterstück „Das Mädchen im Goldfischglas“ von Morris Panych geschildert, das am Donnerstagabend im Online-Stream auf der Facebookseite des Deutschen Staatstheaters Temeswar (DSTT) gezeigt wurde. Die Inszenierung von Radu Afrim hatte am 3. April 2012 Premiere.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2673

Das Brukenthalmuseum hat am Mittwoch seine Tore wieder geöffnet. Wie auf den beiden Plakaten seitlich des Hauptportals am Brukenthalpalais am Großen Ring zu sehen, erwarten Baron Samuel von Brukenthal und seine Gattin Sophia zünftig mit einer Schutzmaske ausgestattet die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto ,,Wir kommen wieder zusammen“. Zu besichtigen sind vorläufig die Sammlungen im Brukenthalpalais, im Historischen Museum und im Naturwissenschaftlichen Museum.     Foto: Beatrice UNGAR

Neue Fußgängerzonen geplant

Hermannstadt. – Weitere Pkw-freie Plätze will das Bürgermeisteramt von Hermannstadt schaffen. Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor wird dem Stadtrat in der Sitzung am 28. Mai den Vorschlag unterbreiten, einen Teil des Kleinen Rings und den gesamten Fingerlingsplatz/Piața Aurarilor zur Fußgängerzone zu erklären. Diese Maßnahmen seien, so die Bürgermeisterin, Teil des Plans für urbane Mobilität in der Stadt. Wer auf dem Kleinen Ring auf einer der Terrassen einen Kaffee genießen möchte, müsse nun zumindest in dem Bereich zwischen Schatzkästlein und Ratturm, wo auch am Rande zur Burgergasse/Ocnei hin die Verkaufsbuden stehen, nicht mehr zusätzlich Motorenlärm oder Abgase in Kauf nehmen. Der gewöhnlich zugeparkte Fingerlingsplatz werde durch das Parkverbot besser zur Geltung kommen. Die Anrainer können sich eine Dauerkarte für einen Parkplatz in der Elisabethgasse/9 Mai kaufen.

Auf dem schon seit einem Jahr autofreien Huetplatz dürfen laut eines Stadtratsbeschlusses die Bars und Restaurants mit Zugang zum Platz Freisitze einrichten (nur Tische, Stühle und Sonnenschirme). (BU)

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Über 1.000 Sars-Cov2-Tote

Ab heute sind Lockerungen vorgesehen, Gesichtsmasken bleiben verpflichtend

Ausgabe Nr. 2672

Die erste Plasmaspende im Blutzentrum des Hermannstädter Kreiskrankenhauses machte am Montag der Assistent Raul Aurel Dobra, der von der neuen Covid 19-Krankheit geheilt worden ist.  Foto: Decebal TODĂRIȚĂ

Ab heute endet der offiziell am 16. März ausgerufene und bis zum 15. Mai verlängerte Notzustand in Rumänien, das heißt, dass einige Lockerungen eintreten. Am Dienstag erklärte Staatspräsident Klaus Johannis, was sich ändern wird, doch warnte er die Bürger, weiterhin aufzupassen, da Rumänien bald 1.000 Covid-19-Tote registriert hat und auch jeden Tag einige Hundert Neuinfizierte gemeldet werden. Weiterlesen

,,Wie eine stumme Glocke, behutsam berührt“

EKR-Videogottesdienst am Sonntag Kantate wurde aus Hermannstadt ausgestrahlt

Ausgabe Nr. 2672

Das diesjährige Chortreffen für Groß und Klein sollte am Samstag, den 16. Mai, in Birthälm stattfinden. Corona-bedingt machten die Sängerinnen und Sänger aller Altersklassen per PC, Laptop oder Smartphone zugeschaltet beim EKR-Videogottesdienst am Sonntag mit. Die Collage oben hat Musikwart Jürg Leutert zusammengestellt.

Auf dem Bildschirm taucht zunächst die Religionspädagogin Karin Zimmermann auf, die aus einem Fenster am Schillerplatz ein bunt bemaltes Plakat zeigt mit der Einladung zum Kantate-Gottesdienst in der Hermannstädter Johanniskirche. Dann ertönen die Glocken dieser Kirche und man kann sehen, wie Küster Cristian Grecu sie läuten lässt. Drei Mädchen hüpfen um ihn herum und betteln, bis sie auch kurz an den Seilen ziehen dürfen. So konnte man am Sonntag, dem 10. Mai, den Einstieg in den Videogottesdienst der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) erleben, den der Hermannstädter Kirchenbezirk gestaltete mit musikalischer Schützenhilfe aus vielen anderen Gemeinden der EKR.Weiterlesen

Zum Europatag

Ausgabe Nr. 2672

Zum Europatag am 9. Mai hat die Hermannstädter Staatsphilharmonie eine originelle Initiative entwickelt. Vor dem Haupteingang des Thalia-Saals (unser Bild) wurde ein Transparent aufgehängt mit der Aufschrift  ,,Sibiu wishes Healthy Birthday to Europe“ (Hermannstadt wünscht Europa einen gesunden Geburtstag) und einer Graphik, auf der das Symbol der EU mit einem Mundschutz versehen ist. Desgleichen entwickelte die hauseigene Graphiker Loredana Bulgaru Poster mit berühmten Persönlichkeiten, die alle Mundschutz tragen und darauf sind Zitate zu lesen. Diese Poster sind auf Litasssäulen in der Stadt zu sehen.

Foto: Beatrice UNGAR

 

Erinnerungskultur wachhalten

Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes

Ausgabe Nr. 2672

75 Jahren seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewidmet sind auch ein Sonderbriefumschlag und ein Sonderstempel, die von der Rumänischen Post auf Initiative des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Caraș-Severin und der Deutschen Vortragsreihe Reschitza herausgegeben wurden.

Anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 2020 äußert sich der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Prof. Dr. Bernd Fabritius:

 „Es ist nun 75 Jahre her, dass der furchtbringende Terror des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland, Europa und der Welt beendet wurde. Unvorstellbare Verbrechen wurden im Namen Deutschlands begangen. Die Erinnerung an die Shoah ebenso wie an die Verfolgung und Ermordung anderer gesellschaftlicher Gruppen muss fortwährende Bemühung von Politik und Gesellschaft in Deutschland sein.Weiterlesen

Illustrierte Nacherzählung

Darwins Evolutions-Theorie für Kinder vorgestellt

Ausgabe Nr. 2672

Sabina Radeva: Darwins Entstehung der Arten, Übersetzung aus dem Englischen von Stefanie Ochel, empfohlen ab 5 Jahren, 56 Seiten, Hanser Verlag, fester Einband, ISBN 978-3-446-26231-7

Bis Oktober müssen die Nominierten für den „Deutschen Jugendliteraturpreis 2020” warten, denn die Gewinner werden auf der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben. Nominiert für das beste Sachbuch des Jahres für Kinder und Jugendliche ist auch „Darwins Entstehung der Arten” von Sabina Radeva, übersetzt aus dem Englischen von Stefanie Ochel, das im Hanser-Verlag erschienen ist. Weiterlesen

Zwanzig Jahre einer Stadt

Hermannstadt-Dokus von 1997 und 2017

Ausgabe Nr. 2672

Ein Blick aus einer Schießscharte der Michelsberger Burg auf die evangelische Stadtpfarrkirche in Hermannstadt ziert die Kassette mit dem Film von 1997.

Was zwanzig Jahre im Leben einer Stadt bedeuten können, durfte man am 3. Mai d. J. erleben, auf der Homepage des Astra Film Studios wurden zwei Dokumentarstreifen ausgestrahlt, die Hermannstadt gewidmet sind. Den von 1997 hatte der Studioleiter sowie Initiator und Direktor des Astra-Filmfestivals, Dumitru Budrala, 1997 gemeinsam mit Paul Barbăneagră im Auftrag des Kulturministeriums gedreht, den von 2017 Budrala selbst.Weiterlesen