Wichtig und richtig

Zum 200. Geburtstag von Joseph Haltrich

Ausgabe Nr. 2779

Arthur Coulin: Joseph Haltrich.

Heute, am 22. Juli, erfüllen sich 200 Jahre seit der Geburt von Joseph Haltrich. Seit 1972, also seit 50 Jahren trägt die Bergschule seinen Namen. Lesen Sie im Folgenden den Kurzvortrag, den die Lehrerin Karola Fröhlich bei den diesjährgen Deutschen Kulturtagen in Schäßburg an der Gedenktafel gehalten hat, die an dem Haus Nr. 13 am Marktplatz/Pța Hermann Oberth, wo Haltrich gewohnt hat, angebracht werden soll.Weiterlesen

Wer war Carl Filtsch?

Musikalisch-literarischer Salon im Spiegelsaal des DFDH

Ausgabe Nr. 2779

Fünf der sechs Protagonisten der Premiere im Spiegelsaal (v. l. n. r.): Boldizsár Csiky, Dagmar Dusil, Lerida Bucholtzer, Izabella Voropciuc und Oana Csiky.                      Foto: Beatrice UNGAR

Der musikalisch-literarische Salon „Carl Filtsch im Kontext seiner Zeit“ fand in dem Spiegelsaal des Hermannstädter Forums am Freitag, den 15. Juli, statt. Dieser Salon wurde von der Hermannstädter Schriftstellerin und Vorsitzenden der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt Dagmar Dusil im Rahmen des 26. Carl Filtsch-Klavier- und Kompositionswettbewerbsfestivals organisiert: eine Premiere.Weiterlesen

„Die Muster werden nicht geändert”

Uwe Borghian stellt traditionelle siebenbürgisch-sächsische Trachtengürtel her

Ausgabe Nr. 2779

Der erste Gürtel links hat der Oma des Handwerkers Uwe Boghian gehört, das Stickmuster kann man auf den neuen Trachtengürteln aus der Gegend wieder finden. Die meisten weißen Gürtel sind für Damen, die Modelle sind gleich.                             Foto: Ruxandra STĂNESCU

Einer der traditionellen Handwerker, den man bei „Astra Multicultural“ treffen konnte, war Uwe Constantin Boghian aus Großschenk, der in seiner Freizeit siebenbürgisch-sächsische Trachtengürtel – von Beruf ist er Tischler – herstellt. HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u sprach mit ihm. Weiterlesen

,,Euch müsste man erfinden…“

Zum zwanzigjährigen Bestehen des Ensembles De Līdertrun / Von Angelika MELTZER

Ausgabe Nr. 2779

,,De Līdertrun“ in Aktion (v. l. n. r.): Karl Heinz Piringer, Angela Seiwerth, Hans Seiwerth und Michael Gewölb bei einem Auftritt 2018 in Freiburg im Breisgau.                               Foto: Gabriel HOLOM

Sie sind eine Institution in der siebenbürgischen Musikszene: Seit 20 Jahren touren Karl Heinz Piringer, Hans Seiwerth und Michael Gewölb mit ihren Auftritten als „De Līdertrun“ durch Deutschland, Österreich, Siebenbürgen und im spanischen Galizien. Ihre mehrstimmig gesungenen siebenbürgisch-sächsischen Volkslieder tragen durch ihre originellen Bearbeitungen und Instrumentalbegleitungen ihre unverkennbare Handschrift und erfreuen sich bei allen Altersgruppen großer Beliebtheit.Weiterlesen

Multikulturell im Freilichtmuseum

Nationale Minderheiten stellten sich beim ,,Astra Multicultural“-Festival vor

Ausgabe Nr. 2779

Spontaner Tanz des Ensembles „Karasevska Zora” des Verbands der Kroaten in Rumänien aus Carașova, Kreis Caraș Severin.                                              Foto: Mugur FRĂȚILĂ

Knapp 7.000 Besucher haben vergangene Woche die kulturelle Vielfalt in Rumänien im Astra-Freilichtmuseum gefeiert, bei der 7. Auflage des Festivals „Astra Multicultural“. Vertreten waren die Gemeinschaften der Deutschen, Ungarn, Roma, Lipowener, Griechen, Serben, Kroaten, Slowaken und Rumänen.Weiterlesen

Der Mann mit zwei großen Namen

Erinnerungen an Hans Alfred Pomarius (1929-2022)

Ausgabe Nr. 2779

Hans Pomarius 2010.                                                                                                         Foto: Konrad KLEIN

In die überschaubare Zeit des Jahres 1929, am 8. Mai, wurde Hans Pomarius im siebenbürgischen Schäßburg geboren. Umhegt im sorgenfreien Elternhaus, wuchs er zum jungen Mann heran. Der Vater Alfred Pomarius, ein Freigeist und philosophischer Denker, sorgte mit seinen Geschäften für die materielle Sicherheit der Familie; die Mutter hielt Erziehung und Haushalt fest in den Händen, die Lehrerin schaffte alles. Die Unbeschwertheit der drei Geschwister Grete, Hans und Christian sollte aber abrupt enden.Weiterlesen

Vera kam eines Tages nicht mehr…

Neue Kurzgeschichten von Dagmar Dusil im Pop-Verlag Ludwigsburg

Ausgabe Nr. 2779

Dagmar Dusil: Entblätterte Zeit. Kurzgeschichten. Pop-Verlag Ludwigsburg 2022, 196 Seiten, ISBN: 978-3-86356-359-2. In Hermannstadt liegt das Buch im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung auf.

,,Entblätterte Zeit“ ist ein sehr passend gewählter Titel für die Kurzgeschichten von Dagmar Dusil. Es ist so, dass unsere gelebte Zeit so manche Blätter hat, bei einem mehr bei anderen weniger, alles abhängig von der jeweiligen Lebensdauer. Der Autorin ist es gelungen, vielfältige und gleichzeitig spannende Geschichten zu schreiben, die so manchen Leser an sein eigenes Dasein erinnern. Alle achtzehn Geschichten sind sehr einfühlsam, der aufmerksame Leser lebt mit dem/der jeweiligen Helden/Heldin mit und kann sich in deren Gefühlsleben und Handeln einbinden.Weiterlesen

,,Nirgendwo Angekommene“

Neuer Erzählband von Anton Sterbling erschienen

Ausgabe Nr. 2779

Anton Sterbling. Ende einer Pandemie. Pop-Verlag Ludwigsburg 2022, 183 Seiten, ISBN: 978-3-86356-357-8. In Hermannstadt liegt das Buch im Erasmus-Büchercafé und in der Schiller-Buchhandlung auf.

Der Erzählband ,,Ende einer Pandemie und weitere Erzählungen“ des Banat-schwäbischen Autors Anton Sterbling ist in diesem Jahr im Pop-Verlag Ludwigsburg erschienen. Die Erzählungen dieses Bandes sind eng verknüpft mit jenen aus den beiden Erzählbänden „Klimadelirium“ (2020) und „Die versunkene Republik“ (2021), die ebenfalls in dem Pop-Verlag Ludwigsburg erschienen sind.Weiterlesen