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Ausgabe Nr. 2956

Keine Spielhallen mehr

Hermannstadt. – Die Hermannstädter Stadträte haben am Montag, dem 27. April, für die Schließung der Spielhallen und Casinos in der Stadt gestimmt. Deren Betriebsgenehmigungen sollen vom Bürgermeisteramt nicht mehr erneuert werden, so dass bis Jahresende alle geschlossen sein sollten.

Den Stadträten lagen drei Varianten für die Regelung dieser Branche vor, von dem Umzug in bestimmte Gegenden der Stadt, auf Abstand von Schulen und Lyzeen, bis hin zum kompletten Verbot.

Für das Verbot hatten sich auch über 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger von Hermannstadt in einer, von den Vertretern des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt, initiierten Online-Umfrage des Bürgermeisteramtes entschieden, und auch in den öffentlichen Debatten hatten sich die Hermannstädter mehrheitlich in diesem Sinne geäußert.

An der Umfrage haben 16.759 Personen teilgenommen, 11.989 der Stimmen wurden auch zugelassen. Davon haben sich 11.346 der Personen für ein Verbot ausgesprochen und 643 wollten, dass der Betrieb dieser Glücksspielhallen reglementiert wird. Die meisten der ungültigen Stimmen hatten Personen abgegeben, die laut Ausweis nicht in Hermannstadt wohnen bzw. Minderjährige. (RS)

Die Welt der Pilze im Naturwissenschaftlichen Museum: Im Naturwissenschaftlichen Museum des Brukenthalmuseums ist noch bis zum 15. Mai eine Mykologische Ausstellung zu sehen, die einen spannenden Einblick in die vielfältige Welt der Pilze bietet, auch anhand von Workshops und Führungen durch den Initiator und Hauptveranstalter, dem Hobby-Mykologen Florin Bustan, Anmeldungen telefonisch unter 0754-77.58.09 oder per E-Mail ciupercinorocoase@gmail.com. Unser Bild (v. l. n. r.): die Museografin Ana-Maria Păpureanu vom Naturwissenschaftlichen Museum, die Hobby-Mykologin Roxana Iuliana Pop, die beiden Kuratoren der Ausstellung, das Ehepaar Irina und Florin Bustan, die Managerin des Brukenthalmuseums Raluca Teodorescu und ihr Kollege Adrian Georgescu, Leiter ad interim des Historischen Museums bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: Beatrice UNGAR

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Ausgabe Nr. 2955

Ein Ford Mustang als Hingucker: Bei schönstem Sonnenschein konnten sich Oldtimer-Fans aller Altersklassen am Samstag auf dem Großen Ring so richtig sattsehen. Insgesamt 60 auf Hochglanz polierte Wagen präsentierten die Mitglieder der Hermannstädter Filiale des Retromobil Clubs. Der älteste war ein Ford aus dem Jahr 1932. Foto: Beatrice UNGAR

17 Flüge nach München gestrichen

Hermannstadt. – Die Entscheidung der Lufthansa-Gruppe, ab dem 18. April die 27 von Lufthansa CityLine betriebenen Flugzeuge endgültig aus dem Flugplan zu nehmen, betrifft auch die Verbindung Hermannstadt-München, die 17 Mal pro Woche bedient wurde. In einer Pressemitteilung erklärten die Vetreter der Fluggesellschaft, dass „in den kommenden Wochen geprüft wird, inwieweit der bisher von Lufthansa CityLine betriebene Flugplan von anderen Unternehmenseinheiten innerhalb der Gruppe übernommen oder angepasst werden kann“. Im Monat Mai soll das Flugangebot Hermannstadt–Wien, das von Austrian Airlines, einem Unternehmen der Lufthansa Group, bedient wird, erweitert werden. Somit wird die Flugfrequenz von 5 auf 7 Flüge pro Woche erhöht, mit Flugzeugen mit einer größeren Kapazität und zwei zusätzliche Flüge werden am Dienstag und am Samstag angeboten. Damit ist dem Publikum allerdings nicht gedient, denn Lufthansa betrieb den einzigen Direktflug aus Hermannstadt nach München mit den meisten Flügen pro Woche von allen Flugzielen. Lufthansa hat diese Maßnahmen ergriffen „wegen dem deutlichen Anstieg der Kerosinpreise – die sich im Vergleich zur Zeit vor dem Iran-Krieg verdoppelt haben – sowie der durch Arbeitskonflikte verursachten zusätzlichen Kosten”.

Vor Kurzem hatte auch Wizz Air gemeldet, dass es in den nächsten Monaten drei der sechs im Vorjahr aus Hermannstadt eingeführten Flugziele streichen will, nach Hamburg, Birmingham und Milano Bergamo. (RS)

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Ausgabe Nr. 2954

Hermannstadt im Rennen

Hermannstadt. – Vier Hermannstädter Finalisten gehören zum Online-Wettbewerb im Bereich Inlandtourismus, „Reiseziel des Jahres 2026”: Die evangelische Stadtpfarrkirche in der Kategorie Landmarks, das Brukenthalmuseum, in der Kategorie Tărâmul Cunoașterii, der Große Ring in der Kategorie Nuclee urbane und das Bindersee-Erholungsgebiet in der Kategorie Joacă și Adrenalină. Noch bis einschließlich den 25. April d. J. kann man dafür weltweit stimmen unter https://www.destinatiaanului.ro/competitia/voteaza

Stimmen muss man für alle 11 Kategorien, dann muss eine E-Mail-Anschrift angegeben werden, um die Abstimmung zu bestätigen, nachdem die diesbezügliche E-Mail erhalten wurde.

In folgenden Kategorien gibt es Finalisten aus dem Kreis Hermannstadt: Joacă și Adrenalină/Spiel und Adrenalin: Anii drumeției (Wanderjahre), Sanctuare ale istoriei/Sanktuare der Geschichte: Kirchenburg Almen/Alma Vii, Sate de poveste/Märchendörfer: Rășinari, Tărâmuri fermecate/Verwunschene Gegenden: Colinele Transilvaniei/Siebenbürgisches Hügelland, Landmarks: die Kirchenburg in Birthälm, (Comori naturale/Naturschätze): Bulea-See.

2024 hatte Hermannstadt bei diesem Wettbewerb den großen Preis „Reiseziel des Jahres 2024“ und den ersten Preis in der Kategorie „Städte, die begeistern“ erhalten. Die Preisverleihung findet am 14. Mai im Casino in Konstanza/Constanța statt. (RS)

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Ausgabe Nr. 2947

Rumänien bei den Berliner Filmfestspielen 2026: Rumänien ist bei der diesjährigen Berlinale in mehreren Kategorien vertreten, allerdings nicht im Wettbewerb um den Goldenen Bären. In der Kategorie Berlinale Shorts zeigen Radu Jude und Adrian Cioflâncă „Plan Contraplan”. Im Forum feierte der neueste Spielfilm von Regisseur Tudor Cristian Jurgiu, „De capul nostru”, Weltpremiere, im Beisein der gesamten Besetzung (unser Bild). „Atlasul Universului“ von Paul Negoescu war der erste rumänische Film in der dem Kinderfilm gewidmeten Kategorie Generation Kplus. Beim Berlinale Special waren die Produzentin Anda Ionescu und die Regisseurin und Drehbuchautorin Cristina Groșan mit der Mini-TV-Serie „Angelmaker”, in der Retrospektive „Videogramme einer Revolution” von Harun Farocki und Andrei Ujică und bei der Berlinale Special Gala „Heysel 85” von Teodora Ana Mihai dabei. Foto: Transilvania Film

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Ausgabe Nr. 2913

Deutsche Premiere am 31. Mai

Hermannstadt. – Mit der Inszenierung des Stückes „Winter“ des Nobelpreisträgers Jon Fosse bringt die deutsche Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters am Samstag, den 31. Mai, 19 Uhr, im Lulu-Saal in der Kulturfabrik (Fabrica de cultură) die zweite Premiere der Spielzeit 2024/2025 heraus. Regie führt Hunor Horváth, das Bühnenbild entwarf Oana Micu, die Choreographie betreute Viktoriia Medviedieva. Es spielen Fatma Mohamed, Daniel Bucher, David Cristian und Viviane Havrilla. (BU)

 

Deutsche Kulturtage

Schäßburg. – Die Deutschen Kulturtage in Schäßburg finden vom 30. Mai bis 1. Juni statt und sind den „Überschwemmungen der Jahre 1970 und 1975” gewidmet. Im Programm: Freitag, 30. Mai, 16.30 Uhr: Eröffnung der Kulturtage vor dem Venezianischen Haus; 17 Uhr: Grußworte, Rathaussaal; 17.45 Uhr: Vortrag: von Crista und Viorel Rusu, Rathaussaal (dt., mit rum. Übersetzung); 18.30 Uhr: Schülerbeitrag, Rathaussaal; 19 Uhr: Ausstellungseröffnung, Haus mit dem Hirschgeweih; Samstag, 31. Mai, 14 Uhr: Ausstellungseröffnung, Rathaussaal; 15 Uhr: Vortrag von Hannelore Baier und Andrea Rost, Rathaussaal; 15.45 Uhr: Schülerbeitrag, Rathaussaal; 16-18 Uhr: Programm für Kinder (Anmeldungen unter 0265-77.22.34); Venezianisches Haus; 16.30 Uhr: Vortrag von Dipl. Ing. Georg Hügel, Rathaussaal; 17.30 Uhr: Buchvorstellung von Mariana Gorczyca, Übersetzung Beatrice Ungar; 18.30 Uhr: Ausklang im Schänzchen (mit Anmeldungen); Sonntag, 1. Juni, 10 Uhr: Gottesdienst in der Klosterkirche, im Anschluss: Andenken an Otto Lurtz, Florina Ștefan; 11 Uhr: Namensgebung der neuen Kokelbrücke „Otto Lurtz”; 14 Uhr: Aufmarsch am Burgplatz mit Vertretern der Deutschen Kreisforen. (RS)

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Ausgabe Nr. 2881

Erster Schultag in Hermannstadt: Am Montag, den 9. September, war in Rumänien Schulbeginn. Natürlich auch für rund 57.000 Schüllerinnen und Schüler von der Vorbereitungsklasse bis zur 12. Klasse im Kreis Hermannstadt, davon rund 4.300 an den deutschen Abteilungen und Schulen. In Hermannstadt selbst sind an einigen Schulen die Ausbau- oder Reparaturarbeiten pünktlich abgeschlossen worden, an anderen nicht. So erhalten die Lyzeaner des Octavian Goga-Nationalkollegs vorerst online Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler der Schule Nr. 12 auf der Konradwiese haben neue Klassenzimmer mit neuer Ausstattung. Unser Bild: Die II. G-Klasse von der deutschen Abteilung der Nicolae Iorga-Schule posiert mit Lehrerin Anamaria Crețu am ersten Schultag. Foto: Ana-Maria MĂRGINEAN

 

Musik in der Stadtpfarrkirche

Hermannstadt. – In der evangelischen Stadtpfarrkirche konzertieren am Freitag, den 13. September, 12 Uhr, Brita Fakch Leutert (Orgel) und Samstag, den 14. September, 19 Uhr, der St. Matteus Kammarkör Stockholm unter der Leitung von Espen Olsen, Solistin Kristin Alsos Strand (Cello), unter Mitwirkung des Hermannstädter Bachchors. (BU)

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Ausgabe Nr. 2880

100 Jahre Hermannstädter Philatelistenverein

Hermannstadt. – Aus Anlass seines 100. Gründungsjubiläums veranstaltet der Verein der Philatelisten aus dem Kreis Hermannstadt im Foyer im Trakt B der Astra-Bibliothek vom 6. bis 8. September eine Landesausstellung unter der Schirmherrschaft des Rumänischen Philatelistenverbands und mit Unterstützung seitens des Hermannstädter Bürgermeisteramtes, der Astra-Bibliothek und der ASTRA-Vereins. Die Aussteller kommen aus allen Regionen Rumäniens und aus der Republik Moldova. Die Vernissage der Ausstellung findet heut, den 6. September, 11 Uhr, statt.

Bei dieser Gelegenheit wird ein Ausstellungs-Katalog vorgestellt, ein Sonderbriefumschlag mit Sonderstempel, eine Medaille und ein Abzeichen.

Auf Initiative der Hermannstädter Philatelisten hat die Rumänische Post auch eine Sonder-Postkarte herausgegeben, die alle Teilnehmenden an der Vernissage kostenlos mitnehmen und ebenso verschicken können. Ebenfalls wird auch der 100. Geburtstag des ältesten Mitglieds des Rumänischen Philatelistenverbands, des Hermannstädters Dipl.-Ökonom Ec. Mircea Țața gefeiert. (BU)

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