Ausgabe Nr. 2364
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Die deutsche Minderheit in Rumänien bewegt sich! Aber wohin?

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Die deutsche Minderheit in Rumänien bewegt sich! Aber wohin?

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MdB Bernd Fabritius zur Debatte um die Arbeitnehmerfreizügigkeit
Mit dem Slogan „Wer betrügt, der fliegt" startete die CSU zum Beginn des Doppelwahljahrs 2014 eine Kampagne gegen Armutsmigration aus Osteuropa. Zur anhaltenden Debatte um die Arbeitnehmerfreizügigkeit erklärte der in Rumänien geborene CSU-Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland:
„In der aktuellen Debatte zur Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien täte der öffentlichen Darstellung und den Gesprächspartnern ein wenig mehr Sachlichkeit gut.
Es ist falsch, öffentlich nur über die Missbrauchsmöglichkeiten zu sprechen und die positiven Aspekte der Arbeitnehmerfreizügigkeit als europäische Errungenschaft auszublenden. Es bringt uns aber auch überhaupt nicht weiter, die Augen vor den zum Teil berechtigten Befürchtungen von Missbrauch im Sozialbereich zu verschließen und nichts dagegen zu tun.
Unserem Land und seiner Wirtschaft tut qualifizierte Zuwanderung von leistungswilligen und integrationsbereiten Menschen gut. Darum geht es in den meisten Fällen. Dass dabei aber auch Missbrauch erfolgen wird, ist eine gesellschaftliche Realität unabhängig jeglicher Herkunft. Beides müssen wir sehen. Wir brauchen umfassende, sachliche Information zur Schaffung gesellschaftlicher Akzeptanz für die europäische Freizügigkeit und deren Vorteile aber gleichzeitig eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Vermeidung von Missbrauch. Missbrauch könnte z.B. durch innereuropäische Abstimmung und Leistungsabgleich eingedämmt werden: Wer schon in Rumänien oder Bulgarien Kindergeld bezieht, darf in Deutschland nicht doppelt Ansprüche stellen.
So sieht es übrigens auch der allergrößte Teil der in Deutschland lebenden rumänischen 'Diaspora'. Es sind gut integrierte, leistungsorientierte Mitmenschen, die den Missbrauch vorhandener Möglichkeiten durch einige ihrer Landsleute genauso kritisieren wie wir.
Mit diesen können und sollen wir zusammenarbeiten."
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1. Spendentransport für DWS-Berufsschule
Den ersten Spendentransport für die zukünftige DWS-Berufsschule nahmen am 20. Dezember 2013 bei der Independența-Schule in Hermannstadt Jörg Prohaszka, Geschäftsführer des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen und Schuldirektorin Mirela Hanea in Empfang. Gespendet wurde die Ausstattung von dem DWS-Mitgliedsunternehmen Dr. Pendl & Dr. Piswanger. Die Firma Meyer & Meyer übernahm den kostenlosen Transport.
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Das Diakoniewerk Hermannstadt will auch eine neue Werkstatt bauen
Fünf Personen mit geistiger Behinderung wurde in einer betreuten Gruppe in einem Hermannstädter Werk erfolgreich angestellt, es ist die erste Zusammenarbeit zwischen dem Diakoniewerk Hermannstadt und einer Fabrik. Das war Erfolg für alle Beteiligten, erklärt die Leiterin des Diakoniewerkes, Ana-Maria Palcu, denn in Rumänien ist es nicht selbstverständlich, dass Personen mit schwerer geistiger Behinderung oder sogar mit mehrfachen Behinderungen eine Arbeitsstelle finden. Die Gruppe wird täglich in der Fabrik von einer Sozialarbeiterin betreut.
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Ioana Crăciunescu spielt Monolog von Matei Vișniec
„Die Angst ist ein primäres Gefühl, das wie ein wildes Tier auftaucht und jedes Gewebe angreifen kann, sei es ein soziales oder ein organisches“, sagt die Schauspielerin Ioana Crăciunescu, die am 20. Dezember im Studiosaal im Gewerkschaftskulturhaus den Monolog „Sufleorul fricii“ (Der Souffleur der Angst) von Matei Vişniec aufgeführt hat.
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In eigener Sache
Liebe Leserinnen und Leser, wir danken euch allen im In- und Ausland, die uns zu Weihnachten und zum Jahreswechsel gratuliert haben! Wir haben uns sehr gefreut über die zahlreichen Zuschriften auf dem Postweg oder in elektronischem Format.
Ihnen, liebe Leserinnen und Leser wünschen wir ein gutes Jahr 2014. Bleiben Sie uns weiterhin gewogen.
Die Redaktion
Weitere vier Jahre Haft für Năstase
Bukarest. – Wegen fortwährender Bestechlichkeit und Erpressung verurteilte das Oberste Gericht am Montag den Ex-Premierminister Adrian Năstase zu weiteren vier Jahren Haft. Desgleichen wurden ihm das passive und aktive Wahlrecht für fünf Jahre entzogen.
Năstase war 2012 schon einmal wegen illegaler Parteienfinanzierung zu zwei Jahren Gefängnisstrafe verurteilt worden, wurde aber vor knapp neun Monaten wegen guter Führung frühzeitig entlassen. Der Verurteilte sprach von „schmutziger Rache". (BU)
In Stuttgart und Wien dabei
Hermannstadt. – Mit der Beteiligung an den Tourismusmessen in Stuttgart und Wien startet die Stadt Hermannstadt ihre diesjährige Strategie zur Bekanntmachung Hermannstadts als touristische Destination und als Kulturstadt. Vom 11. bis 19. Januar d. J. werden die Vertreter der Stadt in Stuttgart bzw. vom 16. bis 19. Januar d. J. an der Ferienmesse Wien für Urlaub, Reisen und Freizeit beim Stand Rumäniens präsent sein und u. a. die neue Präsentationsbroschüre der Stadt vorstellen, die derzeit nur in deutscher Sprache vorliegt. (BU)
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Staatsbudgetgesetz doch promulgiert
Tag der Glöckchen
Kindermusical am Sonntag
Buchvorstellung
Generalkonsulat geschlossen
Silvesterabend im Forum
Neue Internetseite des Zoos
„Deutsche gegen Devisen” in Berlin gezeigt
Radio Neumarkt auf Deutsch
Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache
Evangelisches Gemeindeleben in Hermannstadt und UmgebungWeiterlesen