Focus Fotoausstellung

Ausgabe Nr. 2432
 

„Das Jahr 2014 war ein sehr intensives und das kann man auch auf den Fotos sehen", sagte Astrid Fodor, Bürgermeisterin ad interim, bei der Vernissage der siebenten Ausgabe der Fotoausstellung Focus Sibiu. In diesem Jahr wurden insgesamt 70 Aufnahmen von Silvana Armat, Sebastian Marcovici und Dragoș Dumitru im Innenhof des Bürgermeisteramts zu Themen wie Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport oder Soziales ausgestellt. Dazu konnten zwei Fotoreportagen bewundert werden: Silvana Armat zeigte Fotos zum Thema „Therapiehunde im Einsatz für Kinder mit Autismus" und Sebastian Marcovici bebilderte die letzte Theater-Spielzeit am Radu-Stanca-Theater. „Wir haben Glück, in einer Stadt wie Hermannstadt zu arbeiten, wo uns die Veranstaltungen auf dem Servierteller präsentiert werden, wir müssen die Momente bloß fotografieren", sagte Silvana Armat und Sebastian Marcovici gab bekannt, dass im Herbst ein internationales Fotografiefestival in Hermannstadt geplant ist.

Foto: Cynthia PINTER

 

Ausstellung gegen Rechtsextremismus

Ausgabe Nr. 2431
 

Bis Ende Juli ist eine Wanderausstellung in der Unibibliothek zu sehen

 

Die Ausstellung „Demokratie stärken, Rechtsextremismus bekämpfen” wurde am vergangenen Freitag im Foyer der Bibliothek der Lucian Blaga-Universität in Hermannstadt eröffnet. Bis zum 31. Juli ist die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Rumänien und des „Elie Wiesel”-Nationalinstituts zur Erforschung des Holocausts in Rumänien zu sehen. 

 

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Konfirmation in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2431
 

Vier Mädchen und vier Jungen wurden am Sonntag durch Pfarrer Hans-Georg Junesch (obere Reihe 2. v. r.) in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt konfirmiert und nahmen zum ersten Mal gemeinsam mit ihren Familien das Heilige Abendmahl entgegen. Unser Bild: Gruppenbild der Konfirmierten mit Pfarrer Junesch und Kuratorin Anita Pavel (o. R. 1. v. r.) auf den Stufen des evangelischen Stadtpfarramtes:  Vanessa Mondea, Carolin Lomnasan, Markus Sorin Bogdan, Ralf v. Greissing, Camelia Oprea, Cătălina Bogdan, Alexander Schebesch, Robert Fleischer (v. l. n. r.).  Foto: Fred NUSS

Handwerk hautnah

Ausgabe Nr. 2431
 

Streiflichter vom Handwerksmarkt in Holzmengen

 

Beim Handwerksmarkt in Holzmengen/Hosman gab es am vergangenen Samstag für die ca. 300 Besucher eine interessante Auswahl an Handwerkskunst, gutem Essen und ein entspanntes Treiben in der warmen Frühlingssonne.

 

Auf dem Gelände hinter der Alten  Mühle hatten verschiedenste Handwerker ihre Stände aufgebaut. Die Variation reichte von Filzprodukten aus Schafwolle über geflochtene Körbe, eingemachte Lebensmittel und Lebkuchen bis zu vor Ort gebundenen Reisigbesen. Daneben wurde auch anderes geboten, wie etwa der Stand von World Wide Opportunities on Organic and Traditional Farms (WWOOF), wo Samen von traditionell hier wachsenden Pflanzen verschenkt wurden. Insgesamt kamen an die 20 Aussteller zusammen.

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Verbindungselement zwischen Ethnien

Ausgabe Nr. 2431
 

Ausstellung „Was sächsische Truhen erzählen…“ im Schatzkästlein eröffnet

 

Nachbarschaftstruhen, Zunfttruhen, Geldtruhen, Kirchentruhen oder Mitgifttruhen. Alte, wie neue solcher Truhen konnte man am Samstag, dem 16. Mai, im Schatzkästlein bewundern. Hier fand nämlich die Vernissage der Ausstellung „Was sächsische Truhen erzählen…“ statt.

   „Wenn Sie sich hier diese Ausstellung ansehen, so sehen Sie als erstes die ungeheure Vielfalt der Truhen“, erklärte Prof. Dr. Paul Niedermaier in seiner Eröffnungsrede.  Die Truhen hätten einen besonderen Stellenwert gehabt, vor allem in Siebenbürgen. „Wenn man die Innenräume der Häuser ansieht, dann kann man einen merklichen Unterschied zwischen West- und Osteuropa feststellen. In Westeuropa sind die Innenräume viel weniger ausgeschmückt und vor allem sehr arm an Textilien. In Osteuropa dagegen sind gerade die Textilien sehr reich verwendet beim Innenraum, bei den Rumänen stärker als bei den Sachsen. Jenseits von dieser allgemeinen Gliederung ist das Möbelstück ein funktionelles Element, das überall angewendet wird.“Weiterlesen→

Handwerker und Geistliche als Vorfahren

Ausgabe Nr. 2431
 

(Fortsetzung des Beitrags aus der HZ-Ausgabe Nr. 2430/15. Mai 2015)

 

Aus der Zwischenkriegszeit haben sich einige mit Reisen verbundene motivische und technische Experimente erhalten, die den Anschluss an das Kunstgeschehen aus der weiten Welt illustrieren. Hier ist die Herausforderung des Wassers als Motiv und als Darstellungsweise ein gemeinsamer Nenner. Ein Berlin-Aufenthalt 1930/31 zeitigte Experimente motivischer und formaler Art, darin die Darstellung von Wesenhaftem – von Materialität reflektiert wird (Stillleben mit Hering, 1931). 

Auch das fascinosum des Lichts veranlasst eine motivische Auseinandersetzung, die sekundär auch eine formale ist. Mehrere Arbeiten thematisieren und reflektieren das Wesen des Lichts, – das tellurische (Brennende Sonde von Moreni, 1929), oder das verwandelnde (Glasbläser, 1924), oder seine spirituelle Qualität (Aus Schäßburg, 1919, Winter auf dem Valare, 1929). Ein undatiertes – vom Ausdruck der Gestalten zu schließen – frühes Werk, „Leuchter,“ lässt gleich mehrere Themen anklingen: Die drei Gestalten um den geschmückten traditionellen Baumleuchter veranschaulichen zugleich die Lebensalter, ein Motiv, das die menschliche Existenz geistlich reflektiert; die Kirchentracht und der „Lichtert“ verorten das Geschehen im siebenbürgischen Kirchenraum, und dabei erfüllt der Lichtert die geistliche Symbolik, insgesamt selbstleuchtend. Die Lichtregie folgt darin einer „Erfindung“ des Manierismus, da ein „selbstleuchtendes“ Jesuskind zur Lichtmitte des Weihnachtsgeschehens wird. Damit bekommt dieses heimatliche Weihnachtsmotiv bei aller Traditionsbeflissenheit auch einen eschatologischen Bezug, nämlich jenen zum Himmlischen Jerusalem, darin Christus selbst Mitte und Lichtquelle ist (Offb. 21, 22f).

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„Hava Nagila“

Ausgabe Nr. 2431
 

Jüdische Gemeinde Kronstadt feierte Jerusalemtag

 

Nach der Feier der Hawdala zum Ende des Schabbat sang der Kinderchor unter der Leitung von Cristina Plugaru in der Beit Israel-Synagoge der jüdischen Gemeinde in Kronstadt  „Hava Nagila" (was soviel bedeutet wie „Lasst uns glücklich sein") und alle stimmten ein. Manche tanzten auch zu der Melodie dieses beliebten hebräischen Volksliedes. Die Stimmung am ersten Tag der Feierlichkeiten zum Jerusalemtag erfuhr eine weitere Steigerung bei dem Konzert der Klezmer-Band „Mazel Tov" von der jüdischen Gemeinde aus Klausenburg.

 

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Infozentrum in Reichesdorf

Ausgabe Nr. 2431
 

Informationszentrum für Touristen in Reichesdorf: Für die nachhaltige Entwicklung des verwaltunsgmäßig zu der Gemeinde Birthälm gehörenden Dorfes und für die Erhaltung der traditionell gewachsenen dörflichen Strukturen und der Architektur setzt sich  seit knapp neun Jahren auch der Verein Pro Richiș ein, der aus Initiative der Bukarester Fremdenführerin Miriam Eliad gegründet worden ist. Einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer für Touristen attraktiven Adresse schaffte Reichesdorf durch die Einrichtung eines Informationszentrzums für Touristen in unmittelbarer Nähe der evangelischen Kirche, die aus dem 14. Jahrhundert stammt. Eröffnet wurde das Informationszentrum mit einem kleinen Festakt am Samstag im Beisein des Birthälmer Bürgermeisters Mircea Dragomir und der Vereinspräsidentin Miriam Eliad sowie mit einer Ansprache des Mediascher Bezirkskirchenkurators Wilhelm Untch, ein gebürtiger Reichesdorfer und Vizepräsident des Vereins, der vor allem für die in Reichesdorf zu findenden Gaumenfreuden warb. Vor allem für den Rhabarberkuchen, den die Gäste am Samstag auch genießen durften. Mehr dazu unter www.PRORichis.ro. Unser Bild: Die zweite Vizepräsidentin des Vereins, Tony Timmerman, führt eine Besucherin durch das Info-Zentrum.          

Foto: Beatrice UNGAR

 

„Als Lehrer hat man viel zu erzählen!”

Ausgabe Nr. 2431
 

Deutschlehrerin und Autorin Angelika Bohn las im Deutschen Kulturzentrum

 

Deutsch als Fremdsprache zu lernen, ist nicht unbedingt einfach, aber auch Deutsch zu unterrichten kann schwierig sein. Oder auch witzig, wie die Deutschlehrerin und Autorin Angelika Bohn im Laufe der Jahre feststellen konnte. Einen Teil ihrer Erfahrungen hat sie im Buch „Wem die Deutschstunde schlägt” veröffentlicht. Bei der Lesung im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt amüsierte sich das Publikum und so mancher Lehrer oder Deutschlernende konnte sich hie und da erkennen, besonders wer frustriert die „unsinnigen” Regeln und Ausnahmen lernen musste, auch wenn sicherlich kaum einer zugibt, Deutschkurse zu besuchen, nur um Flirtpartner zu finden. Erwachsenen Deutsch beizubringen bringt aber ungeahnte Herausforderungen, wie Angelika Bohn feststellte und glücklicherweise auch mitteilte. Darüber sprach sie mit HZ-Redakteurin Ruxandra S T Ă N E S C U.

 

Sie sind gebürtige Rumänin?

Ich bin in Mediasch geboren, mit 12 sind wir mit meiner Familie nach Deutschland umgezogen, habe dann Germanistik und Anglistik in Heidelberg und North Bay/Kanada studiert. Direkt nach dem Studium habe ich angefangen zu arbeiten und habe diesen Job ausgesucht, ich unterrichte Deutsch für Erwachsene.

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