Urbanes Spielfeld

Ausgabe Nr. 2911

„Du hast das Recht zu spielen. Egal, wer du bist, wie alt du bist, wie deine Lebensumstände sind, du hast das Recht und die Freiheit zu spielen. Lass dir von deinem Job, deinen Sorgen, deinen Hausaufgaben nicht die Freude am Spiel nehmen. Wir wollen, dass du das Spiel ernst nimmst. Entdecke die Welt und dich selbst im Spiel.“ Dieses Motto der Veranstaltung „Urban Playfield“ lud die Hermannstädterinnen und Hermannstädter am Samstag und Sonntag zum Spielen auf dem Großen Ring ein. Von Fußball, Volleyball, Basketball, Tischtennis, Federball, bis hin zum Klettern auf einer Kletterwand (siehe Foto), konnte man sich auf verschiedenster Weise sportlich betätigen. Leider zog der nachmittägliche Hermannstädter Wind den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung und der Federball flog nicht wie geplant, aber Spaß machte es den Teilnehmern trotzdem. Die Sportveranstaltung „Urban Playfield“ zieht in die nächste Stadt weiter und wird seine Spielfelder am 24. und 25. Mai in Großwardein/Oradea aufstellen. Weitere Infos auf Facebook „Urban Playfield“.              Foto: Cynthia PINTER

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2911

Wahlempfehlung des DFDR

Der zweite Wahldurchgang der Präsidentenwahl rückt näher, eine Schicksalswahl für die Zukunft Rumäniens.

Wir haben am 18. Mai die Wahl zwischen Demokratie und Freiheit einerseits und Chaos andererseits.

Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) empfiehlt Ihnen, unbedingt von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und für die europäischen Werte zu stimmen, für die das DFDR sich seit seiner Gründung eingesetzt hat.

       Paul-Jürgen PORR

  • Vorsitzender des DFDR –

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Von der Sonne ausgiebig verwöhnt

Streiflichter von einem schönen 1. Mai in Michelsberg, Neppendorf und Petersdorf

Ausgabe Nr. 2910

Die Neppendorfer Blaskapelle, verstärkt mit zwei Mitgliedern von „Karpatenblech” marschierte mit „Der Mai ist gekommen” auf den Hof der evangelischen Kirche in Neppendorf.                                           Foto: Beatrice UNGAR

Jedes Mal ist es ein Erlebnis der besonderen Art, wenn am 1. Mai kurz nach 7 Uhr morgens der Pfarrer das Westportal der romanischen Basilika auf der Michelsberger Burg öffnet, und die Anwesenden zur Andacht in die Kirche einlädt. Es dauert jedes Mal eine gute Weile, bis alle sich an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnen. Am schönsten ist jedoch die Tatsache, dass die Sonne genau hinter den jeweiligen Seelsorgern durch die Fensterscheiben strahlt. Eine unbeschreibliche Stimmung nimmt die Anwesenden gefangen.Weiterlesen

Am Anfang war die Welle

Gespräch mit der gebürtigen Hermannstädter Kunsttherapeutin Barbara Niedermaier

Ausgabe Nr. 2910

Barbara Niedermaier und ihr Ölbild „Buleasee”.     Foto: Beatrice UNGAR

„Das Kunstwerk muss gerade nur das ausdrücken, was die Seele erhebt und edel ergötzt, und nicht mehr. Die Empfindung des Künstlers muss allein darauf gerichtet sein, das Übrige ist falsch.” Diese Aussage von Bettina von Arnim könne sie voll und ganz unterschreiben, sagt die Kunsttherapeutin und Künstlerin Barbara Niedermaier, deren „Seelenlandschaften” getitelte Ausstellung noch bis zum 23. Mai d. J. im Terrassensaal im Teutschhaus in Hermannstadt zu besichtigen ist. Wer gerade in Venedig unterwegs ist, kann zwei Werke von Barbara Niedermaier im Rahmen des „Morphos. Temporary Identities”-Kunstmarktes im Palazzo Albrizzi-Capello betrachten. Inzwischen hat es auch eine Midissage im Besein der Künstlerin gegeben. Lesen Sie im Folgenden das Interview, das Barbara Niedermaier der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r gewährt hat.Weiterlesen

,,Alle sind Gewinner”

Die Landesphase der Deutsch-Olympiade hat in Mühlbach stattgefunden

Ausgabe Nr. 2910

Otilia Zavaczki (Oberwischau), Teodora Gălbinaru (Hermannstadt), Alexandra Tudor, Andreea Goța (Temeswar), Alexander Szepesi, Dr. Doris Sava und Verona Onofrei (v. l. n. r.).

Die Landesphase der Schüler-Olympiade für Deutsch als Muttersprache hat vom 22. bis 25. April in Mühlbach stattgefunden. An der Olympiade nahmen 131 Schüler teil, die von Schulen aus Bukarest, sowie aus den Kreisen Alba, Arad, Bihor, Bistrița-Năsăud, Kronstadt, Klausenburg, Caraș-Severin, Hunedoara, Ilfov, Maramureș, Mureș, Hermannstadt, Satu Mare, Sălaj und Timiș kamen. Die Bewertung der Arbeiten wurde von einer zentralen Kommission vorgenommen, bestehend aus Vertretern des Ministeriums für Bildung und Forschung sowie Lehrkräften. Den Vorsitz hatte Prof. Dr. Doris Sava von der „Lucian Blaga“-Universität aus Hermannstadt inne. Die gute Organisation der Olympiade war vor allem dem Team des Deutschen Lyzeums in Mühlbach, unter der Leitung von Direktorin Verona Maria Onofrei zu verdanken.Weiterlesen

Saisonbeginn am Bindersee

Ausgabe Nr. 2910

Die Sportanlagen am Bindersee sind seit dem 1. Mai wieder in Betrieb. Auch das Strandbad und die Promenade. Vom 1. bis zum 4. Mai war das Wetter entsprechend warm und schön, inzwischen ist es etwas abgekühlt und wer Akrobatien wie die auf unserem Bild sehen möchte, muss sich noch etwas gedulden. Geöffnet sind die Anlagen von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 20 Uhr, Spaziergänger können sie bis 23 Uhr nutzen. Näheres unter laculbinder.ro

Foto: Presseamt der Stadt Hermannstadt

Schmuckstücke auf vier Rädern

17. Auflage der Frühlingsretroparade für Oldtimer

Ausgabe Nr. 2910

Einer der Publikumsmagnete war ein Mercedes-Benz Cabrio, in dem man auch Probesitzen durfte.      Foto: Cynthia PINTER

„Schau mal Mama, das Frosch-Auto!“, rief am Samstagmorgen ein kleines Mädchen begeistert und rannte zu dem türkisfarbenen Volkswagen Käfer, der in der Nähe des Brukenthalmuseums geparkt war. Vor allem Kinder ließen sich vor dem runden Oldtimer ablichten. Die Erwachsenen fanden eher sogenannte „Muscle Cars“, wie den roten Ford Mustang oder den weißen Cadillac Eldorado Cabrio mit roten Ledersitzen spannend als Fotokulisse. Grund für die Ausstellung dieser Oldtimer war die sogenannte „Retroparada Primăverii“ (Die Frühlingsretroparade), die am 3. Mai auf dem Großen Ring von der Hermannstädter Filiale des Vereins „Retromobil Club Romania“ organisiert wurde.Weiterlesen

Sieben Medaillen bei Europameisterschaft

Ausgabe Nr. 2910

Der Hermannstädter Bodybuilder Robert Mihai Frățilă (unser Bild) hat an der Europameisterschaft in Santa Susanna (Spanien) teilgenommen, die vom 30. April bis zum 5. Mai stattgefunden hat und brachte insgesamt sieben Medaillen nach Hause.

Die wichtigste Medaille, die der 21-Jährige Hermannstädter dieses Mal gewonnen hat, ist die Goldmedaille in der Kategorie Junior Men Games Classic Bodybuilding und Overall Champion bei den 21-23-Jährigen. Außerdem heimste er noch vier Silbermedaillen (in den Kategorien Classic Bodybuilding Junioren; Bodybuilding 75 kg Junioren, Men Classic Bodybuilding Senioren 175 cm; Men Games Classic Bodybuilding Senioren 180 cm) und eine Bronzemedaille (in der Kategorie Classic Physique Junioren) ein.

„Dies ist meine zweite Teilnahme an einer Europameisterschaft, bei der ich eine fantastische Erfahrung gemacht habe. Ich habe unvergessliche Momente erlebt und bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, mein Land mit Stolz zu vertreten. Die Anstrengung war groß, aber jedes Opfer war es wert für das, was ich erleben und erreichen konnte”, sagte Robert Frățilă der Hermannstädter Zeitung. Als nächstes wird der Hermannstädter Kraftsportler an der Landesmeisterschaft teilnehmen, die vom 28. Mai bis zum 1. Juni in Hermannstadt stattfinden wird.

Die rumänische Nationalhymne erklang während der vier Tage der Meisterschaft 25 Mal und die rumänischen Kraftsportler erhielten insgesamt 69 Auszeichnungen. Außerdem belegte das rumänische Team den ersten Platz im Medaillenspiegel von 28 teilnehmenden Ländern.

Text: Cynthia PINTER; Foto: Privat

Eines der folgenschwersten Ereignisse

Betrachtungen zu 80 Jahren seit dem Victory in Europe Day (kurz: VE Day)

Ausgabe Nr. 2910

Paul Milata: Zwischen Hitler, Stalin und Antonescu. Rumäniendeutsche in der Waffen-SS. 478 Seiten, Schiller Verlag Hermannstadt-Bonn 2023, broschierte Ausgabe, ISBN 978-3-9499583-48-3, 89 Lei/19,90 Euro.
Das Titelbild zeigt SS-Obergruppenführer Berger, wie er im Oktober 1943 in Wien zu Rekruten der Waffen-SS aus Siebenbürgen spricht.

Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 beendete fast alle Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges in Europa. Etwa 3 Prozent der Weltbevölkerung war von 1939 bis 1945 getötet worden. Der 8. Mai kennzeichnet auch das Ende des sogenannten Zweiten Dreißigjährigen Krieges (1914-1945).

Auch für die Deutschen in Rumänien war der Zweite Weltkrieg eines der folgenschwersten Ereignisse ihrer Geschichte. Und auch hier gilt: Wer die Jahre 1939-1945 verstehen möchte, muss in das Jahr 1919 zurückblicken. Weiterlesen

Mehrleistung wird anerkannt

Deutschland fördert Lehrkräfte im deutschsprachigen Schulwesen in Rumänien

Ausgabe Nr. 2910

Botschafter Dr. Peer Gebauer (links) und Klaus-Harald Sifft bei der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrags.          
Foto: @Deutsche Botschaft Bukarest

Mit dieser Förderung soll Deutsch auf muttersprachlichem Niveau an staatlichen Schulen und Bildungseinrichtungen in Rumänien gefördert und der Mangel an qualifizierten Lehrkräften verringert werden. Das Projekt zielt durch regelmäßige Fortbildung von deutschsprachigen Lehrkräften und moderne deutschsprachige Schulbücher darauf ab, Schülerinnen und Schülern in Rumänien auch in Zukunft den Erwerb der deutschen Sprache auf muttersprachlichem Niveau zu ermöglichen. Zudem sollen deutschsprachige junge Menschen motiviert werden, eine Lehrerkarriere anzustreben.Weiterlesen