Arbeitstitel „Alles selbst erlebt“

Ausgabe Nr. 2415
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Hans Gehl und Hans Fink brachten Erinnerungsbuch heraus

Ein Banater Posaunist und zwei Kinder, die mit einem Schlauchboot über die Donau nach Jugoslawien flüchten. Eine Handvoll Kronstädter, die couragiert vor einem Vertrauensmann Ceauşescus die damaligen Missstände anprangern. Eine junge Heltauerin, die hungerleidend in vier sowjetischen Lagern arbeiten muss. Ein sächsischer Geistlicher, dessen Pfarrhaus in Mediasch zum Lebensmittelladen und Apotheke umfunktioniert wird. 

Von all diesen Rumäniendeutschen und noch vielen mehr handelt der kürzlich von Hans Fink und Hans Gehl herausgegebene Sammelband „Jein Genossen!!" Rumäniendeutsche erzählen: Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Fall des Eisernen Vorhangs“ (IKGS Verlag München).

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Den Stein ins Rollen gebracht

Ausgabe Nr. 2415
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Zwei Lufthansa-Mitarbeiterinnen setzen sich für Kinderhospiz ein

Welcher Stein ins Rollen kommt, wenn zwei Lufthansa-Mitarbeiterinnen mal in Hermannstadt übernachten, hätte wohl niemand gedacht. Die Pilotin Claire Lindner und die Flugbegleiterin Daniela Hale von Lufthansa City Line, die Flüge zwischen München und Hermannstadt anbietet, kamen auf diese Weise zunächst ins Gespräch mit den Verantwortlichen des Projekts der Bavaria Romania Stiftung zur Betreuung von Schulkindern aus sozial schwachen Familien in Hermannstadt.

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Die Mischung macht’s

Ausgabe Nr. 2415
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Firma für Futter-Aufbereitungs-Systeme in Hermannstadt

Immer mehr Menschen legen heutzutage Wert auf gute Ernährung und möchten das auch für ihre Tiere. Dass sich viele Krankheiten beim Menschen, zum Beispiel Allergien, auf die Ernährung zurück führen lassen, wissen die meisten. Es liegt nahe, dass dies auch auf Haus- und Zuchttiere zutrifft. Es gibt Tierärzte, die Krankheiten diagnostizieren, die früher bei Tieren nicht vorkamen und führen diese auf falsche Ernährung zurück. Fertigfutter kann einer der Gründe sein, warum Zuchttiere krank werden. Die Lösung liegt nahe: das Futter für die Tiere selber zu mischen. Manuell würde das Mischen allerdings viel wertvolle Zeit in Anspruch nehmen. Dabei kann das Familienunternehmen HIMEL aus Deutschland, das sich in kompletten Futter-Aufbereitungssystemen spezialisiert hat, helfen.

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Ballettgala

Ausgabe Nr. 2415
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Ballettgala: Das städtische Balletttheater Hermannstadt, in dem Tänzerinnen und Tänzer von allen Kontinenten vertreten sind, präsentierte am Mittwoch im Gewerkschaftskulturhaus vor vollem Saal eine Gala mit 20 Auszügen aus beliebten Vorstellungen in der Choreografie von Aleisha Gardner und Russell Hewey. Fünf davon kamen zum ersten Mal zur Aufführung.

Foto: Fred NUSS

 

Vorschläge erwünscht

Ausgabe Nr. 2415
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Erstes DWS-Mitgliedertreffen im Jahr 2015

Das erste Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) in diesem Jahr fand vergangenen Mittwoch im Hotel Golden Tulip statt. Als neues Mitglied aufgenommen wurde die evangelische Kirchengemeinde A. B. in Hermannstadt, Stadtpfarrer Kilian Dörr persönlich nahm Mitgliedsurkunde und Mitgliedsinsignie in Empfang.„Als folgsamer Pfarrer kommt man dann und hört was Sie sagen“, sagte Stadtpfarrer Kilian Dörr. Dörr folgte nämlich dem Rat einiger Gemeindevertreter  die ihm empfohlen hatten, im Deutschen Wirtschaftsclub mitzumachen.Weiterlesen

„Schmerzhafte Mahnung der Geschichte“

Ausgabe Nr. 2415
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Präsident Klaus Johannis zeichnete Holocaust-Überlebende aus

 

Als schmerzhafte Mahnung der Geschichte" bezeichnete Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis die Erinnerung an die Opfer des Holocaust, der Dienstag am Internationalen Tag des Holocaust weltweit gedacht wurde. Johannis hatte am Montag ein Dekret über die Auszeichnung von sieben Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau unterzeichnet: Elizabeta Asztalos, Gabriela Bone, Viora Braun, Susana Diamantstein, Marta Marmor, Vasile Szekely und Etelca Tusa.

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Smigelschi und die Kathedrale

Ausgabe Nr. 2415
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Ausstellung und Buchpräsentation im Festsaal der Astra-Bibliothek

Passend zur Ökumenischen Gebetswoche, die derzeit mit Andachten in verschiedenen Kirchen auch in Hermannstadt gefeiert wird, wurde am Mittwoch eine Ausstellung im Beisein von Vertretern der rumänisch-orthodoxen und der griechisch-katholischen Kirche eröffnet. Gezeigt werden die lebensgroßen Vorlagen des Malers Octavian Smighelschi für die Innenmalerei in der rumänisch-orthodoxen Kathedrale in Hermannstadt, die 1905 abgeschlossen wurde.

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„Es mangelt an visueller Kunst”

Ausgabe Nr. 2414
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Der Künstler Ştefan Radu Creţu hat sich in der kinetischen Kunst wiederentdeckt

 

Der fünf Meter lange, gelbe Wurm-Hubschrauber ist vor dem Museum Beelden aan Zee in Den Haag ausgestellt. „Das ist mein größtes Werk”, sagt der Künstler Ştefan Radu Creţu, der in Hermannstadt seit 2006 lebt und arbeitet, allerdings in Bukarest und im Ausland ausstellt.  „Ich bin kein Exzentriker unter den Künstlern”, erzählt er, auch wenn seine Kunst in Rumänien außerordentlich ist, denn die Bewegung darf in seinen kinetischen Werken – ob klein oder groß – nicht fehlen.Weiterlesen

Nachrichten

2414

Klaus Johannis war kompatibel; „Deutsche Schule für die Zukunft"; Notdienst auf der Hohen Rinne; Elektronische Gesundheitskarte; Brukenthalmuseum beliebt; Ökumenische Gebetswoche; Zuschüsse für Minderheiten; Polka-Sternchen im Forum; Premiere mit „Elektra" am DSTT; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

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„Für ein Europa des Friedens“

Ausgabe Nr. 2414
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Gedenkveranstaltung in Ulm zu 70 Jahren seit dem Beginn der Russlanddeportation

 

  Es war Ende des Jahres 1944, als die Deutschen aus Ungarn, der Vojvodina und der Batschka in die damalige Sowjetunion zwangsdeportiert wurden. Die arbeitsfähigen Rumäniendeutschen (rund 70.000 Personen) aus allen Gebieten des Landes folgten ihnen Mitte Januar 1945.

Nun sind es 70 Jahre, seitdem diese erste große Tragödie für unsere Mitmenschen deutscher Muttersprache aus Südosteuropa begonnen hat. Um dieser 70 Jahre zu gedenken, luden mehrere Institute und Landsmannschaften aus der Bundesrepublik Deutschland am 17. Januar d. J. zu einer zentralen Gedenkveranstaltung im Ulmer Haus der Begegnung ein. Der Einladung waren über 300 Personen gefolgt, darunter auch 30 hochbetagte ehemalige Deportierte.

 

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