Lernen für das Leben

Ausgabe Nr. 2467
 

Bald Finnische Schule in Hermannstadt

 

 

Im September eröffnet eine besondere private Schule in Hermannstadt. Die „Finnische Schule“ wird ihren Sitz in der Waisengasse/Pedagogilor, im Gebäude der „Carol I“-Baufachschule, haben. Über die Ziele der Schule und das finnische Schulsystem sprach HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit der Geschäftsführerin der Finnischen Schule in Hermannstadt, Elena Lotrean.

  Was ist die Finnische Schule?

Die Finnische Schule ist eine gewöhnliche Schule, die aber eine unterschiedliche Herangehensweise an die Lern-Kontexte bietet als die rumänische Schule. Mit anderen Worten, die Finnische Schule stellt den Schüler in den Vordergrund des Lernprozesses und nicht das Schulbuch oder etwa den Lehrer. Die Kinder sollen für das Leben lernen und nicht für Kontrollarbeiten. Die Lernziele unterscheiden sich kaum von jenen, die im rumänischen Lehrplan stehen. Bloß die Umsetzung ist anders. Weiterlesen

Im Blickpunkt: Der „Euro-Islam“

Ausgabe Nr. 2467
 

Buchvorstellung an der EAS: „Halbmond über der Dobrudscha“ von Jürgen Henkel

 

 

Nicht alle Tage spricht ein Großmufti vor den Mitgliedern und Freunden der Evangelischen Akademie Siebenbürgen in Neppendorf. Doch letzten Samstagabend gab die Buchvorstellung Jürgen Henkels einen guten Anlass dazu.

Mit seinem neuen Band „Halbmond über der Dobrudscha“, erschienen als Band 7 der Reihe Deutsch-Rumänische Theologische Bibliothek" präsentierte der Herausgeber eine Dokumentation über das Leben der Muslime in Rumänien.

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„Ich bin sehr glücklich, dass ich hier lebe!“

Ausgabe Nr. 2467
 

Gespräch mit Dr. Hans Klein, Vorsitzender des DFDH

 

Dr. Hans Klein, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) entstammt einer Lehrerfamilie und feiert demnächst seinen 75. Geburtstag. Er ist in Dobring im Unterwald zur Schule gegangen und weil es dort keine deutschen Klassen gab, hatte er drei Jahre lang Unterricht in rumänischer Sprache. Danach hat Hans Klein in Petersdorf gewohnt und ist anschließend in Mühlbach aufs Lyzeum gegangen. Das Abitur folgte dann an der Brukenthalschule. Weil sein Vater meinte, man müsse auch ein Handwerk beherrschen, war er ein Jahr lang Tischlerlehrling. Es folgte das Theologiestudium, 1972 promovierte Hans Klein in Biblischer Theologie und begann schon im gleichen Jahr seine Lehrtätigkeit als Dozent und dann Professor an der Evangelischen Theologischen Fakultät in Hermannstadt. Erwähnt werden muss auch der Einsatz als Stadtpfarrer (1993-1998) und die Mitgliedschaft im Stadtrat (1992 bis 2011) als Vertreter des DFDH.Weiterlesen

Nachrichten

2467

Bilaterale Gespräche in München; Ursula Ackrill liest im DKH; Orgelvesper; Gedichtelesungen; Stipendien für Künstler; Kultur- und Sportprojekte; Treffen der; „Freunde des Museums"; Pflanzen für die Stadt; Superhelden gesucht; Botschaft hilft NGOs; Gutscheine für Kiga-Besuch; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Stehapplaus für Gäste aus Bruchsal

Ausgabe Nr. 2467
 

Badische Landesbühne Bruchsal mit Die Grönholm-Methode" in Hermannstadt

 

Wie weit ist jemand bereit zu gehen, um eine bestimmte Stelle in einer multinationalen Firma zu kriegen? Sehr weit, so lautet die  zutiefst ernüchternde, beunruhigende und aufwühlende Antwort, die in dem Stück Die Grönholm-Methode" von Jordi Garcelan zu finden ist.Weiterlesen

Skicup des Österreichischen Honorarkonsulats

Ausgabe Nr. 2467
 

120 Amateurskifahrer aus 13 Landkreisen Rumäniens beteiligten sich an dem Riesenslalom der 5. Auflage des Skicups des Österreichischen Honorarkonsulats Hermannstadt, die am Samstag bei schönstem Wetter in der Arena Platoș unterhalb der Hohen Rinne in zwei Durchgängen ausgetragen wurde. In der Gesamtwertung der Damen siegte Lea Alessandra Trifu (15), bei den Herren war es Mircea Rareș Stelian (16). Mitgemacht haben auch Vera Maier, Wirtschaftsattachée an der Botschaft der Republik Österreich in Bukarest, sowie Honorarkonsul und Hauptorganisator Andreas Huber. Genaueres unter www.cupadeski.ro                   

Foto: cupadeski.ro

Theater, Tanz und Gesang

Ausgabe Nr. 2467
 

Mehr als 150 Teilnehmer beim Marienball 2016

 

Sogar die sprichwörtliche Stecknadel hätte beim Marienball am Freitag Abend im Spiegelsaal des Hermannstädter Deutschen Forums das Handtuch geworfen: Der Saal war einfach voll bis auf den letzten Platz.Weiterlesen

Nachrichten

2466

Heute Marienball im Spiegelsaal; Gastspiel der BLB Bruchsal; DFDH-Kiga stellt sich vor; Zum Islam in Rumänien; Seniorentreffen am Dienstag; Hermannstädter Gespräche ; Smoothieverkostung; Frauenfrühstück; Treffen der „Freunde des Museums"; Lüpertz-Ausstellung; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Antike zum Anfassen

Ausgabe Nr. 2466
 

Die Zeit der Antike in Ägypten regelrecht hautnah erleben können Kinder zwischen 6 und 14 Jahren bis zum 10. April d. J. in Räumlichkeiten im Keller und im ersten Stock des Franz Binder-Völkerkundemuseums am Kleinen Ring Nr. 11 in Hermannstadt. Bis auf die 2.000 Jahre alte Mumie aus den Beständen des Museums handelt es sich bei allen Exponaten um Nachbildungen, auf die man sich setzen kann, die man anfassen und erkunden darf. Im Keller können sich die Kinder im Hieroglyphen      Schreiben, Mumien Präparieren und Amulette Herstellen üben und auch schon mal in einem Sarkophag Probe liegen". Unser Bild: Besonders beeindruckt waren die Kinder von der Sphinx.                      

Foto: Fred NUSS

Jahrzehntelange Erfahrungen sehr wichtig

Ausgabe Nr. 2466
 

Staatsministerin Böhmer und Bundesbeauftragter luden ins Auswärtige Amt ein

 

Mit dem Ziel eines Erfahrungsaustausches und der Ermittlung weiterer Synergiemöglichkeiten zwischen Mittlerorganisationen, Vertretern der deutschen Minderheiten und Abgeordneten des Deutschen Bundestages hatten Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, und Hartmut Koschyk MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, vergangene Woche zu einem gemeinsamen Fachgespräch ins Auswärtige Amt einladen. An dem Fachgespräch nahm auch der Vorgänger Koschyks im Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner MdB, sowie der Beauftragte für Auswärtige Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, Michael Reiffenstuel, teil.Weiterlesen