50 Bani pro Pfandflasche

„Pfand-Rücknahmesystem” in Rumänien eingeführt

Ausgabe Nr. 2844

50 Bani kostet ab jetzt eine Pfandflasche in Rumänien: Seit dem 30. November wurde „RetuRO Sistem Garanție Returnare” („RetuRO Garantie-Rücknahmesystem”) eingeführt. Für Getränke, die in entsprechend markierten Einweg-PET-, Glas- oder Metallverpackungen mit einem Volumen von zwischen 0,1 und 3 Litern verkauft werden, muss man beim Kauf einen Pfand von 0,50 Lei (rund 0,1 Euro) zahlen, den man ohne Kassenbon landesweit in allen Läden zurück erhalten kann. Weiterlesen

Bambi geht nach Siebenbürgen

Ausgabe Nr. 2843

Als Natur- und Pferdeliebhaber haben Barbara und Christoph Promberger (unser Bild) 2004 in Șinca Nouă die Reiterpension Equus Silvania gegründet. Im Naturschutz in Rumänien aktiv sind sie seit 1993, zunächst zehn Jahre lang als Leiter des größten Forschungs- und Schutzprogramms über Großraubtiere Osteuropas geleitet. Heute führen sie zwei große Natur- und Landschaftsschutzprogramme in den Karpaten und dem Hügelland Siebenbürgens. Die von ihnen im Hinblick auf die Gründung eines 200.000 Hektar großen Nationalparks aufgebaute Stiftung Conservation Carpathia wurde am 16. November d. J. mit dem Bambi in der Kategorie Unsere Erde” geehrt.                                                        

Foto: Hubert Burda Media

,,Bald kam auch das Skifahren dazu“

Zweisprachige Veröffentlichung zum 140. Gründungsjubiläum des SKV

Ausgabe Nr. 2835

Manfred Kravatzky (Koord.): 10 Jahre SKV und seine Nachfolgevereine – Bergbegeisterung. Honterus Verlag Hermannstadt 2021, 206 Seiten, ISBN 978-606-008-074-9.

,,Nur allmählich setzt sich ein ausgewogenes Bild über die Rolle der deutschen Bevölkerung, in diesem Falle der Siebenbürger Sachsen, in vielen Bereichen der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des modernen Rumäniens durch. Aus diesem Grund haben die Autoren des vorliegenden Jubiläumsbuches, Reinhold Kraus, Manfred Kravatzky und Marcel Sofariu, es als angebracht – ja als ihre Schuldigkeit – angesehen, das Wirken des SKV anlässlich der 140. Wiederkehr seiner Gründung im Jahre 1880 zu würdigen und durch eine zweisprachige Veröffentlichung auch der breiten rumänischen Öffentlichkeit zugänglich zu machen“. So heißt es in der Einführung zum 2021 erschienenen Jubiläumsband.Weiterlesen

Mensch und Bär: Eine gefährliche Symbiose

Unterwegs im Bärengebiet Rumänien / Von Samuel HÖRMANN

Ausgabe Nr. 2827

Diese Bärin sitzt am Straßenrand unweit der Nordseite des Vidraru-Stausees, beim genaueren Hinsehen sind auch ihre beiden Jungen auszumachen, die hinter ihr im Wald auf der Lauer liegen.

Rumänien ist Bärengebiet, insbesondere die Karpaten. Das sollte jeder Urlauber wissen, der das Land zum ersten Mal bereist. Braunbären gehören zu den mächtigsten und gefährlichsten Tieren der Welt, ähnlich wie der Mensch stehen auch sie an der Spitze jeder Nahrungskette und haben keine natürlichen Feinde. Besonders in touristischen Gebieten nähern sich Mensch und Bär jedoch immer weiter an und verlieren die Scheu voreinander. Dieses Verhalten hat für die friedliche Koexistenz von Mensch und Bär schwerwiegende Folgen.Weiterlesen

Erlebnisse und Ergebnisse

Die Storchzählung 2023 im Kreis Hermannstadt / Von Andreas ZECK und Friedrich PHILIPPI

Ausgabe Nr. 2826

Rothberg: Seit Jahren wieder ein Horst mit sechs Jungstörchen. Im Nest sind aber auch blaue in der Landwirtschaft verwendete Plastikschnüre „gelandet”, die zur Gefahr werden können!
Foto: Max KÖBER

Die Ergebnisse der diesjährigen Storchzählung im Kreis Hermannstadt sind hervorragend. Das wichtigste Ergebnis ist dabei nicht die Anzahl der Nester (294 , also 56 mehr als im Vorjahr) oder die Anzahl der gezählten Jungstörche (848, also 202 mehr als im Vorjahr) sondern die Anzahl der großgezogenen Jungstörche bezogen auf erfolgreich brütende Paare. Und die ist in diesem Jahr 3,39 Jungstörche pro erfolgreich brütendem Paar. Das ist eines der besten Ergebnisse der seit 1988 laufenden Zählung und bedeutet, dass der Nachwuchs der Störche auch für die nächsten Jahre gesichert ist. Weiterlesen

Nussbaum umgefallen

Ausgabe Nr. 2826

Der uralte Nussbaum neben der romanischen Basilika auf der Michelsberger Burg ist bei dem Sturm in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli umgefallen. Dabei ist niemand zu Schaden gekommen. Laut dem Dekret 134/1954 dürfen Nussbäume nur mit Genehmigung seitens der zuständigen Behörden gefällt werden. Legea pomiculturii nr. 348/2003 bestätigt dies und sieht Geldstrafen von bis zu 10.000 Lei vor. Auch wenn ein Nussbaum durch Einwirkung von Naturgewalten umgestürzt ist, müssen die Behörden verständigt werden, um dies zu überprüfen, bevor der Baum entfernt werden darf.                                                                           Foto: Privat

 

Biodiversität und Klima sind untrennbar

Deutsche Botschaft Bukarest unterstützt Projekt für Umweltbewusstsein

Ausgabe Nr. 2823

Schülerinnen und Schüler des Teatrul vienez de copii bei einer Probe für die Aufführung von William Shakespeares ,,Ein Sommernachtstraum“.
Foto: Teatrul Vienez de Copii

Die Deutsche Botschaft Bukarest unterstützt das von der Nichtregierungsorganisation Teatrul Vienez de Copii vorgeschlagene Projekt ,,Eco Awareness – Weißbuch zu Biodiversität und Klimawandel“ mit insgesamt 30.000 Euro. Ziel ist es, mithilfe von Lehrmaterialien und eines Weißbuches zum Schutz von Biodiversität, Umwelt und Klima das Bewusstsein zur Untrennbarkeit von Klima und Biodiversität zu erweitern. Das Weißbuch sammelt Empfehlungen von Organisationen und Experten, die in diesem Bereich tätig sind und soll im Rahmen eines Nachhaltigkeitscamps im Natura-2000-Gebiet Gutâi – Creasta Cocoșului, einem EU-weiten Netz von Schutzgebieten, entworfen werden.Weiterlesen

Trash: Vom Abfall zur Ressource

Projekt zum Thema Müll an dem Samuel-von-Brukenthal-Gymnasium

Ausgabe Nr. 2822

Gruppenbild mit Schülerinnen und Schülern, Projektleitern und Schulleiterin Monika Hay (rechts) bei der Präsentation am 12. Juni in der Aula der Brukenthalschule.                                                                Foto: Beatrice UNGAR

Haben Sie sich jemals gefragt, was mit dem Müll passiert, nachdem er in der Mülltonne landet? Unser Projekt nennt sich ,,Trash: Vom Abfall zur Ressource“ und unser Ziel als Projektgruppe war es, die eingangs gestellte Frage zu beantworten.  Projektleiter waren Andrei Rusu und Dana Mitea von dem Verein ,,Urban Bike Revolution“ (UBR) und mitgemacht haben 16 Schüler aus der 11. Klasse des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums. Das Projekt Trash: vom Abfall zur Ressource wurde vom Verein YOU DID aus Hermannstadt und dem Rathaus, finanziell unterstützt.Weiterlesen

Stadtzentrum Hermannstadt bleibt ohne Störche

Ergebnisse der diesjährigen Storchzählung im Kreis Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2779

Storchzählung in Großau: Andreas Zeck (links an dem Spektiv, auch Beobachtungsfernrohr genannt) und sein ,,Mentor“ Anselm Ewert , von dem man viel lernen kann.  Foto: Friedrich PHILIPPI

Es war für die Storchenfreunde, die seit vielen Jahren dabei sind, auch diesmal organisatorisch nicht leicht, gleichzeitig zur Storchenzählung zu kommen. Aber es hat dann doch geklappt: Anselm und Matthias Ewert reisten mit Peter Pöhls in dessen Kleinbus aus Brandenburg an. Und Andreas Zeck (5. Klasse), der nur ganz schwer drei Tage schulfrei bekam, konnte mit seiner Mutter per Flug aus Reutlingen anreisen, wobei sie beim Herflug kurzfristig die Fluggesellschaft wechseln mussten. Und so konnten wir in den Hitzetagen und ohne Klimaanlage zwischen dem 25. und 30. Juni die Storchzählung im Kreis Hermannstadt wieder erfolgreich durchführen.Weiterlesen

Nachwuchs im Schwalbennest

Ausgabe Nr. 2773

In dem Schwalbennest über dem Bewegungsmelder in der Toreinfahrt des Hauses Nr. 12 in der Wiesengasse/Tipografilor, in dem sich die HZ-Redaktion befindet, sind vor kurzem vier Junge geschlüpft, die nun rundum gefüttert werden müssen…                              Foto: Cynthia PINTER

 

Gut für Wirtschaft und Tourismus

Kreisstraße DJ 141 zwischen Mediasch und Bürgisch wurde modernisiert

Ausgabe Nr. 2765

Die komplett modernisierte Kreisstraße DJ 141 zwischen Bürgisch und Mediasch werde sowohl Wirtschaft als auch Tourismus in der Region ankurbeln, sagte die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean anlässlich der offiziellen Begehung dieser Kreisstraße am Dienstag. Unser Bild: In Meschen bestätigte ein Holztransporter und die auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste stehende Kirchenburg der Siebenbürger Sachsen diese Aussage, als hier Vertreter des Kreisrats und der Presse Station machten.               Foto: Werner FINK

Die Modernisierungsarbeiten an der Kreisstraße DJ 141 von Mediasch über Meschen/Moșna, Magarei/Pelișor bis Bürgisch/Bârghiș (24,68 Kilometer) wurden beendet. Durch die Arbeiten wurde nun die Verbindung zwischen dem Kokeltal und dem Harbachtal verbessert, was für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region wichtig ist.  Weiterlesen