Stadtzentrum Hermannstadt bleibt ohne Störche

Ergebnisse der diesjährigen Storchzählung im Kreis Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2779

Storchzählung in Großau: Andreas Zeck (links an dem Spektiv, auch Beobachtungsfernrohr genannt) und sein ,,Mentor“ Anselm Ewert , von dem man viel lernen kann.  Foto: Friedrich PHILIPPI

Es war für die Storchenfreunde, die seit vielen Jahren dabei sind, auch diesmal organisatorisch nicht leicht, gleichzeitig zur Storchenzählung zu kommen. Aber es hat dann doch geklappt: Anselm und Matthias Ewert reisten mit Peter Pöhls in dessen Kleinbus aus Brandenburg an. Und Andreas Zeck (5. Klasse), der nur ganz schwer drei Tage schulfrei bekam, konnte mit seiner Mutter per Flug aus Reutlingen anreisen, wobei sie beim Herflug kurzfristig die Fluggesellschaft wechseln mussten. Und so konnten wir in den Hitzetagen und ohne Klimaanlage zwischen dem 25. und 30. Juni die Storchzählung im Kreis Hermannstadt wieder erfolgreich durchführen.Weiterlesen

Nachwuchs im Schwalbennest

Ausgabe Nr. 2773

In dem Schwalbennest über dem Bewegungsmelder in der Toreinfahrt des Hauses Nr. 12 in der Wiesengasse/Tipografilor, in dem sich die HZ-Redaktion befindet, sind vor kurzem vier Junge geschlüpft, die nun rundum gefüttert werden müssen…                              Foto: Cynthia PINTER

 

Gut für Wirtschaft und Tourismus

Kreisstraße DJ 141 zwischen Mediasch und Bürgisch wurde modernisiert

Ausgabe Nr. 2765

Die komplett modernisierte Kreisstraße DJ 141 zwischen Bürgisch und Mediasch werde sowohl Wirtschaft als auch Tourismus in der Region ankurbeln, sagte die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean anlässlich der offiziellen Begehung dieser Kreisstraße am Dienstag. Unser Bild: In Meschen bestätigte ein Holztransporter und die auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste stehende Kirchenburg der Siebenbürger Sachsen diese Aussage, als hier Vertreter des Kreisrats und der Presse Station machten.               Foto: Werner FINK

Die Modernisierungsarbeiten an der Kreisstraße DJ 141 von Mediasch über Meschen/Moșna, Magarei/Pelișor bis Bürgisch/Bârghiș (24,68 Kilometer) wurden beendet. Durch die Arbeiten wurde nun die Verbindung zwischen dem Kokeltal und dem Harbachtal verbessert, was für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region wichtig ist.  Weiterlesen

Fuchs in Pose

Ausgabe Nr. 2763

Dieser Fuchs (vulpes vulpes) stellte sich am 19. Februar d. J. vor einer Gruppe von Wanderern unweit der Valea Sâmbetei-Schutzhütte auf 1400 Meter Höhe unterhalb des sogenannten Großen Fensters in den Fogarascher Bergen  regelrecht in Pose. Der Fuchs – oder die Füchsin – war sehr zutraulich und lief nicht weg, so dass eine der Wanderinnen dieses Prachtexemplar in aller Ruhe fotografieren konnte.                                                              Foto: Eniko GALL

 

Erfolgreiche Fotopirsch

Ausgabe Nr. 2757

Unterhalb der steinernen Brücke stand am Mittwoch Morgen ein weißer Tupfer zwischen den Stockenten, die sich gewöhnlich im Zibin tummeln. Es ist ein Silberreiher (Ardea alba), der offensichtlich hier Nahrung gefunden hat. Nicht so gut zu sehen: Auf einem Ästchen am rechten Ufer sitzt ein bunt schillernder Eisvogel (Alcedo atthis) und betrachtet die Szene.                      Foto: Cynthia PINTER

Endlich Schnee in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2755

Am Sonntag, dem 23. Januar, hat es in Hermannstadt gehörig geschneit, ebenfalls an diesem Tag wurde um 6.30 Uhr in Elisabethstadt/Dumbrăveni mit minus 20 Grad Celsius die bisher niedrigste Außentemperatur seit Winterbeginn gemessen. Dienstag, den 25. Januar, zog Hermannstadt nach, hier wurde um 8 Uhr morgens die gleiche Außentemperatur gemessen. In den Fogarascher Bergen herrscht bei über 2000 m  Lawinen-Warnstufe 5. Im Buleakessel maß die Schneedecke am Sonntag zweieinhalb Meter. Im Erlenpark waren am arbeits- und schulfreien Montag, dem 24. Januar, Kinder mit Schlitten aber auch Fußgänger zu sehen.                                       Foto: Fred NUSS

 

Baumpflanzaktionen in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2747

Baumpflanzaktionen sind seit Ende Oktober in mehreren Stadtvierteln von Hermannstadt in vollem Gange. Nachdem das Städtische Amt für Parks und Grünanlagen 115 Bäume im Erlenpark, im Jugendpark und an verschiedenen Straßen gepflanzt hat, war es an der Straßenbaufirma Geiger, im Hippodrom-Viertel in dem Areal, wo sie Modernisierungsarbeiten durchgeführt hat, rund 400 Bäume zu pflanzen.                          

Foto: Presseamt der Stadt

Die ,,Grüne Linie“ ist in Betrieb

Elektrobusse und  -tretroller in der Hermannstädter Altstadt

Ausgabe Nr. 2735

Die dem Großen Ring am nächsten gelegene Haltestelle der Elektrobusse befindet sich vor dem Geschichtsmuseum.Foto: Cynthia PINTER

Dass man in der Hermannstädter Innenstadt mittlerweile kaum noch Parkplätze finden kann, ist keine Neuigkeit. Dieses Problem zu lösen, ist ein schwieriges Unternehmen.

Seit Montag, dem 16. August, gibt es jedoch eine ökofreundliche Alternative: die „Grüne Linie“ (Linia Verde) ist eine Buslinie, auf der elektrische Kleinbusse nur durch die Altstadt fahren. Fünf dieser grünen Busse sind zurzeit im Einsatz und fahren alle 8 Minuten zu Hauptverkehrszeiten (morgens und mittags) und alle 10-14 Minuten den Rest des Tages vom Bahnhof los, wo auch die Endhaltestelle ist. Die Idee dahinter: den PKW am Bahnhof parken und mit dem Elektrobus in die Stadt fahren. Eine Fahrt kostet 2 Lei.Weiterlesen

Projekt „Saubere Arktis“ in Murmansk

Ausgabe Nr. 2733

Mehr Nachhaltigkeit, Öko-Ehrenamt und Förderung einer Umweltkultur


Einige der 500 Freiwilligen, die an der Aktion „Garten der Erinnerung“ (russ. Sad Pamjati) im Jahr 2020 teilgenommen haben, die dem 75. Jubiläum des Weltkriegsendes gewidmet war. Fotos: Ekaterina MAKAROVA

Umweltprobleme sind omnipräsent und natürlich auch in Russland ein wesentliches Thema. Die Erstarkung des ökologischen Denkens ist der Motor für die Entstehung der Idee des Öko-Ehrenamtes. Das Öko-Ehrenamt gründet auf freiwilligen Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes, die auf die Verbreitung einer Umweltkultur in der Gesellschaft abzielen. Das Öko-Ehrenamt ist eine der interessantesten Formen von Freiwilligenarbeit und seine Förderung ist besonders relevant und vielversprechend in ganz Russland, einschließlich in der Arktis.

In den arktischen Regionen werden Umweltprobleme von der Bevölkerung sensibler als in anderen Gebieten Russlands wahrgenommen. Davon zeugt das Projekt ,,Saubere Arktis“.

 Weiterlesen

ASECO-Umweltprojekt für Schüler

Umweltprobleme im Landkreis können ab Jahresende online gemeldet werden

Ausgabe Nr. 2727

Grund- und Gymnasialschüler zeigen noch viel Interesse an der Natur und freuen sich, Insekten, Tieren und Pflanzen beobachten zu können. Dabei ist es wichtig, dass sie während der Junior-Ranger Camps auch ohne Handy und Tablets überleben.                                                   Foto: ASECO

Ein Projekt zur Schulung der jungen Umweltaktivisten will der Verein der jungen Ökologen ,,ASECO” (Asociația Studenților Ecologi) im Laufe eines Jahres implementieren, in Zusammenarbeit mit der Hermannstädter Lucian Blaga-Universität. Finanziert wird das Projekt durch die SEE und Norwegische Grants 2014-2021, über das Programm Active Citizens Fund Rumänien. Weiterlesen

Palmitzker seng erwacht

Ausgabe Nr. 2711

Die Palmkätzchen sind da, auf unserem Bild am Ufer des Sees im Freilichtmuseum im Jungen Wald. Dazu passt das siebenbürgisch-sächsische  ,,Gangeliedchen“ (,,Jungenliedchen“) von Grete Lienert-Zultner, in dem es u. a. heißt: ,,Det Frähjohr kitt än de Wegden,/na zähmer Flircher schnedgen/aft Feeld un de Bach, än de Bäsch./Palmitzker seng erwacht vum Driemen…“ (Das Frühjahr kommt in die Weiden,/nun gehn wir Flöten schneiden/auf das Feld, an den Bach, in den Wald./Palmkätzchen sind aus dem Traum erwacht…).                                  Foto: Beatrice UNGAR