Ermutigung für die Stadtverwaltung

Hermannstadt im Top 5 der attraktivsten Städte in Rumänien

Ausgabe Nr. 2696

Mit wie viel Herzblut Astrid Fodor (rechts) bei der Sache ist, konnte man in der deutschen AKZENTE-Sendung am Donnerstag der Vorwoche, dem 22. Oktober, erleben, in der Christel Ungar-Țopescu (links) die wiedergewählte Bürgermeisterin interviewt und durch die Stadt begleitet (auf unserem Bild unter den Arkaden des Schatzkästleins). Unter www.tvrplus.ro kann man die Aufzeichnung der Sendung sehen. Foto: Beatrice UNGAR

Eine schlechte und einige gute Nachrichten bestimmten das Leben der Hermannstädter in diesen Tagen. Die schlechte ereilte die Bevölkerung am Freitagabend. Da die Anzahl der mit dem neuen Coronavirus Infizierten die Obergrenze erreicht hatte, verordnete der Präfekt Mihai Crețu, dass die Schulen und Restaurants (Innenräume) bis zum 6. November um Mitternacht geschlossen werden müssen, dazu wurden auch alle in Innenräumen geplanten Kulturveranstaltungen abgesagt und im öffentlichen Raum die Maskenpflicht eingeführt. Die wichtigste gute Nachricht war das Urteil des Hermannstädter Landgerichts, demzufolge die wiedergewählte und vom Amtsgericht Hermannstadt zunächst nicht validierte Bürgermeisterin Astrid Fodor ihr Amt antreten darf.Weiterlesen

,,So begann die Liebe zu Hermannstadt“

Gespräch mit Max Schweizer über seine neuesten Projekte

Ausgabe Nr. 2688

Max Schweizer. Foto: Elena UCENIC

,,Wir möchten gerne etwas zur Erhaltung und positiven Weiterentwicklung von Hermannstadt beitragen. Die Kultur, die ,inneren Werte’ einer Stadt können nicht hoch genug eingeschätzt werden”, sagt Max Schweizer (78) aus Zürich, der 2004 erstmals nach Siebenbürgen gekommen war, zunächst um ein evangelisches Pfarrhaus zu kaufen. Daraus wurde nichts, aber er kaufte ein 450 Jahre altes Haus in der Burgergasse/Ocnei in Hermannstadt, ließ es von Grund auf und nach allen Regeln der Kunst restaurieren und richtete hier ein Restaurant ein, das er MAX nannte.

Vor kurzem weilte der gelernte Malermeister wieder in Hermannstadt und gewährte der HZ-Redakteurin Beatrice U n g a r folgendes Interview:Weiterlesen

Türme in der Harteneckgasse eröffnet

Ausgabe Nr. 2684

Rundum saniert und für das Publikum geöffnet wurden zwei der drei in der Harteneckgasse/Cetății erhaltenen Wehrtürme. Der Eingang erfolgt durch den Zimmermannsturm, über den Wehrgang erreicht man den Töpferturm und hier erfolgt der Ausgang. In den Türmen sowie am Wehrgang sind Schaukästen mit Informationen zur Geschichte der Wehranlagen angebracht sowie mit historischen Aufnahmen. In der Touristensaison (1. April – 31. Oktober) sind die Türme von Dienstag bis Sonntag jeweils zwischen 11 und 19 Uhr geöffnet, außerhalb der Saison von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr.  Unser Bild: Der Historiker und Stadtrat Prof. Dr. Zeno-Karl Pinter, Vorsitzender der Kommission für Städtebau und Umweltschutz, und Bürgermeisterin Astrid Fodor waren die ersten Besucher im Zimmermannsturm.                      Foto: Presseamt der Stadt

Mega Image im Kreis Hermannstadt

Rund 800 Läden unter drei Brands betreiben die Belgier landesweit

Ausgabe Nr. 2684

 

Vor der Eröffnung versammelten sich die Mitarbeiter für ein Gruppenfoto. Offen ist der Laden täglich zwischen 7 und 22 Uhr. Foto: Cynthia PINTER

Eine neue Supermarkt-Kette will Hermannstadt erobern, Mega Image der belgischen Gruppe Ahold Delhaize Group hat in Schellenberg den ersten Laden eröffnet. Der zweite soll ebenfalls in Schellenberg eröffnet werden, wahrscheinlich im September, die Kette soll binnen einem Jahr dann weitere vier oder fünf Läden in Hermannstadt. In Rumänien betreibt die Kette bisher rund 800 Läden, die meisten in Bukarest.Weiterlesen

Autofrei ist der Schillerplatz attraktiver

Das Street Delivery-Festival feierte am Wochenende seine dritte Auflage 

Ausgabe Nr. 2681

Das Festival Street Delivery feierte am Wochenende seine dritte Auflage. Unser Bild: Eine  tolle Atmosphäre herrschte trotz Schutzmaske am Samstagabend beim Konzert der Hermannstädter Band „Suburbia 11“.                  Foto: Cynthia PINTER

Was können uns die Straßen der Stadt bieten? Sind es bloß Abstellplätze für unsere Autos? Immer mehr Städte drängen das Auto zurück, um wieder mehr Platz für die Menschen zu schaffen. Das passiert auch in Hermannstadt Schritt für Schritt, Meter für Meter. Der Große Ring, die Heltauergasse und seit fast einem Jahr ist auch der Huetplatz eine autofreie Zone. Dafür kämpft nicht nur das Bürgermeisteramt Hermannstadt sondern auch verschiedene NGO’s und Festivals. Eines davon ist Street Delivery, das heuer zum dritten Mal unter dem Motto „ReSolutii“ am Wochenende vom 10. bis 12. Juli am Schillerplatz und an der Kreuzung Armbrustergasse/Str. Arhivelor und Wintergasse/Str. Timotei Popovici stattfand.Weiterlesen

Terrassen am Huetplatz

Ausgabe Nr. 2679

Auf dem inzwischen seit bald einem Jahr aufgrund eines Stadtratsbeschlusses autofreien Huetplatz können die Hermannstädter und ihre Gäste auf den Terrassen im Schatten der Lindenbäume oder der Sonnenschirme unter Einhaltung der Abstandsregelungen einen  Kaffee genießen oder auch verschiedene Gerichte probieren. Unser Bild: Von einem der Tische auf der Terrasse des Atrium-Cafés hat man einen schönen Blick auf die Rückseite des Luxemburghauses.

Foto: Fred NUSS

Keine Begegnung auf dem Huetplatz

Ausgabe Nr. 2677

Eigentlich sollte vom 26. bis 28. Juni 2020 das 14. Hermannstädter Treffen in Hermannstadt unter dem Motto ,,Begegnung auf dem Huetplatz“ stattfinden. Wegen der Coronavirus-Pandemie musste die Veranstaltung abgesagt werden. Unser Bild: Diese mit einer Drohne erstellte Aufnahme zeigt den Huetplatz und die evangelische Stadtpfarrkirche. Diese und weitere Aufnahmen sind nur noch heute im Touristeninformationszentrum im Rathaus am Großen Ring in der Fotoausstellung ,,Leere Plätze“ zu sehen.        Foto: Focus Photos

Am Soldisch und am Kleinen Ring

Kreisrat beschließt Häusertausch im Altstadtzentrum von Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2675

Dieses ursprünglich als Kinderheim gebaute Gebäude Ecke Mühlgasse/Andrei Șaguna – Soldisch/Bastionului beherbergte lange Zeit die Notaufnahme der Kinderschutzbehörde. Heute sind dort die Büros der Fallmanager untergebracht. Das ASTRA-Museum soll nun das Gebäude verwalten.                  Foto: Fred NUSS

Das ASTRA-Museum, mit ganzem Namen Complexul Național Muzeal „Astra”, hat derzeit mehrere Eisen im Feuer: Das Schatzkästlein am Kleinen Ring, heute ,,Haus der Künste“ (Casa Artelor), das sich in der Verwaltung des Museums befindet, soll im Rahmen eines durch den EWR-Finanzierungsmechanismus (EEA Grants) finanzierten Projekts restauriert und in einen Kreativ-Hub umgestaltet werden. Hier soll ein Knotenpunkt entstehen mit dem Schwerpunkt traditionelles und neues Handwerk bzw. Kunsthandwerk.Weiterlesen

,,Wirtschaft unterstützt, Arbeitsplätze erhalten”

Hermannstädter Bürgermeisteramt hat weitere Baustellen in der Stadt eröffnet

Ausgabe Nr. 2674

Die Pflasterung der Honterusgasse/Str. Alexandru Papiu Ilarian hat begonnen. Die gesamte Straße ist für den Kfz-Verkehr gesperrt. Bis zum Abschluss dieser Straßenbauarbeiten dürfen die Pkws im Schritttempo durch die Fußgängerzone in der Harteneckgasse/Cetății (zwischen der Reißenfelsgasse/Str. Gheorghe Lazăr und der Honterusgasse) fahren.Foto: Beatrice UNGAR

Wer einen Spaziergang durch Hermannstadt macht, kann vielerorts Baustellen beobachten. Einige betreffen Straßenbauarbeiten, wie z. B. im Theresianum-Viertel an der Eschile-Straße, andere die Stadtmauer an der Unteren Promenade/Bd. Coposu. Am Volksbad sind die Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten bald abgeschlossen, im Strand-Viertel wird gerade eine neue Baustelle eröffnet. Auch eine neue Brücke über den Zibin befindet sich sozusagen in den Startlöchern. Durch Investitionen habe man, so Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor, ,,die lokale Wirtschaft unterstützt und Arbeitsplätze erhalten“. Weiterlesen

Blick von der Lügenbrücke

Ausgabe Nr. 2671

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Das immer noch wie ein Fremdkörper in die Altstadt gepflanzt da stehende ehemalige Bürogebäude (Ende der 1960-er Jahre gebaut) der stillgelegten Independența-Fabrik in der Unterstadt ist von der Eigentümerfirma des gesamten Geländes – SC Casa Albă Independența SA –  saniert worden und soll bald Mieter haben: Den Gerichtshof und das Gericht Hermannstadt, die seit Beginn der Restaurierungsarbeiten am Justizpalast in der Schewisgasse dreimal umgezogen sind.                                Foto: Beatrice UNGAR

Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer

Ausgabe Nr. 2670

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Ende September 2019 wurden die Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer an der Unteren Promenade/Coposu-Boulevard und an den ,,Hartenecktürme“ genannten Wehrtürmen in der Harteneckgasse/Cetății in Angriff genommen. Das Hermannstädter Bürgermeisteramt veranschlagte dafür 6,65 Millionen Lei aus dem städtischen Haushalt. Unser Bild: Die Wehrtürme sind fertig saniert und jetzt arbeitet die Baufirma EURAS noch an dem letzten Abschnitt der Stadtmauer.                     

Foto: Beatrice UNGAR