Wem gehört die Stadt?

Ausgabe Nr. 2428
 

Jugendliche engagieren sich sozial in Hermannstadt

„Wem gehört die Stadt? – Miniprojekte im öffentlichen Raum" war ein viertägiges Projekt, organisiert vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und geleitet von Balkan let's get up! (BLGU), das hier in Hermannstadt stattgefunden hat. Dazu kamen Jugendliche aus Hermannstadt, Mitarbeiter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) und auch eine Delegation des Jugendforums aus Suceava, begleitet von der dortigen Kulturmanagerin des ifa.

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Dienstleistungen für Rollstuhlfahrer

Ausgabe Nr. 2425
 

Sportclub Roțile Astrale aus Kleinscheuern gründete Sozialbetrieb

 

SES (Structura de Economie Socială) heißt der neue Sozialbetrieb, der auf lokaler Ebene von dem Roțile Astrale Sportclub ins Leben gerufen und vergangenen Donnerstag von Rusu Ioan Stanciu, Präsident des Clubs und Koordinator des neuen Projektes, im Rahmen einer Konferenz im Hotel Ana Airport in Hermannstadt vor verschiedenen Vertretern von Organisationen und zahlreichen Rollstuhlfahrern vorgestellt wurde.

 

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Einladung zum Tanz für alle

Ausgabe Nr. 2424
 

Sonderschüler traten auf der Bühne des Thaliasaals in Hermannstadt auf

 

Wahrgenommen, ernst genommen werden ja auch auf der Bühne stehen und Applaus entgegen nehmen, das alles erlebten am Freitag der Vorwoche mehr als hundert Schülerinnen und Schüler der Sonderschulen aus dem Kreis Hermannstadt, die bei der Anderen Gala" (Gala altfel) im Thaliasaal im Mittelpunkt standen.

 

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„Sicht-Korridor“ geschnitten

Ausgabe Nr. 2424
 

Friedhofsaktion der evangelischen Kirchengemeinde

Wie viele Personen bilden eine Handvoll Leute? Am Samstag, dem 21. März, war bestimmt mehr als eine Handvoll Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde damit beschäftigt, auf dem Hermannstädter Zentralfriedhof Bäume zu pflanzen und ihm das passende Gesicht für die warme Jahreszeit zu geben.

 20 Personen, bewaffnet mit Gartenscheren, Spaten und Schaufeln, waren unter strahlender Sonne und blauem Himmel auf dem evangelischen Teil des Friedhofs unterwegs. Wer noch nie zuvor einen jungen Baum gesetzt hatte, wusste nach dem Schnellkurs sicher Bescheid: Loch graben, Schlamm anrühren, Wurzel hinein, Erde drüber und Wasser nachgießen.  Buchen, Eichen und besonders viele Linden wurden gepflanzt und der Frühlingssonne übergeben.Weiterlesen

Bunt gemischtes Team

Ausgabe Nr. 2423
 

Laienrestauratoren auf der Kirchenburg Holzmengen

 

Am vergangenen Samstag Morgen trafen sich 19 motivierte Laienrestauratoren am Hermannstädter Forum, um von einem professionellen Restaurator – Stefan Vaida – zu lernen, wie eine Tür restauriert wird.

 Mit Kleinbussen und PKWs machten sie sich auf den Weg zur Kirchenburg nach Holzmengen. In der Sonne vor dem Pfarrhaus stehend erklärte Stefan Vaida den bunt gemischten Teilnehmern, was zu tun sei. Bald wurden drei Türen im Pfarrhaus ausgehoben und draußen auf Tische gelegt. Nun musste die alte Farbe und der Schmutz der letzten Jahre entfernt werden, dies geschah in Handarbeit mit Schmirgelpapier und einem speziellen Föhn. Zuletzt wurden die Türen mit weißer Farbe grundiert.Weiterlesen

„Minderheiten bereichern die Mehrheit“

Ausgabe Nr. 2421
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Dr. Frank-Walter Steinmeier hielt Festrede beim 25. Gründungsjubiläum des DFDR

 

Die Fotografien und Modelle geben einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Minderheit hier im Lande, in Ihre Geschichte. Was beim Betrachten der wunderbaren  Zeugnisse Ihres Zusammenlebens ganz deutlich wird, ist vor allem eins: Minderheiten bereichern die Mehrheit, Sie bereichern mit ihrer Kultur und ihren Traditionen die rumänische Gesellschaft".

 

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Für die Opfer der Russlanddeportation

2421

Über zwanzig Jahre hat der Verein der ehemaligen Russlanddeportierten dafür die Mitgliederbeiträge gespart", sagte der Vereinsvorsitzende Ignaz Bernhard Fischer (in der Bildmitte an der Seite von Pfarrer Walter Sinn und Bischof Martin Roos) bei der feierlichen Enthüllung und Einweihung des Marmor-Denkmals für die Opfer der Russlanddeportation im Hof des Adam-Müller-Guttenbrunn-Hauses am Sonntag. Die Einweihung des Denkmals war der Höhepunkt der Großveranstaltung zum Gedenken an die 70 Jahre seit Beginn der Deportation der Rumäniendeutschen zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion, zu der der Verein der ehemaligen Russlanddeportierten nach Temeswar eingeladen hatte.                                  

Foto: Erwin Josef ȚIGLA

„Ich bin immer noch da!“

Ausgabe Nr. 2419
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Die neue Jugendreferentin des Deutschen Forums kommt aus Thüringen

 

Alles fing damit an, dass Franziska Fiedler einen kleinen Aushang im Korridor ihrer Universität in Jena gelesen hatte: Darin war von der Möglichkeit die Rede, ein halbes Jahr in Hermannstadt zu studieren. Fiedler bewarb sich dafür erfolgreich. Doch nach dem einen Semester verabschiedete sich die junge Thüringerin nicht von Siebenbürgen. Im Gegenteil: Seit Jahresbeginn ist sie sogar Jugendreferentin am Deutschen Forum Hermannstadt.

 

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Fünf Fassaden werden renoviert

Ausgabe Nr. 2418
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Projekt soll Kleinprobstdorf samt Multikulturalität wiederbeleben

 

Ein „Kulturzentrum der Europäischen Diversität” soll demnächst in Kleinprobstdorf/Târnăvioara eröffnet werden, und dafür arbeiten der Verein „Asociaţia pentru Înfrumusețarea Orașului”(Stadt-Verschönerungsverein, AIOS), das Astra-Museum Hermannstadt und das Bürgermeisteramt der Stadt Kleinkopisch, die auch Kleinprobstdorf verwaltet, zusammen. Finanziert wird das Projekt durch EEA-Grants der Länder Norwegen, Island und Liechtenstein und von der rumänischen Regierung. Das Bürgermeisteramt Kleinkopisch sagte finanzielle und organisatorische Hilfe zu.

 

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„Du wirst nie Julia spielen“

Ausgabe Nr. 2416
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Konferenz zur Chancen-(Un)Gleichheit in Kronstadt

 

Der Kronstädter Verein Novum hat in Zusammenarbeit mit dem Verein Ema und den Firmen Ed Project und Eran C.A.T.T. ebenfalls aus Kronstadt, am vergangenen Wochenende eine internationale Konferenz zum Thema Chancen (Un)-Gleichheit organisiert. Die Konferenz war Teil des Projektes Incredes, das durch EU-Fonds finanziert wird und Ende dieses Jahres zu Ende geht.

 Eröffnet wurde die zweitägige Konferenz von Enikö Mălăcea, vom Verein Novum und Camelia Chivu, Managerin des Projektes Incredes, die ihre Arbeit vorstellten. 

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Den Stein ins Rollen gebracht

Ausgabe Nr. 2415
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Zwei Lufthansa-Mitarbeiterinnen setzen sich für Kinderhospiz ein

Welcher Stein ins Rollen kommt, wenn zwei Lufthansa-Mitarbeiterinnen mal in Hermannstadt übernachten, hätte wohl niemand gedacht. Die Pilotin Claire Lindner und die Flugbegleiterin Daniela Hale von Lufthansa City Line, die Flüge zwischen München und Hermannstadt anbietet, kamen auf diese Weise zunächst ins Gespräch mit den Verantwortlichen des Projekts der Bavaria Romania Stiftung zur Betreuung von Schulkindern aus sozial schwachen Familien in Hermannstadt.

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