Schlaflos in Birthälm

2. Horror- und Phantasie-Film-Festival „Luna plină“

 

In der letzten Woche fand das Horror- und Phantasie-Film-Festival „Luna plină“ (Vollmond) in Birthälm statt.  Vom 14. bis 18. August wurden an sechs verschiedenen Plätzen, darunter auch zwei Freilichtkinos Filme an große Leinwände projiziert. Zum nunmehr zweiten Mal reisten ca. 5.000 Genrefans an, um gemeinsam Klassiker sowie moderne Filme zu betrachten und den besten zu prämieren. In diesem Jahr machte der Spielfilm Rambler" von Calvin Lee Reeder das Rennen.

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2.000 Kilometer in 38 Tagen durch sechs Länder

Maffay-Fans haben das Projekt Radeln nach Radeln" erfolgreich abgeschlossen und präsentiert

 

Rund 2.000 Kilometer in 38 Tagen durch sechs Länder, so liest sich die Geschichte „Radeln nach Radeln“ in Kurzform. Dahinter steckt die Idee, mal was Verrücktes für die Peter-Maffay-Stiftung zu machen und auf unkonventionelle Weise Geld zu sammeln. 2011 wurde von Manfred Kramer und Dieter Radke die Idee geboren, nachdem sie mit ihren Frauen auf dem Tag der offenen Tür in Pollensa auf Mallorca gemeinsam geholfen hatten.

Für ihre Tour haben beide Männer Veranstaltungen und Sammlungen durchgeführt, Sponsoren gesucht und aktiv für die Peter-Maffay-Stiftung geworben. Stellvertretend für die großartige Unterstützung in Schöppenstedt,  sei die Aktion der Elterninitiative  „Regenbogen e.V.“ aus Eilum genannt. Hier haben die beiden Erzieherinnen mit den Kindern Kekse gebacken und die Eltern haben Unmengen an Marmeladen und Gelees gekocht, damit anschließend auf zwei Weihnachtsmärkten die Produkte für die Peter-Maffay-Stiftung verkauft werden konnten.

 Die erste Etappe führte im September 2012 von Schöppenstedt in Niedersachsen bis an die tschechische Grenze und bescherte den beiden unterwegs viele schöne Begegnungen. Bestärkt durch die guten Erfahrungen begannen die Männer im Mai 2013, ab Dresden, die zweite Etappe. Ihre Reise hat sie durch Deutschland, Tschechien, Österreich, Slowakei, Ungarn und Rumänien geführt. Die Radtour ging entlang der Flüsse Elbe, Moldau, Donau und Mieresch.

Wichtige Partner unterwegs waren die Betriebsräte von Volkswagen, Audi, Skoda und MAN. In den jeweiligen Standorten wurden bei der Belegschaft und in der Geschäftsleitung Sammlungen durchgeführt. Von der Spendenbereitschaft wurden beide überrascht, kamen doch auf diese Weise über 6.000 Euro zusammen. Damit nicht genug, wurden außerdem einige Unterkünfte für die beiden Radler organisiert.

Es waren aber auch die vielen Dörfer und kleinen Städte entlang der Route, die sehr beeindruckend waren. Egal, ob in Ungarn das Fahrrad schlapp machte und neue Speichen notwendig wurden, ob auf der Tour die Welt untergehen wollte und beide völlig durchnässt in Österreich nach einer Unterkunft suchten oder an der Straße in Siebenbürgen der Imker mit seinem Bienenvolk stand, immer war man neugierig auf die beiden Radfahrer und es gab viel zu erzählen. Wenn die Sprachkenntnisse nicht ausreichten, wurden  Hände und Füße eingesetzt, so war Verständigung immer möglich.

In Radeln angekommen, gab es einen herzlichen Empfang durch Karin und Michael Morth, beide sind vor Ort für die Stiftungsarbeit tätig. Es wurde die Schule in Radeln besucht, es gab einen Empfang beim deutschen Generalkonsul Thomas Gerlach in Hermannstadt und ein Interview mit Radio Neumarkt.

Wieder zu Hause angekommen, stellen die beiden Radler fest, dass die Begegnungen auf ihrem Weg nach Radeln in jedem einzelnen Land eine Bereicherung war, die Eindrücke und Erlebnisse überwältigend waren und beide von dieser ungewöhnlichen Fahrradtour noch lange zehren werden. Ausführliche Informationen zu der Aktion findet man auf der Webseite: www.radeln-nach-radeln.de

Am 22. Juni d. J. war es endlich soweit: in Hannover konnten Manfred Kramer und Dieter Radke gemeinsam mit ihren Frauen, einem sichtlich beeindruckten, Peter Maffay persönlich einen Scheck über 25.000 Euro übergeben. Er freute sich sehr, dass das Team seit vielen Jahren für die Stiftung aktiv und stets für die gute Sache unterwegs ist. Die Spendensumme haben die beiden Männer bei Ihrer Aktion „Radeln nach Radeln“ gesammelt. Auch die Schirmherrin der Aktion, Tania Maffay, war über so viel Engagement begeistert. Sie lobte die Ausdauer und den Einsatz der beiden Radfahrer und ihrer Frauen für die gute Sache.

Auch beim Tag der offenen Tür am 3. August 2013 in Radeln wurde das Projektergebnis vorgestellt.

                    Manfred KRAMER

 

Bildtext:

Bei der Scheckübergabe in Hannover (v. l. n. r.): Dieter Radke, Manfred Kramer, Peter Maffay, Gudrun Kramer-Grodd und Marlis Radke. 

 

Zum Qualifizierten Jameson Whiskey Verkoster erklärt

Ausgabe Nr. 2345
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Neues Jameson Whiskey Sortiment auf dem Kleinen Ring in Hermannstadt vorgestellt

 

Qualifizierter Jameson Whiskey Verkoster” stand auf Englisch auf der Urkunde, die jeder  Besucher nach der Verkostung bekam. Vergangenen Montag stoppte der Jameson-Bus auch in Hermannstadt auf dem Kleinen Ring, wo es nun die Möglichkeit gab, in dem mit einer Bar versehenen Bus von dem Bar-Experten Mihai Luca Näheres zur Geschichte des Jameson Irish Whiskey zu erfahren sowie Jameson Irish Whiskey rein oder als Cocktail aber auch das neue Sortiment Jameson Select Reserve zu verkosten.

 

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„In allen Erdenwinkeln treue Alzner“

Ausgabe Nr. 2345
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Alzener feierten Burgfest mit Gästen von nah und fern

 

„Über Länder über Meere werden wir uns einst zerstreu’n doch in allen Erdenwinkeln ewig treue Alzner sein.“ Dieser Spruch prangte am Ostturm, vor dem eine Bühne aufgestellt worden war. Im Schatten einer jahrhundertealten Linde empfingen die Lustigen Adjuvanten aus Traun unter der Leitung von Karl Zehetner die rund 600 Teilnehmer beim Burgfest in Alzen am Samstag.

 

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Vielleicht schließt sich der Kreis

Ausgabe Nr. 2345
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Einweihungsfest in der schmucken Kirchenburg Arkeden

 

Arkeden hat seine Kinder wieder", schwärmte Dechant Johannes Halmen beim Festgottesdienst am Sonntag in der frisch sanierten evangelischen Kirche in Arkeden, die hell und freundlich strahlt.  Halmen bezog sich darauf, dass ca. 60 in Arkeden Geborene und in Deutschland Lebende dem Aufruf der Heimatortsgemeinschaft gefolgt waren, bei diesem Fest dabei zu sein, das dem Abschluss der Sanierung der Kirchenburg im Rahmen des EU-Projekts galt.

 

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Bundschuhe und ihre Legenden

Ausgabe Nr. 2345
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Alexandru Ilinca und (s)ein vom Aussterben bedrohter Beruf

„Wusstest du, dass man nach dem Zweiten Weltkrieg Bundschuhe aus Autoreifen herstellte? Schau mal, da steht seitlich 'Victoria´ drauf und auf der Sohle ist noch das Profil des Autoreifens zu sehen.“ Alexandru Ilinca zeigt einen alten ledernen Bundschuh, der tatsächlich aus einem alten Autoreifen entstanden sein muss. Ilinca ist Bundschuhmacher, auf rumänisch „opincar“, ein vom Aussterben bedrohter Beruf, den er von seinem Vater gelernt hat.

 

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Tanz, Gesang und gute Laune

Ausgabe Nr. 2344
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Erstmals Gäste aus Hessen beim Internationalen Folklorefestival in Hermannstadt

 

Spitzenfolkore aus Sibiu beim Stadtfest 3 Tage Marburg" war Ende Juni auf der Homepage www.myheimat.de zu lesen.  Wer Anfang Juli beim Stadtfest in Marburg dabei war, konnte das Hermannstädter Folkloreensemble Cindrelul-Junii Sibiului" auf der Marktplatzbühne erleben, das auf Einladung des Freundeskreises Marburg-Sibiu ein Feuerwerk rumänischer Folklore abfeuerte", wie die Marburger Presse schwärmte.

 

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Zu Besuch: Musik und Tanz

Ausgabe Nr. 2344
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Ein heimeliger Abend im Spiegelsaal des Deutschen Forums Hermannstadt

 

Am Dienstag, den 6. August, fand im Spiegelsaal des Deutschen Forums Hermannstadt ein anderthalbstündiger Musik- und Tanzabend statt. Der Heidelberger Sing- und Spielkreis sowie eine Gruppe aus Heilbronn, darunter nach Deutschland ausgesiedelte Sachsen und Heimatvertriebene aus dem Sudeten-, Eger- und Böhmerland, besuchten das deutsche Forum als letzte Station auf ihrer Reise durch Siebenbürgen.

 

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T-aves baxtalo!

Ausgabe Nr. 2344
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Traditionen der Roma aus dem Harbachtal vorgestellt

 

„Es ist egal wie viele Bänder wir ins Haar flechten. Ich bevorzuge drei pro Zopf. Alle Farben sind erlaubt. Bloß schwarz dürfen die Bänder nicht sein.“ Es wird dunkel und Nina hat sichtlich Spaß daran, fremden Frauen und Mädchen die Haare zu flechten. Nina ist dreizehn und wohnt in Bürgisch/Bărghiș. Sie ist eine junge Roma, die auf Einladung des Astra-Museums nach Hermannstadt ins Freilichtmuseum gekommen ist, um etwas von ihren Traditionen preiszugeben.

 

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Ein Spiel der Weisen in Europa

Ausgabe Nr. 2343
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Die Erfindung des Luftballons vor 230 Jahren – und wie sie von den Hermannstädtern miterlebt wurde

 

Das muss den Hermannstädtern zugute gehalten werden, sie waren immer auf dem Laufenden. Auch in Sachen Luftballon: Im Juni 1783 gelingt es den Brüdern Montgolfier aus Frankreich, den ersten Heißluftballon – Kaiser Josef II. nannte ihn ein Spiel der Weisen in Europa" – zu starten. Ein Jahr darauf, 1784, sollte die große Erfindung auch hier ausprobiert werden. Dieses Ereignis wird von der Hermannstädter Zeitung Nr. 39/1784 wie folgt beschrieben:

 „Unsere Muthmassung, dass wir in Hermannstadt ganz sicher eine Luftkugel, später oder früher sehen würden, hat uns nicht betrogen, ob wir gleich alles grösstentheils nur dem Zufall zu verdanken haben. Ein fremder Officier brachte eine etwa 30 Zoll im Durchschnitt dicke von Wien, welche in der Behausung des Titl. H. Brigadier Generals v. Rall, aufsteigen sollte. Man füllte sie zum Theil in seiner Gegenwart, weil aber der Mittag heranrückte, und der Herr General nicht zu Hause speisen sollte, so machte in seiner Abwesenheit der Herr Adjutant mit genanntem Officier den Versuch nur vor sich in dem Hof. Eine Schnur von 50 Klafter war daran gemacht, und der Ballon stieg, mit äusserster Leichtigkeit eine beträchtliche Höhe. Durch ein Versehen entwischte aber derselbe, und in weniger als zwo  Minuten erreichte er eine solche Höhe, dass man ihn kaum erkennen konnte. Man weiss noch nicht wo er sich niedergelassen haben wird. Es ist aber an alle Militär Oerter deswegen ausgeschrieben worden, und dem Finder desselben wird eine ansehliche Vergütung versprochen.“Weiterlesen