Ada Milea im Gong-Theater

Ausgabe Nr. 2904

Mit einem „Konzert zu viert“ (Concert în 4) eröffneten Ada Milea, Bobo Burlăcianu, Anca Hanu und Cristi Rigman am Freitag, dem 7. März, die Feierlichkeiten zum 75. Jubiläum des Kinder- und Jugendtheaters Gong eröffnet. Gefeiert werden heuer 75 Jahre seit das früher als „Puppentheater“ bekannte Gong-Theater gegründet wurde. Der Stichtag allerdings ist der 21. Dezember 1949: Damals wurde das Puppentheater Licurici (Glühwürmchen) als Abteilung des Hermannstädter Staatstheaters eröffnet. Weitere Events zu dieser Feier werden das ganze Jahr über stattfinden. Ada Milea und Co. trat gleich zweimal am Freitag auf die große Bühne im Parterre des Gong-Theaters und brachte das zahlreich erschienene Publikum pausenlos zum Lachen mit ihrem oft schwarzen Humor und den absurden Liedern. Ihr Stil ist schwer definierbar, ein Zwischending zwischen Theater und Musik mit komischen Abschnitten aus Theaterstücken wie „Chirița în provincie“ von Vasile Alecsandri, das in Klausenburg beim Nationaltheater aufgeführt wird. Schauspielerin Anca Hanu, schlüpfte in Hermannstadt in die Rolle der Chirița und amüsierte Groß und Klein. Unser Bild (v. l. n. r.): Cristi Rigman, Anca Hanu, Bobo Burlăcianu und Ada Milea.                                                                                               Foto: Cynthia PINTER

Also eine interkulturelle Veranstaltung

Vorstellung des Sachbuches ,,Tipologia așezărilor secuiești“ von Gabriella Olasz

Ausgabe Nr. 2904

Bei der Buchvorstellung sprachen außer der Autorin Gabriella Olasz (stehend) die Architektin Liliana Cazacu, die Verlegerin Anca Dină und die Leiterin des Friedrich Teutsch-Begegnungs- und Kulturzentrums, Gerhild Rudolf (im Hintergrund sitzend v. l. n. r.).                           Foto: der Verfasser

„Es ist das erste Mal, dass wir in unserem Haus sächsischer Tradition ein Buch in rumänischer Sprache präsentieren, das von einer Person ungarischer Ethnie geschrieben wurde. Es ist also eine interkulturelle Veranstaltung”, lauteten die einleitenden Worte von Gerhild Rudolf, Leiterin des Teutsch-Hauses. „Für mich war das Szeklerland bislang ein weißer Fleck auf der Karte. Ich wusste nicht viel darüber”. Vergangenen Samstag stellte nämlich Architektin Gabriella Olasz ihr Buch „Tipologia așezărilor Secuiești“ (Typologie der Szeklersiedlungen) im Terrassensaal des Teutsch-Hauses in Hermannstadt vor. Als Grundlage diente ihre Doktorarbeit. Die Veranstaltung war gut besucht. Weiterlesen

Eine emotionale Zeitreise

Bianca Hațeganu K. stellt im RKI Wien aus

Ausgabe Nr. 2904

Bianca Hațeganu K. (links) und RKI-Leiterin Adina Dinca bei der Vernissage vor der Porträtserie Erinnerungen (2010). Foto: Heinz WEISS

Die Vernissage der Ausstellung „Erinnerungen“ der Künstlerin Bianca Hațeganu K. am 6. März im Rumänischen Kulturinstitut Wien (RKI) war ein Abend voller berührender Momente und inspirierender Begegnungen. In Anwesenheit der Künstlerin tauchten die staunenden Gäste in eine Welt ein, in der Vergangenheit und Gegenwart verschmolzen. Bianca Hațeganu K. nahm sie mit auf eine Reise durch die Tiefen der Erinnerung.Weiterlesen

Neues Hotel

Ausgabe Nr. 2904

Hier soll wieder ein Hotel gebaut werden, denn z. Z. steht von dem Gebäude nur noch die Fassade. Das Gebäude in der Fleischergasse Nr. 7 (Str. Mitropoliei) war zwischen 1639 und 1948 ununterbrochen Gasthaus bzw. Hotel (Mediascher Herrenhof, Hotel Meltzer, Hotel Restaurant Bonfert, Hotel-Restaurant Metropol, Hotel-Restaurant Union). Danach wurde hier die Kantine der Stadt eingerichtet und seit 1978 bis in die 1990er Jahren wurde hier das Restaurant mit Selbstbedienung Expreso betrieben.                        Foto: Beatrice UNGAR

Frühlingszauber und Tradition

Streiflichter vom Märzchen-Markt in Wien

Ausgabe Nr. 2904

Wer sich an diesem Stand Zeit nahm, konnte erfahren, dass jedes Märzchen seine eigene Geschichte hat.                                         Foto: Heinz WEISS

Der Frühling steht vor der Tür, und mit ihm kam – wie jedes Jahr – eine der schönsten Traditionen aus Rumänien: das Märzchen. Vom 23. Februar bis 2. März 2025 verwandelte sich die Bruno-Marek-Allee 9 in Wien- Leopoldstadt nahe des Wiener Praters in einen Ort voller Farbe, Handwerk und Frühlingsfreude. Der Märzchen- Markt, organisiert von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche „Pogorârea Sfântului Duh și Sf. Ștefan cel Mare“ und dem Rumänischen Kulturinstitut Wien, lud die Menschen ein, diese alte Tradition zu entdecken und zu feiern. Weiterlesen

Frauenpower

Ausgabe Nr. 2904

Frauenpower auf der Piste in der Păltiniș Arena: Insgesamt 12 Konkurrentinnen bewiesen (unser Bild zeigt alle auf und neben dem Siegerpodium, dazu noch die Jurymitglieder und die Moderatorin) bei der 10. Auflage der „Bikini Race”, die am Samstag, dem 8. März bei schönstem Wetter in der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne ausgetragen wurde, Mut, Können, Freude am Sport und Widerstandskraft. Gewonnen hat Dariana Mureșan, gefolgt von Simona Fediuc, Silvia Ivan, Andreea Teodorescu und Francisca Buta. Morgen, den 15. März, ab 13 Uhr, findet der letzte Wettkampf der Skisaison 2024/2025 in der Păltiniș Arena statt: ,,Slide and Freeze“ (Gleite und erfriere), für furchtlose Rennfahrer und verrückte Boote. Näheres unter https://paltinisarena.ro/iarna/evenimente/                         Foto: Tibi HILA

Budget von knapp 1,4 Milliarden Lei

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor stellte den Haushaltsplan 2025 vor

Ausgabe Nr. 2903

Der öffentliche Verwalter Teodor Birț, Bürgermeisterin Astrid Fodor und Vizebürgermeister Helmut Lerner bei der Pressekonferenz (v. l. n. r.).
Foto: Ruxandra STĂNESCU

Das Hermannstädter Bürgermeisteramt hat die Ausarbeitung des diesjährigen Haushaltsentwurfs abgeschlossen und hat ihn auf seiner Website (www.sibiu.ro) zur öffentlichen Besprechung veröffentlicht. Der vorgeschlagene Gesamthaushalt der Stadtverwaltung beläuft sich auf 1.473,12 Millionen Lei, also knapp 295 Millionen Euro. In einer Pressekonferenz stellte Bürgermeisterin Astrid Fodor die wichtigsten Informationen zum Bugdet.Weiterlesen