Folgt nun ein Hörspiel?

Edith Ottschofski las im Erasmus-Büchercafé

Ausgabe Nr. 2864

Edith Ottschofski las auch einige Texte aus ihrem Gedichtband „Clipe. Augenblicke, Clins d’œil“, in der Übersetzung von Nora Iuga und Alain Jadot (Casa de Pariuri Literare, Bukarest 2021).                 Foto: Beatrice UNGAR

Wer ihren ersten Roman zur Hand nimmt, versteht schon beim Lesen der ersten Seite des Kapitels „Drei Rumänen mit dem Flüchtlingspass”, warum Ernst Jandl und Oskar Pastior zu den Dichtenden gehören, denen Edith Ottschofski Pastischen gewidmet hat, eine Art dichterische Reverenz. Dieses Buch lässt man sich lieber von der Autorin vorlesen, ohne die vielen Fußnoten, sozusagen am Trapez hängend ohne Sicherheitsnetz… Aber mit garantiertem mehr oder weniger lautem Gekicher…Weiterlesen

Dreifacher Balkanmeister

Ausgabe Nr. 2864

Der Hermannstädter Kraftsportler Robert Mihai Frățilă (unser Bild) wurde vor kurzem dreifacher Balkanmeister im Bodybuilding, in der Kategorie Junioren. Die Titel wurden am Wochenende bei den Balkan-Meisterschaften, die in Temeswar austragen wurden, gewonnen. Er gewann die Goldmedaillen in den drei Kategorien „Games Classic Bodybuilding Jr. 21-23 Jahre“, „Classic Bodybuilding Jr. 21-23 Jahre“, „Classic Physique Jr. 21-23 Jahre“ und holte außerdem eine Silbermedaille in der Kategorie „Bodybuilding 75 kg, Jr. 21-23 Jahre“.

Der Wettbewerb, an dem die besten Sportlerinnen und Sportler aus den Balkanländern teilnahmen, fand vom 26. bis 28. April in Temeswar/Timișoara statt. Es gab 11 Teilnehmerländer, darunter Rumänien, Montenegro, Kosovo, Griechenland, Zypern, Serbien, Mazedonien, Albanien, Kroatien, Bulgarien und die Slowakei. Insgesamt beteiligten sich rund 150 Athleten.

Robert Mihai Frățilă hat bereits in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 11 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften der Junioren gewonnen. Bis zu seinem 23. Lebensjahr darf Robert gemäß den Regeln des internationalen Verbandes an den Juniorenmeisterschaften teilnehmen.

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 / Von Tamás SZÖCS

Ausgabe Nr. 2864

In der siebenbürgischen Gesangbuchausgabe von 1974 erscheint das Lied „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ in einer veränderten textlichen Fassung. Theologische und literarische Strömungen führten während der Jahrhunderte oft dazu, dass Lieder dem jeweils aktuellen Zeitgeschmack und Wortgebrauch angepasst wurden.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2864

31. Maifest des DFDH am Samstag

Hermannstadt. – Das traditionelle Maifest wird in diesem Jahr zum 31. Mal vom Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt veranstaltet und findet am Samstag, dem 11. Mai, statt. Zum Auftakt gibt es einen Umzug der Tanzgruppen mit Start ab 10 Uhr aus dem Hof des Samuel-von-Brukenthal-Gymnasiums auf der Strecke Huetplatz, Lügenbrücke, Kleiner Ring, Großer Ring, Heltauergasse, Harteneckgasse, Parkplatz am Thaliasaal. Das Programm der Tanz- und Singgruppen findet wie immer auf der Bühne im Jungen Wald statt, von 12 bis 17 Uhr. (RS)Weiterlesen

,,Ich engagiere mich voll und mit Leidenschaft“

HZ-Interview mit Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor

Ausgabe Nr. 2863

Hermannstadts amtierende Bürgermeisterin Astrid Fodor in ihrem Büro im Rathaus am Großen Ring.
Foto: Pressestelle der Stadt

Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor ist in Hermannstadt geboren, studierte ebenda Wirtschaftswissenschaften und Verwaltung und war lange Zeit bei der Fabrik Libertatea tätig. 2004 wurde sie Stadträtin, ab 2008 Vizebürgermeisterin, dann Bürgermeisterin ad interim und nun bald zwei Mandate lang Bürgermeisterin. Hermannstadt wurde kürzlich von der Rumänischen Vereinigung für Smart City für das Projekt zur Gestaltung der Zibinsufer ausgezeichnet und Fodor wurde als Bürgermeisterin des Jahres für das gesamte Portfolio an Smart-Projekten preisgekrönt. Insgesamt 15 Mal wurde Hermannstadt in den letzten zehn Jahren auf nationaler Ebene ausgezeichnet. Gegenwärtig plant Fodor das Vertrauen der Bürger für ein drittes Mandat als Bürgermeisterin zu ersuchen. Bürgermeisterin Astrid Fodor gewährte HZ-Redakteur Werner F i n k folgendes Interview:Weiterlesen

Ostermarkt

Ausgabe Nr. 2863

Mini-Eisenbahn und Ringelspiel: Der Ostermarkt auf dem Großen Ring ist noch bis Dienstag, den 7. Mai, täglich zwischen 11 und 21 Uhr geöffnet. Die Veranstalter von Events for Tourism” haben auch dieses Mal viele Angebote für Kinder, u .a. eine Mini-Eisenbahn, ein Ringelspiel und eine Hüpfburg.                                     Foto: Beatrice UNGAR

 

Ein Idol, ein Genie, ein Champion

Dokumentarfilm über Ilie Năstase läuft in den Kinos

Ausgabe Nr. 2863

Er hat die Welt des Tennissports verändert und ist heute noch für viele ein Idol: Ilie Năstase, die erste Nummer 1 im Tennis. Über sein Leben aber vor allem über seine Karriere ist seit kurzem der Dokumentarfilm „Nasty“ in der Regie von Cristian Pascariu, Tudor Giurgiu und Tudor D. Popescu in den Kinos zu sehen. Der Film ist jedoch alles andere als „nasty“. Der Film, der über mehrere Jahre hinweg gedreht wurde, zeigt Schlüsselmomente in der Karriere von Ilie Năstase und ist ein detaillierter Streifzug durch die sportliche und soziale Landschaft der 1970er Jahre, der Blütezeit von Nasty. Weiterlesen