Die Altweiberschlucht

Eine Albtraumreise in das Jahr 1941
Ausgabe Nr. 2514
 

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Am 29. und 30. September 1941 fand in Babi Jar/Altweiberschlucht in der Ukraine ein Massaker der brutalsten Art an jüdischen Bürgerinnen und Bürgern statt. 75 Jahre danach fand vor Ort eine Gedenkveranstaltung statt, zu der auch die HZ-Mitarbeiterin, die Berliner Fotografin und Autorin Christel WOLLMANN-FIEDLER eingeladen war. Ihren Bericht drucken wir im Folgenden aus Anlass des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der laut dem 2005 erfolgten Beschluss der Vereinten Nationen (UNO) am 27. Januar begangen wird. Weiterlesen

Neuer Botschafter Hermannstadts

2514

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Der neue „Botschafter Hermannstadts“, Baufirmenchef Mircea Bulboacă (links) nahm am Donnerstag der Vorwoche die Insignien dieses Titels von Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor entgegen. Den Titel vergibt seit geraumer Zeit der Hermannstädter Verschönerungsverein (AIOS) an Persönlichkeiten, die sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen.

Foto: Silvana ARMAT

 

Jujube Atelier setzt auf Highlevel-Produkte

Ein Blumen- und Geschenkeladen wurde in der Schmiedgasse eröffnet
Ausgabe Nr. 2514
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„Jujube” ist nicht nur eine chinesische Dattel, sondern seit Oktober 2016 in Hermannstadt auch ein Blumen- und Geschenkeladen in der Schmiedgasse/Str. Faurului 19. Einer wie kein anderer, verspricht die Besitzerin, Simona Sterca, denn die Kunden können hier Geschenke finden, die in Hermannstadt bisher nicht zu kaufen waren. Die studierte Architektin wählt die Künstler und kleinen Firmen selbst aus, deren Produkte sie ihren Kunden anbietet. Weiterlesen

Nachrichten

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Die Urzeln sind wieder da; Reformation heute; Fixeur im Habitus; Tanzkunst-Verband gegründet; Architektur-Ausstellung; Symposiumsband; Wintervortragsreihe im Teutsch-Haus; Themenabend zur Reformation in Ostmitteleuropa; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache. Weiterlesen

Weitere Titel und Rubriken in unserer Printausgabe

In der Printausgabe zu lesen…
Ausgabe Nr. 2513
 

Alles ist (un)möglich. Glosse von Beatrice Ungar

Infrastruktur bleibt Priorität / Rückblick auf die Investitionen der Hermannstädter Stadtverwaltung im Jahr 2016 / von Werner FINK

Radfahrer auf der Rodelbahn / Hochsaison in der Arena Platoș auf der Hohen Rinne / von Beatrice UNGAR

Junior-Ecke

Wetterprognose

Evangelisches Gemeindeleben in Hermannstadt und Umgebung

Nachrichten

Klein- und Großanzeigen

Hermannstadt auf einen Blick

Silvester in der Suru-Hütte

Vor unseren Augen läuft ein Schwarz-Weiß-Film…
Ausgabe Nr. 2513
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Die Laubbäume bilden einen starken Kontrast in dem frisch verschneiten Wald. Wir befinden uns in den Fogarascher Bergen. Knapp 30 Minuten Autofahrt von Hermannstadt entfernt liegt das urige Dorf Sebeșul de Sus. Ein kleines Hirten- und Waldarbeiterdorf im Tal, wo der Kammweg der Südkarpaten beginnt.

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Georg Scherg in Hermannstadt

Hundert Jahre seit der Geburt des Schriftstellers und Literaturprofessors
Ausgabe Nr. 2513
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Noch bevor Georg Scherg (*19. Januar 1917, Kronstadt/ Braşov, †20. Dezember 2002, Bodels-hausen bei Tübingen) für zwei Jahrzehnte in Hermann-stadt ansässig wurde, um hier als Lehrkraft und Literat zu wirken (1970-1990), hatte er sich in dieser Ortschaft wiederholt aufgehalten. Bereits in jungen Jahren war er hier mit gleichaltrigen Gymnasiasten und auch anderen Stadtbewohnern zusammengekommen, so mit Angehörigen der deutsch-französischen Familie Coulin. Marie Coulin, die Mutter dreier Söhne, die etwa derselben Altersklasse wie Georg Scherg angehörten, berichtete mir – es muss in den 1950er, 1960er Jahren gewesen sein -, sie habe den Schorsch gekannt, er habe sich wiederholt auch in ihrer Wohnung aufgehalten. Geblieben ist in meiner Erinnerung, der Junge sei anspruchsvoll gewesen und habe den Eindruck eines recht verwöhnten Burschen hinterlassen.
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