„Was für eine Nation wollen wir sein?ˮ

Staatspräsident Klaus Johannis hielt Ansprache im Rumänischen Parlament
Ausgabe Nr. 2516
 

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„Die politische Klasse ändert sich langsam aber sie ändert sich. Diese Veränderungen sind unausweichlich“, hatte Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis vor den Parlamentswahlen im Dezember 2016 festgestellt. Die Entwicklungen nach dem haushohen Sieg der Sozialdemokratischen Partei (PSD) sollten ihm Recht geben. Veränderungen gehen langsam aber stetig voran. Und manchmal gibt es auch Rückschläge. Die massiven Straßenproteste nach der Verabschiedung einer umstrittenen Eilverordnung zur Änderung des Strafgesetzbuches führten zwar dazu, dass die Grindeanu-Regierung die Eilverordnung außer Kraft setzte, doch weigert sich die PSD nach wie vor, eine neue Regierung vorzuschlagen.Weiterlesen

Ayda ist nicht mehr „üzüntülü”

Kinderbuch „Ayda, Bär und Hase” von Navid Kermani im Hanser Verlag erschienen
Ausgabe Nr. 2516
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Ayda ist ein fünfjähriges Mädchen, das zwar recht klein von Statur ist, allerdings für ihr Alter jede Menge kann: bis 32 rechnen, Rad fahren ohne Stütze und sich morgens alleine anziehen. Sogar zwei Sprachen spricht sie, Persisch und Deutsch, denn sie lebt mit ihren iranischen Eltern in Deutschland, genauer gesagt in Köln-Eigelstein. Weiterlesen

Proteste gegen Eilverordnung

2515

Bukarest. – Nachdem die rumänische Regierung in ihrer dem Haushalt gewidmeten Sitzung am Dienstag doch noch die Eilverordnung über Änderungen des Strafgesetzbuches ins Amtsblatt gesetzt hat, sagte Staatspräsident Klaus Johannis, dies sei Ein „Trauertag für den Rechtsstaat“. Bei den in der Eilverodnung vorgesehenen Änderungen geht es vor allem um Amtsmissbrauch, der nur noch dann strafrechtlich zu belangen sein soll, wenn der damit verursachte Schaden über 200.000 Lei liegt. Tritt diese Eilverordnung in Kraft, dürften eine Menge Politiker, gegen die wegen Amtsmissbrauch ermittelt wird, freigesprochen werden. Der Regierung wird vorgeworfen, dass sie nicht zuvor das verpflichtende Gutachten von dem Höchsten Magistraturrat (Consiliul Superior al Magistraturii) eingeholt habe. Die CSM-Vorsitzende Mariana Ghena sagte nach einem Gespräch mit Johannis, sie werde die Eilverordnung vor dem Verfassungsgericht anfechten. Johannis wandte sich auch an den Ombudsmann Victor Ciorbea und forderte ihn auf, es dem CSM gleich zu tun. Ciorbea erklärte, er warte die zehn Tage ab, die noch verstreichen müssen, bis die Bestimmungen der Eilverordnung in Kraft treten, und werde dann entscheiden, was er unternehmen wird. Noch in der Nacht nach der Regierungssitzung aber auch am Mittwoch Abend gingen in Rumänien die Menschen auf die Straße und demonstrierten gegen diesen Beschluss der Regierung. In Hermannstadt waren es z. B. mehr als 20.000.Weiterlesen

Frauenhaus eröffnet

20 Plätze für Frauen und Kinder in Not in Sf. Ana
Ausgabe Nr. 2515
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Im Rahmen des Projektes „Nu violenţei domestice” (Nein zu häuslicher Gewalt) hat das Hermannstädter Amt für Sozialassistenz und Kinderschutz (DGASPC) das Frauenhaus Sf. Ana in einer Ortschaft neben Hermannstadt eröffnet. Die Renovierungsarbeiten des Hauses mit 20 Plätzen hat knapp 306.000 Euro gekostet, die Finanzierung wurde von Norway Grants übernommen.Weiterlesen

Nachrichten

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Studenten lesen im DKH; Semesterferien; Wintervortragsreihe; Lesung mit Joachim Wittstock; Kids Race in der Arena Platoș; Marienball im Februar; FZ DiMOS tagt in Kronstadt; Radio Neumarkt auf Deutsch; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.Weiterlesen

Hermannstadt – Gastronomische Region 2019

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„Wir sind Europäische Gastronomische Region 2019″: Im Rahmen einer Feierstunde in Athen fand am 25. Januar die Übergabe des Titels einer Europäischen Gastronomischen Region an die Region Hermannstadt statt. Unser Bild: Hermannstadts Bürgermeisterin Astrid Fodor (Bildmitte), die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean (2. v. r.) und die Mediascher Vizebürgermeisterin Christine Thellmann (1. v. r.) präsentieren gemeinsam mit Vertretern des Tourismusvereins des Kreises Hermannstadt, der Lucian Blaga-Unviversität und der Handelskammer die entsprechende Urkunde.

Foto: N. NANEV

„Wir möchten den Brauch weiterführen”

Die Urzeln liefen in Großschenk am vergangenen Samstag wieder
Ausgabe Nr. 2515
 

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„Der Urzeltag, der ist ein Fest mit Tradition/ Liefen doch vor Zeiten unsere Ahnen schon/ Wie sie ihn uns vor Jahren haben weitergegeben/ So wollen wir heute den alten Brauch wieder beleben/ Und von nun an jährlich weiterpflegen.”, lauteten die Verse des Narrenrichters Mihai Gottschling. Vergangenen Samstag wurden die bösen Geister in Großschenk nach 25 jähriger Unterbrechung wieder mit knallenden Peitschen und lautem Glockengeläut vertrieben. In Großschenk liefen die Urzelln wieder.Weiterlesen