Unsere gemeinsame Aufgabe

Volkstrauertag 2018 auf dem Heldenfriedhof

Ausgabe Nr. 2603

Volkstrauertag auf dem Heldenfriedhof: Gemeinsam mit der Akademie der Bodentruppen „Nicolae Bălcescu” Hermannstadt hatte das Deutsche Konsulat in Hermannstadt am Montag zu einer feierlichen Kranzniederlegung eingeladen, um der Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege zu gedenken. Unser Bild: Konsul Hans Erich Tischler bei seiner Ansprache.                    
Foto: Beatrice UNGAR

Zum Volkstrauertag fand am Montag eine feierliche Kranzniederlegung auf dem Heldenfriedhof im Jungen Wald statt. Für die Gefallenen und Opfer der beiden Weltkriege hielt Metropolit Laurențiu Streza von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche eine Andacht, kurze Gebete sprachen im Namen der Römisch-Katholischen Kirche Dechant Oskar Raicea und im Namen der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien der Hermannstädter Stadtpfarrer Kilian Dörr. Kränze legten die Präfektur, der Kreisrat, das Bürgermeisteramt, die Bodentruppenakademie, das Konsulat, das DFDR und die jüdiche Gemeinde, vertreten durch ihren Vorsitzenden Otto Deutsch nieder. Im Folgenden lesen Sie die Ansprache des Deutschen Konsuls Hans Erich Tischler, der gemeinsam mit der Bodentruppenakademie zu dieser Veranstaltung eingeladen hatte:Weiterlesen

Qualvolles Seelenleben

Rebreanus Klassiker neu übersetzt

Ausgabe Nr. 2603

Liviu Rebreanu: Der Wald der Gehenkten (Originaltitel: Pădurea spânzuraților).Aus dem Rumänischen von Georg Aescht, mit einem Nachwort von Ernest Wichner.Paul Zsolnay Verlag Wien, 2018. 352 Seiten. ISBN 978-3-522-05903-0

Irgendwo in Russland zu Zeiten des Ersten Weltkriegs: In der österreichisch-ungarischen Armee wird ein Soldat, der Desertion überführt, hingerichtet. Der rumänische Leutnant Apostol Bologa, der dem Kriegsgericht angehört, hat ohne zu zweifeln für die Hinrichtung gestimmt. In dieser so düsteren ersten Szene glaubt Apostol Bologa noch an den Krieg und daran, dass er das Richtige tut.Weiterlesen

„Die beste Zeit ist … heute”

Auftaktveranstaltung des evangelischen Gedenkens an die Neuordnung Europas

Ausgabe Nr. 2603

Die aus Mitteln des Deutschen Kulturforums östliches Europa finanziell unterstützte Wanderausstellung wurde zuerst in der evangelischen Kirche in Bukarest gezeigt.                                                     Foto: Stefan COSOROABĂ

Die Auftaktveranstaltung des evangelischen Gedenkens zu der Neuordnung Europas nach dem Ersten Weltkrieg, welche bis 2021 unter dem Motto „Gesichter – Grenzen – Geschwister“ auf den Zusammenhalt von Christen – trotz immer wieder wechselnden Grenzen – hinweisen will, hat vom 9. bis 11. November in Bukarest stattgefunden. In Bukarest stand sie unter dem Titel „Hundert Jahre zusammen“, da die evangelischen Gemeinden des Altreichs sich unter den neuen staatlichen Gegebenheiten an die Evangelische Kirche in Siebenbürgen anschlossen. Weiterlesen

Für ein tatsächlich geeintes Europa

Hermannstädter Germanistik-Studierende bei Jugendbegegnung in Kreisau

Ausgabe Nr. 2603

Andreea Puchianu und Tea Aron (stehend) bei der Präsentation zur Migration in Rumänien.                                              
Foto: Dietrich GALTER

Eine fünfköpfige Studentinnengruppe der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt, begleitet von ihrer Dozentin Sunhild Galter, nahm vom 5. bis 9. November d. J. in Kreisau/Krzyzowa in Polen an einem Jugendbegegnungsprojekt zum Thema Migration teil. Nicht nur die beteiligten Studentinnen, auch die Kolleginnen und Kollegen von der Germanistik fragten: Wieso wir? Was haben wir denn für eine Verbindung zu Polen? Nun, das ist schnell erklärt: 2017 wurde zwischen dem Institut für Germanistik der Jagiellonen-Universität Krakau, eine der ältesten in Europa, und der Lucian-Blaga-Universität aus Hermannstadt eine Erasmus-Partnerschaft eingegangen, man besuchte sich und als die Krakauer Germanistik sich zusammen mit der berufsbildenden Alice-Salomon-Schule aus Hannover für das oben genannte Projekt bewarb, nahm sie dankenswerterweise auch ihr rumänisches Partnerinstitut mit ins Boot.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2603

In eigener Sache; Katharinenball 2018; Filmwochenende; Buchvorstellung am Samstag; Gesprächsrunde mit den ADZ-Redakteuren; DFDH-Mitgliederversammlung; Festtagsprogramm am 1. Dezember; Adventsbasar am 4. Dezember; Lesung mit Ulrich Behmann; Basar der DWS-Frauen; Wanderwege gesperrt; Rumänisches Fernsehen in deutscher Sprache.

In eigener Sache

Die nächste Ausgabe der Hermannstädter Zeitung erscheint am 7. Dezember.  Nächste Woche sind zwei gesetzliche Feiertage, dementsprechend sind Post und weitere  Ämter und Behörden, aber auch die meisten privaten Firmen geschlossen. Am 30. November ist Heiliger Andreas, der Schutzpatron Rumäniens. Am 1. Dezember ist Nationalfeiertag. Die Redaktion ist an den beiden Feiertagen geschlossen.Weiterlesen

Ein Erzähl- und Redekünstler

Der Schriftsteller und Pfarrer Eginald Schlattner wurde Ehrendoktor der BBU

Ausgabe Nr. 2602

 

Senatspräsident Prof. Dr. Ioan Chirilă (links) überreicht Eginald Schlattner die Urkunde der Ehrendoktorwürde der Klausenburger Babeș Bolyai-Universität.                               
Foto: Fred NUSS

Einmalig und einzigartig, diese Attribute passen zu der feierlichen Verleihung der Ehrendoktorwürde der Babeș Bolyai-Universität an den Schriftsteller und Pfarrer Eginald Schlattner am Montag, den 12. November d. J.. Sie fand in einer Kirche, der evangelischen Johanniskirche in Hermannstadt statt, der gesamte Senat der Klausenburger Universität war gekommen und saß in Robe auf der rechten Seite des Chorraumes. Vor dem Chorraum war der Präsidiumstisch aufgestellt, der Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Reinhart Guib, begrüßte die Anwesenden, allen voran den Geehrten, der sich vor knapp drei Wochen einer Not-OP hatte unterziehen müssen.Weiterlesen

„Wir sind für die Menschen da”

Gespräch mit Hans-Georg Junesch, dem Dechanten des Kirchenbezirks Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2602

Dechant Hans-Georg Junesch.                               
Foto: Cynthia PINTER

Hans-Georg Junesch ist der neue Dechant des Kirchenbezirks Hermannstadt der Evangelischen Kirche A. B. . Am Samstag, dem 20. Oktober, wurde er im Rahmen eines Gottesdienstes in der Hermannstädter Johanniskirche von Bischof Reinhart Guib eingesegnet. Er ist Pfarrer, Religionslehrer und Vorstandsmitglied im Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt. Über seinen beruflichen Werdegang und die Ziele, die er sich in seinem Mandat als Dechant vorgenommen hat, sprach Hans-Georg Junesch mit der HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r.Weiterlesen

Ein „Spiegel der deutschen Gemeinschaft“

25 Jahre Banater Zeitung in Temeswar gefeiert

Ausgabe Nr. 2602

Ihr 25. Gründungsjubiläum feierte die Banater Zeitung. Dazu gratuliert die Hermannstädter Zeitungherzlichst. Johann Fernbach, der Vorsitzende des Regionalforums Banat überreichte Redaktionsleiter Siegfried Thiel die Ehrennadel in Gold des Regionalforums Banat, der Deutsche Konsul Ralf Krautkrämer und der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț gratulierten (v. l. n. r.).                             Foto: Werner FINK

„Seit 25 Jahren ist die Banater ZeitungWegbegleiter, Sprachrohr und Zeitzeuge der deutschen Gemeinschaft“, unterstrich Redaktionsleiter Siegfried Thiel in seiner Rede.  Vergangenen Samstag wurde nämlich die Banater Zeitung(BZ) auf den Tag genau 25 Jahre alt. Im Rahmen der Feier im Adam Müller-Guttenbrunn-Haus in Temeswar wurde die Redaktion der Banater Zeitungmit der Ehrennadel in Gold des Regionalforums Banat  ausgezeichnet. Übergeben wurde die Auszeichnung von Johann Fernbach, Vorsitzender des Regionalforums Banat an den Redaktionsleiter Siegfried Thiel. Außerdem gab es im Vorfeld der Feier auch das Treffen der Mitglieder des Funkforums, dem Zusammenschluss von Redakteuren deutscher Medien aus Mittel- und Südosteuropa, wobei im Zuge der Vorstandswahlen Siegfried Thiel weiterhin Vorsitzender des Funkforums bleibt.Weiterlesen

Ars Hungarica hat begonnen

Ausgabe Nr. 2602

Die 13. Auflage der Ars Hungarica-Kulturtage findet derzeit in Hermannstadt statt. Unser Bild: Der Kinderchor der Klausenburger Ungarischen Oper unter der Leitung von Kallo Zoltán trat bei der Eröffnung am Samstag auf.                 

Foto: Beatrice UNGAR

 

Imaginäre Welten und Kulturen

Gedanken zu Alexander Hausvaters Buch „Was wäre wenn“
Ausgabe Nr. 2602

Alexander Hausvater: Was wäre wenn. Deutsche Fassung: Beatrice Ungar.  Verlag Integral, 2018, xxx Seiten, ISBN 978-606-992-092-3

Unter dem Titel Was wäre wenn“ wurde beim Hermannstädter Treffen im Mai d. J. die deutsche Fassung des im Februar 2017 unter dem Titel Ce dacă“ im Bukarester Integral-Verlag erschienenen ersten Erzählband des bekannten Regisseurs Alexander Hausvater vorgestellt. Inzwischen liegt auch eine englische Fassung vor und alle drei werden am Samstag, dem 17. November, 15 Uhr auf der Gaudemaus-Buchmesse in Bukarest vorgestellt. Im Folgenden lesen Sie aus aktuellem Anlass die Gedanken unserer Berliner Mitarbeiterin, der Fotografin und Autorin Christel Wollmann-Fiedler, zu diesem Buch.Weiterlesen