,,Impfmarathon“ in Temeswar

Neue Gesundheitsministerin vereidigt / Ernüchternde Umfrage zur Impfbereitschaft

Ausgabe Nr. 2719

In Hermannstadt liegt der Inzidenzwert noch über 3 (auf Kreisebene liegt dieser Wert bei 2,73) und so kann man vorläufig noch nicht im Innenraum eines Lokals speisen oder trinken. Bei den niedrigen Außentemperaturen sind Bären wohl am besten dafür geeignet, locker draußen auf einer Terrasse zu sitzen, wie diese beiden vor dem Café Wien, die für den Verzehr von lokalen Produkten werben sollen.                      Foto: Beatrice UNGAR

Mit der Endokrinologin Ioana Mihăilă (Jahrgang 1981) stellt die USR-PLUS-Allianz nach einigen Krisensitzungen der Regierungskoalition nun die zweite Frau im Kabinett von Premierminister Florin Cîțu. Die neue Gesundheitsministerin war unter dem abgesetzten Gesundheitsminister Vlad Voiculescu Staatssekretärin und ist am Mittwoch durch Staatspräsident Klaus Johannis vereidigt worden. Sie hatte übrigens bei den Kommunalwahlen 2020 für das Amt des Bürgermeisters in Großwardein/Oradea kandidiert, wo sie und ihr Gatte eine Privatklinik betreiben. Weiterlesen

Torten von der „Süßen Division”

Kuchenlabor durch EU-Fonds in der Luptei-Straße eröffnet

Ausgabe Nr. 2719

Corina Cârcu (links) und Cristina Mustaţă dekorieren während des Interviews eine vegane Schoko-Torte und lassen bei dieser Gelegenheit ausnahmsweise die Masken fallen. Bestellungen nehmen sie über die Internetseite (diviziadulce.ro), per Telefon, (0761-69.08.20), per E-Mail (comenzi@diviziadulce.ro) und per Facebook (https://www.facebook.com/diviziadulceoficial/) entgegen.                                        Foto: die Verfasserin

Begonnen hat die Geschichte der „Divizia Dulce” (Die süße Division) mit einer guten Freundschaft zwischen den zwei Gründerinnen, Corina Cârcu und Cristina Mustaţă, die ihre Liebe zum Kochen und Backen einen Schritt weiter geführt haben und sich vor etwa zwei Jahren für ein europäisches Projekt beworben haben. Die beiden haben die gewünschte Finanzierung erhalten und mitten in der Covid19-Pandemie ihr Labor eröffnet. Trotz ausfallenden Events, haben sie das erste Jahr überlebt und hoffen auf einen Sommer mit Lockerungen, denn sie sind sich sicher: Ihre Torten und Kuchen sind absolut lecker.Weiterlesen

Ein audio-visuelles Erlebnis

Hörspiel der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters ab Mai

Ausgabe Nr. 2719

Unter dem Titel „Zwischen der Welt und den Wänden. Eine Reise durch die ROavant:garDE“ läuft das neueste Projekt der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt, das im Monat Mai online auf der Plattform www.scena-digitala.ro vorgestellt wird.  Unser Bild: Ein visueller Effekt von Dan Basu. Foto: TNRS

Paul Celan, Eugène Ionesco, Max L. Blecher, Rose Ausländer, Gellu Naum, Herta Müller oder Urmuz. Das sind große Namen der deutsch-rumänischen Literatur der Avantgarde. Unter dem Titel „Zwischen der Welt und den Wänden. Eine Reise durch die ROavant:garDE“ läuft das neueste Projekt der deutschen Abteilung des Radu Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt, das im Monat Mai online auf der Plattform www.scena-digitala.ro vorgestellt wird. Es handelt sich um ein Hörspiel mit Gedichten der deutsch-rumänischen Avantgarde, das mit visuellen Effekten des Zeichners und Videokünstlers Dan Basu und der Musik von Vlad Robas und Marin Grigore vervollständigt wird. Es ist ein audio-visuelles Erlebnis der besonderen Art, das von Florian von Hoermann, Julia Schulz und Hunor von Horváth zusammengestellt wurde.Weiterlesen

Freiwillige bei der Arbeit

Ausgabe Nr. 2719

Die ,,Wusch“-Schmalspurbahn (Mocăniţa) fährt mit offenen Waggons jeden Samstag und Sonntag zwei Mal pro Tag, zwischen Holzmengen/Hosman und Harbachsdorf/Cornăţel (Abfahrten 9.45 bzw. 16 Uhr). Eine Karte (hin und zurück) kostet 25 Lei, reduziert 15 Lei. Reservierungen sind nicht nötig. Infos: www.facebook.com/AsociatiaPrieteniiMocanitei. Unser Bild: Freiwillige legten am Wochenende die Schienen Richtung Kastenholz frei.        Foto: Prietenii Mocăniței

Gut und Böse verschwimmen

Neuer Roman von Dana Grigorcea im Penguin Verlag München erschienen

Ausgabe Nr. 2719

Dana Grigorcea: Die nicht sterben. Roman, Penguin Verlag, München, 2021, 260 Seiten, ISBN 978-3-328-60153-1.

Was gruselt mehr, die Fiktion oder die Realität? Diese Frage stellt man sich beim Lesen des neuesten Romans der Autorin Dana Grigorcea „Die nicht sterben“, der Anfang des Jahres im Penguin Verlag erschienen ist. Eine Vampirgeschichte oder ein Gruselroman auf die postkommunistische rumänische Gesellschaft? Auf jeden Fall bietet der Roman passagenweise großen Unterhaltungswert.Weiterlesen

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2719

Eine Augenweide sind in Hermannstadt derzeit die blühenden Blutpflaumen (Prunus cerasifera Nigra) in der Str. Tudor Vladimirescu, die früher Kappgasse geheißen hat – nach dem von 1877 bis 1878 amtierenden Bürgermeister Gustav Kapp (1831-1884) – und von 1947 bis 1970 Str. București.                   Foto: Cynthia PINTER

 

Die nächste Ausgabe der HZ erscheint am 7. Mai

Da der Karfreitag für alle christlichen Konfessionen in Rumänien seit letztem Jahr ein gesetzlicher Feiertag und deshalb arbeitsfrei ist, und die rumänische Regierung auch den orthodoxen Gründonnerstag, den 29. April, zum arbeitsfreien Tag erklärt hat, erscheint unsere nächste Ausgabe erst am 7. Mai 2021.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und wünschen allen, die am Sonntag Ostern feiern, ein frohes Fest im Kreise Ihrer Lieben.

Die RedaktionWeiterlesen

Ein Wochenende für Ballettfreunde

Zum ersten Mal internationaler online-Tanzwettbewerb

Ausgabe Nr. 2719

Maia Weisinger Braun (Australien).Screenshot: der Verfasser

Vergangenes Wochenende fand online der von dem Kulturverein  „Pro Balet Sibiu“ veranstaltete internationale Wettbewerb für klassischen und zeitgenössischen Tanz „Sibiu Dance Competition, Virtual Edition 2021“ statt. Teilgenommen haben etwa 700 Tänzer aus der ganzen Welt. Zahlreiche Preise gingen auch an Teilnehmer aus Rumänien. Weiterlesen

Ein Tusch auf die Blasia

100 Jahre seit der Gründung der Bläserkapelle der Brukenthalschule

Ausgabe Nr. 2718

Die Blasia 1935, Primus musicus: Oskar Gerber mit Flaus, blau-roter Schärpe, Studentenmütze und Tambourstab

„Musik wird oft als störend empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden…“ so reimte einst Wilhelm Busch. Ein Enthusiast würde empört antworten: „Da hast du aber nie die Blasia gehört…“ Nun ja, wir waren nicht gerade die Berliner Philharmoniker, doch in der Begeisterung der Musikausübung standen wir ihnen wohl kaum nach. Mit wie viel Enthusiasmus sind wir durch die Stadt gezogen, mit klingendem Spiel, Tra-ra und blitzenden Instrumenten, keck aufgesetzten Studentenmützen, verfolgt von hübschen Mädchenaugen. Dieses Bild dürfte sich vielen Generationen von Spielern eingeprägt haben, denn die Blasia gehörte über Jahrzehnte zum traditionellen und beliebten Stadtbild der Hermannstädter Musikszene.

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