Originalmodell fertig

Ausgabe Nr. 2726

Das Originalmodell des Standbilds des Barons Samuel von Brukenthal, das der Großwardeiner Bildhauer Deák Árpád aus 1300 Kilogramm Lehm angefertigt hat, begutachteten vor kurzem Vertreter des Brukenthalmuseums und des Rotary Clubs Hermannstadt, die den diesbezüglichen Wettbewerb Mitte Januar d. J . ausgeschrieben hatten. Die Jury hatte am 1. März d. J. den Großwardeiner Bildhauer zum Gewinner bestimmt. Das Standbild soll bald in einer Werkstatt in Arad in Bronze gegossen werden und wird voraussichtlich im August an seinem Standort aufgestellt und feierlich enthüllt werden. Unser Bild: Auf dem Gruppenbild mit Brukenthal-Statue (v. l. n. r.) zu sehen sind (v. l. n. r.) der Restaurator Ioan Muntean, der Präsident des Rotary Clubs Hermannstadt Cosmin Iuga, der Bildhauer Deák Árpád und Alexandru Constantin Chituță vom Brukenthalmuseum.                 

 Foto: Brukenthalmuseum

 

Tradition wird weitergeführt

100. Jubiläum des Handballspiels in Hermannstadt

Ausgabe Nr. 2726

Ioan Manoliu: Istoria handbalului sibian, pim-Verlag Jassy 2019, 187 Seiten, ISBN-978606135132

Mehr als 250 Handballnachwuchsspielerinnen und -spieler aus Hermannstadt, Karlsburg, Deva, Klausenburg, Fogarasch, Weidenbach und Aleșd werden morgen beim Turnier zum 100. Jubiläum des Handballspiels in Hermannstadt erwartet. Die Veranstaltung steht unter dem Motto ,,100 Jahre Handball in Hermannstadt – Die Tradition wird weitergeführt“ und wird ab 10 Uhr auf den Kleinfeldfußball-Spielflächen gegenüber vom Stadion im Erlenpark stattfinden. Weiterlesen

„Gemeinsam etwas tun für Laib und Seele“

13. Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A.B.

Ausgabe Nr. 2726

Die 14 teilnehmenden Frauen aus sechs Orten präsentieren die von ihnen selbst gebackenen Brote auf dem Pfarrhof der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Großau. Foto: Archiv der Frauenarbeit

Zum 13. Brotbackseminar der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien kamen am letzten Wochenende 14 Frauen aus sechs Orten in der gastfreundlichen Kirchenburg von Großau/Cristian/Kereszténysziget zusammen. Diese Gastfreundlichkeit kommt von den Menschen, von der unermüdlichen und resoluten Burghüterin (besser: Burgmanagerin) Maria Mărășescu, von der fröhlichen und hilfsbereiten Lehrerin Laura Luchian und dem tüchtigen Kurator Mathias Krauss, der uns stolz die Türme und Gärten zeigte. Vom Dach des Pfarrhauses beobachtete ein Storchenpaar das emsige Treiben und klapperte gleichsam Beifall.Weiterlesen

,,Visualisierte Absurdität“

Armin Mühsam stellte in der Galerie Kunsthaus 7B in Michelsberg aus

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Armin Mühsam und sein derzeitiges Lieblingsbild, ,,Dialectic Classicism“ (Dialektischer Klassizismus).                                     Foto: die Verfasserin

Wie die Ruhe vor dem Sturm wirken seine Landschaftsbilder, kein Mensch weit und breit. Bloß Spuren der menschgemachten (Ein)Wirkung sind zu sehen: eine Leiter, ein Betonblock, der die Sicht versperrt, Kabel, Rohre. ,,Was wir in seinen Bildern sehen, ist all das, was von uns unserem profitotrientierten Wirtschaftsexperiment übrig bleiben wird“, schreibt Leanne Goebel treffend in dem Katalog zur Ausstellung ,,Historical Inevitability“ (Historische Unentrinnbarkeit), die der 1968 in Klausenburg geborene Künstler Armin Mühsam im Herbst 2012 in der Galerie Ambacher Contemporary in München gezeigt hat.Weiterlesen

Skulpturen und Grafiken

Ausgabe Nr. 2726

Unter dem Titel ,,spațiu între – in between“ steht die Ausstellung mit Skulpturen und Grafiken der am Starnberger See lebenden Künstlerin Gabriela von Habsburg, das große Highlight der neuen Saison im Kunsthaus 7B in Michelsberg. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, dem 20. Juni, im Beisein der Künstlerin. Es die erste Ausstellung mit Arbeiten der Erzherzogin überhaupt in Rumänien. Ihr künstlerisches Credo lautet: ,,Der Betrachter soll neue Durchblicke bekommen, neue Perspektiven kennen lernen, Bekanntes von einer neuen Sichtweise anschauen lernen“. Unser Bild: Einige Edelstahl-Skulpturen sind auf dem Pfarrhof in einem Skulpturenpark zu sehen, links vorne das Werk ,,Betasith“ (2015).

Foto: Beatrice UNGAR

,,Raus aus der Schule“

Pädagogischer Kreis der deutschen Abteilung in Kerz

Ausgabe Nr. 2726

Einige Teilnehmerinnen freuen sich über das neueste vom Hermannstädter Forum aus Mitteln des Departements für Interethnische Beziehungen herausgegebene Buch: ,,Lehren Lieben Leben. Ein Lehrerroman“ von Alfred Ernst Ungar.                                                          Foto: Ieremia MARGA

Der Pädagogische Kreis der deutschen Abteilung aus dem Kreis Hermannstadt hat am vergangenen Freitag stattgefunden. Die fünf Lehrerinnen der deutschen Abteilung des Octavian Goga-Nationalkollegs – Henriette Guib, Monica Ban, Eugenia Keresztes, Anna Pascu und Ana-Maria Iancu – haben diesen organisiert und alle Grundschulkollegen  und -kolleginnen von deutschen Abteilungen aus dem Kreis Hermannstadt nach Kerz eingeladen. Das Schulinspektorat, vertreten durch die Inspektorin Laura Părăian, und die evangelische Kirchengemeinde, vertreten durch Pfarrer Michael Reger, haben zum Gelingen dieser Veranstaltung wesentlich beigetragen.Weiterlesen

Esskultur im Fokus

Ein ereignisreicher Samstag im ASTRA-Freilichtmuseum

Ausgabe Nr. 2726

14.657 Besucher zählte das Freilichtmuseum in der Langen Nacht der Museen. Unser Bild: Hähnchen in Knoblauchsauce-rumänische Art (ostropel de pui) kochte Ovidiu Baron, stellvertretender Generaldirektor des ASTRA-Museums (links mit Kochlöffel).              Foto: ASTRA-Museum

Unter dem Motto ,,Cultura conteaza!(?)“ – ,,Die Kultur zählt!“ oder ,,Zählt die Kultur?“ – stand am Samstag zwischen 18 Uhr und Mitternacht die Lange Nacht der Museen im ASTRA-Freilichtmuseum. Die Esskultur auf jeden Fall, darf ruhig behauptet werden.  Insgesamt 14.657 Besucher wurden dabei gezählt, bei dem ,,Gastronomischen Marathon“ auf dem Dorfmarkt wurden mehr als 1000 Portionen mit traditionellen Gerichten vorwiegend im Kessel auf offenem Feuer zubereitet.Weiterlesen

„Die Qualität ist sehr wichtig“

Besuch bei Axente Neagu und der Heltauer Niederlassung der Firma Euchner

Ausgabe Nr. 2726

 

Axente Neagu. Foto:www.bphotography.ro


Die
Euchner-Niederlassung in Heltau feiert dieses Jahr fünf Jahre, seit das Werk hier eröffnet wurde. Seit fünf Jahren ist auch Axente Neagu hier als Werksleiter tätig. Neagu ist ein gebürtiger Hermannstädter, der 1998 die Brukenthalschuleabsolvierte und anschließend Wirtschaftsingenieurwesen studierte. Gegenwärtig möchte Neagu in der Wirtschaft Karriere machen. Allerdings beschäftigen ihn auch Fragen der Lokalverwaltung.  Irgendwann einmal „in 20 Jahren“ kann er sich vorstellen, Bürgermeister zu werden. Desgleichen hat er sich als Ziel gesetzt, ein Buch zur Geschichte Hermannstadts zu verfassen.Weiterlesen