An Erfahrungsaustausch interessiert

90. Landeskirchenversammlung verabschiedete Partnerschaftsvertrag

Ausgabe Nr. 2749

Gemeinschaftserlebnis: In Mediasch schalteten sich alle Vertreter in dem Gemeindehaus ein und verfolgten die Tagung der 90. Landeskirchenversammlung per Beamer. Zu sehen ist auf der Projektion an der Wand die frühere Bankerin Carmen Schuster, die in ihrem Heimatort Kleinschenk ein Gästehaus betreibt und die dem Landeskonsistorium ein Konzept für die Erholungsheime in Michelsberg und Wolkendorf vorgelegt hat. Schuster ergriff das Wort als Mitglied im Wirtschaftsausschuss und machte den Vorschlag, die EKR möge sich eingehender mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen.                     Foto: Gerhard SERVATIUS-DEPNER

Im Rahmen der 29. Landeskirchenversammlung, am 6. November 1921, wurde der Zusammenschluss der evangelischen Kirchengemeinden A. B. aus dem damaligen Großrumänien offiziell bestätigt, in der 90. Landeskirchenversammlung am 13. November 2021 dieses Ereignisses gedacht. Dazwischen liegen 100 Jahre. Prof. Dr. Ulrich Wien beleuchtete bei diesem Anlass dieses Kapitel aus der Geschichte der Evangelischen in Siebenbürgen. Den Beitrag können Sie in mehreren Folgen in der HZ lesen. 

Ganz im Sinne der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Kirchen stand auf der Tagesordnung der 90. Landeskirchenversammlung auch die Verabschiedung des Partnerschaftsvertrags zwischen der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR) und der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW). In dem Vertrag heißt es u. a.: ,,Die EKKW ist besonders an einem Erfahrungsaustausch zum Prozess der Diasporawerdung interessiert, einem Weg, den die EKR schon durchgemacht hat. Ihrerseits ist die EKR an der Kompetenz interessiert, die die EKKW in unterschiedlichen Arbeitsstellen hat.“

Bischof Reinhart Guib hat den Partnerschaftsvertrag während der Synodaltagung der EKKW, die am 22. November d. J. in Hofgeismar getagt hat und den Vertrag ebenfalls verabschiedet hat, im Namen der EKR unterzeichnet. Seitens der EKKW setzte Bischöfin Dr. Beate Hofmann ihre Unterschrift unter den Vertrag.

Beatrice UNGAR

Veröffentlicht in Aktuelle Ausgabe, Kirche.