Erbaulicher Literatur-Marathon

Streiflichter von den 31. Deutschen Literaturtagen in Reschitza

Ausgabe Nr. 2738

 

Britta Lübbers (links), die Preisträgerin 2021 des ,,Rolf Bossert“-Gedächtnispreises, und ihr Laudator Anton Sterbling.          Foto: die Verfasserin

Von den in Reschitza vorgestellten Büchern kann man ein Jahr zehren: Mit einer ganzen Fuhre im Gepäck reisten die Teilnehmenden von den 31. Deutschen Literaturtagen in Reschitza ab. Sie hatten vom 26. bis 29. August vier Tage geballtes Schrifttum aller Art erlebt, aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Lyrik, Prosa, Erinnerungsliteratur und vieles mehr. Auch wenn man jedem der vier Tage einen eigenen Bericht widmen würde, man könnte der Sache nicht gerecht werden. Deshalb bieten wir im Folgenden Streiflichter von der Veranstaltung, von der ab dem 25. September d. J. eine Videoaufzeichnung auf der Facebook-Seite des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen zu sehen ist, das unter der Federführung von Erwin Josef-Țigla gemeinsam mit dem Kultur- und Erwachsenenbildungsverein  „Deutsche Vortragsreihe Reschitza” diesen erbaulichen Literatur-Marathon organisiert hatte.Weiterlesen

Karlsruher Konzert-Duo

Ausgabe Nr. 2738

Das viel- und weitgereiste Karlsruher Konzert-Duo gastierte Anfang September in Rumänien, dem 70. Land ihrer Konzertreisen. Es war der zweite Gastauftritt in Rumänien – das Duo hatte 2009 in Jassy, Sankt Georgen und Kronstadt konzertiert. Diesmal gaben sie Konzerte in Schäßburg, Birthälm, Hermannstadt, Temeswar und Kronstadt. Unser Bild: In ihrem eindrucksvollen Konzert im Spiegelsaal des DFDH brachten der Cellist Reinhard Armleder und die Pianistin Dagmar Hartmann Werke von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Maurice Ravel, Manuel de Falla, George Enescu und George Gershwin virtuos und gefühlvoll zu Gehör. Sie bestätigten, was sie eingangs erklärt hatten: ,,Wir spielen aus dem Herzen.“ Sie ernteten herzhaften Applaus und bedankten sich mit einer Zugabe, dem ,,Sterbenden Schwan“ von Camille Saint-Saëns.    

Foto: Beatrice UNGAR

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2738

31. Sachsentreffen in Großau

Großau/Cristian. – Das 31. Sachsentreffen findet am 17. und 18. September in der Kirchenburg in Großau statt. Organisiert wird das Treffen vom Siebenbürgenforum, in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, der evangelischen Kirchengemeinde Großau und der HOG Großau. Zum Auftakt am 17. September, 17 Uhr, stellt Dr. Harald Roth die Ausstellung „Brukenthal – ein früher Europäer“ vor.  Anschließend präsentiert Thomas Șindilariu das Buch „Schwarzer Tod und Pest im frühneuzeitlichen Hermannstadt“ und Kurator Matthias Krauss führt durch die Kirchenburg. Um 19 Uhr findet die Premiere des Films „Hans Otto Roth – ein herausragender Politiker“ von Eduard Schneider statt und ab 20 Uhr eine       Tanzunterhaltung mit Trio Saxones Plus in der Pfarrscheune. Samstag, den 18. September, kann man ab 9 Uhr die Stände besuchen, ab 9.30 Uhr gibt es ein Kinderprogramm und um 10 Uhr findet der Festgottesdienst statt. Ab 11.45 Uhr ist der Trachtenumzug geplant, gefolgt von dem Auftritt der Tanzgruppen in der Pfarrscheune.  Ab 14 Uhr findet in der Kirche die Festveranstaltung statt, bei der Thomas Șindilariu den Festvortrag zum Thema „Samuel von Brukenthal“ hält und die Honterusmedaille an Rosemarie Müller verliehen wird. Zum Abschluss gibt es eine Theatervorstellung mit dem Stück „Dot Gezich uch der Aparat“ von Hilde Jochum (Regie: Maria Schenker) im Ausstellungsraum.Weiterlesen

Begeistertes Publikum

Das Internationale Hermannstädter Theaterfestival endete mit einem Feuerwerk

Ausgabe Nr. 2737

,,Ignis“ nannte Ida Blažičko (Kroatien) ihre Textile Skulptur, die auf dem Kleinen Ring zu sehen war. Keine Angst: Der Ratturm steht immer noch dort, das Theaterfestival ist vorbei.       Foto: Beatrice UNGAR

Mit einem spektakulären Feuerwerk auf dem Theater-Parkplatz endete das Internationale Hermannstädter Theaterfestival am Sonntag, dem 29. August, so wie es begonnen hatte. Die 28. Auflage war wie erwartet ein Erfolg, vor allem da das Festival im Jahr der Pandemie 2020 nur online stattgefunden hatte. Künstlerinnen und Künstler aus allen Ecken der Welt besuchten diese Woche die Stadt am Zibin, um ihr Talent auf der Bühne zu präsentieren.Weiterlesen

Standort des Barons

Ausgabe Nr. 2737

Die Statue des Barons Samuel von Brukenthal, die infolge eines Wettbewerbs der Großwardeiner Bildhauer Deak Árpád erstellt hat, ist inzwischen in Arad in Bronze gegossen und soll am Samstag, dem 11. September, 12 Uhr, im Beisein von Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis feierlich enthüllt und eingeweiht werden. Unser Bild: Der Standort der Statue ist schon vor dem Brukenthalpalais am Großen Ring gekennzeichnet.

Foto: Beatrice UNGAR

„Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten“

Kunst und Deportation – eine Sonderausstellung in Dinkelsbühl

Ausgabe Nr. 2737

Hans Eder: Bauarbeiter.

Die Vernissage der Ausstellung „Das Laub gesammelt aus fünf Herbsten“ hat am 27. August auf der Freilichtbühne am Wehrgang in Dinkelsbühl stattgefunden. Eingeladen waren alle Leihgeberinnen und Leihgeber und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Kunstausstellung wird im Haus der Geschichte in Dinkelsbühl bis zum 26. September gezeigt. Sie ist eine Kooperation des Siebenbürgischen Museums mit dem Haus der Geschichte in Dinkelsbühl und dem Kulturreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Sie wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, durch den Förderverein des Siebenbürgischen Museums sowie das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen in Bayern. Weiterlesen

Literaturtage in Reschitza

Ausgabe Nr. 2737

Die 31. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza hat vom 26. bis 29. August in der Deutschen ,,Alexander Tietz“-Bibliothek in Reschitza stattgefunden. Einen Höhepunkt der von dem Kultur- und Erwachsenenbildungsverein ,,Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ organisierten Veranstaltung bildete die Verleihung des ,,Rolf Bossert“-Gedächtnispreises für die Jahre 2020 und 2021. 2020 kürte die Jury Alexander Estis (Schweiz) und 2021 Britta Lübbers (Deutschland). Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe. Unser Bild: Alexander Estis empfängt Urkunde und Pokal von der Grande Dame der rumänischen Poesie Nora Iuga, seiner Laudatorin, die auch 2020 Vorsitzende der Jury gewesen ist.                                              Foto: Beatrice UNGAR

 

Mord am Premier

Eine One-Man-Show von und mit Radu Iacoban

Ausgabe Nr. 2737

Radu Iacoban auf der Bühne des Gong-Theaters.  Foto: Nicolae GLIGOR

Acht Figuren, ein Schauspieler – Radu Iacoban vom Bukarester ,,Unteatru“-Theater führte im Rahmen des Hermannstädter Internationalen Theaterfestivals am Donnerstag, dem 26. August, seine One-Man-Show „Bad Talks“ im Gong-Theater auf. Die Vorstellung dauerte eineinhalb Stunden. Mit Humor und gewandter Wortwahl schaffte er es, das Publikum zum Lachen zu bringen und in seinen Bann zu ziehen. Weiterlesen

Ein Stück Rumänien für zuhause

Kochbuch von Irina Georgescu in deutscher Fassung erschienen

Ausgabe Nr. 2737

Irina Georgescu: Carpatia. Eine kulinarische Reise durch Rumänien, Übersetzung aus dem Englischen: Manuela Schomann, ars vivendi verlag Cadolzburg 2020,  224 Seiten, ISBN 978-3-7472-0207-4

Mit wunderschönen Bildern entführt Irina Georgescu, die Verfasserin des Kochbuches „Carpatia“, die Leserinnen und Leser auf eine kulinarische Reise durch Rumänien. Die heute in Großbritannien lebende Georgescu stellt in ihrem Buch nicht nur Rezepte aus ihrer Heimat vor, sondern schreibt auch über ihre Kindheit zur Zeit des Kommunismus, über Traditionen in der rumänischen Küche, das kulinarische Erbe und die kulturellen Werte Rumäniens. Und das alles angepasst an Kaufverhältnisse außerhalb Rumäniens, so dass jeder die Möglichkeit hat, Rumänien aus der Ferne zu erleben.Weiterlesen

Lungen mit frischer Luft gefüllt

Neuer Wanderführer von Andrei Buta auf 2000 Metern Höhe vorgestellt

Ausgabe Nr. 2737

In der Broschüre enthalten sind wunderschöne Panoramaaufnahmen. Unser Bild: Blick von dem Lespezi- auf den Negoiu-Gipfel.                                                                                                                              Foto: Andrei BUTA

Eine neue Broschüre mit Fotos und Beschreibungen von Wanderwegen in den Fogarascher Bergen hat der Bergsteiger und Bergretter Andrei Buta am 21. August auf 2000 Meter Höhe bei der Salvamont-Unterkunft unweit des Bulea-Sees vorgestellt. Passend zu den Fotos in der Broschüre, die ausnahmslos bei Schönwetter und guter Sicht gemacht worden sind, fand die Buchvorstellung bei strahlendem Sonnenschein statt. Teilgenommen haben rund 90 Personen.Weiterlesen