Neuer Ehrenbürger

Ausgabe Nr. 2354
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Neuer Ehrenbürger: Der in Hermannstadt geborene Mircea Mureșan (links), mit 85 der älteste lebende und einer der bedeutendsten Regisseure Rumäniens, nahm vergangene Woche  die Insignien eines Ehrenbürgers der Stadt Hermannstadt von Bürgermeister Klaus Johannis entgegen. In der von Johannis gehaltenen Laudatio wird hervorgehoben, dass Mureșan zahlreiche Spielfilme in Hermannstadt  und Umgebung gedreht hat. Die Verfilmung von Liviu Rebreanus Roman „Răscoala“ (Der Aufstand) wurde z. B. 1966 in Cannes mit dem Debütpreis ausgezeichnet.                                     

Foto: Daniel BẰLŢAT

 

Es bleibt spannend

Ausgabe Nr. 2354
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20 Jahre Astra Film Festival in Hermannstadt

 

 

Wir schreiben das Jahr 1993. Es ist das Jahr der Bergbauarbeiterproteste, der interethnischen Konflikte und einer rasenden Inflation. Computer sind eine Rarität, Internet gibt es noch keines und die Telefonverbindung mit dem Ausland bricht oft ab. In diesem Jahr erblickt in Hermannstadt ein neuartiges Festival das Licht der Welt. Heute, 20 Jahre später ist das Astra Film Festival für Dokumentarfilm aus dem kulturellen Herbstprogramm Hermannstadts nicht mehr wegzudenken. Es ist zusammen mit dem Transilvania International Film Festival, kurz TIFF, aus Klausenburg eines der wichtigsten Filmfestivals in Rumänien.Weiterlesen

Aus dem Liedgut nicht wegzudenken

Ausgabe Nr. 2353
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Carl Martin Römer und Hermann Kirchner in Mediasch geehrt

„Äm Hontertsträoch, äm Hontertsträoch, dī bläht gor hīsch äm Moa, do sång en klinzich Vijjelchen en Lied vu Läw uch Troå.“ Es ist eines der bekanntesten siebenbürgisch-sächsischen Lieder, das  weltweiten Ruhm erlangte. Am Montag, dem 7. Oktober, wurde in Mediasch zu Ehren des Autors Carl Martin Römer und des Komponisten Hermann Kirchner eine Gedenkplakette enthüllt.

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Interkulturelle Bildung als Hauptmerkmal

Ausgabe Nr. 2354
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Deutschlehrerverband Rumäniens tagte erneut in Hermannstadt

 

Die 22. Nationale Tagung des Deutschlehrerverbands Rumäniens mit internationaler Beteiligung fand vom 10.-13. Oktober in Hermannstadt statt. Unter dem Titel „Europabürger sein – voneinander lernen“ trafen sich DaF- und DaM-Lehrer aus dem ganzen Land, um an Präsentationen, Workshops und Seminaren teilzunehmen.

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Neueröffnung

2353

Neueröffnung: Welt Kultur Café und Bar heißt die neue Kneipe, die im Erdgeschoss des ehemaligen Telefongebäudes, in der Heltauergasse, Ende September eröffnet wurde. Modern und schick eingerichtet, lockt die neue Bar mit den verschiedensten Kaffeesorten am Vormittag und mit erlesenen Weinsorten und leckeren Cocktails am Abend. Welt Kultur Café und Bar hat täglich ab 10 Uhr und bis zum letzten Kunden geöffnet. Im ersten Stock wird zurzeit ein Hostel unter dem selben Namen eingerichtet.                    

Foto: Cynthia PINTER

 

Jazz darf alles?

Ausgabe Nr. 2353
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Jazz geschieht in Echtzeit. Nur einmal, nur in diesem Moment, genau an diesem Ort. Jazz darf Improvisation, Takt – Rhythmusbruch, Jazz darf Tonwechsel. Jazz darf alles. Aber was ist in diesem Fall alles? Was ist eigentlich Jazz? Tatsächlich wird es schwierig, Jazz durch Gestaltungsmittel zu definieren. Zu viele Arten und Unterarten gibt es mittlerweile von dieser Musikrichtung. Hat dies alles noch mit Verschmelzung afroamerikanischer Volksmusik mit europäischer Marschmusik zu tun? Und ist es schlimm, wenn es sich von den Wurzeln entfernt hat?Weiterlesen

Nachrichten

„Recycling Rocks!”

Astra Film beginnt am Montag

Ausstellung in der Bibliothek

Literatur und Essen

Ausflug nach Kelling

Ombudsmann in der Präfektur

353 Arbeitsstellen im Kreis

Thalia-Saal erneuert

„Musica Coronensis”-Festival beginnt in Kronstadt

Mehr Virosen in Hermannstadt registriert

Neue Spielzeit eingeleitet

Tennisturnier für Senioren

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

„Comeback“ eines Hermannstädters

Ausgabe Nr. 2353
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Zum dritten Band  der Trilogie von Ernst Gerhard Seidner „Im wilden Osten“

Im ersten Band der Trilogie „Gottfried und der dritte Soldat“, -hora Verlag 2003, setzt sich Ernst Seidner mit seiner Kindheit und dem Zusammentreffen mit russischen Soldaten, seiner Schulzeit, dann Technikerausbildung, Theologiestudium und zum Schluss Fernstudium zum Diplom-Sportlehrer, auseinander. Es folgen Lehrertätigkeit in Hermannstadt und Mediasch. 1977 Fluchtversuch, Inhaftierung, Hungerstreik, und die erzwungene Ausreise, ohne Frau und Kinder.

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Ein schreibender Arzt

Ausgabe Nr. 2353
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Zum Buch Spätes Debüt" von Virgil Enătescu

Virgil Enătescu ist Arzt. Und Schriftsteller. Das scheinbar Gegensätzliche ist so gegensätzlich nicht, wenn wir bedenken, dass es eigentlich bei beiden Beschäftigungen buchstäblich um Leben und Tod geht. Was braucht der Mensch zum Leben, was wird ihm gefährlich, was geht in ihm vor, was bleibt nach seinem Ableben?

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Es duftete köstlich

Ausgabe Nr. 2353
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Das Festival „des guten Geschmacks“ war ein Erfolg

So etwas hat Hermannstadt noch nicht gesehen. Das mussten die Veranstalter gedacht haben, als sie das neueste Festival für Hermannstadt geplant haben. „De bun gust“ heißt soviel wie „des guten Geschmacks“ und fand vom 4. bis zum 6. Oktober auf dem Großen Ring statt.Weiterlesen

Erinnerungen an Georg Hoprich

Ausgabe Nr. 2353
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Veranstaltungsreihe „Hermann’s literarisches Stadtcafé“ wird fortgestezt

Die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) hat die erste Veranstaltung der Reihe „Hermann’s literarisches Stadtcafé“ dieses Jahr dem Thalheimer Dichter Georg Hoprich gewidmet. Anlässlich der 75 Jahre seit seiner Geburt wurde an der Evangelischen Kirche Thalheim/Daia am Samstag eine Gedenktafel enthüllt.

Anreiz für eine solche Gedenktafel gab einst der Rostocker Pfarrer Jens Langer, der seit langem ein Liebhaber von Hoprichs Dichtung ist. Sein Brief „Frische Erinnerung an einen Sohn des Dorfes“ wurde während der Gedenkfeier von Inge Wittstock verlesen. Bei der Umsetzung seiner Idee wurde Langer tatkräftig von Joachim Wittstock unterstützt – ohne ihn sowie einige andere wäre das Vorhaben nicht zu verwirklichen gewesen. In der kurzen Andacht und den folgenden persönlichen Ansprachen wurde näher darauf eingegangen, wer Georg Hoprich eigentlich war. Er stammte aus recht bescheidenen Verhältnissen; wuchs als Sohn einer Bauernfamilie in Thalheim auf. Nach dem Abitur, das er in Hermannstadt absolvierte, trieb es ihn nach Bukarest, um dort Germanistik zu studieren. Kurz vor dem Abschluss seines Studiums wurde Hoprich jedoch verhaftet, angeblich wegen seiner politischen Einstellung, und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Nach einer vorzeitigen Entlassung konnte er dann sein Staatsexamen noch nachholen. Jedoch durfte er nie als Lehrer arbeiten, so wie es sein großer Wunsch gewesen wäre.Weiterlesen