Ballettpremiere

Ausgabe Nr. 2367
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Die Asche der Zeit" (Cenușa timpului) lautet der Titel des Stücks des Hermannstädter Rockmusikers und Komponisten Florin Grigoraș, das in der Regie von Ovidiu Dragoman von dem städtischen Balletttheater Hermannstadt gemeinsam mit der Rock-Band Riff einstudiert wurde, und am Donnerstag der Vorwoche auf der Bühne des Gewerkschaftskulturhauses in Hermannstadt Premiere feierte. Unser Bild: Die dynamischen Tanzeinlagen betreute die Choreographin Doina Botiș.                                                 

Foto: Fred NUSS

 

„Es war tatsächlich höchste Zeit“

Ausgabe Nr. 2367
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Was stand vor 100 Jahren in den Zeitungen? (I. Teil) / Von Wolfgang REHNER

 

 Das Jahr 1914 bezeichnet den Ausbruch des ersten Weltkrieges und ist ein Symbol für das 20.  Jahrhundert, das nicht nur als Zeitalter enormer Erfindungen und technischer Erfolge gerühmt wird, sondern zugleich auch als einmalig bezeichnet werden muss, nämlich wegen der grausamen Kriege und Unmenschlichkeiten, die es hervorbrachte und deren Ausmaß alles vorher Bekannte übertraf. 

Worüber sprach man in unserer Stadt zu Beginn dieses sagenhaft schrecklichen Jahres, worüber sprachen die Hermannstädter im Januar 1914?  Wussten sie etwas von den Spannungen zwischen dem zaristischen Russland und der österreich-ungarischen Monarchie und waren davon beunruhigt, oder beschäftigten sie sich mit anderen Dingen und waren politisch ahnungslos? Oder ahnten sie vielleicht sogar schon etwas von dem bevorstehenden Zusammenbruch dieser beiden Großmächte? Worüber sprachen die Leute in dieser spannungsreichen und problemgeladenen Zeit, wenn sie in öffentlichen Lokalen oder in ihren Häusern zusammenkamen?

 Meine Enkel sehen mich mit vollem Recht als alt an, doch fragen sie gerade deshalb zuweilen: Sag uns, wie war das damals? Liegen die angesprochenen Ereignisse etwa 50 oder 60 Jahre zurück, so kann ich darauf aus der Erinnerung antworten, aber vor 100  Jahren, das ist länger her. Damals waren meine Großeltern bereits in reifen Jahren und meine Urgroßeltern waren schon alt. Wenn ich nun die Jahre zwischen 1914 und 2014 an meinem geistigen Auge vorüberziehen lasse, so sind es sechs Generationen, die daran Teil haben.Weiterlesen

Die Tradition wird weitergeführt

Ausgabe Nr. 2366
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Erstes DWS-Mitgliedertreffen im Jahr 2014 hat stattgefunden

 

 

Vergangenen Mittwoch fand das erste Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) im Jahr 2014 statt. Dabei war Konsulin Judith Urban die kurz über die Aufgaben des deutschen Konsulates, dem Sponsor des Abends, sprach. Das DWS-Programm für 2014 stellte der langjährige Geschäftsführer Jörg Prohaszka vor, wobei er an die bevorstehenden Vorstandswahlen im April erinnerte.

 

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Vier Kernaufgaben im Blick

Ausgabe Nr. 2366
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Gespräch mit Judith Urban, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland

 

Judith Urban ist die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland für Siebenbürgen. In Hermannstadt ist die Konsulin seit Ende 2012, seit Anfang dieses Jahres wurde das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt in ein Konsulat umgewandelt. Über den Posten in Rumänien sprach Judith Urban mit HZ-Redakteurin Ruxandra S t ă n e s c u.

 Seit 2012 sind Sie in Rumänien tätig…

Eigentlich bin ich wieder in Rumänien, denn Anfang der 2000-er Jahre war ich bereits in der Deutschen Botschaft Bukarest auf Posten, zuständig für die Angelegenheiten der deutschen Minderheit. Gekommen sind wir diesmal aus dem Nahen Osten.Weiterlesen

„Gemeinsam gegen den Fortschritt“

Ausgabe Nr. 2366
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Proben für europäische Koproduktion am Radu Stanca-Nationaltheater

 

 

Die Proben zu der Inszenierung Gegen den Fortschritt” nach dem Stück des Katalanen Esteve Soler, eine internationale Koproduktion der deutschen Ableilung des Radu Stanca-Nationaltheaters Hermannstadt mit dem österreichischen Theater Ecce und dem Odeion Kulturforum Salzburg, haben in Hermannstadt begonnen.

 

 

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„Nicht minder glanzvoll“

Ausgabe Nr. 2366
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Eindrücke vom Rumänienstand bei der Ferienmesse in Wien

 

Voriges Jahr als Partnerland im Fokus des Messepublikums, heuer nicht minder glanzvoll und beachtet: der Ausstellungsstand Rumäniens auf der Wiener Ferienmesse 2014! Die plakative Lichtinstallation, die das Herz von Sibiu/Hermannstadt sofort optisch in den Mittelpunkt rückt sowie die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Besucher mit gewinnendem Lächeln und akzentfreiem Deutsch auf die Vorzüge ihrer Heimat als Urlaubsdestination aufmerksam machen. Der Bogen der Möglichkeiten, die Rumänien als Gastland bietet ist weitgefächert.

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Saniert und lichtdurchflutet

Ausgabe Nr. 2366
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Die 1900 gebaute und 1901 geweihte Kronstädter Synagoge gestern und heute

 

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages vom 27. Januar, stellte die Berliner Autorin und Fotografin Christel Wollmann-Fiedler der Hermannstädter Zeitung folgenden Beitrag zur Kronstädter Synagoge zur Verfügung.

 

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Eine „antisemitische Fabrik“?

Ausgabe Nr. 2366
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Schweizer Historiker veröffentlichte Buch über Holocaust in Rumänien

 

 

Als eine antisemitische Fabrik" bezeichnete Mihail Sebastian in seinen Tagebüchern 1935-1944 (die 2005 in deutscher Übersetzung von Edward Kanterian und Rainer Erb erschienen sind) Rumänien dieser Zeit. Ausgiebig zitiert auch der Schweizer Historiker und Diplomat Simon Geissbühler den rumänischen Schriftsteller in seinem Mitte 2013 erschienenen Band Blutiger Juli. Rumäniens Vernichtungskrieg und der vergessene Massenmord an den Juden 1941".

 Die Zitate sind in deutscher Sprache (also in der oben erwähnten Übersetzung) abgedruckt, nicht in der Originalsprache Rumänisch. Um das Buch zu lesen, braucht man nämlich gute Englischkenntnisse, denn es wimmelt von englischen Zitaten vor allem aus dem JTA Jewish News Archive (http://archive.jta.org/), das der Autor im Anhang unter „Ungedruckte Quellen" anführt. Eine deutsche Fassung wäre auch in diesem Fall wünschenswert gewesen.

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Nachrichten

2366

 

Zwei Tote nach Notlandung

Hausmitteilung

Zur Vereinigung am 24. Januar

Vorauswahl für „Junii Sibiului”

Faschingszeit im Bruk

Verleihung des Verdienstkreuzes

Projekte für Kulturagenda

Angebot für Herzpatienten

Kurzfilme im Kulturzentrum

Cartoon-Wettbewerb

Äpfel für Schüler

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

Von Straßen, Schulen und Parkanlagen

Ausgabe Nr. 2365
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Bericht des Bürgermeisters für 2013 und städtischer Haushaltsvoranschlag 2014

 

Der Hermannstädter Bürgermeister Klaus Johannis hat seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2013 veröffentlicht. Das Budget der Stadt betrug im Jahr 2013 rund 385 Millionen Lei. Davon waren rund 236 Millionen Lei eigene Einnahmen. Auch die Vorschläge für die diesjährigen Ausgaben stehen bereits fest, die Stadt rechnet mit einem Etat von 404 Millionen Lei.

 

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Gutes Jahr für Hermannstädter Germanistik

Ausgabe Nr. 2365
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Gespräch mit Dr. Sunhild Galter von der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt

 

Das Jahr 2013 sei für die Hermannstädter Germanistik ein ausnehmend gutes Jahr" gewesen, sagt Dr. Sunhild Galter, Dozentin für neuere deutsche Literatur an der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt. Im Folgenden können Sie das Interview lesen, das Dr. Galter der HZ-Chefredakteurin Beatrice U n g a r kurz nach Jahreswechsel gewährt hat.

 

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