Nachrichten

2365

 

2014 ist Brâncoveanu-Jahr

Gebetswoche

Doku über Filmfestival

Projekte für Kulturagenda

Öffentlicher Dienst zieht um

Festival für Bergfreunde

Neuer Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung

Museumspädagogische Angebote

Radio Neumarkt auf Deutsch

Rumänisches Fernsehen in deutscher SpracheWeiterlesen

Heimat regt zum Nachdenken an

Ausgabe Nr. 2365
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Sammelband mit Vorträgen einer Heimat-Konferenz erschienen

 

„Heimat ist ein Ort oder ein Gebiet in gegebenen Grenzen, dessen Landschaft und Menschen sich im Einklang befinden, einem vertraut oder gewohnt sind und einen prägen“. Diese Definition der Heimat verfasste Prof. Dr. Wilfried Eckart Schreiber, Geograf und Hauptforscher I. Grades an der Rumänischen Akademie der Wissenschaften, in seinem Vortrag, den er im Rahmen der Konferenz „Heimat. Identität, Kontinuität und Differenz in einer globalen Welt“, im Oktober 2012 in Klausenburg vorstellte. Die Vorträge der Konferenz kann man seit Anfang des Jahres 2014 in dem von Ingeborg Szöllösi herausgegebenen Band „Heimat. Abbruch. Aufbruch. Ankunft“ nachlesen, der im Mitteldeutschen Verlag im Auftrag der Deutschen Gesellschaft e.V. erschienen ist.

 

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Der Dirigent machte es spannend

Ausgabe Nr. 2365
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Neujahrskonzert der Hermannstädter Staatsphilharmonie im Thaliasaal

 

Die letzten Akkorde des berühmten Strauss-Walzers „An der schönen blauen Donau" klingen noch im Raum nach, das Publikum im Thaliasaal zollt am Samstagabend begeisterten Beifall. Der Dirigent verlässt die Bühne, der Beifall hält an. Als er wieder erscheint, ebbt der Beifall ab, die Musikliebhaber erwarten eine Zugabe. Der Dirigent macht Anstalten, erneut in den Kulissen zu verschwinden, das Publikum ist verwirrt. Nun fragt der Dirigent tatsächlich. „Wollen Sie noch etwas hören oder nicht?" Prompt klatschen alle erneut, der Dirigent nimmt seinen Platz vor dem Orchester ein und lässt dieses den Schlussakkord erneut spielen. Schließlich gab es dann doch noch eine Zugabe und zwar die Ouvertüre von Offenbachs Orpheus in der Unterwelt", das Publikum darf mitklatschen, alle sind zufrieden. Aber trotz anschließendem Stehapplaus gibt es keine weitere Zugabe. Das war nämlich der zweite Abend mit dem Neujahrskonzert der Hermannstädter Staatsphilharmonie und die Instrumentalisten sind müde.

 

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Zusätzliche Kapazitäten erschlossen

Ausgabe Nr. 2365
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Ein weiterer Produktionsstart bei Star Transmission in Mühlbach

 

Star Transmission (STC) feierte am vergangenen Donnerstag, dem 9. Januar, mit Partnern aus Politik und Wirtschaft den offiziellen Produktionsstart des Doppelkupplungsgetriebes für Fahrzeuge von Mercedes-Benz in Mühlbach/Sebeş, Kreis Alba.  Rund 40 Millionen Euro wurden am Standort investiert, um die Fertigungsstätte mit einer Gesamtfläche von ca. 13.000 Quadratmetern aufzubauen. In zehn Monaten wurde die neue Halle fertiggestellt, und die ersten Getriebe für Kompaktfahrzeuge von Mercedes-Benz laufen bereits vom Band.

 

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„Mut zur Ruine?“

Ausgabe Nr. 2365
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Evangelische Kirche in Kleinschemlak abgerissen

 

Man müsse den Mut aufbringen, auch mal auf Ruinen evangelischer Kirchen oder Kirchenburgen zu schauen, meinen einige Fachleute. Wie schmerzlich das sein kann, erlebte in der Adventszeit Pfarrer Walter Sinn in Kleinschemlak. Zu dem Abriss der schon seit 2004 baufälligen evangelischen Kirche im Ort konnte man am 18. Dezember 2013 auf der Webseite der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien unter dem Titel Betrübliches aus dem Banat" Folgendes lesen:

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Wie aus Franzosen Schwaben wurden

Ausgabe Nr. 2364
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Zum Buch Franzosen im Banat, Banater in Frankreich" von Smaranda Vultur

Die Geschichte der im Banat angesiedelten Franzosen beginnt im Kaiserreich der Habsburger um 1750. Der Elsass, Lothringen und Luxemburg waren an die Habsburger gefallen. Im Zuge der Habsburgischen Kolonisierungspolitik wurden französische Bürger aus den genannten Ländern – um das zahlenmäßige Verhältnis der Ethnien zugunsten der Deutschen zu verbessern –  im Banat angesiedelt. Sie wurden zu Schwaben  französischer Herkunft. Außerdem führte diese Deportation zum Erstarken der „deutschen“ Ethnie und somit der Macht der Habsburger im Banat. Die meisten Kolonisten sprachen auch in der Familie Schwäbisch, später‚ nach  1867, Ungarisch.

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Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Ausgabe Nr. 2364
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Die deutsche Minderheit in Rumänien bewegt sich! Aber wohin?

 Wer oder was ist die deutsche Minderheit in Rumänien? Was tut sie? Wer gehört dazu und wer nicht? Und vor allem, wie geht es mit ihr weiter? Diesen und noch vielen weiteren Fragen stellten sich am Wochenende vom 14. bis 15. Dezember 2013 die Teilnehmer der Ideenwerkstatt „Planspiel zur Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien“. Insgesamt 17 Neugierige aus unterschiedlichen Regionen Rumäniens kamen zusammen. Hier trafen Studenten aus Klausenburg/Cluj, Vertreter der Evangelischen Kirche, Automobilverkäufer und Forumsvorsitzende aufeinander. Sie alle vereint die deutsche Sprache und die Sorge um die Zukunft der deutschen Minderheit in Rumänien.

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„Qualifizierte Zuwanderung tut gut“

Ausgabe Nr. 2364
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MdB Bernd Fabritius zur Debatte um die Arbeitnehmerfreizügigkeit

 

Mit dem Slogan Wer betrügt, der fliegt" startete die CSU zum Beginn des Doppelwahljahrs 2014 eine Kampagne gegen Armutsmigration aus Osteuropa. Zur anhaltenden Debatte um die Arbeitnehmerfreizügigkeit erklärte der in Rumänien geborene CSU-Bundestagsabgeordnete Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland:

 

„In der aktuellen Debatte zur Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien täte der öffentlichen Darstellung und den Gesprächspartnern ein wenig mehr Sachlichkeit gut.

Es ist falsch, öffentlich nur über die Missbrauchsmöglichkeiten zu sprechen und die positiven Aspekte der Arbeitnehmerfreizügigkeit als europäische Errungenschaft auszublenden. Es bringt uns aber auch überhaupt nicht weiter, die Augen vor den zum Teil berechtigten Befürchtungen von Missbrauch im Sozialbereich zu verschließen und nichts dagegen zu tun.

Unserem Land und seiner Wirtschaft tut qualifizierte Zuwanderung von leistungswilligen und integrationsbereiten Menschen gut. Darum geht es in den meisten Fällen. Dass dabei aber auch Missbrauch erfolgen wird, ist eine gesellschaftliche Realität unabhängig jeglicher Herkunft. Beides müssen wir sehen. Wir brauchen umfassende, sachliche Information zur Schaffung gesellschaftlicher Akzeptanz für die europäische Freizügigkeit und deren Vorteile aber gleichzeitig eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Vermeidung von Missbrauch. Missbrauch könnte z.B. durch innereuropäische Abstimmung und Leistungsabgleich eingedämmt werden: Wer schon in Rumänien oder Bulgarien Kindergeld bezieht, darf in Deutschland nicht doppelt Ansprüche stellen.

So sieht es übrigens auch der allergrößte Teil der in Deutschland lebenden rumänischen 'Diaspora'. Es sind gut integrierte, leistungsorientierte Mitmenschen, die den Missbrauch vorhandener Möglichkeiten durch einige ihrer Landsleute genauso kritisieren wie wir.

Mit diesen können und sollen wir zusammenarbeiten."

Ersten Schritt getan

Ausgabe Nr. 2364
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1. Spendentransport für DWS-Berufsschule

 Den ersten Spendentransport für die zukünftige DWS-Berufsschule nahmen am 20. Dezember 2013 bei der Independența-Schule in Hermannstadt Jörg Prohaszka, Geschäftsführer des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen und Schuldirektorin Mirela Hanea in Empfang. Gespendet wurde die Ausstattung von dem DWS-Mitgliedsunternehmen Dr. Pendl & Dr. Piswanger. Die Firma Meyer & Meyer übernahm den kostenlosen  Transport.

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„Integrative Gruppe” hat Erfolg

Ausgabe Nr. 2364
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Das Diakoniewerk Hermannstadt will auch eine neue Werkstatt bauen

Fünf Personen mit geistiger Behinderung wurde in einer betreuten Gruppe in einem Hermannstädter Werk erfolgreich angestellt, es ist die erste Zusammenarbeit zwischen dem Diakoniewerk Hermannstadt und einer Fabrik. Das war Erfolg für alle Beteiligten, erklärt die Leiterin des Diakoniewerkes, Ana-Maria Palcu, denn in Rumänien ist es nicht selbstverständlich, dass Personen mit schwerer geistiger Behinderung oder sogar mit mehrfachen Behinderungen eine Arbeitsstelle finden. Die Gruppe wird täglich in der Fabrik von einer Sozialarbeiterin betreut.

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Angst als Bindemittel

Ausgabe Nr. 2364
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 Ioana Crăciunescu spielt Monolog von Matei Vișniec

 

Die Angst ist ein primäres Gefühl, das wie ein wildes Tier auftaucht und jedes Gewebe angreifen kann, sei es ein soziales oder ein organisches“, sagt die Schauspielerin Ioana Crăciunescu, die am 20. Dezember im Studiosaal im Gewerkschaftskulturhaus den Monolog Sufleorul fricii“ (Der Souffleur der Angst) von Matei Vişniec aufgeführt hat.

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