Dschungel statt Alltag

Manuel Joseph Kugler las im Erasmus-Büchercafé

Ausgabe Nr. 2945

Manuel Joseph Kugler bei seiner Lesung im Erasmus-Büchercafé.
Foto: Eduard RESCHKE

Eine entspannte Atmosphäre prägte die Lesung mit Manuel Joseph Kugler im Erasmus-Büchercafé. In kleiner Runde stellte der Autor seinen Roman „Kakao im Dschungel – Unterwegs zwischen den Welten“ vor und nahm das Publikum mit auf eine Reise zwischen äußeren Landschaften und inneren Bewusstseinsräumen. Es war ein Abend, an dem sinnbildlich der Dschungel ins Büchercafé kam.Weiterlesen→

Sülze-Schaukochen

Ausgabe Nr. 2945

Samstag und Sonntag gab es auf dem Gelände des Dorfmarktes im ASTRA-Freilichtmuseum erneut ein Sülze-Schaukochen. Eine Variante wurde nach einem Rezept aus Orlat, aus dem Hermannstädter Umland (Mărginimea Sibiului) zubereitet und die andere von dem Generalmanager des ASTRA-Museums Ciprian Ștefan (im Bild rechts vorne links) persönlich nach einem Rezept aus dessen Geburtsort Blăjeni im Westgebirge (Apuseni). Beide Varianten wurden bis auf den letzten Bissen verzehrt von den Anwesenden, die von dem Duft angelockt worden waren oder speziell dafür den Weg in das Freilichtmuseum im Jungen Wald auf sich genommen hatten, obwohl das Wetter sich nicht gerade von seiner freundlichsten Seite zeigte.                                     Fotos: Cosmin CĂLINESCU

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2945

Hermannstadt wird geschätzt

Bukarest. – Laut einer jüngst veröffentlichten Studie von Index Storia konnten Klausenburg und Hermannstadt ihre Position als die zwei bewohnerfreundlichsten Städte in Rumänien auch im Jahr 2025 halten. Klausenburg hat mit einer Gesamtpunktezahl von 44,5 die Nase vorn in Sachen objektive Indikatoren wie Straßenverkehr, urbane Treffpunkte, Luftqualität und Immobilien-Preise.

Hermannstadt führt in Sachen subjektive Einschätzung mit einer Gesamtpunktezahl von 76,9, der 13 von den Bewohnern geschätzte Kriterien zugrunde lagen wie Sicherheit, Radwege, Reinheit, öffentliche Verkehrsmittel, Lärmpegel, Wasserversorgung, Müllabfuhr, allgemeine Lebenserhaltungskosten. Bei der subjektiven Wahrnehmung belegt Kronstadt den zweiten Platz mit 74,2 Punkten, gefolgt von Oradea (73,3), Râmnicu Vâlcea (73,1) und Klausenburg (72,1).

Die drei meistgeschätzten Wohnviertel befinden sich in Hermannstadt: das Goldtal/Valea Aurie mit 84,1 Punkten, das Strand-Viertel (83,8) und der Erlenpark /Sub Arini (83,6). Auf den Plätzen 4 und 5 landeten das Orizont-Viertel in Buzău (82,4), und das Universității-Viertel in Craiova (82,2).

Hermannstadt führt auch in Sachen Reinheit (Drei-Eichen-Viertel/Trei Stejari, 85,9), Radwege (68,4), fließendes Wasser (96,9), Kanalisation (82,7), Zufriedenheit der Bewohner (80,6) und Lebenserhaltungskosten (66). (BU)Weiterlesen→

Das muss man erlebt haben

Urzellauf in Agnetheln: 20 Jahre seit der Wiederaufnahme dieses Brauches

Ausgabe Nr. 2944

In zotteligen Anzügen aus grobem Leinen mit aufgenähten schwarzen Stoffstreifen und ausgestattet mit schweren Kuhglocken um die Hüften, Peitschen sowie der Quetsche zogen die Urzeln durch die Straßen.       Foto: Eduard RESCHKE

Agnetheln zeigte sich beim diesjährigen Urzellauf von seiner eindrucksvollsten Seite. Peitschenknallen, Kuhglocken und Blasmusik erfüllten die Stadt am Harbach, während sich Straßen, Fenster und Balkone rasch mit Zuschauerinnen und Zuschauern füllten. Sie waren sich einig: Das muss man erlebt haben. Der Urzellauf am 25. Januar 2026 hatte eine besondere Bedeutung: 20 Jahre sind vergangen, seit der 1689 erstmals urkundlich erwähnte Brauch in Agnetheln wiederbelebt wurde. Entsprechend groß war die Beteiligung. Weiterlesen→

Erste Frühlingsboten

Ausgabe Nr. 2944

In Hermannstadt gab es nach einer harten Winterepisode mildere Außentemperaturen und so blühen frühzeitig die Schneeglöckchen in den Gärten, wie hier im Lazarett-Viertel.      

Foto: Zeno-Karl PINTER

Erneut reguläre Leitung

Raluca Teodorescu ist Managerin des Brukenthalmuseums

Ausgabe Nr. 2944

Raluca Teodorescu. Foto: privat

Das Brukenthalmuseum befindet sich seit dem 27. Januar 2026 erneut unter regulärem Management. Dr. Raluca Maria Teodorescu hat den Wettbewerb des Kulturministeriums für sich entschieden.

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Trotz Kürzungen „Niemand muss gehen”

Bilanz 2025 und Pläne für 2026 des ASTRA-Museums wurden vorgestellt

Ausgabe Nr. 2944

Blick auf den zugefrorenen See mitten im ASTRA-Freilichtmuseum bei einem Spaziergang Mitte Januar 2026.                          
Foto: Beatrice UNGAR

Der Manager des ASTRA-Museums, Ciprian Ștefan, stellte in einer Pressekonferenz die Bilanz des Jahres 2025 und die Pläne für 2026 vor. Die Ergebnisse des Vorjahres übertrafen die Erwartungen, doch wegen den angekündigten Kürzungen und Sparmaßnahmen konzentriert sich das Managementteam dieses Jahr darauf, die Gehälter und den obligatorischen Betrieb des Museums zu decken. Unter anderem ist die Organisation von Festivals wie Vin Fest, Guitar Meeting und Astra Rock ungewiss.Weiterlesen→

Lieder gegen das Vergessen

Lieder aus der Deportation in die Sowjetunion 1945-1949

Ausgabe Nr. 2944

Am 15. Januar 1945, der in die Geschichte als der „Schwarze Sonntag“ eingegangen ist, wurden 69.332 Angehörige der deutschen Minderheit aus Rumänien in die Sowjetunion deportiert, darunter 30.336 Siebenbürger Sachsen, davon 60 Prozent Frauen – ein Ereignis, das zu der Zersplitterung unserer Gemeinschaft führen sollte. (In einigen Orten wurden sie bereits am 13. und 14. Januar 1945 ausgehoben.) Auch 81 Jahre nach diesem folgenschweren Ereignis bleiben uns Gedenken und Erinnerung an dieses Verbrechen und die kollektiven Leiden von damals Bedürfnis und Pflicht.Weiterlesen→

Freestyle Open

Ausgabe Nr. 2944

Mit dem Păltiniș Arena Freestyle OPEN-Wettkampf am vergangenen Wochenende ging der Wettkampf-Reigen in der Păltiniș Arena auf der Hohen Rinne bei besten Schneeverhältnissen zügig weiter. Die 14. Auflage dieses wichtigen Events im Wintersport in Rumänien war den Skifahrern und Snowboardern gewidmet, die in dem Snowpark ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Der Parcours bestand aus 5 Plattformen, die für Jibs und Kicker ausgestattet sind. Die Zuschauer kamen auch auf ihre Rechnung. Insgesamt 40 Teilnehmende wurden gezählt. Die Besten waren: Ski Grooms: Patrick Buțiu (14 Jahre/Hermannstadt); Ski Rookies: Török Zalan (17/Klausenburg); Ski Männer: Pap Koppany (29/Miercurea Ciuc); Snowboard Mädchen – Rookies: Emöke Fejer (14/Miercurea Ciuc); Snowboard Frauen: Iulia Șerbu (18/Hermannstadt); Snowboard Jungen, grooms: Octavian Drăgoiu (13/Karlsburg); Snowboard Jungen, Rookies: Theodor Petre (14/Kronstadt); Snowboard Männer: Matyas Iszlay (25/Miercurea Ciuc). Weitere Informationen unter https://paltinisarena.ro/iarna/evenimente/sezon-2025-2026.html                              Foto: Tibi HILA

Neuigkeiten aus der Steuergesetzgebung

Erstes Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen im neuen Jahr

Ausgabe Nr. 2944

Eugen Ghimiș (stehend) und Adina Zdru (sitzend, links von ihm).
Foto: Werner FINK

Das erste Mitgliedertreffen des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) 2026 hat am Mittwoch der Vorwoche stattgefunden wobei dieses Mal die Anwesenden die Möglichkeit hatten, Neuigkeiten aus der Steuergesetzgebung zu erfahren. Eingeladen waren Eugen Ghimiș, Geschäftsführer der Zweigstelle Hermannstadt der Körperschaft der Wirtschaftsprüfer und autorisierten Buchhalter Rumäniens (CECCAR) sowie Adina Zdru von der Kanzlei Stalfort aus Bukarest, die dessen Ausführungen auf Deutsch zusammenfasste. Weiterlesen→

Fernweh auf Wienerisch

Rückblick auf die Ferienmesse 2026 in Wien

Ausgabe Nr. 2944

Ein kulinarischer Magnet: Beim Rumänien-Stand gab es Leckereien aus dem Banat.                                                                               Foto: Anna HENNING

Wer Mitte Jänner durch die Hallen der Messe Wien schlenderte, merkte schnell: Hier wird nicht nur informiert, hier wird verführt. Die Ferienmesse 2026 war weniger Katalog und mehr Gefühl, weniger Prospekt und mehr Prickeln im Bauch. Man ging hinein, um sich umzusehen – und hinaus mit dem dringenden Wunsch, sofort irgendwohin aufzubrechen. Wohin genau, das war fast nebensächlich, denn die Welt präsentierte sich in all ihren Farben, Düften und Versuchungen.Weiterlesen→

Nachrichten

Ausgabe Nr. 2944

Neuer Charterflug

Hermannstadt. – Ein neuer Charterflug von Hermannstadt nach Sharm el Sheikh (Ägypten) wird ab Juni bis Oktober eingeführt und fliegt jeden Montag. Auch die Angebote aus dem Vorjahr bleiben bestehen: Antalya (Mai-September, Montag, Dienstag, Freitag, Samstag); Kreta Heraklion (Juni–September, Dienstag, Mittwoch, Freitag), Hurghada (März-November, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag); Larnaca (Juni–September, Dienstag), Monastir (Juni–September, Dienstag, Mittwoch), Palma de Mallorca (Juni–September, Freitag), Rhodos (Juni–September, Donnerstag). Karten für diese Flüge findet man bei unterschiedlichen Reiseveranstalter und Reisebüros. (RS)

 

Maskenball

Hermannstadt. – Ein Maskenball findet in der ehemaligen Schule in der Hammersdorfer Kirchenburg (Str. Maior Octavian Niţă Nr. 30-36) am Samstag, dem 7. Februar, ab 19 Uhr, statt. Die Teilnahme mit Essen und ausgewählten Getränken kostet 150 Lei. Anmeldungen werden bis zum 5. Februar entgegengenommen, bei der Taverna Akropolis (Str. Turnului Nr. 12, Tel. 0771-42.07.26). (RS)Weiterlesen→

Hängematten und Picknick-Bereich

Finanzierung für die Umgestaltung des Erlenparks wurde genehmigt

Ausgabe Nr. 2943

So sieht die Planung für die Sanierung des Rosengartens und des dazugehörigen Brunnens aus.
Fotos: Presseamt der Stadt

1856 habe die k. u. k. Stadthalterei Hermannstadts beschlossen, „…den Spazierweg ,Unter den Erlen‘ genannt, der von den Bewohnern Hermannstadts (…) am meisten besucht wird (…) in einen der Landeshauptstadt würdigen Zustand zu versetzen (…) und bis zum Jungen Wald zu leiten”, heißt es in der von Ernst Buchholzer verfassten „Festschrift zur Feier des Fünzigjährigen Bestandes des Vereins zur Verschönerung der Stadt Hermannstadt” (Verlag Krafft & Drotleff AG, Hermannstadt 1929). Der Erlenpark in Hermannstadt, der unter der Leitung von Ingenieur Michael Seyfried entsprechend des Beschlusses der k. u. k. Stadthalterei vom 3. November 1856 angelegt worden ist, soll nun umgestaltet werden, ohne aber den historischen Charakter der Anlage zu beeinträchtigen. Heute belegt der Park eine Fläche von 22 Hektar, auf der 68 Baumarten, davon 38 einheimische und 30 exotische stehen. Die ältesten Bäume (Erlen, Schwarzpappeln, Linden, Eichen) sind über 150 Jahre alt.Weiterlesen→