Manuel Joseph Kugler las im Erasmus-Büchercafé
Ausgabe Nr. 2945

Manuel Joseph Kugler bei seiner Lesung im Erasmus-Büchercafé.
Foto: Eduard RESCHKE
Eine entspannte Atmosphäre prägte die Lesung mit Manuel Joseph Kugler im Erasmus-Büchercafé. In kleiner Runde stellte der Autor seinen Roman „Kakao im Dschungel – Unterwegs zwischen den Welten“ vor und nahm das Publikum mit auf eine Reise zwischen äußeren Landschaften und inneren Bewusstseinsräumen. Es war ein Abend, an dem sinnbildlich der Dschungel ins Büchercafé kam.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Jens Kielhorn, dem Inhaber des Erasmus-Büchercafés, der mit einer kurzen Ansprache die Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßte und die Lesung einleitete. Die Moderation übernahm Beatrice Ungar, die den Abend aufmerksam begleitete und mit gezielten Fragen Raum für Vertiefung und Austausch schuf.
Im Mittelpunkt des Romans steht Carla, eine Frau, die äußerlich ein sicheres Leben führt, innerlich jedoch eine zunehmende Sehnsucht nach Veränderung verspürt. Eine spontane Reise nach Bali wird für sie zur Flucht aus dem Alltag und zum Beginn ihrer Selbstfindung. „Kakao im Dschungel” erzählt von Aufbruch und innerem Wandel und stellt die Frage, was geschieht, wenn Menschen den Mut finden, ihrer inneren Stimme zu folgen.

Manuel J. Kugler: Kakao im Dschungel. Carla Band I: Unterwegs zwischen den Welten. Roman, Amayana Publishing LLC Sheridan USA 2025, 427 Seiten, ISBN 978-3-949893-00-1, 50 Lei. In Hermannstadt liegt das Buch in der Schiller-Buchhandlung und im Erasmus-Büchercafé auf.
www.manuelkuglerbooks.cm
Der Autor Manuel Joseph Kugler, der seit drei Jahren Bücher schreibt, studierte Wirtschaftspsychologie und veröffentlichte 2021 sein erstes Buch. Er lebt mit seiner Familie reisend zwischen den Kontinenten und ist aktuell in Siebenbürgen. Kugler ist Vater von zwei Söhnen im Alter von vier und sieben Jahren. Er schreibt Bewusstseinsromane – Texte, die zum Innehalten, Reflektieren und Loslassen einladen und Räume öffnen, in denen Stille und Wahrhaftigkeit erfahrbar werden.
Die Lesung fand am 15. Januar 2026 um 17 Uhr statt und bot im Anschluss Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen sowie zu einer Signierstunde. Gerade die überschaubare Runde verlieh dem Abend eine besondere Nähe und ließ das, was Literatur im besten Fall vermag, spürbar werden: für einen Moment in eine andere Welt eintauchen.
Eduard RESCHKE