Benefizmarathon am 25. und 26. Mai

Ausgabe Nr. 2866

Hermannstadt.Am Wochenende findet die 13. Auflage des Internationalen Hermannstädter Benefizmarathons statt. Angemeldet haben sich dieses Jahr 8.953 Läufer, die für 51 Projekte laufen. Im Vorjahr waren es 6.560 Läufer, dieses Jahr ist eine zusätzliche Strecke „Pași pentru oraș” (Schritte für die Stadt) dazugekommen, wo die Teilnehmer 3,3 km durch die Altstadt gehen müssen (Laufen ist verboten). Diese Strecke wird nicht chronometriert und die zwei Gewinner werden per Tombola ermittelt.Weiterlesen

Fortsetzung einer Strategie

Neueste Sportanlage ,,Obor” eröffnet

Ausgabe Nr. 2866

Gruppenbild der jüngsten Fußballer mit Bürgermeisterin Astrid Fodor.

Die Stadtverwaltung von Hermannstadt eröffnete am 10. Mai die Sportanlage „Obor” im Beisein u. a. von Bürgermeisterin Astrid Fodor und Generaldirektor Emanuel Toma und des technischen Direktors Andrei Toma seitens der Firma SC Atlas Sport SRL aus Neumarkt, die die Arbeiten ausgeführt hat, sowie von vielen Sportliebhabern. Die neue Anlage erstreckt sich auf einer Fläche von 23.000 Quadratmetern, wobei sich die Investition auf 12,7 Millionen Lei belief. „Es ist die Fortsetzung einer Strategie, eines Konzepts”, betonte Bürgermeisterin Astrid Fodor. „Vor Jahren haben wir damit angefangen, ernsthafte Investitionen in die Sportinfrastruktur zu tätigen”.Weiterlesen

Ein großer Name

Gedankenwelt und wegweisende Errungenschaften von Dr. Carl Wolff (1849-1929)

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Aug in Auge. Ortrun Rhein, die Leiterin des „Dr. Carl-Wolff”-Altenheims, vor der Büste des Namensgebers, einem Werk von Kurtfritz Handel aus dem Jahr 1994.                                                                       Foto: Klaus PHILIPPI

Fällt auch Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, beim Namen Dr. Carl Wolff zunächst das Altenheim am linken Ufer des Zibins in Hermannstadt ein? In den dreißig Jahren seines Bestehens hat sich dieses Haus einen Namen erworben, der für soziale Dienste auf hohem Niveau, für vorbildliche diakonische Tätigkeit und freundliche Pflege älterer oder kranker Mitmenschen steht.

Der Namensgeber des Hauses hat heuer ein Jubiläum, denn Carl (Karl) Wolff erblickte am 11. Oktober 1849, also vor 175 Jahren, in Schässburg das Licht der Welt. Aus diesem Anlass veranstaltet der Trägerverein des „Dr. Carl Wolff-Altenheims” gemeinsam mit der Carl-Wolff-Gesellschaft mit Sitz in München vom 11. bis zum 13. Oktober ein Festwochenende.Weiterlesen

Albumveröffentlichung unserer täglichen Absurdität

Gespräch mit Regisseur Botond Nagy über die Theaterpremiere von ,,Der Prozess“

Ausgabe Nr. 2866

Regisseur Botond Nagy.

Die neueste Premiere an der deutschen Abteilung des Radu-Stanca-Nationaltheaters in Hermannstadt wird am Freitag und Samstag (24. und 25. Mai) auf der Bühne des Theaters gezeigt. Es handelt sich um das Stück „Der Prozess“ nach Franz Kafka, in einer Adaption von Diana Nechit und unter der Regie von Botond Nagy. Über die Zusammenarbeit mit der deutschen Abteilung und die neueste Premiere führte HZ-Redakteurin Cynthia P i n t e r mit dem Regisseuren Botond Nagy folgendes Gespräch:Weiterlesen

Lange Nacht der Museen

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26.000 Besucherinnen und Besucher haben insgesamt die Abteilungen des Brukenthalmuseums im Rahmen der Langen Nacht der Museen besucht, gab die Leitung der Einrichtung bekannt. Erwartungsgemäß wurden die meisten im Brukenthalpalais gezählt. Unser Bild: Von 18 Uhr bis 23 Uhr warteten hier ca. 16.500 Personen geduldig auf Einlass.               Foto: brukenthalmuseum.ro

 

Erbe und Familiensammlungen

Ausgabe Nr. 2866

Die Ausstellung „Erbe und Familiensammlungen: Eine visuelle Geschichte der Deutschen in Rumänien“ wurde am Freitag, dem 17. Mai, im Forumsgebäude in Hermannstadt eröffnet. Auf 30 zweisprachigen Tafeln (deutsch und rumänisch) wird der Alltag der deutschen Minderheit in Rumänien, von Schule über Feste bis zu Freizeitaktivitäten vergegenwärtigt. Die Fotos stammen aus Familiensammlungen und bebildern das bewegte Leben im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung ist das Ergebnis der beiden Projekte „Saxonica“ und „Banatica“, die zwischen 2016-2022 in Siebenbürgen und dem Banat durchgeführt wurden. Ziel war es laut Historiker und Kurator Dr. Corneliu Pintilescu, den Alltag der Siebenbürger Sachsen und Banater Deutschen im 20. Jahrhundert zu dokumentieren. Alte Familienfotos wurden gescannt, Interviews wurden geführt, das Resultat sind zwei Ausstellungen: eine über die Siebenbürger Sachsen und eine über die Banater Deutschen. Die Ausstellung, die in Hermannstadt bis zum 16. Juni (Mo.-Fr., 10-17 Uhr) besucht werden kann, ist eine Auswahl aller Fotografien und ist in mehrere Kapitel gegliedert wie z. B.: die Kindheit, religiöses Leben, Familienalltag, die Traditionen der Gemeinschaft, die Weltkriege und die Deportation in die Sowjetunion, die Schule und die berufliche Tätigkeit. Zusammengestellt und organisiert wurde die Ausstellung innerhalb eines Workshops, an dem Geschichte-Studierende aus Temeswar, Klausenburg und Bukarest unter der Leitung von Dr. Pintilescu teilgenommen haben. Die Ausstellung ist eine Partnerschaftsveranstaltung des Siebenbürgenforums, der Evangelischen Akademie Siebenbürgen und der Vereine „Istoria din Casă-n Casă“ und „eKult“ und wird finanziell vom Departement für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Rumänischen Regierung, vom Bundesland Kärnten und dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU-München gefördert.                                          

Foto: Cynthia PINTER

Haarscharf an Medaille vorbei

Siebenbürger Kegelsportler bei EM in Freiburg

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„Es freut mich sehr, wenn sich alle wohlgefühlt haben und die EM für gut empfunden haben. Schließlich haben sie ja auch eine Wahnsinns-Strecke auf sich genommen! Wir haben ein paar schöne Stunden in Freiburg gehabt. Auch wenn nicht alles komplett geklappt hat, war es doch insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Die Keglerinnen und Kegler aus Siebenbürgen waren eine echte Bereicherung für unsere EM und im Mixed hätte es sogar beinahe für eine Medaille gereicht. Erste Freundschaften sind auch gleich entstanden und so treffen sich wohl einige im Juli in Ingolstadt – echt toll. Ja, nächstes Jahr werden wir am 30. Mai und 1. Juni 2025 in München die EM im Einzel spielen. Viele Grüße, Harry Richter, München, am 13. Mai 2024”.Weiterlesen

Dritter in Tartlau

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Der Hermannstädter Pilot Mircea Marco Pătru (Sibiu Racing Team) hat bei seinem Debüt bei der Karting-Landesmeisterschaft am vergangenen Wochenende auf der Rennstrecke Prejmer Raceway in Tartlau in der Kategorie Senior ROTAX, die mit 28 Fahrern am stärksten besetzt war, den 3. Platz belegt. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Wir haben das Beste aus dem herausgeholt, was wir an diesem Wochenende herausholen konnten, denn wir konnten nicht das ideale Setup finden und die technischen Probleme waren auch da! Während ich im offiziellen Training am Freitag nicht einmal auf eine Top-10-Platzierung hoffen konnte, lag ich am Samstag nach den Qualifikationsläufen auf Platz 2. Am Sonntag, in den beiden Finalläufen, konnte ich das Rennen auf Platz 3 beenden und stolz auf das Podium klettern. Der Streckenrekord des Prejmer Raceway Brasov in der Senior Rotax Klasse, den ich vor etwa einem Monat beim Romanian Cup 2024 aufgestellt habe, steht immer noch“, schreibt Mircea auf seiner Facebook-Seite.

Die Etappe wurde vom ehemaligen Hermannstädter „Road Runner Racing“ Team Mitglied István Dezso gewonnen, der zum Team „7Motorsport“ aus Klausenburg wechselte. Die nächste Etappe der Landesmeisterschaft findet auf der Rennstrecke Skat Kart in Szeklerneumarkt/Târgu Secuiesc, vom 14. bis 16. Juni statt.

Text: Cynthia PINTER; Foto: FRK

Es kann absurder werden

Neuestes Buch von Peter Biro erschienen

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Peter Biro: Alles außer Rand und Band. 50 Kurzgeschichten von skurril bis absurd. Mit Illustrationen von Stephan Cuber. KaMeRu Verlag Zürich, 2023, ISBN 978-3-906082-96-7.

Bei Peter Biro ist wieder „Alles außer Rand und Band”, wie der Medizinprofessor i. R. selber zugibt, und zwar in seinem neuesten Buch, dass Ende 2023 im KaMeRu Verlag erschienen ist. Die 50 Kurzgeschichten „von skurril bis absurd” sind die perfekte Begleitung im Urlaub und, warum nicht, auch ein guter Ausgleich zu der Wahlkampagne in Rumänien, als Beweis, dass es absurder werden kann. Gewidmet ist das Buch „den darin vorkommenden Personen, die aufgrund ihrer fiktiven Natur, nicht um ihre Erlaubnis gefragt werden konnten.”Weiterlesen

50 Lieder für 50 Jahre

Mit dem Evangelischen Gesangbuch durchs Jahr 2024 / Von Christel Ungar

Ausgabe Nr. 2866

Es war kalt in der überfüllten riesigen Hallenkirche, in der es niemandem auffiel, dass ein Kind an einer der Säulen lehnte und dem Moment entgegenfieberte, in dem es dunkel wird und nur die Kerzen Schatten an die Wände werfen. Keiner hatte sich darum gekümmert, dem Kind zu erklären, dass die jeweiligen Ziffern auf den beiden Tafeln nicht irgendein Code, sondern die Nummern der Lieder im Gesangbuch sind, sonst hätte es gewusst, dass die 444, eben jenen Augenblick ankündigte. Weiterlesen